Die SPD lädt ein zu einer Veranstaltung
Am kommenden Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 19 Uhr
Thema
Vorstellungen zur Entwicklung der Bruchsaler Innenstadt:
Wie kann die Attraktivität des Einzelhandelsstandortes Bruchsal verbessert werden?
Wie kann die Innenstadt modernisiert und zukunftsfähig aufgestellt werden?
Wie soll und kann die Verkehrserschließung für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer in Zeiten der Verkehrswende nachhaltig und effektiv gestaltet werden?
Was geschieht mit dem überörtlichen Verkehr (Bundesstraße 35):
Es referiert der Fraktionsvorsitzende Jürgen Schmitt
Von der betreuten Unterbringung hin zur frühkindlichen Bildungseinrichtung
eine Betrachtung von Karina Metren – Erziehungsberaterin aus Untergrombach
Einige Leute im Badischen nannten den Kindergarten früher „Kinnerschul“ beinah prophetisch, wenn man sich anschaut, wie sich die Landschaft der Kindergärten die letzten 50 Jahre gewandelt hat.
Mein Vater beispielsweise war gar nicht im Kindergarten, meine Mutter (beide Jahrgang 1949) besuchte mehrfach in der Woche eine Art „Kindergarten“. Das waren damals 40 Kinder in einer Gruppe, die von einer Nonne betreut wurden. So war das im katholischen Schwarzwald.
Ich selbst kann mich noch erinnern: Ich besuchte fleißig und gerne den Kindergarten in Daxlanden (Karlsruhe). Ich war Einzelkind und so war es eine willkommene Abwechslung. Es waren die späten 70-ger Jahre – geprägt von der Rappelkiste und der Sesamstraße hielten die ersten Pädagogen, die sich von Berufswegen so nannten, Einzug und tobten sich aus. Zu meiner Zeit gab es eine feste Gruppe. Das war meine. Und allenfalls im Hof spielte man mal mit jemand anderem. Wir frühstückten alle zusammen, alle bastelten das Gleiche, keine Spur von Individualität, alle lernten wie man einen Schuh bindet, mehr oder weniger denn Klettverschlüsse gab es noch nicht. Ob das besser war muss jeder für sich selbst entscheiden, ich fand es herrlich!
Ich liebte den Kindergarten, da war immer remmi demmi. Zwei Mal täglich hin und wieder nach Hause. Mit 5 Jahren durfte ich allein laufen.
Als „special effect“ gab es für die Vorschulkinder Blockflötenunterricht – das einzige Instrument in meinem Repertoire bis heute!
Ende der 90-ger Jahre brachte ich dann meine eigenen Kinder in den Kindergarten. Durch berufsbedingte häufige Umzüge durfte ich derer 5 Stück erleben. Schnell merkte ich, da war doch vieles schon anders. Zack war ich zum Elternbeirat gewählt, das kannte ich nur aus der Schule. Dann gab es VÖ also verlängerte Öffnungszeiten für eine besondere Art: Berufstätige Mutter nannte man sie. Es war eher noch eine Seltenheit. Alle Kinder hatten Matschhosen, damit sie sich nicht mehr dreckig machten und besonders fürsorgliche Eltern packten ihrem Kind noch eine Zahnbürste ein.
Zwischen meiner ältesten Tochter (Jahrgang 1996) und meiner Jüngsten (2003) tat sich dann richtig etwas. Viele Frauen gingen mittlerweile arbeiten. Sie waren gut ausgebildet und wollten das auch ausleben oder es fehlte schlichtweg das Geld.
Außerdem gab es nun einen Rechtsanspruch auf eine KITA Platz. Und auch der Name: aus dem liebgewonnenen Kindergarten wurde eine KITA eine Kindertageseinrichtung mit – und nun springen wir in die Jetzt Zeit- mittlerweile 16 Stunden Öffnungszeiten, kleine Babys ab der 8. Woche sind bis zu 10 Stunden betreut. Es gibt Snoozzle Räume und vegetarische Küche. Fördermaßnahmen von Spracherziehung über Motorik Training bis hin zu Englisch und Französisch und Musik und zu allerletzt kommen Sozialpädagogen und halten Sozialkompetenztraining ab.
Schon an unsere Kleinsten haben wir riesengroße Erwartungen, wir leben leistungsorientiert!
Und weil das alles so ist, finde ich, wir sollten den Blick schweifen lassen, da ist im Punkt KITA doch einiges möglich und warum nicht einfach mal mutig sein!
So stehe ich voll und ganz hinter der Forderung die KITA Gebühren abzuschaffen, denn es gibt immer noch Menschen, die es sich nicht oder schwer leisten können und vor allem weil es wichtig ist, was Erzieherinnen und Erzieher, Pädagoginnen und Pädagogen leisten:
Die KITA hat ihr Gesicht verändert weg vom „Spielgarten“ hin zu einer frühkindlichen Bildungseinrichtung. Und Bildung sollte in einem reichen Land wie unserem, jedem uneingeschränkt zugänglich sein.
Karina Merten
Viele Ettlinger kennen die Villa Specht noch aus ihrer Jugend. Damals war das Jugendzentrum darin untergebracht mit der beliebten Disco. Danach kam die kath. Sozialstation, vier Jahre Leerstand und seit 2006 hat das Familienzentrum effeff und das Kaffeehäusle in der Villa und dem Anbau sein Heim. Energetisch und baulich ist leider seit den Anfängen keine Renovierung erfolgt, so dass es wirtschaftlicher ist den Anbau abzureißen und durch einen neuen kleineren zu ersetzen. Die denkmalgeschützte Villa muss saniert werden und den Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden. Zu diesem Schluss kam auch letzte Woche der Ausschuss für Umwelt und Technik einstimmig in seiner Vorberatung. Damit ist ein erster wichtiger Schritt gemacht und ein langersehnter Wunsch kann in Erfüllung gehen. Das Familienzentrum effeff ist in seinen fast 24 Jahren von wenigen Frauen zu einem großen ehrenamtllich geführten Verein mit 300 Familienmitgliedschaften gewachsen. Genauso gewachsen sind die Angebote mit ca. 17.000 Besuche pro Jahr. Unbestritten ist die Bedeutung eines Familienzetrums als zentraler Baustein der Sozialpolitik einer Kommune. Es ist ein Ort der Begegnung, Bildung und Beratung. Familien finden hier wohnortnah unterstützende Angebote. Es ist eine Art neue Großfamilie in einer sich verändernden Gesellschaft, mit der Notwendigkeit der räumlichen Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und einer erhöhten Gefahr der Vereinsamung. Schön, dass es eine breite Unterstützung für diesen so wichtigen Beitrag gibt. Ein Wermutstropfen ist noch die Ungewissheit über einen neuen Standort des Kaffeehäusles.
Kirstin Wandelt für die SPD–Fraktion
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde der Forster Sozialdemokratie,
in den zurückliegenden zwei Jahren haben wir mit weit über 40 Aktionen, Versammlungen und Veranstaltungen vieles angestoßen, diskutiert und beschlossen.
Die Forster Sozialdemokratie, sowie alle Ortsvereine im SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land sind unabhängige Ortsvereine. Wir fühlen uns in erster Linie unseren Werten – Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – und unserer Heimatgemeinde verpflichtet. Als kleinste Fraktion im Gemeinderat haben wir bisher die meisten Anträge in das Gremium eingebracht. Wir leisten eine gute Arbeit für Forst. Ich bin davon überzeugt, dass wir, die Forster Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, weitaus mehr leisten können, wenn wir zusammenstehen und gemeinsam für unsere Überzeugungen und politischen Ziele für Forst uns starkmachen. Lasst uns in diesem Jahr den Menschen zeigen, dass wir Lust auf Zukunft und Lust auf Politik haben. Politik, die die Menschen in Forst begeistert und befürwortet.
Gerade in diesem Jahr steht eine wichtige Wahl an. Am 26. Mai wählen die Bürgerinnen und Bürger einen neuen Gemeinderat. Der Gemeinderat ist das höchste Entscheidungsgremium in einer Gemeinde. Die Weichen für die kommenden Jahre werden neu gestellt.
Liebe Genossinnen und Genossen,
am 22. Februar darfst Du entscheiden welchen Kurs der SPD-Ortsverein in den kommenden zwei Jahren einschlagen und welches Team diesen Weg, zusammen mit Euch, ebnen und gestalten soll. Ich möchte Dich hiermit recht herzlich zur Generalversammlung am
Freitag, 22. Februar, um 19 Uhr ins Nebenzimmer des Restaurants La Storia
einladen.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur