Gemeinderatsfraktion
SPD-Antrag: Gemeinsam Langenbrückens neue Mitte grüner machen In der Open-Air-Ideenwerkstatt zum Thema Klimagerechtigkeit haben Bad Schönborner Bürger und Bürgerinnen Ideen und Impulse entwickelt, die Bad Schönborn auf dem Weg zur CO2 – Neutralität stärken. Hierbei entstand auch die Idee eines Urban-Gardening-Projekts in Langenbrückens neuer Mitte. Hierzu hat die SPD-Fraktion nun einen Antrag im Gemeinderat eingebracht.
Auf dem Platz vor der Sparkasse Langenbrücken soll demnach Bad Schönborns erster PopUp-Garten mit mobilen Hochbeeten entstehen. Der PopUp-Garten kann als Pilotprojekt durch Patenschaften von Kindergärten, Schulklassen, lokalen Firmen und/oder Einzelpersonen gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung gelebt werden. Mobile Gärten sollen den Ortskern noch attraktiver machen und dabei auch noch für ein besseres Klima sorgen. Pflücken und essen sind ausdrücklich erlaubt. „Gut, dass sich in Langenbrückens Mitte endlich was bewegt und Fontänen auf dem Platz installiert wurden. Nun wollen wir den Platz mit diesem Gartenprojekt beleben und zum Treffpunkt für viele Menschen machen“, so die Fraktionsvorsitzenden Susanne Matthias und Dennis Eidner.
Um den Platz grüner zu machen, sollen auch Vorschläge für eine Fassaden- und oder Dachbegrünung gemeinsam mit der Sparkasse entwickelt werden. „Begrünte Dächer und Fassaden sind für das Klima besonders wichtig. Sie tragen zur Wärmereduzierung in den Sommermonaten bei, binden Staub und Schadstoffe und sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Deshalb sollten für das zentrale Gebäude der Sparkasse in Langenbrücken Pläne zur Begrünung gemeinsam mit Sparkasse und Gemeinde entwickelt werden“, so Matthias und Eidner.
von Wolfgang Sickinger, SPD-Fraktionsvorsitzender
In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Gemeinderat in Stutensee mit einer Zweidrittelmehrheit für die Erarbeitung eines Stadtentwicklungsplanes 2035 unter Beteiligung der Stadtverwaltung, des Gemeinderates und der Bürgerschaft ausgesprochen. Moderiert und koordiniert wird dieser Prozess durch das in solchen Verfahren erfahrene Freiburger Büro „suedlicht“.
Die SPD-Fraktion begrüßt diesen deutlichen Beschluss, nachdem wir in den Vorjahren bereits mehrfach auf die Notwendigkeit eines Stadtentwicklungsplanes hingewiesen haben, aber leider zunächst auf geringe Resonanz gestoßen sind.
Wir haben uns frühzeitig dafür eingesetzt, denn die Herausforderungen in den Bereichen Klima- und Artenschutz, bezahlbares Wohnen, Gewerbe, Digitalisierung, Mobilität, Demographie sowie Bildung und Betreuung haben sich teilweise grundlegend gewandelt und bedürfen eines ganzheitlichen, aufeinander abgestimmten Konzepts mit klarer Prioritätensetzung für das nächste Jahrzehnt. Die Ergebnisse der Perspektivwerkstätten „Zukunft Wohnen in Stutensee“ sollten in diesen Prozess einfließen.
Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 29.06.2021
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Martus, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitarbeiter der Verwaltung,
mit Ihrer Zustimmung Herr Bürgermeister zitiere ich aus meiner diesjährigen Haushaltsrede: „Eines ist gewiss: Die Zeit nach Corona wird nicht mehr dieselbe sein wie davor. Naherholung für unsere Bürger wird immer wichtiger und wird in Zukunft noch mehr Gewicht bekommen.“
In Bezug auf die Stellungnahme der Verwaltung vom 27.04.2021 auf die Anfrage eines Bürgers, beantragt die SPD Fraktion die Kontaktaufnahme mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Oberrhein, Sitz in Mannheim, zur Vereinbarung der Wegertüchtigung des Leinpfades entlang des Rheins zwischen dem Gewann „Unterstell“ in Philippsburg und der Strandbar Rheinsheim. Weiterhin beantragt die Fraktion eine konkrete Planung und Kostenaufstellung, so dass diese im kommenden Haushaltsjahr 2022 eingestellt werden können.
Zur Begründung: In früheren Jahren gab es im kommunalpolitischen Raum hin und wieder Überlegungen bzw. Vorschläge, diesen im Wesentlichen nur mit Schotter versehenen Leinpfad in einen auch von Radfahrern und von Menschen mit Kinderwagen, mit Rollator oder gar mit Rollstuhl nutzbaren Zustand zu versetzen. Entsprechende Bemühungen wurden entweder wegen der dort herrschenden Besitzverhältnisse und Zuständigkeiten (Eigentümer sind einerseits die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mannheim und andererseits die Stadt Philippsburg) gar nicht erst aufgenommen oder wegen angeblich nicht vorhandener Haushaltsmittel resp. angeblich zu hoher Kosten nicht weiter verfolgt.
Dabei könnte sich dieser Leinpfad zu einem der beliebtesten Spazierwege auf den gesamten Gemarkungen Philippsburgs entwickeln. Dies ist allein in unmittelbarer Nähe der Tropic-Bar Rheinsheim zu beobachten, wo sich bei entsprechender Witterung zahlreiche Wohnmobil - und Wohnwagen – Halter niederlassen (wohl auch immer wieder über Nacht bzw. über das Wochenende, wenn auch unerlaubt) sowie viele Spaziergänger entlang des Rheins flanieren oder hinsetzen. Eine noch größere Frequentierung des Rheinvorlandes ist in Höhe der Stadt Germersheim festzustellen, wobei je nach Jahreszeit die Philippsburger Rheinseite bis in die Abendstunden von der Sonne „verwöhnt“ wird.
Durch die attraktive Förderung der Kosten von bis zu 90% durch das WSV bei dem radverkehrstauglichen Ausbau des Leinpfades, sind die von der Stadt aufzubringenden Gelder verhältnismäßig gering. Nach der Vereinbarung mit dem WSV ist die Leistung der Planung, Ausschreibung und Durchführung von der Stadt nach Vorgabe des WSV zu erbringen.
Mit freundlichen Grüßen
Jasmine Kirschner
Fraktionsvorsitzende
Stellungnahme zur Gemeinderatsitzung vom 21. Juni:
Veräußerung gemeindeeigene Immobilien Weiherer Straße 30 und 32
Wir stimmten nicht für die Veräußerung der Immobilien, weil in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrere gemeindeeigene Immobilien verkauft wurden, dies aber nicht so fortgesetzt werden soll. Durch den Verkauf wird zwar die Liquidität der Gemeinde gesteigert, dies löst aber nicht das strukturelle Defizit der Gemeinde, sondern führt zu einer Schmälerung des Eigenkapitals. Demgegenüber könnte die Gemeinde mit Hilfe von Fördermitteln barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Es gibt Förderprogramme, bei denen mit bis zu 711 Euro pro Quadratmeter gefördert wird.
Vereinheitlichung der Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet
Die SPD-Fraktion stimmte der Beschlussvorlage zu. Schon seit Jahren setzen wir uns für Tempo 40 Hauptstraßen/Tempo 30 Nebenstraßen ein. Diese Regelung entspricht den Vorschlägen des Ingenieurbüros Modus-Consult, welche für die Umsetzung des Lärmaktionsplanes eingebracht wurden. Neben der Lärm- und Emissionsminderung sorgt sie aber auch für mehr innerörtliche Sicherheit, vor allem für FußgängerInnen und RadfahrerInnen, und für die Beseitigung des bisherigen unübersichtlichen Geschwindigkeits-Flickenteppichs in Forst.
25.07.2026, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr Konstituierende Sitzung des Landesvorstands
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur