01.04.2021 in Gemeinderatsfraktion von SPD-Ortsverein Forst/Baden

SPD-Gemeinderatsfraktion Forst: Kita-Beiträge erstatten!

Kompensation der Kindergartenbeiträge im Lockdown

Dieser Tagesordnungspunkt wurde nur deshalb öffentlich beraten, weil die Fraktionen von SPD und Bündnis ´90/Die Grünen dem vorausgegangenen Umlaufbeschluss zur selben Sache widersprochen hatten. Für die SPD-Fraktion ist es selbstverständlich, dass Forster Eltern für Zeiten, in denen Betreuungseinrichtungen geschlossen sind, keine Beiträge zahlen müssen.  

Damit diese schnell an die Eltern zurückerstattet werden können, hatten sich die Fraktionen von SPD und Bündnis`90/Die Grünen bereits Anfang Februar dafür eingesetzt, dass dieses Thema zeitnah in öffentlicher Sitzung behandelt wird. Dem war im Februar nicht entsprochen worden. Wir vertreten außerdem die Auffassung, dass die Rückerstattung der Beiträge auch für zukünftige Schließungen gelten muss. Aus diesem Grund widersprachen die Fraktionen von SPD und Bündnis `90/Die Grünen dem Umlaufbeschluss aufgrund von Punkt 6, der beinhaltet, dass die Gemeinde Forst zukünftig Elternbeiträge nur noch kompensieren wird, wenn das Land Baden-Württemberg dafür die entsprechenden Mittel bereitstellt. Dem konnten wir nicht zustimmen. Ohne den Widerspruch von SPD und Bündnis `90/Die Grünen wäre der Umlaufbeschluss insgesamt mit Punkt 6 beschlossen worden. 

In der öffentlichen Sitzung vom 23.03 wurde mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen, dass die Beiträge für die Monate Januar und Februar erlassen und als Kompensation in den Monaten April und Mai keine Beiträge abgebucht werden. Erfreulicherweise stimmten - im Gegensatz zum Umlaufbeschluss – nun auch alle Fraktionen gegen Punkt 6. Schön, dass sich Meinungen ändern können!

27.03.2021 in Gemeinderatsfraktion von SPD Ortsverein Hambrücken

Halthaltsrede 2021 Ortsverband Hambrücken

Sehr geehrte Demokratinnen und Demokraten!

Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“  Mit diesem Zitat von Willy Brandt möchte ich unsere Haushaltsrede einleiten.

Die Feinde der Demokratie sind unter uns und sitzen in den Parlamenten – zum Glück nicht in Hambrücken. Unser Leben sollte nicht durch Hass und Angst geprägt sein – Danke, dass dies hier nicht so ist.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen bestimmen den Haushalt der Gemeinde, werden wir hören. Lassen Sie uns deshalb die richtigen Schritte gehen und unsere Entscheidungen wohl überlegt treffen.

Wir stehen wie in den vergangenen Jahren für den Erhalt der Umwelt. Wir sind gegen einen weiteren Flächenverbrauch durch Ausweisung von Baugebieten und Erweiterung des Flächennutzungsplans auf Kosten der Natur. In der Wohnraumfrage merkte unlängst Markus Neppl, Architekt und Professor für Stadtquartiersplanung am Karlsruher Institut für Technologie an: „Bauen hilft nicht, wenn nur Doppelhaushälften gebaut werden“ (BNN vom 12.11.2020).

Hier muss sich jeder und jede folgende Frage stellen: „Was bin ich bereit, für unsere Umwelt zu tun?“

Wie in den Jahren seit 2015 fordern wir ein von der Bürgerschaft getragenes Verkehrskonzept, welches die Bewohner und Bewohnerinnen der Hauptverkehrsachsen in Hambrücken entlastet und die Nebenstraßen sicherer macht. Diese wichtigen Lebensadern und der bestehende Ort sollten attraktiv für Wohnungssuchende sein. Hierzu gehört für uns auch eine Verkehrsberuhigung im Ort.

Die Sanierung der Schulturnhalle und des Rathauses steht seit Jahren auf der Agenda der Verwaltung. Die vorhandene Infrastruktur soll erhalten werden - was ist hier notwendig, was ist wünschenswert? Wir beteiligen uns hierbei gerne an der Meinungsbildung im Gemeinderat.

Wir empfinden, dass durch die Pandemie das Miteinander gewachsen ist. Wir stehen für ein Hambrücken, das verbindet und nicht spaltet. Angst und Hass waren und sind schon immer schlechte Ratgeber, wenn es um den Gang zur Urne geht.

Der Start in die Bildung ist in den Kindergärten St. Martin und St. Josef gut aufgehoben. Der Einrichtung einer Waldgruppe stehen wir offen gegenüber und unterstützen ausdrücklich diese neue Form der Pädagogik „Hambrücken inmitten herrlicher Wälder“ bietet sicherlich die richtigen Reize und Anregungen für ein ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen.

Bei der Bildung wünschen wir uns für Hambrücken ein durchgehendes Bildungskonzept vom Kindergarten bis zum Realschulabschluss in Hambrücken. Unsere Bildungs-einrichtungen sind modern, weltoffen, naturnah und selbstbewusst. Ein Auftrag an die Gemeindeverwaltung: Lassen Sie uns die Verantwortlichen regelmäßig an einen Tisch holen eine gute Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen zum Wohl der Schülerinnen und Schüler muss gewährleistet werden.

Hambrücken war schon immer mehr Wohngemeinde als Industriestandort, die knappen Flächen der Gemarkung wurden in der Vergangenheit ungünstig ausgewiesen. Hier standen sicherlich andere Prioritäten als die sehr guten, vorhandenen Straßenverkehrsanbindungen auf der Agenda der Entscheider. Wir stehen daher für den weiteren innerörtlichen Ausbau der Wohngemeinde unter den Gesichtspunkten Machbarkeit und Umweltverträglichkeit. Die Einbeziehung der betroffenen Nachbarinnen und Nachbarn muss hier wesentlicher Bestandteil des Verwaltungshandelns sein. Der Initiative der Verwaltung zu einer zusätzlichen Teilstelle im Umwelt- und Bauamt stehen wir offen gegenüber.

Wieder bebt die Erde“, titelte die BNN am 05.12.2020. Wir stehen der angestrebten Tiefengeothermie bei uns weiterhin sehr kritisch gegenüber. In einem so sensiblen und instabilen Gebiet wie dem Oberrheingraben birgt dies nicht abschätzbare Gefahren für uns Bewohnerinnen und Bewohner, die sich hier sicher und wohl fühlen wollen.

Zum politischen Diskurs gehört eine angemessene Ausdrucksweise und die Fähigkeit, zwischen Wort und politischem Inhalt unterscheiden zu können. Wir hoffen, dass dies in Hambrücken noch lange so bleibt und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2021 zu.

 

Für die SPD-Fraktion

Ortsverband Hambrücken

Maria Wilhelm

 

 

 

25.03.2021 in Gemeinderatsfraktion von SPD Bad Schönborn

Rede unserer Fraktionsvorsitzenden Susanne Matthias

Zeit zu handeln! Unsere Stellungnahme zum Haushaltsplan 2021

Während das Haushaltsjahr 2020 in der ersten Corona-Phase davon geprägt war, die Verwaltung in ihrer Krisenbewältigung zu stärken, sowie kur- und wirtschaftsrelevante Einrichtungen wie das Thermarium über Wasser zu halten, ist der Haushalt 2021 davon gezeichnet, Gebührendefizite auszugleichen. Unabhängig davon müssten aber gerade jetzt verstärkt gegenwärtige und zukunftsweisende Kommunalthemen aufgezeigt und bearbeitet werden.

24.03.2021 in Gemeinderatsfraktion von SPD Philippsburg

Ausbau des Gefahrstofflagers im US-Depot Lingenfeld/Germersheim

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat hat in der Gemeinderatssitzung am 23.03.2021 den Antrag gestellt, sich der Resolution der SPD-Stadtratsfraktion der Stadt Germersheim zum Ausbau des Gefahrstofflagers im US-Depot Lingenfeld/Germersheim anzuschließen.

Diese Resolution wurde vom Rat der Stadt Germersheim am 03.03.2021 einstimmig bei zwei Enthaltungen beschlossen. 

Mit dem stellvertretenden Büroleiter Zentralverwaltung der Stadt Germersheim wurde vereinbart, dass das Unterstützungsschreiben der Stadt Philippsburg zusammen mit der Resolution an die in Rheinland-Pfalz für den Immissionsschutz zuständigen Stellen verschickt wird. 

Der Antrag wurde vom gesamten Gemeinderat angenommen.

Eine Stellungnahme zu dem Antrag von unserem Stadtrat Peter Haake:

In dem US-Lager geht es um Gefahr- und Giftstoffe bis 3100 Tonnen und  ihre Lagerung, ihren Transport auf Straßen, Abständen zu Wohngebieten und Sicherheit der Bürger und der Umwelt.

Mit der Situation haben sich seit 2017 verschiedene Gerichte beschäftigt.

Zur Zeit ist es so, dass die verschiedenen Institutionen wie Bürgermeisteramt Germersheim und Landrat Herr Dr. Brechtel sich nicht für zuständig erklären.

Tatsache ist, dass sich die US-Army nicht in die Karten schauen lässt.

Das Lager liegt nicht auf der Germersheimer Gemarkung und nicht in der Kontrolle der stadteigenen Ordnungsbehörde. 

Aufgrund des Nato Truppenstatut sind ausländische Liegenschaften selbst zuständig, entsprechend obliegt den Streitkräften auch die Überwachung dieser. Es bleibt dem Stadtrat jedoch unbenommen eine Resolution zu fordern, so Bg H. Schaile.

Der SPD- Gemeinderatsfraktion der Stadt Philippsburg ist es völlig egal wer hier zuständig ist.

Fest steht, wenn etwas schief geht, also der Katastrophenfall eintreten sollte,

bekommen die Bürgerinnen und Bürger aus Philippsburg und speziell aus Rheinsheim, bedingt durch die überwiegende Windrichtung aus dem Westen,

die hochgiftigen Stoffe als erstes ab. Denn hier handelt es sich nicht nur um baumarktübliche Stoffe wie Öle und Enteisungsmittel mit geringen Anteilen an giftigen Stoffen sondern eben um hochtoxische Stoffe in höchster Konzentration. 

Als Stadträte der Stadt Philippsburg unterstützen wir deshalb die Resolution des Gemeinderates der Stadt Germersheim, ein bloßes Schulterzucken akzeptieren auch wir nicht.

Die Frage von der BI durch den Vorsitzenden Herr Dietmar Bytzek an den Herrn Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Wann gibt es endlich den Katastrophenschutzplan für das Gefahrstofflager im US-Depot?“, konnte Herr Dr. Brechtel leider nicht beantworten.

Seit nun mehr 10 Jahren liegt immer noch kein Plan vor.

Wir Bürger aus Philippsburg und aus der Umgebung können nur hoffen, dass die BI und der Stadtrat endlich Erfolg haben und deshalb unterstützen wir mit Nachdruck den Antrag der SPD und FW der Stadt Germersheim sowie die Bürgerinitiative Lingenfeld.

 

Peter Haake

Stadt- und Ortschaftsrat der SPD

Philippsburg / Rheinsheim 

 

Hier der Text der Germersheimer Resolution im Original: 

Resolution des Stadtrats Germersheim zum Ausbau des Gefahrstofflagers im US-Depot Lingenfeld/Germersheim

Die US-Army plant die Erweiterung ihres bestehenden Gefahrstofflagers im US-Depot auf insgesamt 3.100 to zum eil hochgiftiger Stoffe. Nach Aussage der US-Army sind diese Stoffe für die Versorgung US-amerikanischer Truppen im Osten Europas, in Afrika sowie im Nahen und Mittleren Osten bestimmt. 

Das Lager wird nach dem Ausbau das größte Gefahrstofflager der Army außerhalb der USA sein. 

Der Stadtrat wurde u.a. bei einem Besuch im Depot darüber informiert, dass es sich bei den gelagerten Stoffen im Wesentlichen um Gemische handelt wie z.B. verschiedene Öle oder Enteisungsmittel, und das Lager sei damit durchaus vergleichbar mit einem zivilen Lager. 

Eine Überprüfung dieser Aussage ist nicht möglich, da es sich um eine militärische Anlage handelt, bei der aus Geheimhaltungsgründen die Lagerung bestimmter Stoffe der Öffentlichkeit vorenthalten wird.

In der im Antrag beiliegenden Stoffliste werden allerdings Einzelstoffe aufgeführt, die in die höchste Gefahrstoffklasse fallen.

Auch wenn die bisherigen Entscheidungen der Gerichte formale Entscheidungen ohne sachliche Beurteilungen waren und nicht zu einem Ausbaustopp geführt haben, so liegt es auf der Hand, dass von der Erweiterung des Gefahrstofflagers eine nicht zu bagatellisierende Gefahr ausgeht. Im Gegensatz zu jedem zivilen Gefahrstofflager, das regelmäßigen externen Kontrollen unterzogen wird und für die konkrete Katastrophenschutzpläne gelten, fallen diese bei dem militärischen Lager weg – die Bundeswehr als Überwachungsbehörde prüft zwar die arbeitsschutzrechtlichen Bedingungen der Zivilbeschäftigten, nicht aber die Gefahrstoffe selbst und deren Lagerung.

Dies bedeutet, dass in unmittelbarer Nähe zu den Gemeinden Lingenfeld und Germersheim ein Gefahrstofflager entsteht, das keiner immissionsschutzrechtlichen Kontrolle unterliegt. 

Der Stadtrat Germersheim sieht sich in erster Linie dem Schutz und der Sicherheit seiner BürgerInnen und der Umwelt verpflichtet. 

Wenn der massive Ausbau nicht verhindert werden kann, dann sollte zumindest durch eine entsprechende Kontrolle die potentielle Gefährdung, die vom Gefahrstofflager ausgeht, minimiert werden. 

Der Stadtrat fordert daher die politisch Verantwortlichen in den beteiligten Behörden und Institutionen auf Kommunal-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene auf, sich nachdrücklich für eine Kontrolle des US-Depots einzusetzen, so wie sie für jedes vergleichbare zivile Gefahrstofflager ohne Einschränkungen gilt. 

Da nach Aussage der zuständigen Militärs und Zivilangestellten des US-Depots es sich im Wesentlichen um Stoffe vergleichbar eines Baumarkts handelt, dürfte einer Mitwirkung der US-Army nichts im Wege stehen. 

Markus Pfliegensdörfer

Fraktionsvorsitzender SPD Germersheim & Sondernheim

20.01.2021 in Gemeinderatsfraktion von SPD Philippsburg

Haushaltsrede 2021 der SPD-Fraktion

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Bürgermeister Martus, sehr geehrte Kollegen im Rat, sehr geehrte Mitarbeiter unserer Verwaltung,

„Spare wenn du hast, dann hast du in der Not“ so hieß es früher schon. Die Zahlen des HH wurden bereits vorgestellt.

Wir von der SPD Fraktion sehen das Ergebnis nicht ganz so pessimistisch.

1.Wir haben eine 0,00 € pro Kopf Verschuldung/Bürger

2. Es sind auch dieses Jahr keine Erhöhung der Steuerhebesätze oder Gebühren geplant

3. Es ist keine Kreditaufnahme vorgesehen, wir bleiben weiterhin schuldenfrei!

Wir sehen, die Verwaltung mit dem Gemeinderat hat in ihren Entscheidungen das Motto unserer Kämmerei „Notwendiges von Wünschenswertem zu unterscheiden“ fast immer berücksichtigt und sich daran gehalten.

In diesem Zusammenhang danken wir Herrn Kammerer und Herrn Day für die sehr gute Arbeit.

Ja es stimmt, wir haben ein Defizit von ca. 5. Millionen Euro und wir werden wohl in den nächsten 2 Jahren auch noch eine Durststrecke durchstehen müssen, jedoch sehen wir die Aussichten durchaus positiv.

Unser Ziel muss sein, Philippsburg noch attraktiver und begehrenswerter zu gestalten, damit auch Familien aus der Großstadt, welche gerne auf das Land ziehen möchten, bei uns hier Heimat finden können.

Unser Campus wird mit großem finanziellem Einsatz auf die Zukunft vorbereitet, damit auch der Bildungsstandort ein wichtiger Faktor bleibt. Ein umfassendes Bildungsangebot können wir jetzt bereits schon bieten. Sicherlich ein positives Kriterium bei der Suche nach einem neuen Wohnort.

Philippsburg, Festungsstadt, ist eine interessante Stadt, multikulturell, geschichtsträchtig. Wir liegen am Rhein umgeben von schönen Naturschutzgebieten, schönen Badeseen, Polder Rheinschanzinsel lädt zum Spazierengehen ein. Der Freyer-See mit seinem Campingplatz ist eine weitere Freizeitattraktion. Das Fischerheim in Huttenheim, das Bootshaus Huttenheim, nahe Elisabethenwört, die Strandbar in Rheinsheim.

All dies lockt jetzt schon Fremde beim schönen Wetter an. Es gibt noch Einiges mehr über unsere Stadt mit ihren Ortsteilen zu berichten, was für Fremde sicherlich interessant ist. Alles aufzuzählen, würde mein Zeitkontingent sprengen.

Ferner sind und bleiben wir auch in Zukunft ein Energiestandort. Es kommt immer auf die Sichtweise an. Wir meinen, dass dies durchaus positiv betrachtet werden kann.

Das Leben auf dem Land wird für viele attraktiver. Dies gilt es zu verstärkt vermitteln und zu bewerben.

Eines ist gewiss: Die Zeit nach Corona wird nicht mehr dieselbe sein wie davor. Naherholung für unsere Bürger wird immer wichtiger und wird in Zukunft noch mehr Gewicht bekommen.

Um dies allerdings auch umsetzen zu können, müssen weiterhin Investitionen getätigt werden: Die Infrastruktur muss weiterhin ausgebaut werden, gerade das Fahrradnetz! Die aktuellste Radfahrkarte für Philippsburg ist aus dem Jahre 1996!

Die Radwege zwischen den Ortsteilen selber sind nicht ausreichend und sinnvoll ausgezeichnet. Manche Wege sind in keinem sehr guten Zustand, zum Teil nur als landwirtschaftliche Wege deklariert. In diesem Zusammenhang gilt es auch die Ertüchtigung des Leinpfades wieder neu zu betrachten. Ich beziehe mich dabei auf Untersuchungsergebnisse aus dem Radverkehrskonzept des Landkreises Karlsruhe, 1. Fortschreibung aus dem 2018.

In diesen Planungen ist der Radweg entlang des Rheines als Hauptradstrecke ausgewiesen. Er führt weiter nach Oberhausen-Rheinhausen, Waghäusel, Kirrlach, Kronau bis hin nach Östringen.

Das Land Baden-Württemberg hat eine neue Ausschreibung herausgegeben. Aufruf zur Interessenbekundung LEADER 2021- 2027.

Wir, die SPD-Fraktion, stellen in diesem Zusammenhang einen Antrag an die Verwaltung sich bei diesem Aufruf zu beteiligen und unser Interesse daran zu bekunden. Es betrifft auch unsere Nachbargemeinden, mit denen zu diesem Thema Kontakt aufgenommen werden sollte.

Ferner ist die Stadt Philippsburg im PAMINA Programm nicht gelistet, bzw. aufgeführt. Auch hier ist Philippsburg ein weißer Fleck. Bedauerlicherweise findet man nichts an Beschreibungen über unsere Stadt!

Von einem positiven Image unserer Stadt nach außen werden wir alle profitieren. Der Einzelhandel, die Gastronomie.

Weitere Punkte liegen der SPD Fraktion am Herzen:

1.Bezahlbarer Wohnraum

Wir fordern erneut die Frage einer städtischen Wohnbaugesellschaft zu erwägen. Nur so schaffen wir es, selbst über die entstehenden Wohnungen zu entscheiden.

2.Abfallbehandlung an Spazierwegen

eider fehlt es noch an einigen Stellen in der Stadt und gerade in den Ortsteilen an Mülleimern. Es sind immer noch zu wenige. Dies wurde auch in der Besprechung mit dem Jugendforum bemängelt. Entlang von Spazierwegen gibt es keine Möglichkeit seinen Abfall zu entsorgen. Wir bitten die Verwaltung dem nachzugehen und zu prüfen wo Mangel besteht.

3.Anschluss ÖPNV

Wir müssen weiterhin dranbleiben um den Nahverkehr ÖPNV noch attraktiver zu machen. Eine bezahlbare Mobilität für Alle im Landkreis ist wünschenswert (auch eine Forderung der SPD Karlsruhe-Land) Es würde weitere Vorteile bringen: Entlastung des Straßenverkehrs Auf weitere Autos im Haushalt kann vielleicht verzichtet werden, somit könnte die Parksituation entspannt werden.

4.Gewerbe in Philippsburg

Die Anstrengungen Gewerbe hier anzusiedeln müssen weiterhin gemacht werden. Die Entwicklung Gelände Scharringhausen und ehemals VEDAG muss weiterhin achtsam verfolgt werden und darf nicht aus den Augen verloren gehen.

5.Baugrundstücke

Wir brauchen, auch in den Ortsteilen Möglichkeiten für junge Familien ein Baugrundstück erwerben zu können. Die SPD-Fraktion begrüßt, dass in diesem Jahr noch der B-Plan Kreuzäcker in Rheinsheim angegangen wird. Hier sollten Überlegungen über ein klimafreundliches Bauen, evtl. mit einer gemeinsamen umweltfreundlichen Energieversorgung, bei den Planungen mit eingebracht werden.

6.Betreutes Wohnen in Rheinsheim

Mittelfristig muss ein Projekt für betreutes Wohnen im Stadtteil Rheinsheim angedacht werden. In diesem Zusammenhang stellt die SPD-Fraktion einen weiteren Antrag an die Verwaltung, die Baulücke an der Birkenstraße in Rheinsheim weiter zu entwickeln. Ob und wie an diesem Standort aus baurechtlicher Sicht was entwickelt werden kann, gilt es zu prüfen. Es gibt sicherlich einige Senioren, welche gerne ins betreute Wohnen wechseln würden, allerdings sollte es am Ort sein. Vielen ist mittlerweile ihr eigenes Haus zu groß, die Kinder haben selber ihr Heim anderenorts aufgebaut. Würde eine Möglichkeit geschaffen werden, könnten auch diese Häuser für junge Familien interessant sein. Somit vermeiden wir Leerstand im inneren Bereich des Dorfes.

7. Förderung der Ortsteile

Der Ortsteil Rheinsheim hat im Zusammenhang des SSP-Förderprogramms das Programm NIS (Nicht-investive Städtebauförderung) beantragt und erhalten. Ziel ist der soziale Zusammenhalt und die Integration im Quartier bzw. im Ortsteil. Für den Ortsteil Rheinsheim wurde zwischenzeitlich ein Konzept erstellt. Dieses wird derzeit auf die Machbarkeit hin geprüft und mit der Stadt abgestimmt. Danach kann dieses in einer der nächsten Sitzungen dem Gemeinderat gemeinsam (Stadt und Arbeitsgruppe) vorgestellt werden.

Die SPD Fraktion kann sich vorstellen, dass die Fördermittel auch für Huttenheim interessant sind. Wir würden den Antrag unterstützen.

Fazit

Philippsburg mit seinen Ortsteilen ist lebens- und liebenswert. Dieses Ziel müssen wir weiterhin verfolgen und noch verstärken. Wir dürfen Philippsburg nicht unter Wert verkaufen.

Es ist unser aller Heimat und dafür gilt es sich weiterhin mit Engagement einzusetzen.

In diesem Zusammenhang bedankt sich die SPD Fraktion ganz herzlich bei allen Mitarbeitern der Verwaltung, an der Spitze Bürgermeister Stefan Martus, sowie unseren Ratskollegen für die gute Zusammenarbeit, immer zum Wohle unserer Stadt mit ihren Ortsteilen.

Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushalt 2021 zu.

Bedanken wollen wir uns auch bei allen Institutionen wie die Frw. Feuerwehr Philippsburg mit ihren Abteilungen, beim DRK, bei unserer Polizei, bei unseren kirchlichen Einrichtungen, bei allen Vereinen und bei allen Bürgern, die sich durch ihr Engagement für unsere Heimat ehrenamtlich einbringen.

Ohne sie Alle kann eine gute Gemeinschaft nicht funktionieren.

Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr, verbunden mit der Zuversicht, dass wir auch 2021 gemeinsam durch die schwierigen Zeiten gehen werden.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Jasmine Kirschner,

Fraktionsvorsitzende SPD Philippsburg

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28.04.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Ortschaftsratssitzung Untergrombach
Sitzung Ortschaftsrat Untergrombach am 28.04.2021

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