Fraktion
Jürgen Schmitt 76646 Bruchsal, den 6.12.2018
SPD-Fraktion
Es ist eine Beratung erforderlich, um die Details der Maßnahme festzulegen.
Jürgen Schmitt
Es war schon sehr emotional für uns. Am vergangenen Mittwoch feierte die Stadt den 10. Geburtstag des Netzwerks „Haus der kleinen Forscher“. Das „Haus der kleinen Forscher“ ist die größte Frühbildungsinitiative Deutschlands und engagiert sich für eine spielerische und spaßbetonte Förderung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Wir Sozialdemokraten haben uns in der Vergangenheit ja immer wieder für ein modernes und stringentes Bildungsangebot in Ettlingen stark gemacht. Dazu passt das „Haus der kleinen Forscher“ optimal. 2006 waren wir auf diese Initiative aufmerksam geworden und hatten sie nach Ettlingen geholt. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des AWO-Bewegungskindergartens Regenbogen haben wir seinerzeit ein Konzept entwickelt, das in Berlin so gut ankam, dass man das Ettlinger Modell kurzerhand zu einem Pilotprojekt für Baden-Württemberg erklärte. Basierend auf den sehr positiven Erfahrungen aller Beteiligten kam es dann 2008 zur Gründung des bundesweit ersten interkommunal organsierten Netzwerks. Aktuell nehmen 57 Einrichtungen teil, auch Schülerhorte und Grundschulklassen. Aber damit nicht genug. Drei Kitas aus dem Ettlinger Netzwerk gehören aktuell zu den am häufigsten zertifizierten Einrichtungen Deutschlands, nämlich die AWO-Kitas Regenbogen und Wiesenzwerge und der der städtische Kiga Schluttenbach. Wir bedanken uns bei allen, die unsere Initiative damals aufgegriffen und vorangetrieben haben.
Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Vorsitzender
Bereits in der Haushaltsrede für das Jahr 2017 formulierte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, Anja Krug, die Anregung, für Bruchsaler Kinder einen Kinder- und Jugendpass einzuführen. Warum? Immer mehr Kinder und Jugendliche gelten als arm. Auch in Bruchsal. Die Anzahl der Alleinerziehenden steigt seit Jahren kontinuierlich an. Durch die Schwierigkeit Familie und Beruf zu vereinbaren, kann in vielen Familien nur ein geringes Einkommen erzielt werden. Daher gibt es in Bruchsal eine ganze Reihe von Familien, für die ein Besuch im Schwimmbad oder im Museum Luxus ist. Hier kann ein Kinder- und Jugendpass ein wenig Abhilfe schaffen, indem er Teilhabechancen ermöglicht.
Ein kommunaler Kinder- und Jugendpass soll einkommensschwachen Familien einen Zugang zum gesellschaftlichen Leben, dort wo sie leben und dort wo ihre Interessen sind, schaffen. Er beinhaltet verschiedene Leistungen in Form von freien Eintritten, Vergünstigungen oder Gutscheinen für die umfangreichen Angebote aus den Bereichen Freizeit, Sport, Kultur, Bildung und Mobilität. Vorbild ist für uns hier der Karlsruher Kinderpass, der auch schon in einigen weiteren Gemeinden der Sozialregion Karlsruhe eingeführt wurde.
Die Einführung eines Bruchsaler Kinder- und Jugendpasses würde damit für mehr Chancengleichheit und eine Angleichung der Lebensverhältnisse sorgen. Er würde Kindern und Jugendlichen, die es schwerer haben als andere, echte Chancen bieten einfacher und selbstverständlicher am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Für die SPD-Fraktion: Anja Krug
Es ist das finanziell anspruchsvollste Projekt in Bruchsal seit dem Bau der Joss-Fritz Grund- und Realschule in Untergrombach 2010: Der Bau der Gleisquerung am Bahnhof Bruchsal, ca. 4,5 Millionen Fördermittel sind dafür zugesagt. Diese würden verfallen, wenn wir das Projekt jetzt nicht angehen. Aus Sicht der SPD-Gemeinderatsfraktion sprechen viele wichtige Gründe für dieses Bauprojekt:
Die Unterführung soll nach unserem Willen hell und freundlich gestaltet werden. Auf der Seite der Bahnstadt braucht es Frequenzpunkte, wie z. B. eine Bäckerei. Wir hoffen auf eine zügige Umsetzung der Gleisquerung!
Ihre SPD-Fraktion im Bruchsaler Gemeinderat
„Das Haushaltsrecht ist das Königsrecht des Gemeinderats“ - dieses geflügelte Wort gilt es jedes Jahr in der Haushaltsrede mit Leben zu füllen. In einer vierstündigen Klausurtagung analysierten die Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion unter Leitung des Fraktionsvorsitzenden Jürgen Schmitt das vorliegende Zahlenwerk. Gemeinsam mit SPD-Ortschaftsräten, Ortsvorsteherin Inge Schmidt und dem stellvertretenden SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Jens Kluge entwickelten die Gemeinderatsmitglieder Hans-Jörg Betz, Anja Krug, Helga Langrock, Karl Mangei, Alexandra Nohl und Gerhard Schlegel politische Schwerpunkte für das kommende Haushaltsjahr in Bruchsal. Wesentliche Aspekte in der nächsten Haushaltsrede werden folgende Punkte sein:
Bis zur endgültigen Abstimmung des Haushaltes am Dienstag, 18. Dezember, wird die Fraktion weiter an den genannten und weiteren Ideen arbeiten. Gehalten wird die Haushaltsrede in diesem Jahr vom Fraktionsvorsitzenden Jürgen Schmitt. Die Fraktion hofft, viele ihrer Forderungen zum Wohle der Gesamtstadt Bruchsal umsetzen können.
Anja Krug, stellvertretende Fraktionsvorsitzende
03.05.2026, 09:30 Uhr - 13:00 Uhr Bad Schönborner Frühlingsbrunch
Am 3. Mai ist es wieder soweit: Das große Bad Schönborner Frühlingsfrühstück findet in der Kraichgauhalle in …