Warum dieser Hass?
Warum gibt es bei uns diesen Hass auf Ausländer, speziell auf Flüchtlinge?
Bei einem Pegida-Ossi kann man diesen Hass noch halbwegs nachvollziehen. Zumal wenn dieser im Leben nichts auf die Reihe gekriegt hat und vom Sozialstaat lebt. Er ist sich sicher, dass er einen Anspruch auf Sozialhilfe hat, schließlich ist er ja Deutscher. Und mit einem dahergelaufenen Flüchtling will er nicht teilen müssen. Schon vor 200 Jahren hat Friedrich Schiller festgestellt: „Gegen Dummheit kämpft man vergebens an“.
Schwer zu verstehen ist es, wenn der Hass aus der bürgerlichen Mitte unserer Gesellschaft kommt, denn die war bislang liberal und christlich geprägt.
Wenn die Bundeskanzlerin ihr hohes Ansehen eingebüßt hat, weil sie vor vier Jahren bei einer sich abzeichnenden humanitären Katastrophe so gehandelt hat, wie sie als Pfarrerstochter handeln musste, ist das bedenklich. Offensichtlich werden wir zu einem Volk von Egoisten, das sich mit dem christlichen Gebot der Nächstenliebe schwer tut. Dabei ist das Gebot des Teilens der einzig sinnvolle Ansatz, die Welt besser und gerechter zu machen.
Eigentlich müsste uns allen bewusst sein, dass ein Großteil unseres Wohlstands auf der Ausbeutung des armen Teils der Weltbevölkerung beruht und es so wie derzeit nicht weiter gehen kann.
Ein uraltes gesellschaftliches Phänomen muss hier noch erwähnt werden: Wir brauchen offensichtlich Feindbilder. Auf nationaler Ebene waren es jahrhundertelang die Franzosen, die als Erzfeind herhalten mussten. Auf der zwischenmenschlichen Ebene ist es der Arbeitskollege, der zu schwach ist, um sich zu wehren und deshalb immer der Sündenbock ist, wenn etwas schief läuft.
Die Flüchtlinge sind ideale Feindbilder, denn sie sind Fremde und können sich nicht wehren. Für alle, die unbedingt ein Feindbild brauchen: Es gibt eine Gruppe von Flüchtlingen, die allesamt kriminell sind und unseren Staat um Riesensummen betrügen, unsere Steuerflüchtlinge.
Karl Mangei wurde mit großer Mehrheit erneut für die Wahl des Ortsvorstehers an den Gemeinderat empfohlen. Den Fraktionsvorsitz im Ortschaftsrat hat wieder Heribert Gross inne. Seine Stellvertretung übernimmt Ortschaftsrat Rainer Müller. Anja Krug wird im Ortschaftsrat und im Gemeinderat mitarbeiten. Gerrit Biedermann wird als jüngstes Gremiumsmitglied guten Kontakt zum Jugendgemeinderat halten.
So gut aufgestellt werden wir engagiert für die Untergrombacher Bevölkerung arbeiten.
Am Mittwoch, 3. Juli tagte der 2014 - 2019 gewählte Ortschaftsrat zum letzten Mal. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der CDU, UWV und FDP haben wir
- ca. 45 Sitzungen abgehalten
- 400 Anfragen gestellt
- jede Menge Bürgergespräche geführt
Ein herzlicher Dank an unsere Ortschaftsräte Harald Adam, Heribert Gross, Anja Krug, Karl Mangei, Rainer Müller und Thomas Scheib für ihre Ideen, ihr Engagement in den Sitzungen und jede Menge Leidenschaft für Untergrombach.
In dieser Wahlperiode hat unsere Fraktion große Veränderungen erlebt. Hans Biedermann, Annedore Fischer und Horst Gringmuth haben diesen Generationswechsel ermöglicht. Auch ihnen danken wir herzlich für ihren Einsatz. Nur als Team können unsere Mandatsträger gute Arbeit leisten!
Bei einer Veranstaltung der SPD Baden-Württemberg zum „Tabuthema Prostitution“ in Karlsruhe hat sich eine hochrangige Diskussionsrunde eingehend mit dem so genannten „nordischen Modell“ auseinandergesetzt.
Dieses Modell, das unter anderem in Schweden und Norwegen Gesetzeslage ist, beinhaltet im Wesentlichen eine völlige Entkriminalisierung der in der Prostitution Tätigen, die Freierbestrafung sowie Ausstiegshilfen für Prostituierte und Freier. Im Gegensatz zu Deutschland ist der Verkauf von Sex hier zwar legal, allerdings wird der Kauf bestraft.
In Karlsruhe mit dabei waren unter anderem die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke, Generalsekretär Sascha Binder, die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier und die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Wölfle.
„Prostitution ist Ausdruck struktureller Gewalt gegen Frauen, hat negative Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft und verhindert die Gleichstellung der Geschlechter“, erklärte Dorothea Kliche-Behnke. Und die ehemalige SPD-Landeschefin Leni Breymaier betonte: „Prostitution macht Frauen an Leib und Seele kaputt.“ Am 12. Oktober wird sich der nächste Landesparteitag der SPD in Heidenheim mit dem vorliegenden Antrag dazu befassen.
Am Mittwoch, den 03. Juli fand im Bürgerhaus die gut besuchte Jahreshauptversammlung des Ortsvereins der SPD Malsch statt. Im Beisein von Bürgermeister Elmar Himmel ließ der bisherige Ortsvereinsvorsitzende Johannes Hermann das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr und dem Ausblick in die Zukunft haben auch die Vorstandswahlen eine große Rolle auf dieser JHV gespielt. Peter Haas wurde als neuer Ortsvereinsvorsitzender vorgeschlagen und gewählt, Johannes Hermann als neuer Kassierer.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur