Fraktion
Immer wieder werden in Pfinztal freilebende und herrenlose Katzen entdeckt – oftmals krank, unterernährt oder ohne medizinische Versorgung. Die Zahl dieser sogenannten „Streunerkatzen“ wächst seit Jahren. Ursache dafür ist vor allem die unkontrollierte Vermehrung nicht kastrierter Freigängerkatzen. Eine einzige Katze und ihre Nachkommen können innerhalb weniger Jahre zahlreiche weitere Tiere hervorbringen. Für viele dieser Tiere bedeutet das ein Leben voller Leid.
Deshalb hat die SPD-Fraktion bereits am 22.04.2024 die Einführung einer Katzenschutzverordnung beantragt.
Eine Katzenschutzverordnung verpflichtet Halterinnen und Halter von Freigängerkatzen dazu, ihre Tiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben diesen Schritt bereits erfolgreich umgesetzt, so auch Karlsruhe, Waldbronn und Karlsbad. Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung einzudämmen und langfristig das Tierleid zu reduzieren.
Denn die Realität sieht oft erschreckend aus: Viele freilebende Katzen leiden an Krankheiten, Parasitenbefall oder Verletzungen. Besonders Jungtiere haben häufig kaum Überlebenschancen.
In Pfinztal engagieren sich Mitglieder des Katzenschutzvereins Karlsruhe und Umgebung sowie weitere ehrenamtliche Tierschützerinnen und Tierschützer seit Jahren mit großem Einsatz. Sie fangen Streunerkatzen ein, lassen sie auf eigene Kosten kastrieren und medizinisch versorgen, kümmern sich um Futterstellen und versuchen, für zutrauliche Tiere neue Besitzerinnen und Besitzer zu finden. Dieses Engagement verdient großen Respekt – kann aber auf Dauer ohne den Erlass einer Katzenschutzverordnung nicht fortgeführt werden.
Eine Katzenschutzverordnung wäre daher nicht nur ein wichtiger Schritt für mehr Tierschutz, sondern auch eine Unterstützung für die Menschen, die sich bereits heute verantwortungsvoll um die Tiere kümmern. Sie schafft klare Regeln und hilft dabei, das Problem langfristig und nachhaltig anzugehen.
Leider fand der Antrag der SPD-Fraktion im letzten Finanzausschuss keine Mehrheit. Die Gemeinderäte von CDU, Bürgerliste und AfD sowie die Bürgermeisterin lehnten eine entsprechende Empfehlung an den Gemeinderat ab. Voraussichtlich im Juli wird der Gemeinderat über die Einführung der Katzenschutzverordnung abstimmen. Wir hoffen, dass bis dahin der bzw. die eine oder andere im Gremium sich den Argumenten für die Verordnung nicht mehr verschließt.
Für die SPD-Fraktion ist klar: Verantwortung für Tiere gehört zu einer modernen und verantwortungsbewussten Gemeinde. Deshalb halten wir eine Katzenschutzverordnung auch in Pfinztal weiterhin für notwendig.
Foto: pixabay / Symbolbild Streunerkatze
Der Bericht über die Kriminalitätsstatistik zeigt im landesweiten Vergleich für Bruchsal keine signifikanten Auffälligkeiten. Sehr bedauerlich sind die massiven Zunahmen im Bereich von Vandalismus gegenüber öffentlichem und privatem Eigentum. Dies schadet massiv dem gesellschaftlichen Miteinander. Besorgt stimmen uns alle Gewaltdelikte. Besonders hier danken wir der Polizei für konsequente Ermittlungsarbeit.
Fabian Spachholz-Verch für die SPD-Fraktion
Zunächst möchte ich mich ausdrücklich bei der Verwaltung bedanken. In Bruchsal werden Kinder insgesamt gut, engagiert und bedarfsgerecht betreut – das ist keine Selbstverständlichkeit und verdient Anerkennung. Diese Angebote der Stadt sind wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion
Bei der vorliegenden Gütertrasse handelt es sich um ein Projekt, welches für die europäische Verkehrswende von herausragender Bedeutung ist. Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, insbesondere im Fernverkehr verträgt keinen weiteren Aufschub. Viel zu viele Jahre wurden hier bereits verschwendet. Die europäischen Nachbarländer sind erheblich weiter.
Die nun favorisierteTrassenführung R4 dürfte Insider nicht wirklich überraschen. Sie stellt insbesondere eine Bündelung mit bereits vorhandenen Verkehrsachsen dar und verhindert damit eine weitere Zerschneidung von Lebensräumen und Natur
Wichtige Daseinsvorsorge leistet unser Abwasserbetrieb. Leider steigen auch hier die Kosten für Energie, Personal und Materialien, so dass wir einer Erhöhung der Schmutzwassergebühren um zehn Cent je Berechnungseinheit zustimmen mussten. In den nächsten Jahren stehen mit der Erweiterung der Kläranlage um eine weitere Reinigungsstufe große Herausforderungen bevor.
26.05.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Vorstandssitzung
29.05.2026, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr Bildungsfahrt nach Stuttgart
Die SPD Pfinztal lädt Sie im Rahmen des Ehrentags 2026 zu einer gemeinsamen Bildungsfahrt nach Stuttgart ein. …
29.05.2026, 14:00 Uhr - 20:00 Uhr Hofflohmarkt am ”Tag der Nachbarn”
Am Freitag, den 29. Mai, ist der Tag der Nachbarn und Bad Schönborn wird wieder zum Treffpunkt für Nachbarschaft …
19.06.2026 - 19.06.2026 Gremien im Vorfeld des Landesparteitag
03.07.2026, 12:00 Uhr - 14:00 Uhr Betriebsbesichtigung des Kerntechnischen Entsorgungsbetriebs
Wir besichtigen nach einer kurzen Einführung vor Ort durch die Geschäftsführung den Kerntechnischen Ent …