Herzlich Willkommen auf der Internetseite des SPD-Kreisverbandes Karlsruhe-Land. Mit unserem Internetangebot möchten wir Sie über das politische Geschehen im Landkreis Karlsruhe informieren. Wir hoffen, unser Internetangebot weckt Ihr Interesse.
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Ihr Kreisvorstand der SPD Karlsruhe-Land
Die SPD spricht sich gegen eine weitere Erhöhung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen aus. Zwar wirken die empfohlenen Anpassungen von 4,5 Prozent für das Kindergartenjahr 2026/27 sowie vier Prozent für 2027/28 im Vergleich zu den Vorjahren zunächst moderat. Betrachtet man jedoch den Zeitraum von 2023 bis 2028 insgesamt, ergibt sich eine Steigerung der Elternbeiträge von rund 36 Prozent – eine Entwicklung, die viele Familien zunehmend an ihre finanzielle Belastungsgrenze bringt.
Besonders betroffen ist dabei der Mittelstand. Viele Familien erhalten keine staatliche Unterstützung bei den Betreuungskosten und müssen die steigenden Gebühren vollständig selbst tragen. Die Folgen sind im Alltag deutlich spürbar: Vor allem Mütter entscheiden sich häufig dafür, länger zuhause zu bleiben oder nach der Elternzeit nur in Teilzeit zu arbeiten, weil sich eine umfangreiche Kinderbetreuung finanziell kaum noch lohnt.
Wie hoch die Belastung inzwischen ist, zeigen konkrete Beispiele: Für eine Familie mit zwei Kindern kostet eine Ganztagsbetreuung für ein Ü3-Kind rund 347 Euro monatlich, für ein U3-Kind bei 50 Stunden Betreuung etwa 547 Euro. Zusammen mit dem Essensgeld summieren sich die Kosten schnell auf fast 900 Euro pro Monat. Kein Wunder also, dass viele Eltern auf günstigere Betreuungsformen ausweichen.
Dabei zeigen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, dass frühkindliche Bildung langfristig positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder, den späteren Schulerfolg und sogar auf das spätere Einkommen hat. Gleichzeitig verliert der Arbeitsmarkt wertvolle Fachkräfte, wenn insbesondere Frauen wegen hoher Betreuungskosten ihre Erwerbstätigkeit reduzieren müssen.
Die SPD begrüßt deshalb ausdrücklich, dass im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung Baden-Württemberg ein verpflichtendes beitragsfreies letztes Kindergartenjahr vorgesehen ist. Zudem investiert das Land erhebliche Mittel in Sprachförderprogramme. Gleichzeitig gehen die Geburtenzahlen zurück, wodurch künftig mehr Betreuungsplätze zur Verfügung stehen dürften. Auch dies könnte die Kommunen langfristig entlasten.
Vor diesem Hintergrund fordert die SPD eine „Schnaufpause“ für Familien und spricht sich gegen weitere Beitragserhöhungen aus. Zumal die geplanten Anpassungen für die Kommune selbst nur vergleichsweise geringe Mehreinnahmen bedeuten würden. Familien brauchen jetzt Entlastung statt zusätzlicher finanzieller Belastungen.
Die SPD-Fraktion hat in der letzten Sitzung des Gemeinderats die Überprüfung und Neugestaltung der aktuellen Kostenstruktur für die Kinderbetreuung in unserer Gemeinde beantragt. Unseres Erachtens ist die derzeitige Beitragsstruktur sozial ungerecht, da alle Eltern, unabhängig von ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit, den gleichen Beitrag zahlen müssen. Diese Praxis benachteiligt einkommensschwächere Familien und fördert soziale Ungleichheit.
Die momentane Erhöhung der Beiträge nach dem sogenannten „Gießkannenprinzip“ führt dazu, dass finanzielle Belastungen gleichmäßig verteilt werden, ohne die individuellen Möglichkeiten der Familien zu berücksichtigen. Dies ist nicht nur ungerecht, sondern kann auch dazu führen, dass Familien in finanzielle Schwierigkeiten geraten, was letztlich die Chancengleichheit unserer Kinder beeinträchtigt.
Wir beantragen eine neue Beitragsstruktur nach dem Modell der Stadt Pforzheim zu entwickeln. Dort wird der Beitrag für die Kinderbetreuung gestaffelt, basierend auf dem Einkommen der Eltern. Dies bedeutet, dass Familien mit geringerem Einkommen niedrigere Beiträge zahlen, während wohlhabendere Familien einen höheren Beitrag leisten. Diese maßgeschneiderte Lösung sorgt dafür, dass alle Familien einen angemessenen Zugang zur Kinderbetreuung erhalten, ohne über Gebühr belastet zu werden.
Wir sind überzeugt, dass eine solche Neugestaltung nicht nur der sozialen Gerechtigkeit dient, sondern auch das allgemeine Wohl unserer Gemeinde fördert, indem sie Familien unterstützt und die Bildungschancen unserer Kinder verbessert.
Diese neue Beitragsstruktur soll nicht zu geringeren Einnahmen der Gemeinde oder unverhältnismäßig höheren Einnahmen führen. Es soll lediglich eine gerechtere Verteilung der Gebühren erfolgen, indem finanziell schwächere Haushalte entlastet und finanziell stärkere etwas mehr belastet werden.
Aufgrund eines Antrags der SPD-Fraktion wurde vor wenigen Tagen eine RadService-Station in der Bruchsaler Straße direkt an der Bahnhaltestelle Wössingen-Ost installiert. Diese Station bietet Radfahrenden und Kinderwagennutzern oder Rollstuhlfahrern die Möglichkeit, kleinere Reparaturen selbstständig und kostenfrei durchzuführen.
Die vom ADAC der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellte Rad-Service-Station umfasst eine fest installierte Luftpumpe, gängige Werkzeuge sowie eine Aufhängevorrichtung für Fahrräder. Dadurch können unterwegs kleinere Wartungsarbeiten unkompliziert vorgenommen werden.
Wenn der ADAC nächstes Jahr weitere kostenlose Stationen zur Verfügung stellt, wird die SPD-Fraktion erneut einen Antrag einreichen, damit auch im Ortsteil Jöhlingen eine solche Fahrradstation errichtet werden kann.

Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.
Der 3. Kraichtaler Klimatag am 9. Mai war ein Tag mit Ideen und Impulsen für diejenigen, die bereit sind, in der Energie-Erzeugung und im -Verbrauch neue und zukunftsträchtige Wege zu gehen. Auch die SPD-Gemeinderatsfraktion war mit Stadtrat Gerhard Scheck unter den interessierten Besuchern, um sich über die hiesige Situation ein Bild zu machen und auch um Stellung zu beziehen für Klimaschutzmaßnahmen in Kraichtal. Begleitet haben Scheck Hannelore Wick als ehemalige SPD-Stadträtin und weiterhin engagierte Bürgerin sowie die interessierten SPD-Mitglieder Katja Bauer und Sonja Blankenberg. Für Scheck war der Klimatag ein wichtiges Informationsforum gerade auch im Hinblick auf künftige Entscheidungen im Gemeinderat.
Mit dem umfangreichen Programm wurde schnell deutlich, es gibt nicht den einen Weg, klimafreundlich zu leben und zu handeln. Wer den Klima-Kollaps verhindern will, hat eine Vielzahl von Möglichkeiten. Der Klimatag war deshalb als Forum gedacht zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Viele Interessierte haben das Angebot gerne wahrgenommen und sind hierzu in die Markgrafen-Gemeinschaftsschule gekommen. Eingeladen hatte die Stadt Kraichtal als Veranstalterin. Die ehrenamtliche Klimagruppe Kraichtal sowie der Initiativkreis Energie Kraichgau und Referenten zu Einzelthemen wie auch Fachfirmen unterstützten bei der Zusammenstellung der inhaltlichen Angebote. Ebenso berichteten Kraichtaler Einwohnerinnen und Einwohner von ihren Wegen, klimafreundlich zu leben – als Ansporn zum Nachmachen.
Die SPD-Fraktion dankt zusammen mit der SPD Kraichtal der Stadtverwaltung und allen inhaltlich Beteiligten für die Ursprungsinitiative und die dritte Auflage des damit schon traditionellen Kraichtaler Klimatages – denn was dreimal stattfindet ist bereits eine Tradition und hier eine, die Bedeutung für die Zukunft hat.
18.05.2026, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr Öffentliche Fraktionssitzung
21.05.2026, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr Demokratie stärken - heute wichtiger denn je
Der Landesvorstand der AG 60 plus lädt ein zu einer öffentliche Veranstaltung mit René Repasi, Mitglied …
26.05.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Vorstandssitzung
29.05.2026, 10:00 Uhr - 18:00 Uhr Bildungsfahrt nach Stuttgart
Die SPD Pfinztal lädt Sie im Rahmen des Ehrentags 2026 zu einer gemeinsamen Bildungsfahrt nach Stuttgart ein. …
19.06.2026 - 19.06.2026 Gremien im Vorfeld des Landesparteitag