Aktuelles
Am 08.05.1945 endete in Europa der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reichs. Für die Menschen in Philippsburg, Deutschland und ganz Europa bedeutete dieser Tag das Ende einer langen Leidenszeit. Fast 6 Jahre Krieg mit Angst, Trauer und Tod. Über 12 Jahre Unterjochung durch ein rassistisches und menschenverachtendes System. Dieser Tag beendete die grausame Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten und viele Menschen waren einfach nur froh darüber, dass es vorbei war.
Doch in die Hoffnung nach einem Neuanfang mischten sich auch große Sorgen. Wie werden wohl die Alliierten mit uns umgehen? Werde ich meinen Mann, meinen Vater oder Bruder je wiedersehen?
Und für diejenigen, die den Krieg nur als Kinder erlebten stellte sich später die Frage: Welche Rolle spielten meine Eltern in dieser furchtbaren Zeit? Waren sie Verfolgte des Regimes? Waren sie Mitläufer, die nichts vom systematischen Massenmord an für minderwertig befundenen Menschen gewusst haben? Oder waren sie gar Unterstützer und Täter?
Für die Generationen, die den Krieg glücklicherweise nie erleben mussten, sind solche Fragen weit von der Realität entfernt. Wir leben heute in einem für uns selbstverständlichen Frieden, in dem Deutschland ein anerkanntes Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist. Wir leben in einer vermeintlich stabilen Demokratie, die Menschen- und Bürgerrechte achtet und schützt. Unterdrückung, Verfolgung, Zerstörung und Tod sind für uns keine alltäglichen Erlebnisse.
75 Jahre sind eine sehr lange Zeit. Lange genug um zu vergessen, was einst traurige Realität war. Lange genug, dass einige Menschen einen Schlussstrich unter das ziehen wollen, was passiert ist. Man will nicht mehr daran erinnert werden, welche Taten damals begangen wurden, schließlich trifft einen selbst keine Schuld.
Wer sich nicht erinnert, der vergisst. Wenn wir uns nicht an die schreckliche Zeit der Naziherrschaft, des Krieges und des Holocausts erinnern würden, dann würden die Opfer in Vergessenheit geraten. Die Opfer, die damals überall auf der Welt sinnlos ihr Leben lassen mussten. Und wir würden den langen Weg aus den Augen verlieren, den die Menschen gehen mussten, um aus einem zerbombten, geteilten und verhassten Deutschland ein demokratisches, vereinigtes und beliebtes Deutschland zu formen.
Die Werte unserer Freiheit werden heute leider immer mehr attackiert. Faschisten sitzen im Land- und Bundestag. Sie sprechen davon, dass der „Schuldkult des deutschen Volkes“ ein Ende haben muss. Doch sie verstehen nicht, worum es geht. Die meisten Täter sind lange tot. Die Wenigsten von uns haben den Krieg noch am eigenen Leib erlebt. Niemanden aus den Nachkriegsgenerationen trifft eine Schuld an dem, was passiert ist. Doch wir sind dafür verantwortlich, dass es nie wieder geschieht. Wir sind dafür verantwortlich niemals zu vergessen.
Jonas Arbogast
1.Vorsitzender
Leider konnte aufgrund der Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus keine Veranstaltung zum Tag der Befreiung stattfinden. Daher haben die SPD Philippsburg sowie BürgerInnen aus Philippsburg ihr Gedenken in anderer Form zum Ausdruck gebracht. Die Plakate und Kerzen erinnern daran, dass der Frieden ein kostbares Gut ist und mahnen uns, auch in Zukunft die Stimme gegenüber Faschisten zu erheben.
Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung. Der Befreiung von Krieg und der Nazi-Tyrannei.
Heute wächst eine neue Sehnsucht nach Macht - und rechte Propaganda lebt wieder auf. Frieden ist brüchig, auch hier in Europa. Nehmen wir den heutigen Tag deshalb auch als Mahnung und erinnern uns, wohin Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Fanatismus führen.
Die liberale, offene und sozial gerechte Demokratie ist der beste Garant für Frieden. Für sie setzen wir Sozialdemokraten uns ein - jeden Tag!
NACHRUF
Der SPD Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen trauert und nimmt Abschied von seinem langjährigen aktiven Mitglied
Walter Stupp
Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gelten seinen Angehörigen.
Walter Stupp war über 40 Jahre aktives Mitglied unseres Ortsvereines und hat in
dieser Zeit mit großem Engagement viel zur Umsetzung und Verwirklichung unserer sozialdemokratischen Ideen und Ziele beigetragen.
Walter hat dem SPD Ortsverein vieles gegeben und er wird uns sehr fehlen.
Wir werden Walter Stupp ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren.
SPD Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen
Rolf Becker Vorsitzender
Der Tag der Arbeit ist unser Tag der Solidarität. Der Zusammenhalt macht uns stark - gerade auch in der Krise! Solidarität erfordert aber auch eine klare politische Haltung: Für einen starken Sozialstaat, für Gute Arbeit und für Europa.
• Wir sehen deutlich wie selten zuvor, welche Bedeutung ein starker Sozialstaat für die soziale Sicherheit hat. Die Lehren aus dieser Krise zeigen, dass wir mit unseren Ideen für mehr Chancen, mehr Sicherheit und mehr Gerechtigkeit auf dem richtigen Weg sind! Dafür haben wir schon auf unserem Parteitag im Dezember ein umfassendes Konzept beschlossen.
• Starke Tarifbindung bringt gute Arbeit und gute Löhne. Wir wollen, dass endlich wieder mehr Beschäftigte von guten Tarifverträgen profitieren. Einmal ausgehandelt, sollen sie im besten Fall wieder für die ganze Branche gelten. Öffentliche Aufträge wollen wir deshalb nur noch an Unternehmen vergeben, die nach Tarif zahlen! Und zusätzlich machen wir uns für einen höheren Mindestlohn stark: mindestens 12 Euro.
• Diese Krise fordert uns alle, und sie fordert unsere Solidarität, in Europa und der Welt! Freunde unterstützen sich gegenseitig, gerade in schwierigen Zeiten. Das gilt auch in Europa. Nur gemeinsam können wir die Krise überwinden und wieder stark werden. Jetzt halten wir zusammen, und dann brauchen wir ein kraftvolles Konjunkturprogramm für Europa.
Die ersten Erleichterungen bei den Corona-Einschränkungen sollen es uns ermöglichen, unser Leben schrittweise wieder zu normalisieren. Doch die Fürsorge für die Gesundheit aller hat weiterhin eine hohe Priorität, und die Regelungen zur Hygiene und beim Sicherheitsabstand gelten nach wie vor.
Gerade in der Krise steht die SPD für verantwortungsbewusstes Abwägen aller Maßnahmen und kritisch-konstruktives Argumentieren. Es müssen für weitere Branchen, wie z.B. das Frisörgewerbe und die Gastronomie, gangbare Wege für die Öffnungen gefunden werden. Die Kita-Notbetreuung muss auf weitere Berufe der Eltern ausgeweitet werden. Eine pauschale Schließung der Kitas bis zum Sommer führt bei zu vielen Familien und Alleinerziehenden zu unüberwindbaren Problemen.
Die (überstürzten) Schulschließungen haben auch spürbar negative Auswirkungen. Erziehungswissenschaftler befürchten, dass die schon bestehenden ungleichen Bildungschancen noch erheblich verstärkt werden können. Aber gerade das können wir uns gesellschaftlich und auch wirtschaftlich überhaupt nicht leisten. Mit Hilfe der datenschutzkonformen Plattform Moodle ist Lernen und Kommunikation im virtuellen Klassenzimmer möglich, und viele Schulen haben dazu enorme Anstrengungen unternommen. Klar ist aber auch, die digitalen Medien können Schulbildung nicht ersetzen - Lernen ist Beziehung. Positive Beziehung schafft Motivation.
Außerdem ist das Internet bei uns viel zu langsam, und die technische Ausstattung bei jedem Kind zuhause höchst unterschiedlich. Manche Kinder erfahren daheim wenig Unterstützung.
Der SWR bietet ein lehrreiches Extra-Programm für Kinder und Jugendliche als Reaktion auf die Schul- und Kita-Schließungen:
Ab 8 Uhr „Tigerenten Club spezial“ (Es können Fragen ins Studio geschickt werden) und
ab 10.45 Uhr „Planet Schule“ und „Planet Wissen“ für Kinder aller Altersstufen.
SWR Programm: www.SWRKindernetz.de
youtube: „SWR Kindernetz plus“
Infos finden Sie auch auf unserer Homepage: https://spd-waghäusel.de
Sie können sich auch an alle Mitglieder der SPD-Fraktion wenden, wir sind für Sie zu erreichen unter Telefon 07254 2464 oder per Mail: he-ro@web.de
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur