Die Digitalisierung ist in aller Munde. Doch für viele ist insbesondere das Thema „Künstliche Intelligenz“ mit viel Unsicherheit behaftet. In der SZ wird nun zum Dokumentarfilm „Coded Bias“ vor künstlicher Intelligenz gewarnt.
Auch im Pfinztal hat uns künstliche Intelligenz im Alltag längst erreicht. Wenn es um Spracherkennung und ähnliches geht, greifen wir längst auf Dienste zurück, die mit Technologien wie "Maschinellem Lernen" funktionieren. Und mit diesem Alltag ist leider auch das Thema der Diskriminierung stärker denn je in den Fokus gerückt.
Um so wichtiger ist auch eine gesellschaftliche Debatte, was wir mit solchen Diensten anfangen und was wir nicht wollen. Eine Dämonisierung von fortschrittlichen Themen ist genauso verkehrt wie naiv und blauäugig in Probleme zu rennen. Wenn ein Algorithmus beim österreichischen Arbeitsamt Frauen diskriminiert, weil er erlernt, dass Menschen mit Lücken (Schwangerschaften und Erziehungszeit) schlechtere Prognosen haben, das dann in verweigertem Zugang zu Fortbildungsmaßnahmen resultiert, dann läuft etwas verkehrt.
Die SPD Pfinztal will so etwas nicht im Pfinztal haben. „Die Lösung ist gerade nicht, die künstliche Intelligenz zu verdammen. Wir müssen es transparent und verständlich machen. Weg von der Blackbox, hin dazu, dass wir Menschen verstehen, was passiert.“, weiß der stellvertretende Vorsitzende Martin Eisengardt. Er arbeitet bei seinem Arbeitgeber täglich mit künstlicher Intelligenz und in Rahmen eines Forschungsprojektes am KIT daran, maschinelles Lernen für jeden Verbraucher erklärbar zu machen.
„Wenn ich als Verbraucher weiß, warum eine KI sich für etwas entschieden hat, kann ich Diskriminierung erkennen, mich wehren und dafür sorgen, dass sie durch die Entwickler abgestellt wird.“ Lautet das Fazit von Eisengardt.
Link zum Artikel der Süddeutschen Zeitung: Film "Coded Bias" auf Netflix: Code und Vorurteil - Kultur - SZ.de (sueddeutsche.de)
(von Gemeinderätin Dagmar Elsenbusch)
Gerade eben wurde mir von meinen Kreisratskollegen aus der Bürgermeisterversammlung berichtet, dass der Landrat jetzt grünes Licht für die Vereine gegeben hat, allerdings mit bestimmten Auflagen: 2 Leute für die Papierannahme, usw.
Mit dieser Frage beschäftigte sich der Technik - und Umweltausschuss in seiner letzten Sitzung. Seit dem Umzug der Ortsverwaltung in die barrierefrei zugänglichen Räume der Volksbank steht das Rathausgebäude leer. Im Herbst vergangenen Jahres sprach sich der Ortschaftsrat Kleinsteinbach nach einer ausgiebigen Begehung des Gebäudes für dessen Ausschreibung zum Verkauf aus, allerdings unter der Bedingung, dass potentielle Interessenten ein Nutzungskonzept vorlegen müssten. Hierbei schwebte den Mitgliedern des Ortschaftsrats die Nutzung des Erdgeschosses als Café, Eisdiele o.ä. und die Überlassung des Obergeschosses an Vereine, Krabbelgruppen o.ä. vor. Diese Entscheidung erfolgte vor allen Dingen vor dem Hintergrund, dass allein die notwendige Dach- und Heizungssanierung zwischen 250.000,- und 300.000,- € kosten würde und anderweitige Nutzungen mit der derzeitigen Raumaufteilung nicht denkbar seien.
Nach dem Beschluss des Ortschaftsrats befasste sich die Verwaltung nochmals mit der Thematik mit dem Ergebnis, nun von einem Verkauf des zentral gelegenen Grundstücks mit städtebaulichem Entwicklungspotential abzuraten und stattdessen erneut über das weitere Vorgehen zu beraten. Dem schloss sich die SPD-Fraktion gerne an, und stimmte auch dem Vorschlag zu, den Standort nochmals auf Nutzungsmöglichkeiten, insbesondere auch hinsichtlich einer Seniorenwohnanlage zu überprüfen. „Vor einer endgültigen Entscheidung des Gemeinderats, sollten aber unbedingt die Kleinsteinbacher Bürger*innen einbezogen werden“, so Ortschaftsrätin Miriam Hüttner.
Die neu eingeführten Tempo-30-Strecken bedeuten mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärm in und um Waghäusels Straßen. Seit die neuen Schilder stehen, hat uns immer wieder die Frage erreicht, warum künftig zwar in allen Wohngebieten Tempo 30 gilt, aber die Haslacher Str. in Waghäusel sowie Teile der Durchgangsstraßen in Wiesental von der Geschwindigkeitsreduzierung ausgenommen sind.
Tempo 30 in den Durchgangsstraßen ist die Folge der Lärmaktionsplanung. Weil Lärm die Gesundheit schädigt, sind Städte und Kommunen europarechtlich dazu verpflichtet, gegen übermäßigen Verkehrs- und Umgebungslärm vorzugehen. Dazu werden alle fünf Jahre sog. „Lärmkarten“ erstellt. Hierfür wurden in den Straßen mit einer Verkehrsdichte von mehr als 8.200 Fahrzeugen am Tag Lautstärkemessungen durchgeführt, denn nur dort ergibt sich rechnerisch eine Lärmbelastung über den Richtwerten. Wo Grenzwerte überschritten wurden, kommt jetzt Tempo 30 aus Lärmschutzgründen. In der Hasslacher Straße liegt die Verkehrsdichte bei nur 4.000 Fahrzeugen am Tag, deshalb wird diese nicht in der Lärmaktionsplanung berücksichtigt und es gilt weiter Tempo 50.
Die Einführung von Tempo-30-Zonen in den Wohngebieten stellt eine separate Maßnahme dar, die lediglich zeitgleich mit der Lärmaktionsplanung umgesetzt wird. Durch die im Umwelt- und Verkehrsausschuss beschlossenen Tempo-30-Zonen in den Wohnstraßen soll der Verkehr dort beruhigt werden. Für die Hauptstraßen kommt Tempo 30 zur Verkehrsberuhigung allerdings rechtlich nicht infrage – denn gerade dort soll der (öffentliche) Verkehr schließlich fließen können.
Wir verstehen den Frust der AnwohnerInnen der Straßen, in denen weiter 50 gilt. Wir haben uns deshalb dafür stark gemacht, dass der Ortsteil Waghäusel ein Hinweis-Banner erhält, welches dazu auffordert, freiwillig Tempo 30 zu fahren. Damit konnten wir uns im Umwelt- und Verkehrsausschuss durchsetzen – so kommt Verkehrsberuhigung auch in Waghäusels Durchgangsstraße.

In Absprache mit allen Fraktionsmitglieder der SPD im Bruchsaler Gemeinderat bezog die Fraktionsvorsitzende Anja Krug gegenüber den BNN Stellung:
Ein architektonisch ansprechendes Gebäude, in dem Begegnung, Diskurs und zeitgemäßes Erinnern stattfindet, wäre aus Sicht der SPD ein Gewinn für Bruchsal. Angesichts des geschichtsträchtigen Ortes, an dem Geschichte und Leben einst gewaltsam ausgelöscht werden sollten, ist die Möglichkeit zur Demokratiebildung authentisch und lebendig – genau das, was die damaligen Täter abgelehnt hätten!
Wir halten den Vorschlag, in einem Gebäude Bildungsarbeit und Erinnerung zu ermöglichen für sehr gut.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur