Aktuelles
Beate Essafi stellte sich den Mitgliedern vor und berichtete aus ihrem beruflichen und politischen Werdegang. Die dreifache Mutter kommt aus dem Gesundheitswesen, ist Pflegeberaterin und Dozentin an der VHS Karlsruhe-Land. In ihrem Vortrag ging sie insbesondere auf die Themen sozialer Wohnungsbau, Barrierefreiheit und Bildung ein. Sie forderte mehr Unterstützung durch Land und Bund sowie den Abbau bürokratischer Hürden. Auch die drohende Schließung des Neff-Werks in Bretten war Thema – hier ist die SPD im engen Austausch mit den Beteiligten.
Im Rahmen der Versammlung wurden Manfred Jung für 50 Jahre und Alfred Schroth für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Ingo Neugart bedankte sich in einer kleiner Ansprache für das beeindruckende politische Engagement und überreichte die Urkunde sowie eine Flasche Wein. Leider war Alfred Schroth nicht anwesend.

Bedauerlicherweise ist die Verwaltungsstelle Untergrombach in den nächsten 2 Wochen geschlossen. Laut Aushang können Reisepässe, Personalausweise und Führerscheine, während dieser Zeit, in der Verwaltungsstelle Büchenau abgeholt werden.
Wir hoffen das es sich bei der Schließung um eine einmalige Ausnahme handelt.
Die SPD Untergrombach setzt sich dafür ein, dass unsere Verwaltungsstelle dauerhaft und zuverlässig geöffnet bleibt.
Am Samstag, den 11. Oktober 2025, wurde in Untergrombach groß gefeiert: 25 Jahre Jugendtreff! Ein Vierteljahrhundert offener Jugendarbeit – das sind 25 Jahre Begegnung, Unterstützung, Gemeinschaft und unzählige Geschichten von jungen Menschen, die hier ein Stück Heimat gefunden haben. Der Jugendtreff ist heute wichtiger denn je. Mit teilweise über 40 Jugendlichen, die regelmäßig vorbeischauen, ist er ein wichtiger Treffpunkt für viele Jugendliche. Ein Ort zum Reden, Spielen, Lernen und einfach Dasein.
Die SPD zeigte an diesem besonderen Tag Präsenz: Ortschaftsrätin Britta Mangei sowie Gemeinderätin Alexandra Nohl waren vor Ort, um gemeinsam mit den Jugendlichen, dem Team und den Gästen das Jubiläum zu feiern und die Bedeutung der Jugendarbeit zu würdigen.

Trotz der festlichen Stimmung dürfen die aktuellen Herausforderungen rund um den Jugendtreff nicht übersehen werden. Doch eines steht fest: Jugend braucht Räume!
Diese Räume bieten Orientierung, Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten – gerade in einer Zeit, in der viele Jugendliche nach Halt und Perspektive suchen. Der Jugendtreff Untergrombach muss erhalten und gestärkt werden!
Alles Gute für die nächsten 25 Jahre!

Volles Haus beim Infoabend – Europa interessiert
Der gemeinsame Infoabend der SPD-Ortsvereine Sulzfeld-Zaisenhausen, Oberderdingen und Kraichtal war äußerst informativ und sehr gut besucht.
Mit Prof. Dr. René Repasi, Mitglied des Europäisches Parlaments war letzten Donnerstag ein kompetenter Gast aus Straßburg nach Sulzfeld gekommen. In seinem Impulsreferat warf er einen kurzen Rückblick auf die Entstehung der Europäischen Union als Wirtschaftsgemeinschaft mit der Basis eines gemeinsamen Binnenmarkts. „Dieser Binnenmarkt ist eine Erfolgsgeschichte, dessen Grundlage offene Grenzen und freier Handel sind“, führte Repasi aus. Die Corona-Krise, die protektionistische Handelspolitik Chinas und der USA, vor allem unter Präsident Donald Trump sei der Beginn des Zusammenbruchs der globalisierten Weltordnung gewesen. „Es geht nicht mehr um eine offene Welthandelsordnung. Es geht wieder um nationale Interessen“, fasste Repasi zusammen.
Vor dem Hintergrund hoher Energie- und Lohnkosten und subventionierter Produkte aus China hat die Zollpolitik der USA die europäische Wirtschaft hart getroffen. Die drohenden Zölle von 50 % und darüber lassen deshalb den von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ausgehandelten Deal, „nur“ einen Zollsatz von 15 Prozent auf die meisten EU-Waren festzulegen, in einem etwas anderen Licht erscheinen. Das Abkommen stieß zwar auf viel Kritik, doch Europa wurde vom amerikanischen Präsidenten geradezu erpresst. „Trump hat Europas große Schwäche, nämlich seine mangelnde Fähigkeit zur Verteidigung, ausgenutzt. Ich als Sozialdemokrat sage, dass der Deal von Frau von der Leyen vor dem Hintergrund gar nicht so schlecht war.“, führte Repasi aus und forderte, die EU müsse ihre Verteidigungsfähigkeit und wirtschaftliche Innovationskraft stärken, um künftig souveräner agieren zu können. Eine Rückverlagerung bestimmter Produktionsstandorte könne helfen, Abhängigkeiten zu verringern. Abschließend betonte er die historische Bedeutung des europäischen Projekts: Europa sei eine „zivilisatorische Meisterleistung“, die es zu bewahren gelte.
Die anschließende lebhafte Diskussion unterstrich die Bedeutung dieser Thematik und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rolf Becker konnte auf einen informativen Abend zurückblicken, nicht ohne sich bei René Repasi für die kompetenten Ausführungen und bei Assad Hussain, dem SPD-Kreisvorsitzenden, für die Moderation zu bedanken. In den Dank schloss er auch Beate Essafi ein, die den Abend nutzte, um sich und ihre Ziele bei der Landtagswahl vorzustellen.
Geschichte zum Anfassen – das erlebten wir bei unserem Ausflug nach Rastatt. Gemeinsam besuchten wir die Erinnerungsstätte des Bundesarchivs im Schloss und die Kasematten der ehemaligen Festung. Ein Tag, der zeigte, wie eng unsere regionale Geschichte mit dem Kampf für Freiheit und Demokratie verbunden ist.
In der Ausstellung des Bundesarchivs wird die Geschichte der Freiheitsbewegungen von 1848/49 lebendig. Wir erfuhren, wie mutige Menschen in Baden für eine Verfassung, gleiche Rechte und politische Teilhabe kämpften. Rastatt war damals das Zentrum der badischen Revolution – hier erhoben sich Soldaten gegen Fürstenwillkür und hier endete der Aufstand nach der Belagerung der Festung.
Die anschließende Führung durch die Kasematten ließ die Ereignisse greifbar werden. In den engen, dunklen Räumen waren nach der Kapitulation viele Revolutionäre gefangen. Dort zu stehen, wo Revolutionäre für ihre Überzeugungen litten, zeigt, dass Freiheit und Demokratie nie selbstverständlich sind.
Auch Waghäusel war Teil dieser Geschichte. Bei der Schlacht im Juni 1849 versuchten badische Truppen, den Vormarsch der Preußen zu stoppen. Sie verloren, aber ihr Einsatz für Freiheit und Menschenwürde bleibt unvergessen. Noch heute erinnert das Freiheitsdenkmal an der Eremitage an diese Zeit.
Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist das mehr als Geschichte. Die Werte, für die die Revolutionäre kämpften, sind die Grundlage unserer Arbeit: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Freiheit heißt Mitbestimmung. Gerechtigkeit heißt gleiche Chancen. Solidarität heißt Zusammenhalt.
Unser Ausflug nach Rastatt war nicht nur ein Blick zurück, sondern auch ein Anstoß nach vorn. Er erinnert uns daran, warum wir Politik machen: Damit Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit auch in Zukunft lebendig bleiben – in Waghäusel und darüber hinaus.
26.05.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Vorstandssitzung
29.05.2026, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr Bildungsfahrt nach Stuttgart
Die SPD Pfinztal lädt Sie im Rahmen des Ehrentags 2026 zu einer gemeinsamen Bildungsfahrt nach Stuttgart ein. …
29.05.2026, 14:00 Uhr - 20:00 Uhr Hofflohmarkt am ”Tag der Nachbarn”
Am Freitag, den 29. Mai, ist der Tag der Nachbarn und Bad Schönborn wird wieder zum Treffpunkt für Nachbarschaft …
19.06.2026 - 19.06.2026 Gremien im Vorfeld des Landesparteitag
03.07.2026, 12:00 Uhr - 14:00 Uhr Betriebsbesichtigung des Kerntechnischen Entsorgungsbetriebs
Wir besichtigen nach einer kurzen Einführung vor Ort durch die Geschäftsführung den Kerntechnischen Ent …