Stellungnahme zum Ideenwettbewerb Landesfeuerwehrareal

Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion

Noch unter einem SPD Innenminister Gall zog die Landesfeuerwehrschule von dem alten Gelände im Wohngebiet Weiherberg in das Gewerbegebiet Wendelrot. Danach gab es die nachfolgenden Entwicklungen in dieser äußerst hochwertigen bebaubaren Immobilie … KEINE. Ein paar Polizisten wurden dort wegen eines weiteren planerischen Desasters untergebracht. Hierzu das Stichwort Bereitschaftspolizei. Auch dort gibt es ein Sondergebiet, das der Stadt großen Nutzen bringen würde. Die Planungen des Landes kam man daher mit guten Gewissen nur noch in Jahrzehnten bemessen. 50 Jahre an der Bepo und null Entscheidung – Stichwort Hubschrauberstaffel und 10 Jahre an der Landesfeuerwehrschule. Bei letzterer kommt noch hinzu, daß die Stadt permanent an der Nase herum geführt wurde. Obwohl jedem Klar sein müsste, daß der Wohnungsbau – zugegeben neben der Flüchtlingsunterbringung – zu den ganz großen Gegenwartsaufgaben der öffentlichen Hand gehört, wurde hier durch Vermögen und Bau eine perfide Hinhaltepolitik betrieben, welche letztlich zum Ziel hatte Zeit zu gewinnen. Entweder wurde gar nicht auf Bruchsaler Forderungen reagiert oder fragwürde Ideenwettbewerbe zu Hilfe gezogen. Letztlich wird heute wahrscheinlich mitgeteilt, daß es völlig egal ist, ob ein Gelände für die jeweilige Nutzung geeignet ist. Es geht am Ende nur um das Geld. Dieses Stück Wohngebiet gehört dem Land und ist daher vermeintlich billig – ich erinnere: dieses Gelände sollte eigentlich damals zur Refinanzierung des Neubaus dienen. Ob Infrastruktur in großem Umfang geschaffen und erhalten werden muß spielt keine Rolle – die Kosten entstehen ja in der Zukunft. Ob die Bevökerung in einem Quartier überlastet wird, spielt ebenfalls keine Rolle. Kein anderer in Frage kommender Standort hat derart stichhaltige Argumente, welche gegen eine Unterkunft dieser Größe sprechen. Alle anderen liegen mehr oder weniger in Gewerbegebieten oder Gewerbeobjekten ohne viele und direkte unmittelbare oder mittelbare Nachbarn.

Dazu möchte ich ein Zitat und eine Kabinettvorlage zitieren:

  • Zur Not auch gegen den Willen der Kommune „sonst profitiert am Ende die Kommune, die am lautesten Widerstand leistet“ Ministerin für Justiz und Migration Gentges CDU
  • Kabinettsvorlage BW, daß künftig auf öffentlich-rechtliche Vereinbarungen, die eine feste Laufzeit beinhalten, verzichtet wird.

Letztlich haben wir in Bruchsal keine Chance, Entscheidungen aus  Stuttgart aufzuhalten.

Aber eines ist klar, eine Entscheidung, die nur und ausschließlich dem grünen Finanzministerium gefallen kann und die möglicherweise außerdem  denjenigen profitieren lässt, der am lautesten geschrien hat und die außerdem kein Ende benennt – also unbefristet ist – das kann man der Bevölkerung in diesem Wohngebiet nicht vermitteln.

Das ist schlicht und einfach Politik von oben herab.

Nebenbei stelle ich den Antrag die Abstimmung für einen Idenwettbewerb, der wahrscheinlich obsolet sein wird,  abzusetzen.  

Aus der Gemeinderatssitzung vom 19. März 2024

Im Zentrum der Sitzung stand das Gelände der Alten Landesfeuerschule. Dort plant das Land Baden-Württemberg eine Erstaufnahmeeinrichtung für geflüchtete Menschen einzurichten. Darüber informierten zwei Mitarbeiter des Justizministeriums den Gemeinderat. Anschließend gab es Gelegenheit für Anmerkungen und Nachfragen. Für uns als SPD-Fraktion steht außer Frage, dass das Land in der Pflicht ist, sich um Geflüchtete zu kümmern, ihre Berechtigung auf Asyl zu überprüfen und faire Verfahren in einer menschenwürdigen Umgebung zu bieten. Hier hat auch Bruchsal einen Teil der Verantwortung selbstverständlich mitzutragen. Wir halten den Standort der Alten Landesfeuerwehrschule aufgrund der Lage im Wohngebiet, der weiten Wege in die Stadt für Menschen, die wenig mobil sind, und der maroden Gebäude, die aufwändig instand gesetzt werden müssen, nicht für optimal.

Stellungnahme zum Grüngutsammelplatz

Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion

Ich selbst habe diverse Male die dringende Notwendigkeit eines Grüngutannahmeplatzes  in der Südstadt angemahnt. Der Grünguttourismus zu den Kreisannahmestellen war  unerträglich und nicht länger hinnehmbar. Ich freue mich sehr, daß die Stadt nun nach mehreren Jahren Suche bei der alten Büchenauer Landstraße fündig geworden ist. Der Kreis übernimmt die Unterhaltungs- und Personalkosten. Damit haben wir insbesondere für die Kernstadt und die Südstadt mit seinen 16 000 Einwohnern - viele davon mit Gärten - endlich eine deutliche Verbesserung erreicht. Wir begrüßen die Öffnungszeiten. Damit können Freitags die Container entleert werden, so daß Samstags nicht wegen Überfüllung mit einer vorzeitigen Schließung gerechnet werden muß. 

Die Örtlichkeit birgt natürlich auch Konfliktpotential - vor allem mit Radfahrern . Dies gilt es zu beobachten und ggfls. Müsste dann reagiert werden. 

Walter Heiler führt Kreistagsliste an

Am 6. Juni wird in Waghäusel nicht nur der Gemeinderat, sondern auch der Kreistag neu gewählt. Unsere Stadt bildet dabei mit dem Nachbarort Hambrücken einen gemeinsamen Wahlkreis. Die gemeinsame Liste der SPD wird angeführt von Walter Heiler, unserem Oberbürgermeister a.D. und amtierenden Kreisrat. Ihm folgt auf Listenplatz zwei Claudia Sand, Standesbeamtin aus Waghäusel-Kirrlach. Werner Schöneck, Landwirt im Ruhestand aus Hambrücken, kandidiert auf Listenplatz 3. Ihm folgt die Stadträtin Ulrike Lechnauer-Müller aus Waghäusel-Kirrlach, die als Erzieherin, Kitaleitung und Koordinatorin für Kinder- und Familienzentren arbeitet. Auf Platz 5 kandidiert Volker Krämer, Polizeibeamter aus Hambrücken. Gisela Kneisl, SPD-Stadträtin und Informationselektronikerin aus dem Stadtteil Waghäusel und David Heger, Studienreferendar aus Waghäusel-Wiesental komplettieren den Wahlvorschlag.

„Mit dieser Liste können wir Erfahrung, neue Ideen und Nähe zur Bürgerschaft garantieren“, so Walter Heiler. Durch Schwerpunktbildung in den Bereichen soziale Gerechtigkeit, Bildung, Gesundheit und Ökologie wollen wir die Leistungsfähigkeit des Landkreises Karlsruhe und die seiner Städte und Gemeinden erhalten. Die SPD im Landkreis Karlsruhe steht für eine zukunftsorientierte Politik. Dabei wollen wir den Landkreis zu einem „Leuchtturm“ für ein gutes und sicheres Leben weiterentwickeln.

Anstehende Veranstaltungen:
1. Mai, 10 bis 18 Uhr: Unser traditionelles Maifest findet in diesem Jahr am Spielplatz Oberer Kamm in Kirrlach (am Dutlacher Graben, gegenüber dem ehemaligen Eiskaffee Enza) statt. Wie immer erwartet Besucherinnen und Besucher ein buntes Angebot an Getränken und Essen. Von 10 bis 12 Uhr laden wir zum Weißwurstfrühstück ein.

Gedenken zum 90. Ermordungstag von Ludwig Marum

Am 29. März jährt sich der Todestag von Ludwig Marum zum 90. Mal. Ludwig Marum war ein angesehener Jurist, SPD-Politiker und Gegner des Nationalsozialismus. Am 29. März 1934 wurde er von den Nazis im Konzentrationslager Kislau ermordet.

Termine

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05.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Ludwig-Marum-Preisverleihung
Mit dem Ludwig-Marum-Preis 2026 würdigt die  SPD Karlsruhe Paul Theobald für sein  jahrzehntelanges auß …

29.11.2026 - 29.11.2026 Präsidium

06.12.2026, 17:30 Uhr Nikolaus im Weihnachtshof
Im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders kommt der Nikolaus am 6. Dezember um 17:30 Uhr in den Weihnachtshof in d …

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