Günter Gremmelmeier

Nachruf

 

 Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten trauern um

 Günter Gremmelmaier

Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gelten seinen Angehörigen.

Günter Gremmelmaier war seit 1973 treues Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschland.

Er hat, wie kaum ein anderer, das kommunalpolitische Handeln der SPD Sulzfeld bestimmt, geprägt und verkörpert.

 

Von 1971 bis 1993 war Günter Gremmelmaier für die SPD im Gemeinderat Sulzfeld tätig. Er hat mit großem Engagement sein umfangreiches Wissen und seine große Lebenserfahrung in die Kommunalpolitik eingebracht. Innerhalb des SPD Ortsvereins und in der SPD-Gemeinderatsfraktion waren seine Meinung und sein Ratschlag stets gefragt.

Seine demokratische und soziale Grundeinstellung war stets Triebfeder seines Handelns. Unwiderstehlich positive, motivierende Ausstrahlung und Überzeugungskraft waren Eigenschaften, die ihm allseits Anerkennung einbrachten.

Günter Gremmelmaier hat der Sozialdemokratie viel gegeben, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Wir werden ihn nicht vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Er wird uns fehlen.

 

In Anerkennung und Dankbarkeit:

Rolf Becker Vorsitzender des

SPD Ortsvereins Sulzfeld-Zaisenhausen

Verabschiedung und Ehrung aus der SPD Fraktion in der letzten Gemeinderatssitzung

Mit viel Herzblut übten alle drei ihr Amt als Stadträtinnen und Stadtrat über mehrere Wahlperioden aus. Lutz Schöffel agierte die letzten 5 Jahre u. a. als Fraktionssprecher.
Herzlichen Dank an Susanne Woll, Angelika Nosal und Lutz Schöffel für ihr kommunalpolitisches Engagement im Gemeinderat der Stadt Waghäusel.

Ebenso erhielten einige andere Stadträtinnen und Stadträte, der SPD, für ihr ehrenamtliches Engagement Auszeichnungen.

Krimhilde Rolli und Roland Herberger für 30 jährige Mitgliedschaft im Gemeinderat, Susanne Woll, Marita Baur und Lutz Schöffel für 10 Jahre im Gemeinderat.
OB Heiler erhielt während der Sitzung das Verdienstabzeichen des Städtetags BW in Silber.

Der Ortsverein der SPD Waghäusel bedankt sich herzlich bei euch.

Bildungsantrag verabschiedet: Wahlfreiheit zwischen G8 und G9

Nach einer intensiven Debatte hat der Pforzheimer Parteitag der SPD Baden-Württemberg bei nur einer Gegenstimme auch den Leitantrag zur Bildungspolitik beschlossen, der unter anderem die generelle Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 beim Gymnasium vorsieht.

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch erklärte dazu, zwar hätten junge Leute heute mit siebzehneinhalb Jahren das Abi, aber Hochschulen und Unternehmen klagten immer mehr über deren unzureichende persönliche Entwicklung. „Wir müssen jungen Menschen die notwendige Zeit geben, dass sie sich Wissen aneignen und gleichzeitig ihre eigene Entwicklung durchmachen können. Deshalb wollen wir die Wahl zwischen G8 und G9 lassen.“

Unter dem Motto „BildungsMUT – Zukunft braucht Ideen, Fortschritt unseren Mut“ beinhaltet der Beschluss, die frühkindliche Bildung besser auszustatten, die Grundschule zu stärken und die Ganztagsschule auszuweiten. „Wir wollen unsere Bildungseinrichtungen zu modernen Lernorten und Zukunftswerkstätten unserer Demokratie weiterentwickeln“, so Andreas Stoch.

Parteitagsbeschluss zur Lage der SPD

Einstimmig haben die Delegierten auf dem Pforzheimer SPD-Parteitag einen Beschluss zur Lage der Partei gefasst.

Darin wird vor allem die Umsetzung von politischen Zielen und Inhalten eingefordert: „Wir wollen mehr und bezahlbaren Wohnraum schaffen. Wir wollen eine sozial gerechte und ökologische Gestaltung des Klimaschutzes. Dafür brauchen wir ein Klimaschutzgesetz, das dafür die Voraussetzungen schafft. Wir wollen eine Grundrente, die die Lebensleistung von Menschen in allen ihren Facetten honoriert. Wir wollen eine starke europäische Demokratie. Deshalb brauchen wir eine offene und vorbehaltlose Debatte über die Zukunft Europas.“

Maßstab zur Fortsetzung der GroKo

Das Erreichen dieser Ziele ist für die SPD in Baden-Württemberg der Maßstab dafür, ob die Große Koalition in Berlin fortgesetzt werden kann. Unabhängig davon hat sich der Parteitag für die Erarbeitung eines neuen, sozialökologisch ausgerichteten Grundsatzprogramms der SPD ausgesprochen.

Den gesamten Beschluss gibt es hier: Beschluss

Andreas Stoch: „Mehr Sozialdemokratie wagen!“

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat auf dem Pforzheimer Parteitag der SPD Baden-Württemberg in einer Grundsatzrede eindringlich für mehr Mut zu Visionen und klaren Zielen der Sozialdemokratie aufgerufen.

„Wir sollten es wagen, für eine Politik einzutreten, die über die nächste Haushaltsplanung, die nächsten Wahlen, das nächste Jahrzehnt hinausblickt. Wir sollten es wagen, für unsere Ziele wieder leidenschaftlicher einzutreten und auch unbequemer zu sein. Wir sollten es wagen klar zu machen, dass uns Kompromisse allenfalls langsamer machen können, wir aber niemals von unseren Zielen abweichen“, rief Andreas Stoch unter großem Beifall der 180 Delegierten. „Wir sollten mehr Sozialdemokratie wagen!“

 

Die gesamte Grundsatzrede gibt es hier: Rede Andreas Stoch

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