Schulsozialarbeit ist in Gefahr: Landesregierung darf Kommunen nicht im Stich lassen

Die SPD-Kreistagsfraktion und der SPD-Landtagskandidat schlagen Alarm: Was gut gemeint war, droht jetzt zum Rückschritt zu werden: Die geplante neue Verwaltungsvorschrift des Landes zur Schulsozialarbeit gefährdet ab dem Schuljahr 2026/27 die bestehenden Strukturen in Landkreis Karlsruhe und in den Städte und Gemeinden. Die SPD-Kreistagsfraktion warnt davor, dass Stellen in der Schulsozialarbeit in unserem Kreis u.a. an der Handeslehranstalt Bruchsal  auf der Kippe stehen – mit weitreichenden Folgen für Kinder, Jugendliche und Schulen. „Was Minister Lucha da plant, ist realitätsfern und unverantwortlich“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rupp. „Ohne Rücksicht auf Schulgröße, soziale Lage oder tatsächlichen Bedarf sollen nur noch durchschnittlich 0,6 Stellen pro Schule gefördert werden – bei einer gleichbleibend niedrigen Pauschale von 16.700 Euro pro Stelle. Das ist eine Kürzung durch die Hintertür.“ Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen – von mentaler Gesundheit über Gewaltprävention bis hin zur Integration – sei Schulsozialarbeit unverzichtbar. „Statt sie auszubauen, droht jetzt ein Rückbau. Das ist ein bildungspolitischer Offenbarungseid. Gleichzeitig werden den Kommunen zusätzliche finanzielle Mittel genommen“, so Christian Holzer, SPD-Landtagskandidat weiter.

Die SPD unterstützt daher die Forderungen der SPD-Landtagsfraktion:

• Rückkehr zur dynamisierten Drittelförderung, angepasst an die gestiegenen Personalkosten

• keine Deckelung auf 0,6 VZÄ pro Schule, sondern Berücksichtigung von Schülerzahlen, Schulart und Sozialstruktur

• verlässlicher Bestandsschutz für bereits bestehende, überdurchschnittlich ausgestattete Angebote

• und eine langfristige Übernahme der Kosten durch das Land.

Die SPD ruft Verwaltung, Schulleitungen, Träger und Elternvertretungen dazu auf, sich gemeinsam gegen diese Entwicklung zu stellen. „Schulsozialarbeit ist keine freiwillige Kür, sondern eine zentrale Investition in Bildungsgerechtigkeit. Wir kämpfen dafür, dass sie in den Städten und Gemeinden des Landkreises Karlsruhe erhalten und ausgebaut wird.“

Internationales Kinderfest mit SPD Entchenschwimmwettbewerb

Internationales Kinderfest mit Siegerehrung 06.07.2025 (Bildrechte beim SPD Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen)

„Internationales Kinderfest“ mit Entenrennen auf dem Kohlbach

Bei sehr angenehmen Temperaturen veranstaltete am Sonntag, 06.07.2025 die Gemeinde Sulzfeld das traditionelle „Internationale Kinderfest“ auf der Rathauswiese. Das 22. „Internationale Kinderfest“ war wieder eine außerordentlich gut besuchte Veranstaltung mit vielen interessanten Aktionen und Programmangeboten für Kinder und Erwachsene.

Der SPD-Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen beteiligte sich zum achten Mal mit einer Aktion für Jedermann: „Entchenschwimmwettbewerb auf dem Kohlbach“

Viele Kinder mit Eltern und Großeltern freuten sich über das spannende Renngeschehen mit drei Qualifizierungsläufen und einem Endlauf. Die Zuschauer, ob groß oder klein, hatten entlang der Rennstrecke am Kohlbach großen Spaß.

Wir sagen Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern und können berichten, dass dieses Jahr 254 Entchen am Start waren.

Am Ziel des Endlaufes, der fünfundvierzig in den drei Vorläufen qualifizierten Entchen, hatten die ersten zehn Enten von nachstehenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern in folgender Reihenfolge den Schnabel vorne:

Isabel Härdtner, Leonie Bolg, Sophia Lilienberg, Jaron Brunner, Jonah Hertle, Hira Aslan, DRK Sanitätsbetreuerinnen Kristin Pisot und Kim Frank, Lena Aschenbrenner, Mathilda Niese und Elias Antritter

Unsere SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Bretten Beate Essafi und unsere Gemeinderätinnen Johanna Hötzer und Julia Link nahmen die Siegerehrung vor.

Alle Siegerinnen und Sieger erhielten schöne, wertvolle Preise, wie Gutscheine für unsere örtliche Eisdiele, den Kletterpark Bretten, die Experimenta Heilbronn, das Auto-Technik-Museum Sinsheim und eine Urkunde.

Das Wichtigste aber war, mit Spaß und Begeisterung dabei zu sein.

Wir gratulieren allen Siegerinnen und Siegern zu Ihrem Erfolg und laden schon jetzt zum „Internationalen Kinderfest“ im Jahr 2026 und zum Mitmachen beim SPD-Entenrennen ein.

Jede Lehrkraft ins Klassenzimmer

Bei der Vorstandssitzung der SPD Pfinztal am 7. Juli in Wöschbach standen auch aktuelle landespolitische Themen auf der Tagesordnung.

Diskutiert wurde insbesondere über die Ankündigung der Kultusministerin (Grüne) mehr als die Hälfte der angehenden Lehrkräfte an allgemeinbildenden Gymnasien nicht übernehmen zu wollen. Für 1287 Bewerberinnen und Bewerber gibt es nur 519 Stellen an einem Gymnasium. „Das ist ein Armutszeugnis für die grün-schwarze Landesregierung“, waren sich alle Anwesenden einig. Ist es doch noch nicht lange her, da warb Baden Württemberg um Quereinsteiger ins Lehramt. Nun gibt es - zumindest am Gymnasium - keinen Job für viele der gut ausgebildeten Nachwuchskräfte. Aber nicht nur die Nachwuchskräfte werden im Stich gelassen, auch die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Denn schon heute gibt es einen massiven Unterrichtsausfall.

Mehr als jede zehnte Stunde findet nicht wie geplant statt. Deshalb macht sich die SPD Baden-Württemberg mit ihrem Landesvorsitzenden Andreas Stoch für eine Unterrichtsgarantie stark. Dafür werden schon heute alle verfügbaren Lehrkräfte benötigt. Außerdem steht auch jetzt schon fest, dass in einigen Jahren weitere Lehrkräfte für den Aufbau des 9-jährigen Gymnasiums und als Ersatz für die zahlreichen in Pension gehenden Fachkräfte benötigt werden. Deshalb muss jede neu ausgebildete Lehrkraft mit einem Job an einer Schule in Baden-Württemberg versorgt werden. Sollte sich die Einstellungspolitik der Landesregierung nicht ändern, ist die Gefahr groß, dass ein nicht unerheblicher Teil der Nachwuchskräfte in andere Bundesländer abwandert oder sich beruflich umorientiert.

Andreas Stoch ins Präsidium der Bundes-SPD gewählt

SPD Baden-Württemberg künftig im höchsten Führungsgremium der Partei vertreten.

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Baden-Württemberg, Andreas Stoch, wurde heute in das Präsidium der Bundes-SPD gewählt.

50 Jahre Feuerwehr Abteilung Waghäusel – wir feiern mit euch an der Festwiese!

Vor 50 Jahren – am 20. März 1975 – ging aus der alten Werkfeuerwehr der Zuckerfabrik endlich eine „richtige“ Freiwillige Feuerwehr für den Ortsteil Waghäusel hervor. Dabei löschen Waghäuseler schon deutlich länger Brände: Eine erste Werkfeuerwehr ist für 1849 belegt, 1880 folgte sogar eine eigene Feuerordnung. Nachdem der Südzucker Fabrikdirektor 1972 meinte, Beton und Stahl könnten gar nicht mehr brennen, zeigte ein Wohnhausbrand 1974 schnell das Gegenteil – und wurde zum Weckruf für die Gründung der heutigen Abteilung. Seither rückt ihr aus, wenn’s brennt, stürmt oder knallt, und haltet mit Jugend- und Kinderfeuerwehr den Nachwuchs bereit.

Beim Jubiläumswochenende auf der Festwiese neben der barocken Eremitage haben wir von der SPD gern den Zapfhahn bedient und mit euch auf ein halbes Jahrhundert Einsatzbereitschaft angestoßen. Ihr habt wieder einmal gezeigt, dass Kameradschaft, Engagement und eine Portion Humor hier bestens zusammenpassen.

Die Festwiese – unser gemeinsames Erfolgsprojekt
Ob Feuerwehrfest, Konzerte, oder Oldtimer-Treffs – rund um die Eremitage steppt diesen Sommer fast jedes Wochenende der Bär. Im September folgt das Stadtfest, natürlich ebenfalls auf „unserer“ Festwiese. Wir Sozialdemokratinnen haben uns lange dafür ins Zeug gelegt, die Eremitage samt Musikschule als kulturelles Herzstück Waghäusels zu stärken. Dass die Wiese heute Besuchern von nah und fern anzieht, freut uns besonders – schließlich war sie im Gemeinderat nicht immer unumstritten.

Unser Versprechen: Ob Feuerwehr, Kultur oder Freizeitspaß: Wir bleiben dran, die nötige Ausstattung und Infrastruktur bereitzustellen – damit Waghäusel nur noch für’s Ehrenamt brennt. Herzlich Dank an alle Aktiven bei unseren drei Feuerwehrabteilungen und dem THW für ihren wichtigen Einsatz.

 

Termine

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25.07.2026, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr Konstituierende Sitzung des Landesvorstands

11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium

19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur

02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium

09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur

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