Bücherzelle in Huttenheim eingeweiht

Nachdem wir bereits im letzten Jahr eine Bücherzelle für Rheinsheim finanziert haben, konnte jetzt auch für Huttenheim eine ausrangierte Telefonzelle zur Bücherzelle umgebaut und fertiggestellt werden. Die handwerkliche Arbeit übernahm die CAJ unter der Leitung unseres Mitglieds Carolin Moch. Die SPD Philippsburg finanzierte die Bücherzelle sowie die dafür notwendigen Materialien. Die Jugendlichen leisteten in den vergangenen Monaten trotz der schwierigen Corona-Situation ganze Arbeit und somit konnte die neueste Huttenheimer Attraktion am Samstag, dem 26.09., um 12:00 Uhr eingeweiht werden. Hierzu waren trotz herbstlicher Temperaturen einige Bürger sowie auch Mitglieder des Ortschaftsrats gekommen, um einen ersten Blick auf die Zelle zu werfen. Die Jugendlichen der CAJ weihten ihr Werk mit gut gewählten Worten zur Bedeutung der Literatur und des Lesens ein, bevor auch unser Erster Vorsitzender Jonas Arbogast und Ortsvorsteher Markus Heil noch einige Worte an die anwesenden Schaulustigen richteten. Wir freuen uns, dass jetzt auch die Menschen in Huttenheim die Möglichkeit haben, bereits gelesene Bücher abzugeben und neue Bücher zu entdecken. Wichtig ist, dass jeder, der ein Buch heraus nimmt, auch wieder ein Buch hinein legt, damit wir alle noch lange Freude am Austausch von Büchern haben werden. Wir danken außerdem dem städtischen Bauhof für den Transport der Zelle, unserem Gemeinderatsmitglied Robin Frank, dessen Firmengelände für die Arbeiten genutzt werden konnte, sowie unserem Ortschaftsratsmitglied Kay Krätzer für die Koordination des Projekts. Wir wünschen allen Huttenheimern viele Stunden Lesespaß und viel Freude mit ihrer neuen Bücherzelle.

 

Jonas Arbogast

1. Vorsitzender

 

 

Kreis-SPD: Krise als Vorwand für Stellenabbau

Die wirtschaftspolitischen Denkfabrik der SPD Karlsruhe-Land lud zur Diskussionsveranstaltung über die Zukunft der Automobilindustrie ein. Gäste waren die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek aus Rastatt, der Gesamtbetriebsratsvorsitzender des Daimler Werks in Rastatt und Rainer Wacker, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Bruchsal. „Zukunft gemeinsam gestalten“, so der Slogan des Impulsvortrages von Michael Brecht zu Beginn der Veranstaltung. Beschleunigt durch Corona erfährt die Automobilindustrie eine Transformation bestehender Konzepte hin zu neuen Innovationen. „Höhen und Tiefen gab es bereits häufiger. Daher sei die aktuelle Situation keine wirkliche Überraschung für mich. Dennoch steht der Automobilindustrie ein großer Umbruch bevor“, erklärte Michael Brecht.„Tesla verkaufe erfolgreich eine Story, ohne aber bisher einen Gewinn ausweisen zu können", ergänzt Brecht. Hier stehe Daimler unter einem ganz anderen Erwartungsdruck seitens der Börse“, bat der Gesamtbetriebsratsvorsitzender zu beachten. Interessant, wenn auch nicht ganz neu war die Erkenntnis, dass Verlagerungen ins europäische Ausland gefördert wird durch die Subventionen der EU. Dies bringt einen Jobabbau in Deutschland mit sich. So sollen bis 2025 knapp 4000 Stellen bei Daimler in Untertürkheim gestrichen werden. "Diese Praxis muss geändert werden", waren sich die Diskutanten einig. Auch würden die einige Autobauer die aktuelle Situation teilweise als Vorwand für den Jobabbau nutzen, „denn auch ein Elektroauto fährt mit Reifen, deshalb sei der Verlust tausender Arbeitsplätze bei Continental für ihn nicht nachvollziehbar,“ so Brecht. 

Bei der Diskussionsrunde unter der Moderation des SPD-Kreisvorsitzenden Christian Holzer wurde die Frage diskutiert, ob der Wandel in der Automobilindustrie verschlafen wurde. "Nein, das habe man ganz bestimmt nicht!", entgegnete Michael Brecht und Gabriele Katzmarek verwies auf Forschungsprojekte, zuletzt auf das Forschungsprojekt zur Batteriezellenfertigung in Münster. Über den Ausgang dieser Entscheidung von Ministerin Karliczek zeigte sich Katzmarek nicht glücklich, „denn Forschung gehört dahin, wo die Autos gebaut werden, auch wenn das Münsterland seine landwirtschaftlichen Reize hat, so die ursprünglich aus Ost-Westfalen stammende Bundestagsabgeordnete. Als ein Nachteil wurden die vielen Auflagen in Deutschland gesehen, die teilweise Lösung verkomplizieren. „In China gibt es zum Begleichen der Stromrechnung ein Bezahlsystem entlang der Autobahnen, in Deutschland verkompliziert der Wettbewerb teilweise nicht miteinander kompatible Modelle diverser Hersteller.Seitens der IGM Metall wurde eingeworfen, dass den Zulieferern in dieser Zeit des Übergangs zu wenig Beachtung geschenkt werden würde.. Einhellig war man der Meinung, dass es nicht die eine, richtige Lösung gibt, sondern ein Lösungsmix aus Elektroantriebe, E-Fuels und Brennstoffzelle für schwere Nutzfahrzeuge wichtig ist und dieser Prozess mit entsprechender, angepasster Berufsbildung mit unterstützt werden muss. "Den Wandel gilt es nun erfolgreich, solidarisch und ökologisch zu gestalten", so Christian Holzer abschließend. Am Ende bedankte sich die Koordinatorin der wirtschaftspolitischen Denkfabrik, Fabienne Stauder, mit einem Präsent bei den Teilnehmern der Diskussionsrunde.

Guter Ganztag in Baden-Württemberg

Beschluss des SPD-Landesvorstands zur Ganztags-Blockade durch die Landesregierung

Wir fordern die baden-württembergische Landesregierung aus Grünen und CDU und insbesondere Kultusministerin Eisenmann auf, ihre ideologische Blockade des Ganztagspaktes zwischen Bund und Ländern zu beenden.

Die Bundesregierung und dort vor allem Bundesfamilienministerin Franziska Giffey wollen die Länder mit insgesamt 750 Mio € beim Ausbau guter Ganztagsschulen und -betreuung unterstützen und einen Rechtsanspruch verankern. Allein für Baden-Württemberg bedeutet dies 96 Mio €. Dieser Pakt droht zu scheitern, weil Baden-Württemberg im Gegensatz zu allen anderen 15 Bundesländern nicht bereit ist, die Qualitätsanforderungen, auf die sich der Bund und die Länder geeinigt haben, zu erfüllen.

Es rächt sich jetzt, dass die CDU in ihrer Regierungszeit aus ideologischen Gründen über Jahrzehnte die Einführung einer pädagogisch hochwertigen Ganztagsschule verhindert hat und diese Verantwortung an die Kommunen abgeschoben hat.

Und es ist infam und populistisch, wenn Kultusministerin Eisenmann jetzt behauptet, der Bund würde nur „verbindliche Ganztagsschulen“ fördern. Dies ist eine Lüge und soll einen Gegensatz zwischen kommunalen Angeboten und der Förderfähigkeit durch den Bund konstruieren, den es überhaupt nicht gibt. Auch kommunale Angebote sind förderfähig! In höchster Qualität! Denn guter Ganztag sorgt für mehr Bildungsgerechtigkeit und unterstützt gleichzeitig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Und weil jedes Kind Zugang zu qualitativ hochwertiger Ganztagsschule und -betreuung haben muss, brauchen wir jetzt, mit Hilfe des Bundes, den Rechtsanspruch auf Ganztag.

Kevin Kühnert kommt nach Ettlingen

Am Mittwoch, 30. September, 19 Uhr kommt Kevin Kühnert, stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender gemeinsam mit der frisch nominierten Landtagskandidatin Aisha M. Fahir zu einer Open-Air-Veranstaltung auf den Schlossplatz in Ettlingen. Unter dem Titel „Die neue Normalität: Solidarisch, klimafreundlich, gerecht?!“ werden Gäste aus verschiedenen, durch die Corona-Krise besonders betroffenen Bereichen zu Wort kommen und schildern, welche Systemfragen jetzt gestellt werden müssen. Denn klar ist: Wir dürfen nicht einfach in die alte Normalität zurückkehren. Stattdessen liegt es an uns, die Vision der neuen Normalität zu entwerfen: Solidarisch, klimafreundlich und gerecht. 

Aisha M. Fahir wurde als Landtagskandidatin erst vor wenigen Wochen offiziell nominiert. Den Entschluss zu kandidieren fasste die 22-jährige Pfinztälerin aber schon vor Monaten: „Ohne die SPD hat es nie echte soziale Verbesserungen gegeben. Genau die braucht es jetzt aber. In den kommenden Monaten wird es darum gehen, mit einem mutigen Wahlkampf und sozialdemokratischen Werten auch die Wählerinnen und Wähler für die Vision einer neuen Normalität zu gewinnen.“  

Das krisenfeste Klassenzimmer

Wie können unsere Schulen wie sicher durch die Pandemie kommen und dauerhaft krisenfest werden?

Mit SPD-Spitzenkandidaten und Kultusminister a.D. Andreas Stoch und Landtagskandidatin Alexandra Nohl

Die durch die Corona-Krise verursachte Schließung der Schulen hat gezeigt, dass das baden-württembergische Bildungssystem weder krisenfest noch zukunftssicher ist. Die Pandemie wird zu gravierenden Folgen im Bildungsfortschritt und in der sozialen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen führen. Es geht um nichts weniger als ihren Anspruch auf Bildung.

Aus der Krise lernen für die Zukunft der Bildung – das muss Anspruch baden-württembergischer Bildungspolitik sein. Schule muss auch in Krisenzeiten stattfinden. Denn Schule ist Aufgabe des Staates, nicht der Eltern. 

Unsere Schulen müssen krisenfest werden. Wir brauchen dazu sowohl mehr Lehrer und eine verbesserte Ausstattung als auch eine Offensive im Bereich der Digitalisierung. Wir brauchen flexible Lösungen vor Ort und keine unnötigen bürokratischen Hindernisse. Außerdem müssen wir diejenigen Schüler unterstützen, die unter der Krise besonders gelitten haben. Kein Kind darf zurückbleiben, gerade nicht in Zeiten von Corona. Und es muss Schluss sein mit der Politik des Kultusministeriums, dass die Schulen zuerst durch Pressemitteilungen und Radiointerviews von anstehenden Veränderungen erfahren.

Gemeinsam mit dem SPD-Spitzenkandidaten und ehemaligen Kultusminister Andreas Stoch und der SPD-Landtagskandidatin Alexandra Nohl wollen wir darüber diskutieren, wie unsere Schulen sicher durch die Pandemie kommen und dauerhaft krisenfest werden.

 

Zur Veranstaltung „Das krisenfeste Klassenzimmer“ laden wir am kommenden Donnerstag, den 01.10.2020 um 19:30 Uhr in die Gemeinschaftsschule Waghäusel (Schulstraße 5, Wiesental) ein.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Termine

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30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten: Abfahrt: …

11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium

19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur

02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium

09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur

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