BaWü-Check

SPD-Generalsekretär Sascha Binder zu den Ergebnissen des BaWü-Checks

SPD-Generalsekretär Sascha Binder äußert sich zu den Ergebnissen des BaWüChecks: „Zwei Drittel der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger sind mit der Schulpolitik im Land nicht zufrieden. Das ist ein verheerendes Zeugnis für die Kultusministerin!
 
Die Bildungspolitik von Frau Eisenmann war schon vor Corona eine Katastrophe. Doch in der Krise zeigt sich besonders, wer einem Amt gewachsen ist - oder eben nicht. Frau Eisenmann hat einmal gesagt „Wer Kultusministerin kann, kann auch Ministerpräsidentin“. Die Bürgerinnen und Bürger haben dazu ein klares Votum abgegeben: Eisenmann kann keins von beiden.
 
Frau Eisenmann kümmert sich mehr um den Wahlkampf als um die Schulen und Kitas im Land. Für die CDU und ihre Spitzenkandidatin ist die Bildung im Land zur Nebensache geworden. Mit Andreas Stoch sorgen wir dafür, dass Bildung wieder eine zentrale Rolle spielt“, so Binder.

 

Nominierungsrede von unserem Bundestagskandidat Patrick Diebold

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

zunächst möchte ich mich bei euch von ganzem Herzen für euer Vertrauen und dieses grandiose Ergebnis bei der Mitgliederbefragung bedanken. Ein solches Ergebnis kann ich nur mit großer Demut annehmen und freut mich so sehr, ist es doch auch Ausdruck dafür, dass ich in der SPD Karlsruhe-Land meine politische Heimat gefunden habe und fest zur sozialdemokratischen Familie gehöre.

Als Kandidat ist es jedoch meine Aufgabe außerhalb dieser Familie zu zeigen, warum man die SPD wählen sollte und welche Positionen die SPD zu vertreten hat.

Schüler*innenkongress mit Aisha M. Fahir und Andreas Stoch

„Es braucht einen grundlegenden Wandel im Schulsystem – das jetzige ist alles andere als krisensicher“, machte Aisha M. Fahir, die für die SPD im Wahlkreis Ettlingen für den Landtag kandidiert, beim Schüler*innenkongress in Malsch deutlich.

Homeschooling, digitales Lernen, die fehlende Bildungsplattform: Von den Schüler*innen im Land wurde und wird viel erwartet. „In der Diskussion zwischen Hygienekonzepten und iPads findet aber die Sicht der Lernenden viel zu selten Beachtung“, kritisiert die 22-Jährige Pfinztalerin, die sich selbst noch gut an ihre eigene Schulzeit erinnert. „Ich hatte als Schülerin oft das Gefühl, von der Politik nichternst genommen zu werden. Mit dem Kongress wollte ich deshalb einem neuen Politikstil eine Chance geben und junge Menschen selbst über ihre Bedürfnisse sprechen lassen.“

Digitaler Landesparteitag

Der SPD-Landesverband wird den ersten digitalen Landesparteitag in Baden-Württemberg ausrichten. Das hat der Landesvorstand gestern einstimmig beschlossen. „Wir wollen die Demokratie ins digitale Zeitalter bringen“, so der SPD-Generalsekretär Sascha Binder. „die SPD ist schon seit langem eine innovative politische Kraft in diesem Land, und wir freuen uns auf die Möglichkeit, dies erneut unter Beweis zu stellen.“ Der digitale Parteitag wird am 14. November stattfinden. Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch, Bundesfinanzminister und Kanzlerkandidat Olaf Scholz und die SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken werden sich mit einer Rede an die Delegierten und Gäste wenden.

Stolpersteine

Am 22. Oktober dieses Jahres jährte sich zum 80. Mal die Deportation der letzten 19 in Malsch lebenden Jüdinnen und Juden ins Internierungslager nach Gurs. Am 09. November 2020 erinnern und gedenken wir zum 82. Mal der Opfer der Reichspogromnacht. Was dort zwar nicht begann, aber für alle sichtbar wurde, endete dann in Malsch an diesem 22. Oktober 1940. Der damalige Bürgermeister aus Malsch meldete im Anschluss an den Landrat und die Gestapo, dass Malsch „judenfrei" sei.

Um uns an unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, sowie die Opfer der Euthanasie zu erinnern, wurden vor 10 Jahren, am 11. Oktober 2010, die ersten 15 Stolpersteine des Künstlers Günter Demming in dessen Beisein in Malsch verlegt. Weitere Steine folgten im Anschluss, so dass in Malsch mittlerweile 30 Steine zu finden sind.  Jeder von ihnen erinnert an einen Menschen aus unserer Mitte, der nur auf Grund seiner Religionszugehörigkeit oder weil er von den Nationalsozialisten für nicht lebenswert erachtet wurde, unwahrscheinliches Leid erleben musste.

Als die SPD Malsch darauf angesprochen wurde, dass die Steine mittlerweile zum Teil sehr schmutzig sind, haben wir uns kurzfristig entschlossen hier aktiv zu werden. Wir werden uns am 07. November um 10 Uhr treffen, um die 30 in Malsch verlegten Stolpersteine zu putzen und damit auch die Erinnerung an jene schrecklichen Verbrechen wachzuhalten.

Alle die uns dabei unterstützen möchten sind herzlich eingeladen. Wir werden uns an diesem Morgen in kleinen Teams (auch unter Beachtung der gültigen Corona-Regeln) aufteilen, um mit Bürste und Reinigungsmittel den Steinen ihren ursprünglichen Glanz wiederzugeben.

Im Anschluss an die Putzaktion treffen wir uns noch (mit entsprechendem Abstand) auf einen Glühwein zum Aufwärmen am neugeschaffenen Platz beim ehemaligen Waaghäusel.

Zur Teilnahme bitten wir um vorhergehende Anmeldung per Email an: peter.haas17@web.de.

Peter Haas

Ortsvereinsvorsitzender

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