Forster Sozialdemokraten haben "Lust auf Zukunft"

Uta Schmitz, Christian Holzer und Gerhard Gleixner

Die Forster Sozialdemokraten kamen am vergangenen Freitag im Jägerhaus zum Zukunftsparteitag zusammen. Christian Holzer, Ortsvereinsvorsitzender und stellv. Fraktionsvorsitzender, und Hermann Eiseler, Fraktionsvorsitzender, begrüßten zunächst alle anwesenden Mitglieder und Freunde. Gleich zu Beginn konnte Christian Holzer zwei Neumitglieder im SPD-Ortsverein Forst willkommen heißen. Uta Schmitz und Gerhard Gleixner bekamen das SPD-Parteibuch offiziell überreicht. Holzer: "Die Wiederbelebung der sozialdemokratischen Bewegung kann nur durch das Engagement der Basis erfolgen. Ich freue mich daher sehr, dass zwei weitere Menschen gemeinsam mit uns für einen neuen sozialdemokratischen Weg kämpfen werden". Das vergangene Jahr ließ der Ortsvereinsvorsitzende Revue passieren. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen hatte der Ortsverein in den zurückliegenden Monaten durchgeführt. So veranstaltete der Ortsverein zwei Forster Vorwärts Gespräche zu den Themen Umwelt und Bildung u.a mit Andreas Stoch, Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, ein Sommerfest mit der Vizepräsidentin des europäischen Parlaments, Evelyne Gebhardt, einen Vesper und Politik-Abend mit dem Europaabgeordneten Peter Simon, ein Frühingscafé im Seniorenheim, eine Muttertags-Aktion sowie ein SPD-Café Saloon anlässlich des 110-jährigen Jubiläums. Ebenso beteiligte sich der Ortsverein am Ferienprogramm und an der Forster Kerwe. Im weiteren Verlauf des Zukunftsparteitags wurden erste Ideen für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 gesammelt. Das Kommunalwahlprogramm soll in den nächsten Wochen erarbeitet werden. Viele Themen wurden diskutiert und angesprochen. Es zeigte sich, dass gebührenfreie KITAs, der bezahlbare Wohnraum, die Verkehrssituation in der Gemeinde, der Heidesee sowie der Natur- und Umweltschutz einen Schwerpunkt bilden werden. "Trotz der aktuellen Situation: Wir haben Lust auf Zukunft! Wir wollen einen solidarischen und ökologischen Aufbruch. Forst wollen wir modern weiterentwickeln", so Christian Holzer abschließend.

Zukunfts-Parteitag der Forster SPD

Die Sozialdemokraten in Forst veranstalten am kommenden Freitag, 16. November, um 18 Uhr im Forster Jägerhaus ihren ersten Zukunfts-Parteitag. "Die SPD-Basis ist nicht tot. Wir haben Lust auf die Zukunft und wollen diese nach sozialdemokratischen Vorstellungen gestalten. Wir sind überzeugt: Forst kann mehr!", begründet der Ortsvereinsvorsitzende Christian Holzer den Parteitag. Der SPD-Ortsverein möchte den Weg für die anstehende Kommunalwahl ebnen. So steht das Kommunalwahlprogramm und die Jahresplanung 2019 auf der Agenda des Parteitags. Die SPD Gemeinderäte werden über die aktuelle Gemeindepolitik informieren und stehen den Anwesenden für Fragen zur Verfügung.

Öffentliche Mitgliederversammlung

Einladung zur öffentlichen Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder des SPD-Ortsvereins Philippsburg,

liebe interessierte Mitbürger,

wir laden Sie alle herzlich zu unserer öffentlichen Mitgliederversammlung am 27.11.2018 ein. Beginn ist um 19:30 Uhr im Clubhaus des VfR Rheinsheim.

Der SPD-Ortsverein Philippsburg freut sich auf ein hoffentlich zahlreiches Erscheinen.



 

Gemeinsam agieren statt gegeneinander agitieren

Im Rechenschaftsbericht zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Waghäuseler Sozialdemokraten warf der Vorstand die Frage auf, wie man dem vermeintlich fortschreitenden gesellschaftlichen Wandel in Deutschland entgegentreten könne. Anhand eines Zitates von Roger Willemsen gab er auch sogleich eine mögliche Antworte darauf. In „Deutschlandreise“ heißt es: „Soziale Fragen löst man, indem man asozialen Fragern den Lebensraum entzieht“.

Nun findet man in unserer Großen Kreisstadt einen Gemeinderat vor, dessen Vertreter bei allen manchmal aufkommenden inhaltlichen Differenzen eines gemein haben: sie handeln nach demokratischen Grundsätzen. Über allem steht der Gedanke, als gewählter Vertreter der Bürgerinnen und Bürger in deren Sinne zu handeln und zu entscheiden. Selbst, wenn in manchem Fall dies nicht zwingend der eigenen politischen Agenda entspricht. Dieses Handeln nach demokratischen Grundsätzen wird bedroht, sollten Vertreter einer Partei in den Gemeinderat einziehen, die a) eine andere Definition von Demokratie vertreten, b) eine eigene politische Agenda durchsetzen wollen, komme was da wolle und c) den politischen Diskurs durch rückwärts- und rechtsgewandtes agitieren verpesten. 

Die Demokratie als höchstes Gut unserer Gesellschaft zu wahren und zu schützen ist Aufgabe eines jeden Demokraten, ganz egal ob Sozial, Christ oder Liberal. Die nächsten Wahlen werden auch einen Aufschluss darüber geben, wie wehrhaft eben jene Demokratie in unserer Stadt ist. 

Der #roteoktober läuft vom 8. Oktober bis zum 15. November. Am 15. November gibt es ab 19:30 Uhr im SSV Clubhaus Waghäusel (Zum Stadtbräu) die große Abschlussveranstaltung mit Diskussionen über die Themen und Bürgerdialog.

Für bezahlbaren Wohnraum

Für Familien wird es auch zunehmend wichtiger, bezahlbaren Wohnraum vor Ort vorzufinden. Jährlich werden bundesweit 3.500 neue Wohnungen gebraucht werden, auch Waghäusel wächst und es entstehen neue Wohngebiete. Im Wiesental entstehen gerade rund 200 neue Bauplätze entlang der Mannheimer Straße in Richtung der Bahntrasse. Dabei war es der SPD wichtig, dass auch „sozialer Wohnraum“ entsteht. Der Begriff des „sozialen Wohnraums“ zielt dabei darauf ab, dass Wohnraum zu erschwinglichen Preisen geschaffen wird und eben nicht zu überteuerten Mieten, die eine große Lücke in den monatlichen Finanzplan der Menschen reißen. Es gilt, nicht den Verlockungen des Marktes zu erliegen, sondern vielmehr Sorge dafür zu tragen, dass man in Waghäusel gut und gerne leben kann. Dafür zu sorgen, dass es nicht günstig, aber eben erschwinglich geht, ist eine der Aufgaben, die wir als SPD vor Ort haben. Bei einem momentanen Quadratmeterpreis von 320€/m² ist man in Waghäusel im bundesweiten Vergleich noch auf einer guten Basis, was „erschwinglich“ angeht. Einen weiteren wichtigen Punkt, den es beim Bauen zu beachten gilt, ist, dass man bei neuen Baugebieten auch an eine soziale Durchmischung im neu entstehenden Quartier denkt. Das tut dem gesellschaftlichen Miteinander gut und verhindert, dass sich Stadteile bilden, die quasi nur aus einer gesellschaftlichen Schicht bestehen. Die SPD wird dies bei jedem neu geplanten Gebiet ins Auge fassen, so auch bei dem angedachten Projekt an der Eremitage. 

Zum Punkt der sozialen Durchmischung gehört auch, dass Waghäusel eine Stadt der Generationen ist, eine Stadt, in der sich alt wie jung wohl und heimisch fühlen. Infrastrukturell liegt Waghäusel durch seine schnellen Anbindungen an Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg perfekt, durch Schaffung von mehr sozialem Wohnraum würde sich die Attraktivität der Gemeinde noch erhöhen. Sowohl als Ort für das höhere Lebensalter als auch als Ort für junge Menschen und Familien, die der Raum- und Preisnot der Großstädte entfliehen wollen. 

Darüber hinaus gilt es, die Gründung einer städtischen Wohnbaugesellschaft ins Auge zu fassen. Bisher ist es so, dass die Stadt und ihre Verwaltung lediglich durch die Gestaltung des Bebauungsplans Eingriffe auf die Wohnentwicklung nehmen kann. Mit der Gründung einer Wohnbaugesellschaft wäre es möglich, einerseits das Management der vorhandenen und zukünftigen städtischen Immobilien in der Hand zu halten und auf der anderen Seite Projekte bis zum Schluss zu begleiten und so wohnungspolitisch- wie auch soziale Ziele aktiv umsetzen könnte.

Diskutieren Sie auch zu diesem Thema mit uns: am 15. November ab 19:30 Uhr im Clubhaus des SSV Waghäusel (Zum Stadtbräu)