Veranstaltungen
SPD Prominenz in Waghäusel
Die Woche vor der Bundestagswahl führte zwei Spitzenpolitiker in den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen und nach Waghäusel. Dienstags fand sich Oliver Scheytt, zuständig für den Bereich Kunst und Kultur in Peer Steinbrücks Kompetenzteam, an der Eremitage ein. Es folgte SPD Landeschef und der stellvertretende Ministerpräsident Baden-Württembergs Nils Schmid, der in Kirrlach auf dem Roten Sofa des Bundestagskandidaten Daniel Born Platz nahm.
In der Eremitage wurde Oliver Scheytt von Artur J. Hofmann, dem ehemalige Fraktionsvorsitzenden der SPD Waghäusel, und Galerist Rolf Heinzmann begrüßt und geführt. Mit dabei waren neben Bundestagskandidat Daniel Born und etlichen Interessierten auch die SPD Gemeinderäte Roland Herberger, Wolf Schuppler und ihr Fraktionsvorsitzender Herbert Sand. Nach einer ausführlichen Führung durch den Hauptbau der Eremitage fand man sich im Küchenbau ein, in dem aktuell eine Ausstellung zur Geschichte der Südzucker zu begutachten ist. Bestens versorgt mit Weißwurst und Brezeln kam es auch zu einem guten Gedankenaustausch, bei dem Scheytt betonte, dass die deutschen Kommunen in kulturellen Belangen direkt vom Bund gefördert werden müssten.
Mit Nils Schmid folgt am 14. September ein weiterer prominenter Gast in der Roten Sofa-Reihe von Bundestagskandidat Daniel Born, das an diesem Abend in Waghäusel beim TV Kirrlach Halt machte. Gemeinsam diskutierten Born und Schmid unter anderem über die Finanzsituation der Kommunen, ein Thema, dass auch Oberbürgermeister Walter Heiler in seiner Begrüßung mit lobenden Worten bedachte. So betonte Heiler, dass die Baden-Württembergische Landesregierung durch ihren Pakt mit den Kommunen für eine große Entlastung der kommunalen Haushalte gesorgt habe. So sah es auch Daniel Born „Wer einen handlungsfähigen Staat bei gleichzeitiger gerechter Verteilung und Teilhabe möchte, der kann am 22. September sein Kreuz nur bei der SPD machen.“
„Wir feiern auch bei Regen“
Sicherlich war der Umsatz bei Cai – dem türkischen Schwarztee – und heißem Essen groß, denn das regnerisch kühle Wetter schien dem Brettener Europafest einen Strich durch die Rechnung zu machen. Der erhoffte Besucheransturm blieb in diesem Jahr aus. Kaum mehr als eine kleine Fangemeinde und die üblichen Verdächtigen aus Politik und Gemeinde erschienen zur Eröffnung des Festes der Nationen. Deshalb begrüßte OB Wolff auch „alle anderen, ich glaub es sind nicht viel mehr“.Oder hat dies damit zu tun, dass Parteipolitisch eingefärbte Veranstaltungen so kurz vor der Bundestagswahl grundsätzlich gesellschaftlich gemieden werden? Horst Seefeld, MdEP – a.D. (Mitglied des Europäischen Parlaments – außer Dienst) und Erfinder des Europafests in Bretten meinte nur: „Bisher hatten wir vier mal Pech und schlechtes Wetter. Im letzten Jahr saßen hier die Leute in Massen“. MdEP Evelyne Gebhardt sprach ein Grußwort und hob die Gleichheit, Solidarität und Gemeinsame Identität Europas hervor. Das könne man sehen, denn„Wir feiern auch bei Regen“. Ein besonderes Willkommen ging auch an die Delegation der Feuerwehr aus Portugal, die innerhalb von 24 Stunden den Weg von über 2000 Kilometern von Condeixa-A-Nova nach Bretten zurücklegten. Mit „A Groovy Kind of Love“ untermalten die SchülerInnen der Jugendmusikschule Bretten saxofonistisch die Worte der Europaredner. Im Anschluss gab Sängerin und Bundestags-kandidatin Vanessa Rieß mit Hilfe des Saxofon-Ensembles die Europahymne zum Besten. Eine geglückte Überraschung, die Stadträtin Renate Knauss, stolz präsentierte. Von dem bis in den Nachmittag reichenden geringen Besucherandrang ließen sich die 22 Tänzerinnen und Tänzer, die bei lauter Musik abwechselnd ihre Tänze vorführten, nicht beeindrucken. Lächelnd hatten sie bei ihrem bunten Programm ihren Spaß auf der Bühne, unterstützt vom starken Beifall der vor sich hin dümpelnden Besucheranzahl. „Das erste Fest habe ich mit 500 Sitzplätzen bestuhlt, damals gab es auch noch keine Bühne“ erzählt Horst Seefeld. „Wir haben Männer vom Turnverein beschäftigt um eine Tanzfläche abzugrenzen, dank den reichlichen Besuchern wurde die mit der Zeit aber immer kleiner“. In Hochzeiten habe das Fest gar 10.000 Besucher angelockt. „Einmal hat die NPD sogar den ganzen Marktplatz plakatiert, da bin ich stündlich auf die Bühne gegangen und habe gepredigt wie wichtig europäischer Zusammenhalt ist“ sagt Seefeld.
Beatrix Kraus
Die SPD Pfinztal lädt alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein am Wahlabend mit uns gemeinsam die aktuellen Hochrechnungen und Ergebnisse der Bundestagswahl zu verfolgen. Die Wahlparty findet nach Schließung der Wahllokale ab 18.00 Uhr im Gasthaus „Goldener Adler“ in Berghausen statt.

Am Sonntag um 18Uhr findet der Candidate Watch in Bruchsal statt. Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen.
Du kannst gerne Fragen an die beiden Kandidierenden schicken.
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(an) Den schwarzen Wolken getrotzt haben die Genossen mit vielen roten Farben am vergangenen Sonntag beim Naturfreundehaus in Bruchsal. Das Sommerfest des SPD Stadtverbands Bruchsal war trotz des schlechten Wetters ein voller Erfolg, viele GenossInnen aus dem ganzen Wahlkreis sind angereist um sich gemeinsam auf die Bundestagswahl einzustimmen und der Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg und MdB Katja Mast zuzuhören. Neben den zahlreichen Gästen, konnte der Stadtverbandsvorsitzende Eckard Baier Ortschaftsräte und Mandatsträgerinnen aus dem Wahlkreis begrüßen, sowie Walter Heiler, MdL und Oberbürgermeister von Waghäusel und den Bundestagskandidaten Daniel Born.
Katja Mast und Daniel Born gaben sich kämpferisch in ihren Ansprachen 14 Tage vor der Wahl. Themen wie Leiharbeit, Diskriminierung und die Sicherheit des Arbeitsplatzes standen an erster Stelle. Katja Mast hofft auf eine rege Wahlbeteiligung um die Stimmung im Land zu Gunsten der SPD zu kippen „um endlich etwas zu verändern“, dabei leistete sie Selbstkritik und sicherte zu, in der Arbeitsmarktpolitik nachzubessern. Mindestlohn, gleiches Geld für gleiche Arbeit sind Schlagzeilen die sich auf der Agenda der SPD ganz oben befinden. Dabei soll die Bedingungen für Leiharbeiter optimiert und Arbeitnehmer in Werksverträgen sollen vor Betrug geschützt werden. Der unbefristete Arbeitsvertrag soll Norm sein, so dass junge Menschen, insbesondere Frauen, eine bessere Stellung in der Arbeitswelt bekommen, um ihrer Erwartung an Sicherheit für die Zukunft gerecht zu werden. Der aktuelle Koalitionsvertrag von schwarz- gelb nahm Mast auf den Prüfungstand, denn kein Gesetz zum Thema Rente, auch unter dem Aspekt „Spiegel der Erwerbstätigkeit“, wurde verabschiedet. Die SPD bietet als einzige Partei ein Rentenkonzept in der kommenden Legislaturperiode an. In Bildung und Betreuung will Mast zusammen mit Daniel Born 20 Mrd. investieren, um Kindern und Eltern die Möglichkeit zu geben, Beruf und Familie besser zu verbinden.
Gemeinderat Gerhard Schlegel wurde an diesem Sommerfest für 25 Jahre aktives Engagement geehrt. Schlegel der 1988 der SPD beigetreten ist, um „Farbe zu bekennen“, wie er sagt, denn damals war die Republik tief schwarz, sitzt seit 2008 im Gemeinderat. Ortsvereinvorsitzender Fabian Verch dankte Schlegel für sein unermüdliches Engagement „so etwas ist heute leider nicht mehr selbstverständlich und ist deshalb umso höher zu bewerten“.
Bei einem reichhaltigen Abendessen wurde noch ausgiebig mit den Kandidaten und Mandatsträger diskutiert und die letzten 14 Tage vor der Wahl enthusiastisch in Angriff genommen.
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05.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Ludwig-Marum-Preisverleihung
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29.11.2026 - 29.11.2026 Präsidium
06.12.2026, 17:30 Uhr Nikolaus im Weihnachtshof
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