Die SPD trauert um Karl-Friedrich Heller

Der plötzliche Tod von Karl-Friedrich erschüttert uns und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Wir sprechen seiner Ehefrau Gudrun, Familie und seinen Angehörigen unser herzliches Beileid aus und wünschen viel Kraft für die kommende Zeit.
 

Wir verlieren einen langjährigen Weggefährten, einen überzeugten Sozialdemokraten und einen offen, humorvollen Freund. Er war fünf Jahre Teil des Ortschaftsrats in Mingolsheim und brachte sich als gewähltes Mitglied von 2009 bis 2014 im Gemeinderat ein. Mit seiner ruhigen diplomatischen Art schätzten wir Karl-Friedrich als hilfsbereites Fraktionsmitglied. Bad Schönborn und die Sozialdemokratie lagen ihm sehr am Herzen. Dies zeigte er u.a. in der jahrelangen Vorstands- und Gremienarbeit, in der Flüchtlingshilfe und in der Kampagnenarbeit. Mit Leidenschaft ging er an neue Themen ran und war als Wahlkämpfer für jede neue Aktion zu begeistern – und genau so konnte er auch viele andere von der Sozialdemokratie vor Ort begeistern. Bei Karl-Friedrich fiel sein intensives Engagement für Anliegen der Bürgerinnen und Bürger auf – und sein Sinn für grenzenlose Solidarität.

Die Erforschung der Heimatgeschichte war ihm ein wichtiges Anliegen, einschließlich der „Geschichte der Jüdinnen und Juden in Bad Schönborn.“ So war auch er einer der Ehrenamtlichen, die sich still und ohne Rampenlicht um die Pflege der Ludwig-Marum-Stele vor dem ehemaligen Konzentrationslager Kislau gekümmert haben. Die Säule müsse sichtbarer und schöner werden, damit Ludwig Marum – den von Nazis ermordeten Sozialdemokraten – niemand vergesse. Er pflegte die Marum-Stele regelmäßig mit Blumen und leistete auch darüberhinaus einen großen Beitrag zur Erinnerungskultur im Ort.

Für mich persönlich war Karl-Friedrich ein Freund, der mich von Beginn an mit seiner offenen Art als Jugendlicher in der Kommunalpolitik und in der SPD unterstütze. Er war bis zuletzt für mich und viele unserer Genoss*innen ein wichtiger Ratgeber.

Die SPD-Gemeinderatsfraktion, der SPD-Ortsverein und die Jusos werden Karl-Friedrich Heller ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Beerdigung findet auf dem Friedhof Mingolsheim am Dienstag, den 22.08. um 15 Uhr statt.

 

Dennis Eidner

SPD-Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzender

Urlaubsgrüße

Wir wünschen allen Pfinztalern - ob groß, ob klein - wunderschöne Ferien. 

Kommen Sie alle gut erholt, gesund und politisch interessiert zurück.

Fortschritt braucht Gerechtigkeit - seit 160 Jahren Ideen für morgen

Am 23. Mai feiern wir das 160-jährige Bestehen der Sozialdemokratischen Partei. Wir blicken stolz zurück auf 160 Jahre, in denen sich unsere Partei den großen Herausforderungen der Zeit gestellt und sie bewältigt hat. Und wir blicken mit Tatendrang auf die Herausforderungen, die sich heute und in Zukunft vor unserer Gesellschaft aufbauen. Unsere Geschichte zeigt uns eindringlich unsere politische Rolle in der Gegenwart auf.

Viel Engagement für die Sozialdemokratie

Gleich fünf Genossen durfte der Ortsvereinsvorsitzende Martin Eisengardt zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Volker Geisel im Rahmen der Winterfeier für ihre langjährige Treue und Verbundenheit zur Sozialdemokratie mit Ehrenurkunde und Ehrennadel auszeichnen. Auf jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft können die Kleinsteinbacher Heinz Arnold, Rüdiger Farr und Reiner Kunzmann zurückblicken. Heinz Arnold setzte sich von 1984 bis 2004 als Ortschaftsrat für die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Ort ein. Zudem war er in dieser Zeit auch fünf Jahre als stellvertretender Ortsvorsteher tätig. Mit Rüdiger Farr wurde ein weiteres Urgestein der Kleinsteinbacher SPD geehrt. Auch er brachte sich fortwährend in die Parteiarbeit ein. Reiner Kunzmanns Mitgliedschaft ist geprägt durch besonderes parteipolitisches und ehrenamtliches Engagement. So wirkte er als Gemeinde- und Ortschaftsrat von 1999 bis 2019, stellvertretender Ortsvorsteher von 2009 bis 2019, Beisitzer im Ortsverein und langjährig als Kreisdelegierter. Auch Steffen Holatka, der für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, war neben seinem langjährigen Engagement bei den Jusos und im Vorstand des Ortsverein fünf Jahre als Gemeinderat von 1999 bis 2004 tätig. Trotz seines Wegzugs ins Fränkische ist er der SPD Pfinztal nach wie vor verbunden. Die Ehrung von Hartmut Steinbach für seine 40-jährige Mitgliedschaft wird aus gesundheitlichen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

 

Foto: SPD

v.l.n.r.: Volker Geisel, Martin Eisengardt, Heinz Arnold, Rüdiger Farr (verhindert: Steffen Holatka, Reiner Kunzmann, Hartmut Steinbach)

SPD-Landesvorstand fordert Transformationsfonds, um Unternehmen im Wandel zu stärken

DEN STRUKTURWANDEL IN BADEN-WÜRTTEMBERG GESTALTEN

Beschluss des Landesvorstands der SPD Baden-Württemberg im Rahmen der Landesvorstandsklausur in Titisee-Neustadt mit Anke Rehlinger

Andreas Stoch: „Unser Land steht vor der großen Herausforderung, wie wir unsere industriellen Strukturen und unsere wirtschaftliche Stärke bewahren können. Der Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft und die Sicherung dieser Arbeitsplätze kann nur durch schnelles Handeln und eine aktive Industrie- und Strukturpolitik gelingen. Dafür braucht es einen Staat, der willens und in der Lage ist, die Unternehmen und Beschäftigten bei diesem Wandel zu unterstützen und zu begleiten.“

Unsere Arbeitswelt und Wirtschaft befinden sich in einem tiefgreifenden Wandel, der Baden-Württemberg insbesondere in den für das Land bedeutenden Schlüsselindustrien Maschinen- und Automobilbau vor große Herausforderungen stellt. Angesichts von Technologiewandel, Energie- und Mobilitätswende und neuen Wettbewerbern ist die Transformation der Wirtschaft bereits in vollem Gange. Durch Digitalisierung, Automatisierung sowie den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändert sich die Struktur der Arbeit; die existenziell erforderliche Klimaschutzstrategie zur Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele erfordert einen konsequenten öko-sozialen Umbau unserer Industrie. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine und die Folgen der Corona-Pandemie beschleunigen die ohnehin schon begonnene Veränderung.

Schon 2020 haben wir als SPD Baden-Württemberg in einer Industriestrategie 2030 unsere Ziele für einen starken Industriestandort Baden-Württemberg dargelegt. Damals wie heute nimmt die grün-schwarze Landesregierung keine aktive Rolle bei der Gestaltung des Transformationsprozesses der Industrie ein; es wurde viel Zeit verspielt. Gerade aufgrund der krisenbedingt angespannten Situation ist das Land jetzt gefordert, Unternehmen im Land zu unterstützen, Arbeitsplätze zu sichern und die Resilienz unserer Industrie zu stärken. Dazu braucht es eine ambitionierte Industriepolitik für Baden-Württemberg, die klar definierte Ziele verfolgt

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03.05.2026, 09:30 Uhr - 13:00 Uhr Bad Schönborner Frühlingsbrunch
Am 3. Mai ist es wieder soweit: Das große Bad Schönborner Frühlingsfrühstück findet in der Kraichgauhalle in …

08.05.2026, 13:00 Uhr - 18:00 Uhr Präsidium

08.05.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Preisverleihung der Carlo-Schmid-Stiftung
Im Namen der Carlo-Schmid-Stiftung laden wir Sie herzlich zur 15. Verleihung des Carlo-Schmid-Preises ein. G …

09.05.2026, 10:00 Uhr - 14:00 Uhr Regionalkonferenz Südbaden
Wir wollen deine Stimme hören! Dafür kommen wir zu dir: Auf vier Regionalkonferenzen im ganzen Land l …

09.05.2026, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr Regionalkonferenz Südwürttemberg
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