SPD zum Haushalt 2017

Städtischer Haushalt muss den finanziellen Umständen angepasst werden

 

Die erste Gemeinderatssitzung eines jeden neuen Jahres steht traditionell mehr denn je im Zeichen großer Reden: jenen zum an diesem Tag zu verabschiedenden Haushalt. Für die SPD sprach vergangenen Montag ihr Fraktionsvorsitzender Lutz Schöffel.

 

Haushalt des Machbaren“

 

Gleich zu Beginn betonte Schöffel den Umstand, dass man erstmals seit vielen Jahren einen Haushalt verabschiede, der den vorherigen nicht übersteige sondern vielmehr kleiner, nahezu bescheidener ausfalle. Insbesondere die Reduzierung des Vermögenshaushalts um rund 1/3 falle dabei ins Gewicht. Die Gründe dafür seien unter anderem sinkende Einnahmen aus den Schlüsselzuweisungen des Landes (4,8 Millionen Euro weniger als 2016 aufgrund des guten Haushaltsjahres 2015) und die fehlende Möglichkeit, den nötigen Bedarf aus eigener Steuerkraft zu decken. „Dieser Umstand ist kein neuer und betrifft viele Kommunen, die nicht einen großen Softwareunternehmer auf ihrer Gemarkung haben. Dies ist auch kein Grund für Wehmutsbekundungen, denn genau hierfür gibt es die interkommunale Solidarität über das System der Umlage“ so Schöffel. Wichtig sei es nun, den Haushalt für das Jahr 2017 den finanziellen Umständen anzupassen. Dabei müssten alle Beteiligten, Fraktionen wie Ämter, bei der Formulierung ihrer Haushaltsanträge „im Geiste der Bescheidenheit“ mitziehen. Dass dies der Fall ist, zeige der vorliegende Haushaltsentwurf.

 

Investitionen in die Zukunft“

 

Auch mit beschränkten Mitteln ist es möglich, in die Zukunft zu investieren und damit die Einnahmeseite selbst zu stärken. Dabei sei die aktuell laufende Entwicklung der beiden Gewerbegebiete Eremitage und Unterspeyrer Feld „wichtig und richtig“. Allerdings sei dieser Part auch endlich, man könne nicht ständig neue Gewerbeflächen erschließen. „Unsere Gemarkungsfläche, unsere Landschaft und die Kraft der Bürgerinnen und Bürger, die Folgen dieser Entwicklung auszuhalten, sind begrenzt“.

 

Stichwort Bildung

 

Alle Kosten zusammengenommen sind mehr als 10 Millionen Euro im diesjährigen Haushalt dem Thema Bildung zuzurechnen. „Dabei geht es hier um weit mehr als um die Qualifizierung für die Arbeitswelt und das Vermitteln von Wissen. Es geht insbesondere um Persönlichkeitsbildung und Herzensbildung. Bildung ist die Orientierung für unser gesellschaftliches Zusammenleben und ist das Fundament für Mündigkeit und Demokratiefähigkeit“ so der SPD Fraktionsvorsitzende Lutz Schöffel. „Als Kommune müssen wir alles in unserer Macht stehende tun, allen und jedem die besten Voraussetzung zu schaffen, diese Ideale und Mündigkeit vermittelt zu bekommen. Insbesondere unter den Voraussetzungen, die heute herrschen; in denen unser gesellschaftlicher, von offenem Miteinander geprägter Zusammenhalt mehr denn je auf die Probe gestellt wird.“

 

Von der Würde des Menschen

 

Zum Schluss seiner Rede verwies Schöffel auf das Grundgesetz. „Darin heißt es: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Es heißt nicht: Die Würde des Deutschen ist unantastbar. Das ist kein Fehler und kein Versehen, dies steht dort ganz bewusst so“. Schöffel dankte den Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates für eine „gute Streitkultur“, die - wie er hofft - auch weiterhin herrschen werde. Denn es werde in Zukunft noch mehr darauf ankommen, dass alle Demokraten die Kultur der demokratischen Auseinandersetzung weiter pflegen und bewahren, vor allen vermeintlichen äußeren Einflüssen und vor allem, was nach und nach in die deutschen Parlamente einzuziehen drohe.

 

Die SPD stimmte dem vorliegenden Haushaltsentwurf geschlossen zu.

 

Nachruf

Unser langjähriger Fraktionskollege Karl-Heinz Hadasch ist in der Nacht zum vergangenen Freitag verstorben. Sein plötzlicher Tod macht uns sehr betroffen und traurig. Karl-Heinz war über viele Jahre hinweg unser hoch geschätzter Fraktionskollege, ein ausgewiesener Fachmann besonders in Angelegenheiten der Stadtwerke und des städtischen Haushalts. Seine Verwaltungsausbildung bei der Stadt Ettlingen und sein Gefühl für das Machbare hat er auch genutzt, wenn es darum ging, Informationen und Zusammenhänge, die sich gerne in Zahlenwerken verstecken, zu analysieren. Er hatte die hervorragende Gabe, wirtschaftliches Denken mit sozialdemokratischer GrundeinsteIlung zu verbinden. Sein vielfältiges Engagement in Ettlinger Vereinen hat er auch dafür genutzt, zu erfahren wo Bürgerinnen und Bürgern „der Schuh drückt“ und er verschaffte dann auch ihren Anliegen Gehör. Während der gemeinsamen Zeit im Gemeinderat haben wir stets intensiv und konstruktiv zusammengearbeitet. Dabei konnten wir immer wieder spüren, dass Karl-Heinz auch innerhalb der Verwaltung und bei den anderen Fraktionen hohes Ansehen genoss, was mit Sicherheit u.a. auch daran lag, dass seine witzigen Einwürfe manch kritische Diskussion im Rat entspannten. Wir trauern zusammen mit seiner Familie.

Rene Asche, SPD Fraktion
Bernd Hinse, SPD Ortsverein Bruchhausen
Anneke Graner, SPD Stadtverband

Masterplan für Stutensee mit positiver Resonanz der Presse

Als Kernpunkt der Haushaltsrede 2017 stellte die SPD-Fraktion ihren Vorschlag für einen Masterplan für Stutensee bis zum Jahr 2030 in den Mittelpunkt der Ausführungen.

Stellungnahme des Gemeinderats Reiner Kunzmann zu TOP 4 (Aufstellung des Bebauungsplans "Heilbrunn-Engelfeld" - Behandlu

 

-          Eine Behausung gehört zum Grundbedürfnis des menschlichen Lebens.
 

-          Den Höhlen, Laubholz- und Lehmhütten sind wir entstiegen und haben uns in Richtung des heutigen modernen Wohnungsbaus bewegt.
 

-          Gegenpol ist die Achtung der Natur und des Lebensraumes der anderen Geschöpfe unter freiem Himmel.

„Vielen Dank und auf Wiedersehen…“

...darf ich Ihnen, sehr geehrte, liebe Bürgerinnen und Bürger, sagen. Etwas mehr als 30 Jahre ist es her, dass ich nach Ettlingen kam und mich auf den ersten Blick in diese Stadt verliebte. Von Anfang an traf ich auf viele offene und sympathische Menschen, die es mir einfach machten mich, obwohl eine „Neigschmeckte“, zu integrieren. Und nicht nur das, mehrmals wählte man mich als Kandidatin auf der Liste der SPD in den Gemeinderat. Zum ersten Mal 1994. Ein Ehre, die ich sehr wohl zu schätzen wusste. Doch alles hat seine Zeit – und deshalb habe ich mich dafür entschieden, nach 22 Jahren das Amt als Stadträtin zurückzugeben. Ich bedanke mich sehr herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und hoffe weiterhin auf gute Begegnungen und Gespräche, auch wenn ich nicht mehr „in Amt und Würden“ bin. Meinen Platz im Gemeinderat – darüber freue ich mich sehr – nimmt Kirstin Wandelt ein, eine sehr kompetente und engagierte Frau. Den Fraktionsvorsitz übernimmt René Asché. So ist die SPD-Fraktion gut aufgestellt und wird sich weiterhin für die Interessen aller Bürger und Bürgerinnen Ettlingens engagiert einsetzen.

Ich wünsche Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für das neue Jahr von Herzen alles Gute, Erfolg und Gesundheit.
Ihre Helma Hofmeister-Jakubeit

Herzliche Einladung zum Neujahrsempfang der SPD Ettlingen! 21.01.2017, 10.00 Uhr - 13:00 Uhr, Karl-Still-Haus, Im Ferning 8

Termine

Alle Termine öffnen.

03.05.2026, 09:30 Uhr - 13:00 Uhr Bad Schönborner Frühlingsbrunch
Am 3. Mai ist es wieder soweit: Das große Bad Schönborner Frühlingsfrühstück findet in der Kraichgauhalle in …

08.05.2026, 13:00 Uhr - 18:00 Uhr Präsidium

08.05.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Preisverleihung der Carlo-Schmid-Stiftung
Im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein. G …

09.05.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr Regionalkonferenz Südbaden
Wir wollen deine Stimme hören! Dafür kommen wir zu dir: Auf vier Regionalkonferenzen im ganzen Land l …

09.05.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr Regionalkonferenz Südwürttemberg
Wir wollen deine Stimme hören! Dafür kommen wir zu dir: Auf vier Regionalkonferenzen im ganzen Land l …

Alle Termine

Social Media

Jusos Karlsruhe-Land

jusos-Logo