Dr. Mentrup in Kronau

Am vergangenem Mittwoch fand die Veranstaltung über Frühkindliche Bildung in Kronau statt. Mit dabei waren Sigrid Höfle vom SPD OV Forst, Dr. FRank Mentrup MdL und Nicole Kressl MdB.

Sommerfest der SPD und AWO Weingarten


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Obwohl das Wetter am Vormittag noch nicht einladend aussah, war das traditionelle Sommerfest der SPD und AWO in Weingarten ein voller Erfolg.

"Frühkindliche Bildung: neue Chancen und neue Herausforderungen"

Staatssekretär Frank Mentrup zu Gast in Kronau

Mit dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg ist auch die Bildungspolitik in Bewegung geraten. Die ersten richtungweisenden Entscheidungen sind bereits getroffen. Frische Ideen und innovative Konzepte bieten nun neue Entwicklungschancen, insbesondere bei der frühkindlichen Bildung.

Doch was bedeutet dies für die Kindergärten vor Ort? Welche Möglichkeiten tun sich auf? Welche Änderungen kommen auf Kindergartenleitung, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und Kindergartenkinder zu? Gibt es Unterstützung?

Am 18. Juli 2012 um 20 Uhr gibt es in der Aula der Erich-Kästner-Schule Kronau die Möglichkeit mit

Dr. Frank Mentrup MdL,
parlamentarischer Staatssekretär im Kultusministerium,

Nicolette Kressl
Regierungspräsidentin des RP Karlsruhe

und

Experten aus der Praxis von Kindergarten und Grundschule

ins Gespräch zu kommen.

Podiumsdiskussion: „Miteinander der Generationen –Toleranz und Unterstützung für das Leben mit Alzheimer und Demenz“

Die demographische Entwicklung prägt unsere Gesellschaft immer mehr. Lag die Lebenserwartung um 1900 noch bei 50 Jahren so liegt sie jetzt im Schnitt bei 80 Jahren – und sie steigt weiter. Diese Entwicklung ist zunächst sehr erfreulich. Gleichzeitig nehmen altersbedingte Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz zu, für die politische und gesellschaftliche Antworten notwendig sind, damit Pflegebedürftigen und Angehörigen ein würdiges und selbstgestaltetes Leben ermöglicht werden kann. Die Frage des Miteinanders der Generationen wird immer bedeutender: Wie kann aktives Altern ermöglicht werden und die Lebensqualität im dritten Lebensabschnitt erhöht werden?

SPD-Veranstaltung zum Thema Realschulsporthalle

Viel Zuspruch von Seiten der anwesenden Gäste

Am 24. April hatte die SPD unter dem Motto „Wo bleibt die Sporthalle für unsere Kinder“ in die SSV Gaststätte „Stefan`s“ in Waghäusel geladen. Über 60 Gäste folgten dieser Einladung und konnten vom Ortsvereinsvorsitzenden Lutz Schöffel begrüßt werden, der sich sichtlich über die große Resonanz freute. In seinen einleitenden Worten wies Schöffel zugleich darauf hin, dass man als Ortsverein auch hin und wieder einmal zu einer drastischeren Wortwahl greifen müsse, um gehört zu werden. „Wir wollen als SPD vor Ort den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ein Angebot machen. Aber nur durch die persönlichen Gespräche und die Resonanz aus der Bevölkerung können wir einschätzen, wie richtig wir mit unseren Einschätzungen und Projekten liegen.“

Schöffel gab daraufhin das Wort an Daniel Born, seinerseits SPD Vorsitzender des Nachbarortes Oberhausen-Rheinhausen und Mitglied des SPD-Kreisvorstandes. Born leitete an diesem Abend als Moderator durch die Veranstaltung. Er sprach zunächst den Fraktionsvorsitzenden Herbert Sand auf dessen Forderung in der diesjährigen Haushaltsrede an. Dieser hatte im Namen der SPD Fraktion für den aktuellen Haushalt 2012 weitere Mittel für den Bau der Realschulsporthalle gefordert. Allerdings fand der Antrag im Rat nicht die notwendige Mehrheit, sodass der Bau zum Leidwesen aller Betroffenen zur Zeit auf Eis liegt. Sand gab einen kurzen Einblick in die lange Geschichte, die diese Forderung im Waghäuseler Gemeinderat durchlaufen hat. Sie begann schon 1985, doch erst 2007 wurde eine 1. Planungsrate in den Haushalt eingestellt. Als auf Antrag der SPD-Fraktion im Haushalt 2011 400.000 € bereitgestellt wurden schien der Weg für die Sporthatte endgültig frei. Ein Architekturwettbewerb fand statt, ein fertiger Plan für eine Zweifeldsporthalle liege vor. In diesem Plan, der in enger Zusammenarbeit mit der Realschule entworfen wurde, sind auch 2 weitere Klassenräume vorgesehen. Dies entspreche der Mindestanforderung und sei keinesfalls Luxus. Sand betonte, dass schon morgen mit dem Bau begonnen werden könnte, wenn Teile des Gemeinderats zu ihrer ursprünglichen Zusage stünden.

Viel Unterrichtsausfall aufgrund Hallenproblematik / Auch der Schulstandort Waghäusel muss hinterfragt werden

Die Frage, ob denn eine neue Realschulturnhalle in Waghäusel von Nöten ist, konnte der zuständige Direktor Herbert Schöttle an diesem Abend selbst erläutern. Er verwies auf die vielen Ausfallzeiten, die aus Reparaturen in der SSV-Halle oder Veranstaltungen in den Ausweichhallen resultierten. So kämen im Schnitt auf einen Monat 2 volle Tage, an denen kein Sportunterricht stattfinden könne. Auch die Tatsache, dass man aufgrund der nötigen Beförderung der Schülerinnen und Schüler den Sportunterricht auf 3 Stunden am Stück ausweiten musste wäre mit einer neuen Halle nicht mehr gegeben. Auch dem breiten Angebot neben dem Schulsport, das die Johann-Peter-Hebel Realschule anbietet, käme eine neue Halle entgegen. Denn schließlich wäre eine neue Halle nicht nur für den Sport zu gebrauchen, sondern auch als Aula oder als Örtlichkeit für weitere Veranstaltungen.

Diese Ausführungen wie von Herrn Schöttle getätigt dürfen wohl durchaus als Fakten angesehen werden. Wo in diesen Aufzählungen eine „Überkapazität für den Schulsport“, wie zuletzt zu lesen war, zu finden sein soll bleibt fraglich. Herbert Sand verwies darauf, dass sich die SPD in den nächsten Haushaltsberatungen erneut intensiv für die Realschulturnhalle einsetzen werde – so, wie es auch schon in den letzten Haushaltsberatungen von Seiten der SPD getan wurde. Anderslautende Behauptungen, es hätte im letzten Jahr keinen Antrag gegeben, wären damit widerlegt und auch die Glaubwürdigkeit, an der scheinbar gekratzt werden soll, bleibt damit bestehen.

Allerdings fügte er ebenfalls hinzu, dass auch der Schulstandort Waghäusel auf das Intensivste hinterfragt werden müsse. „Es kann eigentlich nicht sein, dass Waghäusel im nächsten Jahr große Kreisstadt mit 20.700 Einwohnern wird und wir dennoch eine Schullandschaft vorweisen, in der es nicht möglich ist, Abitur zu machen. Es kann nicht sein, dass unsere Kinder in den nächsten Jahren Abitur in Oberhausen oder Philippsburg machen, während dies bei uns nicht möglich sein soll.“

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