Fraktion
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde Dagmar Elsenbusch als langjährige Gemeinderätin verabschiedet. Tilo Reeb, der neue Vorsitzende der SPD-Fraktion würdigte in seiner Rede ihr stetes Engagement, ihre demokratische Haltung und ihren unermüdlichen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger in Pfinztal. Dagmar Elsenbusch hat über viele Jahre das politische Leben in unserer Gemeinde geprägt und maßgeblich dazu beigetragen, dass Entscheidungen transparent, sachlich fundiert und zum Wohle der Menschen getroffen wurden. „90% weinendes und 10% lachendes Auge“, so beschrieb Tilo Reeb den Moment des Abschieds. Die SPD bedauert den Verlust einer starken Fraktionsvorsitzenden, freut sich aber zugleich mit ihr über mehr Zeit für die Familie. Dagmar Elsenbusch hat sich für alle Menschen in Pfinztal eingesetzt - unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Besonders am Herzen lagen ihr die sozialen Themen wie Kindergarten, Hort und Flüchtlingshilfe. Sie hat mit leidenschaftlichem Engagement gearbeitet, die Fraktion demokratisch ohne jeglichen Fraktionszwang geführt und stets sachlich kompetent argumentiert. Auch andere Fraktionen konnte sie des Öfteren durch Überzeugungskraft und fundierte Argumente gewinnen. Sie hat immer den Konsens gesucht und sich wie kaum jemand anders in die verschiedenen Themen der Kommunalpolitik bis in die Tiefe eingearbeitet und Details recherchiert. Tilo Reeb betonte, dass Dagmar Elsenbuch Maßstäbe gesetzt hat, indem sie Politik nah am Menschen gestaltete und sich mit Herzblut für die Belange unserer Gemeinde eingesetzt hat. Er hofft, dass sie der Fraktion weiterhin als Ratgeberin und Freundin erhalten bleibt. Die SPD dankt Dagmar Elsenbusch aus vollem Herzen für ihr jahrelanges Engagement und ihre menschliche Haltung.
Bildquelle: Gemeinde Pfinztal
Alexandra Nohl für die SPD-Fraktion
Vielen Dank für den ausführlichen Vortrag, Herr Krempel.
Die Vorlage und der Vortrag machen deutlich: Es braucht entschlossenes, gemeinsames Handeln aller Beteiligten, wir können nicht mehr davon ausgehen, dass 100jährliche Hochwässer tatsächlich nur alle 100 Jahre vorkommen, sondern mit dem Klimawandel uns deutlich häufiger betreffen werden – was wir früher als Wetter bezeichnet haben, sind heute Warnstufen. Daher müssen Kommune, Verwaltung, Landwirte, Bürgerinnen und Bürger Hand in Hand und konstruktiv miteinander arbeiten. Im Vortrag hat man nun deutlich gesehen, je mehr Versiegelung durch Siedlungsgebiete stattfindet, desto höher wird der Wasserdruck.
Die Sperrung der Brücke über den Kraichbach in der Dammstraße / Am Mühlgarten hat zu einer massiven Verschärfung der Verkehrssituation im angrenzenden Wohngebiet geführt. Täglich kommt es zu gefährlichen Situationen für Anwohnende – insbesondere für Kinder und Fußgänger*innen. LKWs fahren trotz Verbotsschildern in die Straße ein, müssen wenden oder nutzen Ausweichrouten durch enge Straßen ohne Gehwege.
Seit der Gründung des AWO Ortsvereins in Waghäusel im Jahr 1969 sind zwei zentrale Aktivitäten von Anfang an fest verankert: die Ortsranderholung für Kinder und der Seniorennachmittag für unsere älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohner. Diese beiden Angebote bestehen nun schon seit über 50 Jahren und sind zu einem wichtigen Bestandteil des sozialen Lebens in unserer Gemeinde geworden. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde 1919 auf Initiative von Marie Juchacz und anderen engagierten Frauen gegründet und ist aus den Ideen der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung hervorgegangen. Marie Juchacz war eine Pionierin, die als erste Frau in der Weimarer Nationalversammlung das Wort ergriff – ein wahrhaft revolutionärer Moment in der deutschen Geschichte.
Mit ihrer fast 100-jährigen Geschichte zählt die AWO zu den ältesten Wohlfahrtsverbänden in Deutschland. Die Mitglieder zahlen ihren Beitrag nicht für einen direkten materiellen Nutzen, sondern aus dem tiefen Wunsch heraus, sozial schwächer Gestellten zu helfen. Dies spiegelt die Grundwerte der SPD wider, aus deren Reihen die AWO entstanden ist. Hilfe zur Selbsthilfe war der Antrieb von Marie Juchacz, und trotz der Verbote durch die Nationalsozialisten baute sich die AWO nach dem Krieg wieder von Grund auf auf, um die große Not der Menschen zu lindern.
Besonders in der Nachkriegszeit fanden viele Kriegswitwen in den Seniorennachmittagen der AWO einen Ort der Begegnung, da sie sich nicht wie die Männer in Wirtschaften treffen konnten. Diese Nachmittage boten den Frauen die Möglichkeit, für einen kleinen Preis Kaffee und Kuchen zu genießen und für einen Moment dem Alltag zu entfliehen.
In diesem Sinne ist es nur verständlich, dass wir als SPD-Fraktion unsere erste Spende aus dem Weihnachtssitzungsgeld an das Seniorencafé der AWO übergaben. Uli Lechnauer-Müller, Manuel Heilig und Susanne Woll überreichten einen Scheck über 150 Euro an das Team um Sonja Herberger. Diese Spende wird es den rüstigen Seniorinnen ermöglichen, einen Ausflug in den Vogelpark zu finanzieren. Bei der Übergabe wurden sie mit großem Applaus empfangen, denn im Seniorencafé gilt nach wie vor: „Alles zum Selbstkostenpreis“ – Kaffee und Kuchen und ein Abendessen. Viele der Gäste freuen sich auf diesen geselligen Nachmittag alle zwei Wochen, an dem gesungen, gespielt und geratscht wird. Es ist uns eine Freude, diese wertvolle Arbeit zu unterstützen.
Alexandra Nohl für die SPD-Fraktion
Wie die moderne Waldwirtschaft im Spannungsfeld zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen steht, hat uns Herr Manus eindringlich geschildert. Die Nachhaltigkeit, die darauf abzielt, die Ressourcennutzung so zu gestalten, dass diese enkeltauglich sind, so dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse auch noch befriedigen können ist unsere Herausforderung.
Der Klimawandel und der damit verbundene Waldumbau steht dabei im Mittelpunkt. Wer den Klimawandel leugnet, ignoriert nicht nur Wissenschaft, sondern auch seine eigene Zukunft Daher muss die Integration von Feuer- und Risikomanagementstrategien mitgedacht werden, um die Resilienz der Wälder gegenüber veränderten Klimabedingungen zu erhöhen.
18.04.2026, 13:00 Uhr - 14:00 Uhr Gemarkungsputzete
Wir, die SPD und die Jusos Bad Schönborn, nehmen an der diesjährigen gemeinsamen Sammelaktion der Gemeinde zur G …
03.05.2026, 09:30 Uhr - 13:00 Uhr Bad Schönborner Frühlingsbrunch
Am 3. Mai ist es wieder soweit: Das große Bad Schönborner Frühlingsfrühstück findet in der Kraichgauhalle in …