Viele Menschen zeigen in diesen Tagen große Solidarität miteinander. Währenddessen zeigt der Kapitalismus mal wieder seine hässliche Seite:
Adidas, H&M und Deichmann haben angekündigt, keine Mieten für ihre Ladengeschäfte mehr zu zahlen. Hintergrund ist ein Notfall-Gesetz, welches verabschiedet wurde, damit niemand wegen Lohnausfällen sein Zuhause verliert. Dass finanzstarke Unternehmen und Global Player dieses Gesetz ausnutzen, ist unanständig und verhöhnt diejenigen, die wegen der Corona-Krise Existenzängste haben.
Derzeit werden in ganz Deutschland Hamsterkäufe registriert, auch bei uns hier in Ettlingen. Und das, obwohl man überall lesen kann, dass es keine Engpässe geben wird und dass keine Supermärkte schließen müssen oder nur noch eingeschränkt betriebsfähig sind. Die großen Supermarktketten haben zugesichert, dass alle lebenswichtigen Produkte, auch wenn sie zeitweise vergriffen sind, in den nachfolgen den Tagen wieder aufgefüllt werden. Denken Sie doch bei Ihren Einkäufen solidarisch. Es gibt keinen Grund, Lebensmittel zu hamstern. Lebensmittel paketweise mit nach Hause zu tragen und dort einzulagern, hat zur Konsequenz, dass andere sie eben nicht mehr kaufen können. Auch die „Tafeln“ in unserem Land klagen bereits darüber, dass die Versorgungsketten zu wenig Produkte zur Verfügung stellen können. Aus diesem Grund mussten bereits viele Tafelläden im Land ihren Betrieb einstellen. Auch bei uns in Ettlingen ist die „Tafel“ bis auf weiteres geschlossen. Nicht nur weil man Menschenansammlungen in Zeiten von Corona vermeiden möchte, sondern auch weil eben das Warenangebot nicht ausgereicht hat. Jetzt sind wir gefragt. Wir müssen solidarisch sein und denjenigen helfen, die ihren täglichen Bedarf nicht mehr aus den Angeboten des Tafelladens decken können.
Für die SPD-Fraktion:
Sigi Masino
Andreas Stoch: „Wenn Städte und Gemeinden fair zu den Eltern sind, muss auch das Land Fairness zeigen“
Angesichts der Schließung von Schulen, Kitas und Horteinrichtungen im ganzen Land regt der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch eine Landeshilfe für Kommunen und andere Träger dieser Einrichtungen an.
„Viele Städte und Gemeinden haben schon von sich aus erklärt, dass sie für die Zeit der durch den Coronavirus erzwungenen Schließungen darauf verzichten werden, Gebühren für Kitas oder die Ganztagsbetreuung an Schulen einzuziehen“, so Stoch: „Das ist ein fairer Schritt und entlastet Familien in einer Zeit, in der das verfügbare Einkommen durch Verdienstausfälle oder Kurzarbeit ohnehin spürbar sinkt.“
„Das Land sollte verhindern, dass Städte und Gemeinden, aber auch andere Träger von Betreuungsangeboten aufgrund ihrer Fairness auf den Kosten sitzenbleiben, die gerade für kleinere Kommunen im Verhältnis erheblich sind“.
„Wir rufen die Landesregierung daher dazu auf, mit einem Hilfspaket eine klare, einheitliche und verlässliche Regelung zu schaffen, die nicht zu Lasten der Kommunen und anderer Träger geht: Gebühren werden nicht erhoben, dafür sorgt das Land für einen Ausgleich“.
Stoch weiter: „Wir haben im Landtag mit den anderen demokratischen Fraktionen dafür gesorgt, dass die Landesregierung erhebliche Finanzmittel an die Hand bekommt, um in der Krise Hilfe leiten zu können. Nun sollten auch konkrete Vorschläge zur Verwendung dieser Mittel nicht an Parteigrenzen scheitern.“
In Staffort rückt nach Abschluss des Architektenwettbewerbs die Realisierungsphase für die von Schule und Vereinen dringend benötigte neue Mehrzweckhalle in greifbare Nähe. Auf Grundlage des Siegerentwurfes, der in Kürze vorgestellt wird, können sich im Verlauf dieses Jahres die nächsten Planungs- und Verfahrensschritte anschließen.
Bis Mitte des Jahres wird das Begegnungszentrum „Regenbogen“ in Spöck eingeweiht. Ein Bürgerzentrum, das nicht nur das Digitalprojekt „Zukunftshaus Stutensee“ beherbergen wird, sondern vielfältige bürgerschaftliche Aktivitäten ermöglicht und damit einen wichtigen Beitrag zur Vertiefung der Dorfgemeinschaft leisten kann. Den vielen ehrenamtlichen Helfern, die unzählige Arbeitsstunden zur Realisierung des Zentrums aufgewendet haben, gilt unsere Anerkennung für ihr vorbildliches bürgerschaftliches Engagement.
Darüber hinaus kann in Spöck das Projekt Seniorenwohnen mit einem Ideenwettbewerb zwischen interessierten Investoren beginnen. Entgegen der Auffassung, dass es nur einen Interessenten gäbe, den man nicht vergraulen dürfe, haben sich mehrere Interessenten gemeldet. Unter den verschiedenen Lösungsansätzen kann also nach dem örtlichen Bedarf der passendste ausgewählt werden. Unser Einsatz für das Ausschreibungsverfahren anstelle einer freihändigen Vergabe ist also nicht umsonst gewesen.
Ebenfalls in Spöck steht die Sanierung der Speyerer Straße an, die keinen Aufschub duldet, weil in ihr auch die Leitungssysteme für den Anschluss des Neubaugebiets Vierundzwanzigmorgenäcker verlegt werden.
Im Stadtteil Friedrichstal wird das alte Rathaus saniert, wobei uns ein barrierefreier Zugang sehr wichtig ist.
In Blankenloch werden zur Zeit mit der Neuanlage des Festhallenparkplatzes, dem Abriss des alten Bades und den Tiefbaumaßnahmen zur Erschließung die Voraussetzungen zur Realisierung des Wohnparks „Mittendrin“ geschaffen. Die weiteren Verfahrensschritte und Umsetzungsmaßnahmen sollten angesichts des akuten Mangels an bezahlbarem und sozialem Wohnraum zügig erfolgen.
Wolfgang Sickinger, Fraktionsvorsitzender
Das Corona-Virus stellt für viele Menschen eine große seelische Belastung dar: Partnerschaften werden durch Ausgangsbeschränkungen auf die Probe gestellt, Eltern und Kinder können sich nur schwer aus dem Weg gehen. Viele sind getrennt von ihren Liebsten und Freunden, Sozialkontakte brechen weg und manche fühlen sich einsam und verlassen, sie verspüren Angst und Ungewissheit.
Es ist wichtig, über diese Sorgen zu reden. Auch jetzt stehen Ihnen telefonisch verschiedene seelsorgerische Beratungs- und Hilfsangebote zur Verfügung. Sie sprechen auf Wunsch anonym mit einem Menschen, der der Schweigepflicht unterliegt. Es gibt nichts, wofür Sie sich schämen müssen – jeder braucht mal Hilfe!
Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de):
0800/111 0 111
0800/111 0 222
116 123
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (www.hilfetelefon.de):
08000 116 016
Hilfetelefon Schwangere in Not (www.schwanger-und-viele-fragen.de):
0800 40 40 020
„Nummer gegen Kummer“ für Kinder- und Jugendliche (www.nummergegenkummer.de):
116 111
Elterntelefon (www.nummergegenkummer.de)
0800 11 0 550
Wenn Sie zur Risikogruppe gehören und Lebensmittel oder Medikamente benötigen, übernimmt die Initiative „Waghäusel solidarisch“ ihre Besorgungen:
07254 / 406 89 11
07254 / 70 200
0176 / 47 34 54 81
Wenn Sie Hilfe oder jemanden zum Reden benötigen, dann zögern Sie nicht und rufen Sie eine der Telefonnummern an. Ihr Anliegen wird ernst genommen – weil es ernst ist. Auch in der aktuellen Situation muss niemand seine Sorgen für sich behalten.
Auch die SPD Waghäusel ist jederzeit für Sie da. Sie erreichen uns online unter www.spd-waghäusel.de und finden uns auf Facebook.
Bleiben Sie gesund!
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur