Viel vor. Und Lust auf morgen.

Wir wollen Bewegung: zum Besseren, nach vorn. Wir wollen in einer Welt, die sich immer schneller dreht, mehr von dem, was uns wichtig ist: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Darum machen wir uns auf für ein besseres Land. In einem besseren Europa. Wenn wir den Mut haben für große Ideen und neugierig sind, werden wir das schaffen. Vielleicht nicht sofort, aber in 20 Jahren.

Wir haben viel vor. Und Lust auf morgen.

Mach mit! Mach Zukunft! Mach die neue SPD!

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Stolperstein für Josef Heid, badischer Landtagsabgeordneter, in Bruchsal am 5. Juli 2018

Vierte Bruchsaler Stolpersteinverlegung am Donnerstag, den 5. Juli 2018 durch Gunter Demnig

In Anwesenheit der Regierungspräsidentin Nikoletta Kressl fand gestern im voll besetzten Ratssaal die Erinnerungsfeier der 4. Stolpersteinverlegung in Bruchal statt. Die Erinnerung an unseren ehemaligen badischen Landtagsabgeordneten und Bruchsaler Mitbürger Josef Heid wurde durch die Anwesenheit von Kreisvorsitzenden Christian Holzer, Kreisrätin Ruth Römpert, Stadträte Helga Langrock, Alexandra Nohl, Anja Krug, Hans-Jörg Betz und den Kreisvorsitzenden der AWO Roland Herberger gewürdigt. Aus der ehemaligen Heimatstadt Villingen waren 2 Genossen zur Feierstunde und Stolpersteinverlegung angereist.Zahlreiche Genossinnen und Genossen aus  Bruchsal und Umgebung rundeten das Bild ab.Stadträte von CDU und Grünen sowie zahlreiche Behördenvertreter waren weitere Besucher. Die Zivilgesellschaft war in bunter Schar über alle Altersgruppen hervorragend vertreten.
Herzlichen Dank für die Stiftung des Stolpersteins an Helga und Ernst Langrock, sowie die Liedvorträge von Alex Nohl!
Herzlichen Dank an die Stadt Bruchsal für die organisatorische Vorbereitung der 4. Stolpersteinverlegung. Diesmal für 17 ehemalige Jüdische Mitbürger und den Sozialdemokraten Josef Heid.

>> unter weiterlesen die Vorstellung des Lebensweg von Josef Heid

Schwerpunktthema ÖPNV im Verwaltungsausschuss des Kreistags - Ausbau von Haltepunkten und Ertüchtigung von Linien

Einmal mehr war der öffentliche Personennahverkehr Thema im Verwaltungsausschuss des Kreistags. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel informierte das Gremium in seiner Sitzung vom 19. April, dass es in gemeinsamen Verhandlungen mit dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Verkehrsministerium gelungen ist, dass das Land Baden-Württemberg Planungskosten für Maßnahmen im Rahmen der 2. Stufe der S-Bahn Rhein-Neckar, die über die ursprünglich vereinbarten 24% der Baukosten hinausgehen, zu 75% übernimmt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Umbauten bestehender Stationen auf S-Bahn-Standard wie z.B. die Erhöhung und ggf. Verlängerung der Bahnsteige für einen barrierefreien Aus- und Einstieg oder automatische Fahrgastinformationssysteme auf den Strecken Bruchsal – Germersheim, Karlsruhe – Mannheim und Heidelberg – Bruchsal – Karlsruhe. Mit Vorarbeiten zum Ausbau der Haltepunkte Bad Schönborn-Kronau, Bad Schönborn Süd und Ubstadt-Weiher sowie zum Neubau der Station Stettfeld-Weiher soll Ende diesen Jahres begonnen werden. Die Fertigstellung ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 vorgesehen.

Informiert wurde das Gremium über den Sachstand der Einschleifung der S31/S32 (Menzingen/Odenheim – Karlsruhe) in die Karlsruher Innenstadt. Drei verschiedene Trassenvarianten – eine Einschleifung direkt am Bahnhof Durlach, nach dem Bahnhof Durlach und nach dem Hauptbahnhof über den Albtalbahnhof – haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) untersuchen lassen. Der Abteilungsleiter Bau/Infrastruktur bei der AVG Dr. Ing. Reinhard Bickelhaupt erläuterte, dass die Variante „Hauptbahnhof“ ausscheide, nachdem sie für den Nutzer den geringsten Nutzen bietet und die Trassenführung aufgrund des Großbauprojekts südlich des Hauptbahnhofs unmöglich wird. Für die beiden anderen Varianten laufen derzeit in Abstimmung mit der DB Netze technische Vorplanungen sowie Ausarbeitungen von Betriebskonzepten. Die Fahrten der S3 Mannheim-Heidelberg-Karlsruhe würden weiterhin auf der bestehenden Trasse verkehren und direkt den Karlsruher Hauptbahnhof bedienen.

Quelle: Landratsamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2, 76137 Karlsruhe, * Postfach 31 47, 76126 Karlsruhe
Ansprechpartner: Martin Zawichowski, 

Öl zwischen Untergrombach und Weingarten? Probebohrungen im Herbst

Heidelberg/Weingarten – Die Rhein Petroleum GmbH aus Heidelberg wird in Weingarten (Baden) wie angekündigt voraussichtlich im Herbst 2018 nach Erdöl bohren. Unter dem Namen „Steig 1“ soll ein seit den 1950er Jahren bekanntes Erdölvorkommen erstmalig erschlossen werden. Diese erdölführenden Schichten befinden sich in direkter Nachbarschaft zum Altfeld Weingarten, aus dem bis in die 1960er Jahre Erdöl gefördert wurde.

Im Jahr 2012 hatte Rhein Petroleum umfangreiche 3D-seismische Messungen durchgeführt. Diese haben es ermöglicht, erstmalig eine detaillierte Kartierung und Bewertung der geologischen Struktur und der bekannten, noch nicht erschlossenen Lagerstätte vorzunehmen. Das Ergebnis der Experten: Die Aussichten auf einen Erdölfund sind gut. Daher soll nun mit der Probebohrung „Steig 1“ überprüft werden, ob sich tatsächlich hinreichende Mengen an Erdöl im Untergrund befinden, die es erlauben, wirtschaftlich über mehrere Jahre heimisches Erdöl in Weingarten zu fördern.

Die geplante Erkundungsbohrung wird von einem rund einen halben Hektar großen Bohrplatz im Gewann Bronnloch zwischen Baggersee und der Bundesstraße 3 im nördlichen Teil der Gemarkung Weingarten aus erfolgen. Die vorbereitenden Arbeiten für die Bohrung sollen in den kommenden Wochen starten. Das Bohrziel befindet sich in rund 900 Metern Tiefe . (Unter der Gemarkung Untergrombach) Dort werden in den so genannten Pechelbronner Schichten die erdölführenden Schichten erwartet. Zum Einsatz kommen wird eine mobile Bohranlage, die lediglich für vier bis sechs Wochen im Gelände zu sehen sein wird. Nach Abschluss der reinen Bohrarbeiten wird sie wieder abgebaut und abtransportiert.

Bei wirtschaftlicher Fündigkeit der Bohrung ist geplant, die Produktionsanlage südlich des Gewanns Bronnloch, etwa auf Höhe der Betriebsgebäude der Kiesgrube, zu installieren. Das Erdöl würde von dort aus per LKW zur Raffinerie nach Karlsruhe transportiert. Auf dem Bohrplatz verbleibt lediglich eine Pumpe.

Während der Bohrphase wird das Unternehmen einen Informationscontainer in der Nähe des Bohrplatzes einrichten. Außerdem soll es im Herbst einen Tag der offenen Tür auf dem Bohrplatz geben.

 

Pressemitteilung vom 9.4.18   Rheinpetroleum

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