Ankündigungen
stehend (v links nach rechts): Joachim Hof, Margareth Lindenberg, Rolf Becker
sitzend (v links nach rechts): Markus Rupp, Dr.Frank Mentrup, Sarina Pfründer
Zum 6. Neujahrsempfang des SPD Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen im Bürgerhaus in Sulzfeld konnte der 1. Vorsitzende Rolf Becker über 80 Zuhörer begrüßen, darunter Bürgermeisterin Sarina Pfründer, Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Sulzfeld Eberhard Roth, SPD-Kreisrat und Bürgermeister der Gemeinde Gondelsheim Markus Rupp.
Ganz herzlich begrüßte Becker den Gastredner Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Dr. Frank Mentrup, der in seiner 75-minütigen Festansprache das Thema „Wie entwickelt sich unsere Region“ in den Mittelpunkt stellte. Becker betonte, dass er froh sei, dass Dr. Mentrup der Einladung gefolgt ist und nannte einige Gründe für die Einladung, auf die der Referent näher einging, darunter: „Der Einfluss und die Beziehungen der Großstadt Karlsruhe zu den kleinen ländlichen Gemeinden“, „Was bietet die Stadt Karlsruhe den ländlichen Gemeinden und umgekehrt“.
Als weiteren Grund nannte Becker, dass sich die Gemeinde bei Dr. Mentrup bedankt, der als damaliger SPD-Staatssekretär den Sulzfelder Antrag auf die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule positiv und mit Erfolg unterstützte.
Becker nutzte die Gelegenheit und gab bekannt, dass er selbst, die aktuelle SPD-Gemeinderätin Waltraud Schellenberger-Hagenbucher und SPD Gemeinderat Joachim Hof bei der Gemeinderatswahl im Mai nicht mehr zur Verfügung stellen. Sie wollen einen Generationenwechsel anstreben und den Frauenanteil stärken. Musikalisch wurde die informative Veranstaltung durch die Musikerinnen Emily Dubac, Hanna Heinle, und Amelie Grupp, sowie deren Lehrerin Laura Paulu von der Musikschule Bretten mit der Querflöte umrahmt.
Der Festredner führte bereits anfangs aus,
dass das Oberzentrum Karlsruhe, die Region Karlsruhe und der Landkreis schon früh die Weichen für eine vernünftige Lösung für deren Einwohner gestellt haben. Stadt und Region kann man von der Grundeinstellung nicht trennen. Er nannte einige Beispiele darunter der erschwingbare Wohnraum, was sich viele Menschen nicht mehr leisten können, wenn sie in Rente gehen. Die Altersarmut führte er auch auf die teuren Mieten zurück. Die Stadt Karlsruhe kann so viel Wohnraum nicht schaffen, weshalb die .
Region Gemeinden Abhilfe schaffen sollen.
Es soll eine Lösung gefunden werden, wie die Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch besser zu ihrem Arbeitsplatz nach Karlsruhe kommen.
„Wir brauchen ein finanzierbares und verlässliches Nahverkehrssystem“ führte der Redner dazu aus. Es soll angestrebt werden, dass ein preiswerteres, dichter bebautes Wohnen außerhalb von Karlsruhe in den Gemeinden vorangebracht wird. Wenn die Einwohnerzahlen in den Gemeinden sinken bekommt der Einzelhandel und die Vereine Probleme. Gemeinsame Gewerbegebiete sollten angestrebt werden. Die Mischung Gewerbegebiet, Wohnungen und Natur muss stimmen, so Mentrup.
Die Entwicklung einer stärkeren Zusammenarbeit auch nach außen sei wichtig, zum Beispiel mit der linksrheinischen Seite um die Region Straßburg.
Wichtig sei auch der Austausch mit afrikanischen Ländern führte Dr. Mentrup aus, damit Vorurteile abgebaut werden, man die Menschen besser kennenlernt und auch eine Zusammenarbeit angestrebt werden kann.
Dr. Mentrup ging zum Schluss seines sehr interessanten und verständlichen Vortrags auch auf die bevorstehende Europawahl ein, da von Ausgang der Wahl viel abhängt.
Was vor dreißig Jahren gut war, kann heute nicht mehr gut sein, deshalb muss man heute nach Lösungen suchen und darf nicht glauben, dass die dann von Dauer sein werden, sagte der Gastredner abschließend.
Dr. Frank Mentrup erhielt für seinen Vortrag starken lang anhalteten Beifall.
Der 1. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins
Rolf Becker bedankte sich herzlich beim Gastredner für seinen gelungen Vortrag und überreichte ihm ein Weinpräsent mit Sulzfelder Weinen. Er bedankte sich bei den drei Musizierenden mit einem Geschenkgutschein und bei deren Lehrerin mit einem Blumenstrauß.
Anschließend trug sich Dr. Mentrup ins goldene Buch der Gemeinde Sulzfeld und ins Gästebuch des SPD-Ortsvereins ein.
Bei einem Imbiss fand danach noch ein Gedankenaustausch der Besucher statt.
Berichterstatter: Franz Stoffl
Stoch: „Damit ist der erste Schritt auf dem Weg zur spürbaren Entlastung von Familien erfolgreich gemacht“
Das von der SPD gestartete Volksbegehren für gebührenfreie Kitas in Baden-Württemberg hat das erste Etappenziel erreicht: Bis zum heutigen Samstag sind über 10 000 beglaubigte Unterschriften beim SPD-Landesverband eingegangen. Das teilte Landeschef Andreas Stoch bei einer Klausurtagung des Landesvorstands am Wochenende in Bad Boll mit.
„Das ist eine unglaubliche Resonanz“, so Stoch. „Damit ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer spürbaren Entlastung der Familien in Baden-Württemberg erfolgreich gemacht.“ Stoch betonte, aus dem ganzen Land gebe es positive Rückmeldungen für die Initiative. Ebenso wie in der SPD selbst habe die Landespartei weit über die Parteigrenzen hinaus Unterstützung erhalten.„Ich danke allen, die sich jetzt schon beteiligt haben. Diesen tollen Schwung werden wir mitnehmen in die nächste Phase.“
Am 17. Februar 2019 um 11:00 Uhr findet im Sulzfelder Bürgerhaus der
SPD Neujahrsempfang statt.
Hierzu laden wir Sie ganz herzlich ein.
Der SPD Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen konnte
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als Hauptredner für den Neujahrsempfang gewinnen.
Er stellt seine Ansprache unter den Titel:
„Wie entwickelt sich unsere Region?“
Es wird sicherlich eine interessante und spannende politische Begegnung mit einem angesehenen und beliebten Kommunalpolitiker.
Wir freuen uns, Sie auf unserem Neujahrsempfang begrüßen zu dürfen.
Das Programm finden Sie unter ► "Mehr"...
Wohnraum ist in den vergangenen Jahren immer teurer geworden, nicht nur in den Großstädten, sondern auch in der Region Karlsruhe. "Der SPD-Kreisvorstand ist gerade dabei einen Antrag zu verfassen für mehr bezahlbaren Wohnraum und zur Sicherung der Lebensverhältnisse gerade in den ländlichen Regionen. Das Gleichgewicht zwischen Stadt und Land gerät ins Wanken. Um die Probleme in den Griff zu bekommen bedarf es eines großen Wurfes, sprich einem Wechsel in der aktuellen Politik", so der Kreisvorsitzende Christian Holzer. "Unsere Marschroute ist klar. Wohnen ist ein Grundrecht. Jeder soll sich dies auch leisten können", so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende aus Pfinztal, Harald Gfrörer. Die Sozialdemokraten im Kreis Karlsruhe werden am Donnerstag, 31. Januar, um 19 Uhr im Naturfreundehaus in Pfinztal-Berghausen gemeinsam mit Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall und Vorsitzender der SGK Baden-Württemberg über den bezahlbaren Wohnraum diskutieren. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
03.07.2026, 12:00 Uhr - 14:00 Uhr Betriebsbesichtigung des Kerntechnischen Entsorgungsbetriebs
Wir besichtigen nach einer kurzen Einführung vor Ort durch die Geschäftsführung den Kerntechnischen Ent …
10.07.2026 - 10.07.2026 Treffen der Landesspitze
25.07.2026, 00:00 Uhr - 12:00 Uhr Konstituierende Sitzung des Landesvorstands
11.09.2026 - 11.09.2026 Präsidium
18.09.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur