Aktuelles
Gute Ideen, Snacks, kühle Getränke und eine Frage: Wie wächst Waghäusel und seine Stadtteile weiter zusammen?
Für uns ist die Antwort klar: Seit fast 50 Jahren sind die Teile Wiesental, Kirrlach und Waghäusel eine gemeinsame Stadt. Die Gemeindefusion ist ein Erfolgsrezept – heute sind wir ein Waghäusel. Doch immer zu den Wahlen macht jeder Stadtteil wieder sein eigenes Ding. Schuld ist die „unechte Teilortswahl“, ein Jahrzehnte alter Paragrafen-Dinosaurier. Was ursprünglich erfunden wurde, um kleinen Stadtteilen Mitsprache im Gemeinderat zu sichern, entpuppte sich schnell als Krücke: So sorgt die unechte Teilortswahl bei uns etwa dafür, dass höchstens zwei Gemeinderäte aus dem Stadtteil Waghäusel kommen dürfen. Gleichberechtigung der Stadtteile? Fehlanzeige!
Am 25. Juli stimmt der Gemeinderat über die Abschaffung ab. Unsere Position ist klar: Weg mit der unechten Teilortswahl. Dazu wollen wir mit allen Waghäuselerinnen und Waghäuselern vorab ins Gespräch kommen: Am Mittwoch, den 20. Juli um 18:30 Uhr bei unserem offenen Treffen im Park Wiesental.
Internationales Kinderfest mit Entchenschwimmwettbewerb
Bei sommerlichen Temperaturen veranstaltete am Sonntag, 03.07.2022 die Gemeinde Sulzfeld das traditionelle internationale Kinderfest auf der Rathauswiese. Das 19. internationale Kinderfest war wieder eine sehr gut besuchte Veranstaltung mit vielen interessanten Aktionen und Programmangeboten.
Der SPD Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen beteiligte sich zum fünften Mal mit einer Aktion für Jedermann: „Entenrennen auf dem Kohlbach“
Viele Kinder mit Eltern und Großeltern freuten sich über das spannende Rennen und hatten alle viel Spaß dabei.
Wir sagen Danke an alle die mitgemacht haben und gratulieren den 10 Gewinnern des diesjährigen Entenrennens.
Gemeinsam mit unserem Kreisrat Volker Geisel und Gemeinderat Dr. Tarak Turki nahm unser Ortsvereinsvorsitzender Rolf Becker die Siegerehrung vor.
Beim Zieleinlauf von 45 Entchen im Endlauf hatten die Entchen von nachstehenden Teilnehmern den Schnabel vorne: Platz 1 Helena Heiß, Platz 2 Richard Sakwerda, Platz 3 Nia Götter, Platz 4 Mara Hahn, Platz 5 hatte die Nr. 65 dessen Namen leider davon geschwommen ist, Platz 6 Lotta Keller, Platz 7 Isabella Heiß, Platz 8 Sophia Pfründer, Platz 9 Leander Himmel und Platz 10 Maria Hertle.
Alle Sieger/innen erhielten einen schönen Preis und eine Urkunde.
Das Wichtigste aber war, mit Spaß und Begeisterung dabei zu sein.
Wir gratulieren nochmals allen Sieger/innen und laden schon jetzt zum Mitmachen im Jahr 2023 ein.
Die SPD Waghäusel hat auf ihrer Jahreshauptversammlung die Weichen für das kommende Arbeitsjahr gestellt. Ulrike Lechnauer-Müller und David Heger wurden als Vorsitzende des Ortsvereins gewählt.
„Die SPD Waghäusel wächst!“, sagte die bisherige Co-Vorsitzende Angelika Nosal in ihrem Rechenschaftsbericht und verwies auf die steigende Mitgliederzahl. „Wir blicken zurück auf ein arbeitsreiches Jahr: Neben dem Bundestagswahlkampf haben wir als SPD Waghäusel auch einen intensiven Oberbürgermeisterwahlkampf geführt“, so Nosal. Dazu kamen zahlreiche Veranstaltungen, etwa das traditionelle Maifest oder das Festival der Demokratie. Politisch erfolgreich umgesetzt werden konnte etwa das von der SPD Waghäusel seit langem verfolgte Ziel von Tempo 30 innerorts, so Nosal.
In seinem Bericht aus der Fraktion betonte Roland Herberger die Dringlichkeit der Abschaffung der unechten Teilortswahl.
Von den Mitgliedern wurde Ulrike Lechnauer-Müller als Vorsitzende bestätigt, die gemeinsam David Heger eine Doppelspitze bildet.
Die bisherige Co-Vorsitzende Angelika Nosal bleibt dem Vorstand als stellvertretende Vorsitzende erhalten, ebenso Lutz Schöffel und Gisela Kneisel. Auch Rolf Schnitzler wurde als Kassierer bestätigt. Zum Schriftführer wurde Mark Müller gewählt. Ergänzt wird das Vorstands-Team durch die Beisitzer Kristijan Bodrozic, Tina Hambsch, Armin Reinmuth, Susanne Woll, Manuel Heilig, Patrick Weik, Saskia Heiler-Rechner, Marie-Claire Haag und Jörg Stolzenberger.
„Wir haben in den letzten Monaten und gleich zwei Wahlkämpfen gezeigt, wie viel Leben in der SPD steckt. Diese Energie wollen wir mitnehmen, um unser Zusammenleben in Waghäusel von Tag zu Tag ein bisschen besser zu machen. Wir stehen bereit, um die großen Aufgaben des bezahlbaren Wohnens, des kommunalen Klimaschutzes, der Digitalisierung und der älter werdenden Gesellschaft gemeinsam anzugehen“, so die Vorsitzende Ulrike Lechnauer-Müller.
Jahreshauptversammlung in Bad Schönborn / Juso-Sprecher Dennis Eidner nach 10 Jahren verabschiedet
Die Jusos im Landkreis Karlsruhe haben auf ihrer Jahreshauptversammlung die Weichen für das kommende Arbeitsjahr gestellt. Dabei verabschiedeten die Jusos auch ihren bisherigen Sprecher Dennis Eidner nach zehn Jahren an der Spitze des Verbands.
„Es gibt niemals den einen richtigen Zeitpunkt zu gehen“, betonte Eidner in seiner Rede vor den Mitgliedern. „Doch ein besserer als heute wird schwer zu finden sein. Im zurückliegenden Jahr haben die Jusos Karlsruhe-Land einmal mehr bewiesen, dass sie die aktivste politische Jugendorganisation im Landkreis Karlsruhe sind“, so Eidner, der in seinem Geschäftsbericht auf den zurückliegenden Bundestagswahlkampf verwies.
„Gemeinsam mit unseren Kandidierenden Neza Yildirim und Patrick Diebold haben wir eine auffallende und mitreißende Jugendwahlkampagne gestemmt. Es ist uns gelungen, zur Bundestagswahl alle Erstwählerinnen und Erstwähler im Landkreis persönlich zu kontaktieren und viele davon zu überzeugen, ihr Kreuz bei der SPD zu machen. In unserer Jugendwahlkampagne haben wir vor allem die Bedürfnisse junger Menschen während und nach der Pandemie in den Blick genommen: Unser Fokus lag auf dem Kampf für Klimagerechtigkeit und bezahlbare Mobilität. Wurden wir im Wahlkampf für die Forderung eines 365 €-Jahresticket belächelt, ist dank einer SPD-geführten Bundesregierung inzwischen das 9 €-Ticket Realität.“ Als Jusos im Landkreis Karlsruhe habe man mit dem Einsatz im Wahlkampf zu den neuen Mehrheiten im Bund beigetragen, so Eidner weiter.
„Als Jusos sind wir das Sprachrohr der jungen Generation, die aufsteht für einen solidarischen Aufbruch zwischen Pandemie und dem Krieg in der Ukraine: Es braucht endlich konsequenten Klimaschutz im Sinne des 1,5 Grad-Ziels und eine echte soziale Perspektive für junge Menschen“, so der Juso Kreisvorstand, der aus diesem Grund einen Leitantrag mit zahlreichen kommunalpolitischen Initiativen verabschiedet hat. So fordern die Jusos etwa den Beitritt aller Kommunen im Landkreis zur SozialRegion Karlsruhe, um den Karlsruher Pass flächendeckend zu ermöglichen.
Viel Zuspruch für ihre Arbeit für ein klimaneutrales und gerechtes Morgen erhielt der amtierende Vorstand. Bei den anstehenden Wahlen im Amt bestätigt wurden David Heger, Helen Hanke, Lea Zimmermann-Häfner, Wurda Arshad, Jacob Haas und Paul Rastetter. Weiterhin komplettieren Mika Demant, Alessia Imperiale, Lasse Lindermeir, Mika Schwab und Patrice Rupp den Vorstand.
Applaus erhielt der auf eigenen Wunsch ausscheidende Kreissprecher Dennis Eidner. „Du hast über zehn Jahre unermüdliche Aufbauarbeit geleistet, auf die der heute gewählte Kreisverband aufbauen kann“, würdigte der Juso-Kreisvorstand das Engagement Eidners.
„Unsere Demokratie braucht Demokraten“, diese Botschaft war Bundesverfasssungsrichter Peter Müller bei unserem Festival der Demokratie an der Eremitage Waghäusel besonders wichtig.
Gemeinsam mit der CDU Waghäusel haben wir alle Waghäuselerinnen und Waghäuseler sowie die kommunalen Parteien und Wählervereinigungen eingeladen, gemeinsam die Errungenschaft der Demokratie zu feiern, über unser demokratisches Zusammenleben ins Gespräch zu kommen und – auch das bedeutet Demokratie – darüber zu streiten.
Die Demokratie, so Peter Müller, der seit 2011 Richter am Karlsruher Bundesverfassungsgericht ist und zuvor Ministerpräsident des Saarlandes war, sei heute in Bedrängnis, mahnte er und erinnerte an ehrenamtliche Gemeinderäte und Ortsvorsteher, die für ihr Engagement angegriffen werden. Gleichzeitig, so Müller, seien engagierte Demokraten und ihre Parteien das Rückgrat unseres Zusammenlebens.
Auch das sollte das Festival der Demokratie unterstreichen, das bewusst als Gemeinschaftsveranstaltung von SPD und CDU organisiert wurde: Beide Parteien haben die deutsche Demokratie aufgebaut und geprägt und sind heute die noch bestehenden Parteien mit der ältesten Demokratiegeschichte: Die SPD kann auf eine 159-jährige Historie zurückblicken, die CDU wurde unmittelbar nach Ende der nationalsozialistischen Diktatur vor 77 Jahren gegründet.
Auch, wenn die Antworten unserer beiden Parteien auf Alltagsfragen bisweilen auseinandergehen, so vereint beide Parteien dennoch eine tiefe Überzeugung, die auch Verfassungsrichter Peter Müller hervorhob: „Demokratie ist die menschenwürdigste Staatsform.“
Eine Grundhaltung, die heute nicht mehr alle teilen – auch nicht in Waghäusel. Müller berichtet aus seinem Richter-Alltag und davon, wie vor allem eine Partei mit ihren Anrufen das Bundesverfassungsgericht instrumentalisiert, um demokratische Institutionen verächtlich zu machen. Jeder einzelne sei gefragt, sich für Freiheit und Demokratie einzusetzen – das Festival an der Eremitage bietet hierfür einen guten Ausgangspunkt.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur