Wie kann eine Gemeinde dazu beitragen, dass Senioren möglichst lange selbstständig leben können? Wie können Betreuung und Pflege lebenswert und würdevoll gestaltet werden, wenn diese Selbstständigkeit nicht mehr möglich ist? Mit diesen und weiteren Fragen befassten sich zahlreiche Mitglieder der Forster SPD und interessierte Gäste, die sich zum Themenabend „Senioren in Forst“ im Rahmen der Reihe „Vesper und Politik“ in der Vereinsgaststätte „Zum Athlet“ eingefunden hatten. Der Ortsvereinsvorsitzende Christian Holzer informierte über die aktuelle Situation der Seniorenbetreuung in Forst und die in den nächsten Jahren geplante Erweiterung des Seniorenheims. Im Anschluss daran entspann sich eine lebhafte Diskussion, welche Chancen sich aus dieser Erweiterung ergeben. Betont wurde dabei die Notwendigkeit, die Zahl von Kurzzeitpflegeplätzen zu erhöhen. Thematisiert wurden aber auch Vorschläge für eine Belebung des Seniorenheims durch Räumlichkeiten, die von Bewohnern und Gästen gleichermaßen genutzt werden können, wie z.B. Seniorencafé, Wohnküche, Begegnungsräume, Therapieräume. Angedacht wurden ferner alternative Wohnformen wie z.B. die Senioren-WG. Einig waren sich die Anwesenden darüber, dass diese Ideen und Vorschläge rechtzeitig formuliert und in der Öffentlichkeit diskutiert werden müssen, bevor es in die konkrete Planung geht.
Am 3. Oktober jährt sich die Wiedervereinigung zum 28. Mal. Genauso alt ist die Partnerschaft, die es seither zwischen der Gemeinde Forst und der Stadt Landsberg im Saalekreis gibt.
Ende April reisten über 40 Forster in die Patengemeinde. Auch Mitglieder des Forster SPD-Ortsvereins nahmen am Besuch der Stadt in Sachsen-Anhalt teil. Im Vorfeld der Reise nahm Christian Holzer, Vorsitzender der Forster SPD mit Alexander Reuter, Vorsitzender der SPD in Landsberg Kontakt auf und vereinbarten ein gemeinsames Treffen der Ortsvereine. An der Versammlung nahmen neben Gemeinderäten und zahlreichen Mitglieder auch die Bürgermeisterkandidatin Anja Werner teil. Am 12. August ist Bürgermeisterwahl in Landsberg. Reuter und Holzer freuten sich, dass es gelungen war nun auch die Ortsvereine von Landsberg und Forst zu vernetzen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen kommunalpolitische Themen sowie die Kommunalwahl im kommenden Jahr, die sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Baden-Württemberg stattfinden wird.
„Der Austausch zwischen Ost- und West-Deutschland ist nach wie vor wichtig. Es gibt immer noch große Unterschiede, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden können. Diese gilt es zu überwinden“, so Christian Holzer.
Im Gespräch wurde deutlich, dass die Landsberger und Forster Genossen jeweils mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen haben. „Wir haben mit enormer Landflucht zu kämpfen“, sagt der Landsberger SPD Vorsitzende. Christian Holzer: „Uns beschäftigt das schnelle Internet, bezahlbarer Wohnraum sowie der demografische Wandel.“
Am Ende war man sich einig, dass man auch zukünftig einen engeren Austausch pflegen möchte.
BM Huge nahm in der letzten GR-Sitzung den TOP Umgehungstraße von der TO, da zwei Fraktionen noch Informationsbedarf hatten, obwohl dieses Thema schon mehrfach Diskussionsgegenstand im Gemeinderat war, .und vertagte diesen TOP auf eine spätere nichtöffentliche Sitzung.
Nach jahrelanger Hängepartie lag uns zu der Sitzung ein Entwurf für eine neue Trassenführung zur Umgehungsstraße Bad Schönborn K3575 vor.
Hierbei stand nicht die Beschlussfassung über eine neue Straßenplanung zur Abstimmung, sondern lediglich eine Vorstufe, eine Machbarkeitsstudie, zur vorgeschlagenen Trasse.
Eine Machbarkeitsstudie überprüft mögliche Lösungsansätze für ein Projekt hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie werden die Lösungs-ansätze analysiert, Risiken identifiziert und Erfolgsaussichten abgeschätzt.
Am 27. April trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bruchsal zur diesjährigen Jahreshauptver-sammlung im Almigo Wirtshaus & Cocktailhütte in Bruchsal. Dabei blickte der aktuelle und auch wie-dergewählte Vorsitzende Tobias Borho auf ein ereignisreiches Arbeitsjahr mit der Wahl der Oberbür-germeisterin in Bruchsal wie auch der Bundestagswahl, bei der die SPD Höhen und Tiefen miterlebte, zurück.
Bei den Vorstandswahlen wurden Gerhard Schlegel als stellvertretender Vorsitzender sowie Andreas Czech als Pressesprecher bestätigt. Kassier bleibt Dr. Alois Schies. Zu den Beisitzer/innen wurden Anneliese Oberst, Britta Brandstäter, Eva Dubronner, Eberhard Schneider und Mario Mikulic gewählt. Besonderen Dank gilt Anneliese Oberst für ihr jahrelanges Engagement als Neumitgliederbeauftragte, dieses Amt übernimmt jetzt Britta Brandstäter.
Zu den aktuellen Themen aus dem Bruchsaler Gemeinderat hat Jürgen Schmitt referiert. Hierzu gehören der Wohnungsbau in Bruchsal inklusive der Bahnstadt, das Thema Verkehrsberuhigung mit der B35-Nordumgehung, die Entwicklung eines Seniorenzentrums in der Südstadt, der mögliche Zuzug ei-nes Möbelhauses beim Bruchsaler Bauhaus sowie auch der Bau der Unterführung vom Bahnhof zur Bahnstadt. Die SPD Bruchsal möchte im kommenden Arbeitsjahr insbesondere auch öffentliche Veranstaltungen anbieten, zu denen etwa Begehungen diverser Einrichtungen und Neubauten in der Bruchsaler Kernstadt gehören. Auf der Tagesordnung stand auch die angekündigte AFD-Veranstaltung mit Björn Höcke am 2. Juni in Bruchsal. Hier wird die Bruchsaler SPD Flagge zeigen und voraussichtlich eine Gegenveranstaltung organisieren.
Besonders erfreut ist die Bruchsaler SPD über die zahlreichen Neueintritte in die Partei in den vergangenen Monaten. Auf der diesjährigen JHV wurden u.a. Eva Dubronner und Sven Rolf Bennewitz mit der Überreichung ihrer Parteibücher feierlich begrüßt. Hierzu Tobias Borho: „Die SPD ist eine Mitmachpar-tei, die von ihren Mitgliedern und interessierenden Menschen lebt. Es freut uns sehr, dass wir auch weiterhin als die Partei in der Region wahrgenommen werden, die nah bei den Menschen und ihren Sorgen und Nöten ist. Wir werden auch in Zukunft unser soziales Profil schärfen und die Anliegen der Bruchsaler Bürgerinnen und Bürger bestmöglich bedienen.“
Zum Glück wird immer mal wieder erkannt, dass Althergebrachtes nicht gleich veraltet sein muss. Manchmal besinnt man sich auch des Alten und gibt dem Kind einen neuen, modernen Namen. So verhält es sich bei dem Begriff des Quartiersmanagers. Der Quartiersmanager oder die Quartiersmanagerin ist ein Kümmerer für ein Wohnbezirk. Dieser Kümmerer ist für die Sorgen und Belange in "seinem" Quartier zuständig. Gerade in einer Zeit der Vereinsamung, der Mobilität auf Grund der nötigen Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und dem damit einhergehendenen Zerfall der Großfamilien, ist es um so wichtiger, persönliche Ansprechpartner zu haben. So ein Austausch ist für beide Seiten wichtig: für die Bewohner eines Bezirkes als auch für die Verwaltung einer Stadt. Nur wenn eine Kommune die Sorgen und Probleme der Menschen kennt, kann Abhilfe geschaffen werden. Das Ministerium für Soziales und Integration BW mit seinem Ideenwettbewerb "Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten" (2017) und der Landkreis mit seinem Fachtag haben diesen Bedarf erkannt und thematisiert. Es wurden gute Ideen aus unserer Region präsentiert, auch Ettlingen war mit Oberweier vertreten. Warum nicht andere gute Ideen übernehmen? z.B.: Ein Geocaching für Neubürger, um ihre neue Stadt besser kennen zu lernen. In der Zukunft sollten wir auch bei neuen Baugebieten immer versuchen durch das Einplanen von (Quartiers-) Plätzen, Begegnungsorten und Angeboten eine eigene "Dorfgemeinschaft" zu fördern. Ein Quartiersmanager übernimmt dabei u.a. die Aufgaben der früheren Gemeindehelferin.
Für die SPD-Fraktion,
Kirstin Wandelt
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur