Aktuelles
Das in Wien mit Erfolg eingeführte 365€ Ticket, übersteigt die Vorstellungskraft der Karlsruher Verkehrsplaner - es könnten ja noch mehr Fahrgäste den ÖPNV nutzen!
Eine Gedankenwelt aus den 70er Jahren. Wo ist die Innovation und Strahlkraft des Karlsruher Modells hingekommen? Wo der Wille zur Verkehrswende? Statt eines einfachen Tarifs, soll eine technisch aufwändige "Home Zone" eingeführt werden. Deren "einfache" Nutzung wird nicht einen Autofahrer in die Bahnen und Busse locken. Das ganze sieht nach Innovation aus, durch die exakte Erfassung des Fahrverhaltens der Fahrgäste wird es mittelfristig zu Einschränkung des Angebots führen, da nur noch lukrative Strecken und Zeiten bedient werden. Fahrer sind ja jetzt schon zu wenige da. Für viele Pendler wird es in Zukunft wohl günstiger sein, ganz auf die Bahn zu verzichten. Die Auto Maut ist gerade an jener Aufwändigkeit gescheitert, während in - auch wieder - Österreich ein einfaches Pickerl seit Jahrzehnten denselben Zweck erfüllt.
Man stelle sich vor, die Telefongesellschaften führten das Tarifsystem der Deutschen Bundespost von 1980 wieder ein. Minutengenaue Taktung statt Flat. Wer wäre bereit mehrere hundert Euro im Monat für Internet und Telefon zu bezahlen? Surfen im Internet? Nur nachts zum Mondscheintarif erschwinglich. Telefonieren? Fasse dich kurz! Übrigens, auch die Home Zone wäre dann nicht möglich, denn kaum einer könnte sich das dazu erforderliche Handy leisten.
In München konnte man sich wenigstens für Schüler und Senioren für ein 365 € Ticket entscheiden.
Als positiv zu bewerten bleibt die Aussicht, dass die Pünktlichkeit besser wird, wenn nicht mehr so viele Fahrgäste ein- und aussteigen.
Schade um die verpasse Chance.
Heribert Gross
Weitere Informationen zur Home Zone gibt es hier.
Am Freitag, den 24. Januar 2020, traf sich die SPD Philippsburg zum ersten Mal im neuen Jahr beim VfR Rheinsheim. Da es sich bei dieser Mitgliederzusammenkunft um die Jahreshauptversammlung handelte, wurde von unserem 1. Vorsitzenden Jonas Arbogast der Tätigkeitsbericht des Vorstandes für das Jahr 2019 vorgetragen. Dieser gliederte sich in zwei Segmente: in einen Rückblick auf die Dinge, die sich im letzten Jahr ereignet hatten und einen Ausblick auf die Dinge, die im neuen Jahr angegangen werden sollen bzw. schon auf den Weg gebracht wurden.
2019 war ein ereignisreiches Jahr für die SPD Philippsburg. Mit der Wahl einer neuen, jungen Vorstandschaft unter Leitung unseres neuen Vorsitzenden Christoph Weick wurde ein Schritt in die Zukunft gemacht. Beim traditionellen Heringsessen hatten wir Besuch von MdL Daniel Born, der mit uns und interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern über bezahlbaren Wohnraum sowie gebührenfreie Kitas sprach. Es folgte die Nominierung unserer Kandidaten für die Kommunalwahl, die ebenfalls 2019 anstand. Unser engagierter Wahlkampf bescherte der SPD am Ende 4 Gemeinderäte und 5 Ortschaftsräte. Am 10. Mai fand dann eine Kundgebung für Frieden und Toleranz in Philippsburg auf dem Marktplatz statt. Die SPD lud als Organisatorin Redner aus allen Gemeinderatsfraktionen sowie Herrn Bürgermeister Martus sowie die Pfarrer der evangelischen und katholischen Kirche ein, um ein Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Stadt zu setzen. Mit der Unterstützung der SPD Philippsburg konnte der „Circle of Friends“ eine Bücherzelle für Rheinsheim realisieren, welche von der Bevölkerung nach wie vor gut frequentiert wird. Umzugsbedingt mussten wir leider von unserem Vorsitzenden Christoph Weick Abschied nehmen, deshalb fand im August nochmals eine Wahl zum Vorstand unseres Ortsvereins statt. Gewählt wurden Jonas Arbogast als unser neuer Vorsitzender sowie Dominik Gaß als neuer stellvertretender Vorsitzender. Mit den beiden neu Gewählten an unserer Spitze gehen wir nun ins Jahr 2020, welches erneut von Projekten geprägt sein wird, von denen die ganze Stadt profitieren kann. Um 4 Mitglieder in 2019 gewachsen gehen wir diese Projekte nun mit noch mehr „Manpower“ an.
Nach dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes folgte der Kassenbericht für das abgelaufene Jahr, welcher von unserer Kassiererin Andrea Zieger sehr detailliert vorgestellt wurde. Eine detaillierte und korrekte Arbeitsweise bescheinigten ihr auch unsere Kassenprüfer.
Der Vorstand der SPD Philippsburg bedankt sich auf diesem Wege nochmals bei allen Mitgliedern und Unterstützern, die sich 2019 besonders eingebracht haben, sei es Rahmen des Wahlkampfes, bei der Mitarbeit an Projekten des Ortsvereins oder der Teilnahme am Meinungsaustausch im Rahmen unserer Mitgliederversammlungen gewesen. Danke auch an unsere Ortschaftsräte und Gemeinderäte, die ihre Zeit in diese ehrenamtliche Aufgabe investieren und so helfen, Philippsburg zu gestalten.
Auf eine gute Zusammenarbeit im Jahr 2020!
In der Gemeinderatssitzung am 05.11.2019 stimmte der Gemeinderat über den Antrag der SPD-Fraktion auf die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Großen Gerstenfeld (siehe Stadtanzeigerbericht vom 25.10.2019 oder unter spd-philippsburg.de) ab. Der Antrag wurde von der Mehrheit des Rates sowie von Seiten der Verwaltung abgelehnt. Immerhin beschloss der Gemeinderat mehrheitlich die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Bebauung mit dreigeschossigen Mehrfamilienwohnhäusern in besagtem Planbereich zu schaffen.
Das Land Baden-Württemberg hat sein Wohnraumförderprogramm um eine neue Förderlinie ergänzt und stellt damit zukünftig höhere Fördermittel für Sozialwohnungen bereit. Diese können von Städten und Gemeinden beantragt werden. Die Stadt Philippsburg hat im Jahr 2005, wie viele andere Kommunen im Landkreis, ihre stadteigenen Wohnungen an die Volkswohnung GmbH verkauft. Der Gemeinderat entschied sich nun dazu, die vom Land bereitgestellten Fördermittel für Sozialwohnungen nicht in Anspruch nehmen zu wollen. Außerdem will man nicht selbst dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum schaffen. Hier setzt sich fort, was uns bereits auf Bundes- und Landesebene Sorgen bereitet: Sparzwang und Investitionsstopp. Während sich Bund und Land bisher nie dagewesener Steuereinnahmen erfreuen und dennoch nicht daran interessiert scheinen mehr als bisher in Land und Leute zu investieren, gelten für die Stadt Philippsburg natürlich ganz andere Voraussetzungen, welcher sich die SPD-Fraktion durchaus bewusst ist.
Die angespannte finanzielle Lage darf unsere Stadt jedoch nicht handlungsunfähig machen, wenn es um die Daseinsfürsorge ihrer Bürger geht. Die Wohnungsnot betrifft längst nicht mehr nur Ballungsräume wie die Landeshauptstadt Stuttgart, und nicht nur die Schaffung von Sozialwohnungen wurde vernachlässigt. Auch abseits der Sozialwohnungen fehlt es an bezahlbarem Wohnraum: Junge Menschen, die sich möglicherweise noch in Ausbildung befinden, und Familien mit geringerem Einkommen suchen oft monatelang nach bezahlbaren Wohnungen. Für Senioren gibt es kaum barrierefreien und trotzdem ins begrenzte Budget passenden Wohnraum in unserer Stadt.
Die SPD sieht sich in der Pflicht gegen diese Entwicklung vorzugehen und Missstände anzuprangern. Deshalb fordert die SPD-Fraktion sich einer Wohnbaugesellschaft anzuschließen. Zumindest hoffen wir mit diesem Antrag das Bewusstsein der Verwaltung und der anderen Fraktionen für dieses Thema geschärft zu haben. Die Fraktion der Freien Wähler hat bereits zum Ausdruck gebracht das Thema bezahlbarer Wohnungsbau künftig stärker beobachten zu wollen und befürwortet unsere Zielrichtung. Wir hoffen, dass sich auch die anderen Fraktionen dieser Sichtweise anschließen werden. Die SPD Philippsburg wird sich auch weiterhin für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum einsetzen.
Jonas Arbogast
1.Vorsitzender
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur