Aktuelles
Ungewohnte Stille – in diesem Theatersommer, der eigentlich keiner ist. Das Atrium des Theater und Kulturvereins Bundschuh ist wie ausgestorben.
Die Aktiven, die Schauspieler, die Maskenbildner, die Freiwilligen, die sich um die Kostüme, das Licht und den Ton und das Bühnenbild kümmern und die fleißigen Helferlein beim Getränkeverkauf fühlen sich ausgehebelt und handlungsunfähig in der Warteschleife.
Die Mitglieder haben die Vorräte abgekauft, damit nichts „verdirbt“. Alles wirkt leer und verlassen, als hätte man die Zeit angehalten.
Wo sonst stetes Treiben herrscht, wo viele hundert Füße über die alten Pflastersteine laufen,
wehen höchstens Steppenhexen.
Vor 30 Jahren in etlichen Arbeitsstunden mit reiner Muskelkraft liebevoll hergerichtet, ruht derzeit das Leben im Atrium mit seinen ca. 200 Sitzplätzen.
Peppone ärgert Don Camillo nicht und auch das doppelte Lottchen verkuppelt die Eltern ein anderes Mal.
Der TKV ist die Institution in Untergrombach wenn es um liebgewonnene Feierlichkeiten wie beispielsweise St. Martin oder den Winterzauber geht. „Corona bedingt“ muss St. Martin dieses Jahr ausfallen und auch der heiß geliebte und stark besuchte Winterzauber, quasi der „Untergrombacher Weihnachtsmarkt“, kann erstmals seit seiner Einführung nicht stattfinden, denn beim Winterzauber ist das Kuschelige und Gemütliche gerade das Besondere - und mal so nebenbei: Mit Mund-Nasenschutz Waffeln backen oder Steaks grillen ist einfach nix.
Das trifft in diesem Jahr sicher viele im Landesverband Amateurtheater. Das Schlimme ist, die monatlichen Kosten laufen weiter. Jetzt wäre Gelegenheit Umbauten zu fertigen, alles mal so richtig zu bürsten und zu polieren
Auch der TKV hat ein Projekt in der Warteschleife:
Nach den neuen Brandschutzauflagen muss im „Theaterkeller“ ein Fluchtweg geschaffen werden.
Bis dahin dürfen keine Theaterstücke in dem gemütlichen Gewölbekeller stattfinden. Gleich drei mögliche Optionen hat sich der TKV dazu überlegt und bereits vor 2 Jahren einen Bauantrag gestellt! Leider tut sich seitdem NICHTS. Mehrfach hat der Verein bereits nachgehakt, leider vergebens...
Mittlerweile hat sich die Politik der Sache angenommen. In der letzten Sitzung des Ortschaftsrates vor der Sommerpause, hat sich Heribert Gross, Fraktionsvorsitzender der SPD nach dem aktuellen Sachstand erkundigt. Der Bauantrag wurde - wie vom Baurechtamt gefordert - 2018 vom Theaterverein gestellt. Eine Reaktion von zuständiger Stelle steht bedauerlicherweise bereits in der zweiten Spielsaison immer noch aus. "Eigentlich sollte man nach zwei Monaten einen Bescheid erhalten." stellte Heribert Gross bei seiner Anfrage fest. Es wäre ein wichtiges Zeichen für den durch die Krise gebeutelten Verein, wenn endlich grünes Licht vom Bauamt kommen würde.
Mit den Umbauten könnte man dann zukünftig ganzjährig Kunst anbieten und den Verein damit auch finanziell stabilisieren, schließlich ist der TKV weit über die Landkreisgrenze hinaus bekannt, ein nicht mehr weg zu denkender Teil Untergrombacher Kultur und wird regelmäßig und gerne von Vielen aus nah und fern besucht!
Karina Merten
Link zum Theater und Kulturverein: http://www.tkv-bundschuh.de/
Was uns in den letzten Tagen online wie offline an Hass erreicht hat, lässt sich nur schwer in Worte fassen.
Wir werden uns jetzt wieder dem zuwenden, was wir eigentlich am liebsten machen: Sozialdemokratische Kommunalpolitik - für eine bessere ÖPNV Anbindung, ein fahrradfreundliches Waghäusel, für gebührenfreie Kitas und bezahlbares Wohnen vor Ort.
Doch wenn es sein muss, werden wir uns jederzeit wieder aus demokratischer Überzeugung heraus den Antidemokraten in Waghäusel entgegenstellen. Denn für uns ist auch das Eintreten für den demokratischen Diskurs ein Teil von Kommunalpolitik.
Uns hat in den letzten Tagen neben dem ganzen Hass auch viel Solidarität erreicht - oft parteiübergreifend. Hierfür danken wir, denn sie zeigt: So gern Demokraten auch inhaltlich streiten, so eng stehen sie zusammen, wenn es darum geht, Hass und Hetze etwas entgegenzusetzen.
Danke an euch!
Eure SPD Waghäusel
Trotz Regenwetter haben am Montag 200 Menschen ein starkes Zeichen gesetzt: Nach der erschreckenden Tat am Waghäusler Bahnhof, bei der ein Mann ins Gleis gestoßen wurde, hatte sich in Waghäusel rechtsextreme Prominenz angekündigt.
Uns macht das Verbrechen vom Bahnhof sprachlos und betroffen. Dem Opfer wünschen wir schnelle Genesung. Die Täter müssen sich jetzt in einem rechtsstaatlichen Verfahren vor Gericht verantworten.
Dass Rechtsradikale diese Tat aber für ihre menschenverachtende Agenda instrumentalisieren, um ihre altbekannten Parolen aufzuwärmen, „Massenabschiebungen“ zu fordern und gegen Geflüchtete im Generellen zu hetzen, wird unserer Stadt nicht gerecht. In Waghäusel leben wir gelungene Integration!
Es ist daher keine Frage von links oder rechts, deutlich zu machen, dass rechte Anti-Demokraten in Waghäusel genauso wenig willkommen sind wie Straftäter. Es ist eine Frage der demokratischen Haltung.
Wir haben uns mit einer Mahnwache bewusst für die stille Form des Protests entschieden. Es haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine aus Waghäusel und verschiedene linke Gruppen aus Karlsruhe und Mannheim angeschlossen.
Leider sind – abgesehen von den Grünen Waghäusel – im Vorfeld der Veranstaltung die übrigen kommunalen Parteien auf Tauchkurs gegangen oder haben sich mit teilweise fadenscheinigen Argumenten von unserer Mahnwache distanziert. Wir hätten es begrüßt, wenn sich alle Parteien ihrer Verantwortung bewusst wären und gemeinsam für den demokratischen Diskurs in Waghäusel einstehen. Unser Dank geht deshalb an alle, die sich so friedlich und standhaft am Protest beteiligt haben!
Für uns als SPD Waghäusel ist das Kapitel aber nicht beendet. Im Vorfeld zur Mahnwache haben uns wüste Beschimpfungen bis hin zu Todeswünschen von rechter Seite erreicht. In den kommenden Wochen werden wir uns deshalb in Veranstaltungen dem Thema der Verrohrung der Sprache widmen. Damit Waghäusel wieder ein Stück solidarischer wird!
(Text: Heger, Foto: Schmiduber)
"Die Polizei hat gute Ermittlungsarbeit geleistet. Die Täter müssen sich jetzt in einem rechtsstaatlichen Verfahren vor Gericht verantworten. Wenn Rechsradikale diese Tat jetzt instrumentalisieren, wird das unserer Stadt nicht gerecht. In Waghäusel leben wir gelungene Integration!"
Im Interview mit Baden-TV haben unsere Mitglieder Roland Herberger und David Heger die Hintergründe zur Mahnwache heute Abend erläutert. Kommt zahlreich und lasst uns zeigen, dass Rechtsradikale nicht willkommen sind!
Für Montag, den 03.08. hat sich rechtextreme Prominenz in Waghäusel angemeldet.
Wenn rechte Hetzer aus Waghäusel Straftaten für ihre politische Agenda instrumentalisieren gilt: Solidarisch bleiben und gegenhalten!
Verschiedene Bündnisse, darunter auch das OAT Karlsruhe, haben bereits ihren Gegenprotest angekündigt. Wir werden eine Mahnwache organisieren. Kommt zahlreich und lasst uns gemeinsam zeigen, dass rechte Hetzer in Waghäusel nicht willkommen sind!
Unser Statement zur Tat am Waghäusler Bahnhof:

30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur