In Untergrombach gedachte man am Vorabend der Reichspogromnacht, die sich dieses Jahr zum achtzigsten Mal jährt. Unter Federführung von Kulturamtschef Thomas Adam und Ortsvorsteher Karl Mangei trugen unterschiedliche Akteure ihren Teil dazu bei, an das entsetzliche Geschehen zu erinnern und Lehren für Gegenwart und Zukunft daraus zu ziehen. Untermalt wurde die Feierstunde von Simone Tonka am Akkordeon mit Stücken aus der jüdischen Musiktradition.
Nach der Begrüßung durch Ortsvorsteher Karl Mangei (SPD), der auf den Gedenkstein in Ortsmitte Bezug nahm, erläuterte der Vorsitzende des Heimatvereins, Martin Lauber, die Situation der jüdischen Mitbürger in Untergrombach. Anschließend spannte Ortschaftsrätin Anja Krug (SPD) den Bogen zur heutigen Zeit und erteilte jeder Form von Antisemitismus und Rassismus eine klare Absage.
Eindringlich berichteten anschließend Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und zwei Schülerinnen des Justus-Knecht-Gymnasiums von einer gemeinsamen Reise ins Konzentrationslager Gurs. Dort hatten sie Gelegenheit, die bewegende Lebensgeschichte des Zeitzeugen Kurt Maier zu erfahren, aus der die Oberbürgermeisterin zitierte. Die Schülerinnen schilderten eindringlich ihre Eindrücke des Lagers Gurs und mahnten die Zuhörer, sich dafür einzusetzen, dass sich die Geschichte nicht wiederholen dürfe.
Am Ende der Feier sprachen Pfarrerin Andrea Knauber von der evangelischen Christusgemeinde und Pfarrer Thomas Fritz von Seelsorgeeinheit ein eindringliches Gebet und Fürbitten, die das Schicksal der jüdischen Opfer in den Blick nahmen. Erinnern - nicht vergessen!
A. Krug
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Rede von SPD-Stadt- und Ortschaftsrätin Anja Krug anlässlich der Gedenkfeier "80 Jahre Reichpogromnacht" am 08.11.18 in Untergrombach
Die Amtszeit des aktuellen Gemeinderats neigt sich langsam ihrem Ende entgegen. Im Mai 2019 wird neu gewählt und das Gremium wird sich dann anders zusammensetzen. Deshalb war es für uns eine große Freude, dass im vergangenen Monat noch zwei weitere von uns beantragte Projekte in die Realität umgesetzt wurden. Zuerst wurde der Treppenaufgang hin zum Adenauerpark und darüber hinaus noch zwei weitere an der Adenauerstraße endlich für Senioren mit Rollatoren und für Eltern mit Kinderwägen besser begehbar gemacht. Letzte Woche wurde dann der Container-Kindergarten an der Middelkerker Straße eingeweiht und von allen Anwesenden zurecht sehr gelobt. Unsere Fraktion hatte diesen Standort seinerzeit in die Diskussion gebracht, weil wir ihn für optimal geeignet für ein Interimsdomizil für diejenigen Kinder halten, deren angestammte Kitas in nächster Zeit zur Sanierung anstehen. Aus Sicht unserer Fraktion sollte diese Einrichtung sogar in die langfristige Kindergartenplanung der Stadt mit aufgenommen werden. Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei alle Unterstützern aus Verwaltung und Gemeinderat für die sehr gelungene Umsetzung beider Projekte.
Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Vorsitzender
Bei einem Treffen mit einer Elterninitiative, die sich für eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium stark macht, hat SPD-Generalsekretärin Luisa Boos ihre grundsätzliche Unterstützung für diesen Vorstoß zugesagt. Die Petition der Elterninitiative für das G9 haben bereits 31.744 Personen unterzeichnet.
Boos erklärte, sie trete dafür ein, das Angebot auszubauen, in neun Jahren zum Abitur zu kommen. „Die Möglichkeit zwischen G8 und G9 wählen zu können, trägt den Wünschen von Schülern, Eltern und Lehrern Rechnung“, sagte die Generalsekretärin beim Treffen in Stuttgart. „Die SPD steht zur Gemeinschaftsschule. Unser Ziel muss es sein, dass alle Kinder und Eltern zwischen G8 und G9 wählen können. Diese Wahlfreiheit muss sowohl über verschiedene Schularten – wie der Gemeinschaftsschule und den beruflichen Gymnasien – als auch am allgemeinbildenden Gymnasium gewährleistet sein.“
„Landschaft zum Träumen und Ruhe für entspannte Spaziergänge. Nichts wird ihre Ruhe stören, bis auf Vogelgezwitscher vielleicht.“ So präsentiert sich Bad Schönborn mit seiner schönen Landschaft touristisch.
Doch dieser einzigartige Naturraum der Stille und Erholung existiert nicht mehr in Bad Schönborn! Autos und Motorräder haben diesen Naturraum erobert und drängen Spaziergänger, Radfahrer und Erholungssuchende von den Wegen ab. Verkehrslärm und Dieselgestank ersetzt nun das Vogelgezwitscher. Bis zu zehn Autos während eines Spaziergangs durchs Feld, sind keine Seltenheit und ganz sicher fährt nur ein Bruchteil dieser Autos ins Feld, um dort den eigenen Acker oder Weinberg zu bestellen. Die meisten Fahrzeuglenker haben wohl andere Beweggründe durchs Feld zu fahren.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur