Fahrradmarkt 2020

Am 28. März 2020 von 9 bis 13 Uhr findet der 25. Fahrradmarkt der Ettlinger SPD auf dem Dickhäuterplatz (beim Kino Kulisse) statt.

Viele Familien erwarten diesen Tag bereits mit großer Ungeduld, dient der Fahrradmarkt doch dazu, mit finanzierbaren gebrauchten „Drahteseln“ in allen möglichen Ausführungen und Größen in die neue Fahrradsaison zu starten.

Auch manch nützliches Fahrradzubehör steht zum Verkauf.

Aber nicht nur Anbieter und Käufer profitieren von diesem Konzept. Der gesamte Erlös des SPD-Fahrradmarkts kommt nämlich immer sozialen Ettlinger Einrichtungen und Projekten zugute. So konnten in den vergangenen Jahren beispielsweise die Babyhilfe, das Ettlinger Tierheim, der Tafelladen, die Jugendarbeit der KjG, das Hospiz Arista oder der Arbeitskreis Asyl von den Erlösen profitieren.

Und wie funktioniert das Ganze? Zu verkaufende Fahrräder und Zubehöre können ab 9:00 Uhr auf dem Dickhäuterplatz Ettlingen, beim Kino Kulisse, abgegeben werden.

Auf die gewünschten Verkaufspreise werden je 10% „Vermittlungsgebühr“ aufgerechnet. Die gesamten Gebühren gehen wie jedes Jahr zu gleichen Teilen an zwei soziale Einrichtungen.

Veranstaltungsende ist dann um 13:00 Uhr.  

Wer sich also angesprochen fühlt und ein passendes Fahrrad anzubieten hat oder sich eines zulegen möchte, kann einfach vorbei kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Baumpflanzaktion der Forstverwaltung am Sulzbacher Sportplatz

Neben ganz vielen Malscher Bürgerinnen und Bürger waren auch Mitglieder der SPD Malsch bei der Baumpflanzaktion am letzten Samstag am Fußballplatz Sulzbach beteiligt. Es war eine tolle Aktion, initiiert durch die Gemeinde und die Forstabteilung. In nur 3 Stunden wurden durch zahlreiche Helfer ca. 7.000 Bäume gepflanzt.

SPD Ortsvereinsvorsitzender Peter Haas
stellv. Ortsvereinsvorsitzende Dagmar Giese
Kassierer Johannes Hermann (v.l.)

3 Tischtennisturnier im Jugendzentrum Bounty

Hohe Motivation, Ehrgeiz und Siegeswille zeigten 16 Jugendliche am vergangenen Sonntag beim dritten Tischtennisturnier, das der SPD Ortsverein Gondelsheim zusammen mit dem Jugendzentrum „Bounty“ veranstaltete.

Das Engagement des Ortsvereins im Jugendzentrum hat Tradition. So ist schon dessen Entstehung auf eine Initiative der SPD zurückzuführen, genauso wie die Übernahme von Betreuungsdiensten durch SPD Vorstandsmitglieder. Und schließlich das Tischtennisturnier, das auch in diesem Jahr wieder viele interessierte Jugendliche anzog.

Gespielt wurde in zwei Gruppen, die Spiele dauerten jeweils drei Minuten und aus den Gruppenbesten wurden die Halbfinals und dann das Endspiel bestritten. Organisiert wurde das Turnier im Vorfeld von den Leitern des Jugendzentrums, Michael und Matthias Klebon, denen auf diesem Weg noch einmal unser besonderer Dank gilt. Die Schiedsrichterfunktionen übernahmen die erfahrenen SPD Mitglieder.

Statt eines Pokals, der nur einem Einzelnen zu Gute käme, hat der SPD Ortsverein sich entschieden, die Getränke des Tages und am Ende eine Runde Pizza für alle zu spendieren, was auf große Freude bei den teilnehmenden Jugendlichen stieß.

Alexander Skiba bleibt Vorsitzender der SPD Stutensee

Voller Tatendrang präsentiert sich der wiedergewählte Vorstand

Am 28. Januar 2020 fand die alljährliche Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Stutensee in Blankenloch statt. Wir durften zahlreiche Mitglieder und auch Gäste willkommen heißen, was uns insbesondere in unserer Arbeit nach außen bestätigt.

In seinem Vorstandsbericht ging unser Vorsitzender Alexander Skiba im Wesentlichen auf das vergangene Jahr 2019 ein, welches ganz im Zeichen des Kommunalwahlkampfes stand. Nach einem sehr engagierten Wahlkampf, für den er sich bei allen aktiven Mitgliedern besonders bedankte, zeigte er sich dennoch enttäuscht über zwei verlorene Sitze im Gemeinderat. Hier spiegelte sich aber auch ganz klar der Bundestrend wieder, denn Bündnis 90/ Die Grünen konnten zwei Sitze hinzugewinnen. Auch enttäuscht zeigte er sich, dass es leider nicht gelungen war, eine sozialdemokratische Liste für die Ortschaftsratswahlen in Staffort und Spöck aufzustellen. In allen Stadtteilen vertreten zu sein, wird definitiv das Ziel für die nächste Kommunalwahl.

75 Jahre Befreiung Vernichtungslager Auschwitz – Ludwig Marum

Am 27.Januar jährte sich zum 75. Mal die Befreiungstag des Vernichtungslagers Auschwitz. Bundespräsident Steinmeyer mahnte in der Gedenkstätte Yad Vashem seine Landsleute – uns – sich dem erstarkten Antisemitismus und den bösen Geistern in neuen Gewändern entschieden entgegenzutreten.

75 Jahre, ein Menschenleben.

Jetzt, da die Zeitzeugengeneration bald keine persönlichen Erinnerungen mehr schildern kann, gleichzeitig wiedererstarkte völkische und antisemitische Gesinnungen ihr Unwesen treiben und Verbrechen begehen, müssen alle demokratischen Kräfte in gemeinschaftlicher Anstrengung Zeichen setzen.

Der Lernort Kislau ist heute nötiger denn je und muss jetzt in die Realisierung gehen. Denn: Demokratie braucht Demokraten, aber weil die Demokratie nicht vererbbar ist muss sie gelernt werden. Eine sich entsolidarisierende Gesellschaft braucht starke Impulse und starke Instanzen, die demokratische Grundwerte vermitteln.

Hier, an diesem besonderen Erinnerungsort, sollen vor allem junge Menschen demokratierelevante Themenkomplexe erlernen dürfen. Aus der Geschichte lernen, Widerstand leisten, Zivilcourage gegen Ausgrenzung und totalitäre Strukturen begreifen heißt Menschenrechte und Freiheit zu sichern. Wenn uns, 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz, keine „Erinnerungsmenschen“ mehr mahnen können müssen „Erinnerungsorte“ diese Funktion übernehmen.

Hier ist so ein Erinnerungsort.

Hier erinnern wir uns an Ludwig Marum, der ein deutscher Rechtsanwalt und SPD-Politiker war. Weil Marum jüdischer Herkunft war und sich politisch für die Weimarer Demokratie und gegen den Nationalsozialismus eingesetzt hat, war er bei den Nazis verhasst und wurde am 29. März 1934 hier im ehemaligen KZ Kislau ermordet.

In der Pfalz geboren hat er in unserer Region seine Fußabdrücke hinterlassen. Er ist in Bruchsal aufgewachsen, ging auf das Schönborn-Gymnasium, studierte Jura in Heidelberg und ließ sich als Anwalt in Karlsruhe nieder. Als Sozialdemokrat war er Mitglied des badischen Landtags in Karlsruhe, war Fraktionsvorsitzender und Justizminister. Als Chorsänger ist er in allen Gemeinden unserer Region aufgetreten.  Wir laufen heute die Wege, die er gelaufen ist.  Wir fahren heute auf den Straßen, die ihn nach seiner Verhaftung in Karlsruhe auf einer Schaufahrt der Nazis ins damalige KZ Kislau gebracht haben.

Hier ist der „Erinnerungsort“ unserer Region. Wir fordern den heutigen und zukünftige Land- und Kreistage von Baden-Württemberg auf, unverzüglich Verantwortung zu übernehmen und den Lernort Kislau endlich Wirklichkeit werden zu lassen.

Finanzielle Versprechungen, die zurückgenommen wurden, Entscheidungen, die ausgesessen werden, gefährden die Zukunft dieses Erinnerungsortes, dieses Lernortes und stärken die „bösen Geister“. 

Zwei Vertreter des Kreistags sind heute hier. Tragen Sie das Gewicht dieses Ortes in Ihre Fraktionen und nutzen Sie Ihre Positionen, um Zeichen für die Demokratie zu setzen.