Schule ist heute mehr als nur ein Ort zum Lernen

Derzeit geistert der Begriff "überplanmäßig" durch die Presse. Es stimmt: Ettlingen hat in den nächsten Jahren viel zu stemmen. Leider hatten wir z.B. an unseren Schulen einen enormen Sanierungsstau, weil jahrzehntelang nur das allernötigste dieser Pflichtaufgabe gemacht wurde. Neben all den nötigen Sanierungen und Renovierungen hat sich aber auch unsere Schullandschaft in den letzten Jahren verändert. Schulen sind heute nicht mehr nur Orte in denen von 7:45-13:00 Uhr Wissen vermittelt wird. Einige Kinder verbringen den größten Teil des Tages (7:00- 17:30Uhr) auf diesem Gelände. Es wird gelernt, gegessen, gespielt, sich ausgeruht ...all das, was viele von uns früher nachmittags zu Hause und auf der Straße gemacht haben. Wenn man sich das verdeutlicht, wird einem klar, wieso eine Schule heute aus mehr als nur Klassenzimmern und Sporthalle bestehen muss. Sie ist eine Art zweites Zuhause. Bei der Schillerschule gibt es viele Probleme: Sanierungsstau, Betreuung in Containern, Turnhalle marode, Wanderklassen, nicht genügend Räume für die steigenden Schülerzahlen und die geänderten Nutzungen. Der Architekten-Wettbewerb für einen Neubau an der Stelle der Pausenhalle läuft. Leider wurde unser Antrag, diesen neuen Trakt genauso hoch wie den historischen Teil zu bauen, abgeleht. Bei nur einer Werkrealschule im südl. Landkreis, dem hohen Bedarf an Ganztagsschulen, steigenden Schülerzahlen und wachsendem Betreuungsbedarf (Hort und Kernzeit) kann nur ein Gebäude mit 2 Obergeschossen den Bedürfnissen der Schule und Schülern entsprechen. Wieso sollte man ein Gebäude so planen und errichten, von dem man jetzt schon weiß, dass es bei Fertigstellung zu klein sein wird?

Für die SPD Fraktion:
Kirstin Wandelt

Schöne Ferien!

Die SPD Pfinztal wünscht allen Mitbürgerinnen

und Mitbürgern – ob auf Balkonien oder auf Reisen

- eine schöne Sommerzeit und erholsame Ferien.

10 neue Stolpersteine in Ettlingen

Zehn neue Stolpersteine In der vergangenen Woche wurden in Ettlingen zehn weitere Stolpersteine verlegt. Sie sollen an Ettlingerinnen und Ettlinger erinnern, die dem Nazi-Terror zum Opfer fielen. Die SPDFraktion hat die Patenschaft für den vor dem Schloss verlegten Stein für Berta Krieg übernommen. Sie war 1944 nach Kaufbeuren verbracht worden und ein Jahr später dort verhungert. Nur weil sie der damaligen Norm nicht entsprach. Unser ausdrücklicher Dank gilt dem Bündnis gegen Rassismus und Neonazis für sein Engagement in Sachen Stolpersteine. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass man die Ettlinger Opfer des Faschismus nicht vergisst.

SPD-Fraktion: René Asché, Sonja Steinmann, Simon Hilner, Kirstin Wandelt, Engelbert Heck, Jörg Schosser

Schlossfestspiele 2018

Im Jahr nach „The Rocky Horror Show“ stellte sich die Frage, ob an diesen Erfolg angeknüpft werden kann. Mit „Chicago“ beweist Intendant Udo Schürmer auf eine Neues, dass es geht – das Premierenpublikum goutierte Inszenierung und Leistung der DarstellerInnen mit anhaltendem Applaus. Auch der „Kaufmann von Venedig“ wird von Publikum und Fachkritik mit guten Noten belohnt. Wir freuen uns mit allen Verantwortlichen über diesen Erfolg.in seiner letzten Saison in Ettlingen. Wir danken Herrn Schürmer und seinem Team für zwölf Sommer Spektakel mit Höhen und Tiefgang, wünschen eine erfolgreiche letzte Spielzeit in Ettlingen und alles Gute beim Aufbruch zu neuen Ufern!

SPD-Fraktion:
René Asché, Sonja Steinmann, Simon Hilner, Kirstin Wandelt, Engelbert Heck, Jörg Schosser

Kann man Eltern jährlich ein Plus von 5% für die Kinderbetreuung zumuten?

Diese Frage wurde bei der letzten Sitzung der SPD-Gemeinderäte heiß diskutiert. Am Ende stand ein klares Nein, das so auch in der Gemeinderatssitzung weitergegeben wurde. Nur wenige verdienen jährlich 5% mehr, in der Regel liegen die Steigerungen abzüglich Inflation eher im 2%-Bereich. Ein Aufschub der Erhöhung um ein Jahr wäre im Interesse der Eltern vernünftiger. Es stellt sich aber generell die Frage: warum gibt es überhaupt Betreuungs­gebühren. Kindertagesstätten gehören zu den Bildungseinrichtungen. Bildung ist aber in Deutschland kostenlos. Rheinland-Pfalz hat es vorgemacht, dort ist der Kindergarten frei. Warum kann das reiche Baden-Württemberg mit seinen hohen Steuerüberschüssen diesem Vorbild nicht folgen? Auch über einige Ungereimt­heiten des Pfinztaler Gebührenmodells wurde diskutiert. Warum zahlen Eltern mit mehreren Kindern weniger als Eltern mit 1 Kind, warum werden nicht alle Geschwister berücksichtigt? Allerdings eignen sich diese Diskussionen nicht für vollgepackte Gemeinderatssitzungen. Deshalb hat die SPD erfolgreich einen Arbeitskreis beantragt, der sich im Detail mit unserem Gebührendschungel auseinander­setzen soll. Eltern die mitreden möchten, können sich gerne bei uns melden (Tel. Elsenbusch 07240 94118).

 

Bild: SPD

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03.05.2026, 09:30 Uhr - 13:00 Uhr Bad Schönborner Frühlingsbrunch
Am 3. Mai ist es wieder soweit: Das große Bad Schönborner Frühlingsfrühstück findet in der Kraichgauhalle in …

08.05.2026, 13:00 Uhr - 18:00 Uhr Präsidium

08.05.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Preisverleihung der Carlo-Schmid-Stiftung
Im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein. G …

09.05.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr Regionalkonferenz Südbaden
Wir wollen deine Stimme hören! Dafür kommen wir zu dir: Auf vier Regionalkonferenzen im ganzen Land l …

09.05.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr Regionalkonferenz Südwürttemberg
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