1. Der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land dankt Vanessa Rieß und Daniel Born und den Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern vor Ort für ihren Wahlkampf und ihren außerordentlichen Einsatz. Das Ergebnis der SPD in den Bundestagswahlkreisen Karlsruhe-Land und Bruchsal/Schwetzingen war gemessen am bundesweiten und landesweiten Ergebnis der SPD zufriedenstellend.
2. Wir haben unser Ziel, die Bundesregierung gemeinsam mit den Grünen zu übernehmen, nicht erreicht, obwohl das Vertrauen der Menschen in die Sozialdemokratie leicht gestiegen ist.
3. CDU und CSU sind in der Verantwortung, eine Bundesregierung zu bilden. Angela Merkel ist von den Wählerinnen und Wählern beauftragt, eine Regierung zu organisieren.
4. Das Wahlergebnis ist für uns Auftrag und Verantwortung zugleich. Unsere Wählerinnen und Wähler erwarten von uns, dass wir bei unseren Inhalten verlässlich bleiben. Die SPD ist nicht dafür angetreten, um als Mehrheitsbeschafferin die CDU an der Regierung zu halten und ihr so eine Fortsetzung der bisherigen Politik zu ermöglichen.
Die SPD verweigert sich keinen Gesprächen. Grundlage dafür ist das SPD-Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2013 und das 100-Tage-Programm. Die hier festgeschriebenen Anforderungen müssen Messlatte bleiben.
Ebenso klar ist: Eine Demokratie braucht auch eine starke Opposition, die als klare Alternative zur Regierungsmehrheit wirkt.
5. Entscheidend ist für die SPD Karlsruhe-Land die Rückkoppelung der Bundespartei mit der Mitgliedschaft. Die SPD Karlsruhe-Land fordert eine breite Beteiligung der Mitglieder an möglichen Entscheidungsprozessen. Die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen ist durch einen Mitgliederentscheid zu beschließen.
Die SPD Karlsruhe Land dankt Vanessa Rieß, ihrer Bundestagskandidatin in dem Wahlkreis Karlsruhe-Land, und Daniel Born, ihrem Bundestagskandidaten und in dem Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen. Der Kreisvorsitzende der SPD-Karlsruhe-Land, René Repasi, betonte, "Die beiden haben wacker gekämpft: Sowohl Vanessa als auch Daniel konnten das Ergebnis der SPD Bundestagskandidaten von 2009 verbessern. Ich danke Ihnen für ihr demokratisches Engagement." Dies sei zumindest ein kleiner Trost für das für die SPD insgesamt enttäuschende Ergebnis. Repasi dankte im Namen des SPD-Kreisverbandes dem unermüdlichen Einsatz der beiden enthusiastischen Wahl-kämpfer wie auch ihrer Unterstützer und Unterstützerinnen im Wahlkampf vor Ort. Der CDU gratulierte Repasi zu den Direktmandaten.
Die Koalitionsverhandlungen beobachtet der Kreisvorstand der SPD Karlruhe-Land mit Besorgnis. Er schließt sich damit dem Urteil beider SPD-Direktkandidaten an, die eine große Koalition ablehnen. Für René Repasi ist dabei klar, dass die Koalitionsfrage nur mit einem Mitgliederentscheid beschlossen werden kann: "Das Motto des SPD-Wahlkampfes war "Das WIR entscheidet". Dies gilt auch für unsere Partei. Die Antwort auf die Koalitionsfrage muss von der Basis getragen werden." Mit Besorgnis beobach-ten die Genossinnen und Genossen den Erfolg der AfD, die in Gemeinden des Land-kreises bis zu 7,2 Prozent der Stimmen erhielt. Der Kanzlerin und der CDU sei es in der Vergangenheit nicht gelungen, den Bürgerinnen und Bürgern den Mehrwert Europas zu erklären. Deutschland profitiere durch günstige Zinsen für Staatsanleihen gar von der Euro-Krise. "Dieses Missverständnis gilt es bis zur Europawahl Ende Mai kommenden Jahres aufzuklären", forderte Repasi.
heute möchten wir uns bei allen Ettlinger Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimme gegeben haben, herzlich bedanken.
Unser Dank gilt aber auch der Kandidatin Vanessa Rieß, die mit ihrem engagierten Wahlkampf dazu beigetragen hat, dass wir auch in Ettlingen einen Stimmenzuwachs verzeichnen konnten. Gerade Kandidaten und Kandidatinnen, die nicht durch einen sicheren Listenplatz abgesichert sind, verdienen besondere Anerkennung, denn darauf basiert unsere Demokratie!
Gleichzeitig danken wir allen, die sich in den letzten Monaten auf irgendeine Art und Weise im Wahlkampf aktiv eingebracht haben.
Nicht unerwähnt bleiben darf, dass die SPD in Baden-Württemberg nunmehr mit 20 statt bisher 15 Abgeordneten in Berlin vertreten ist. Davon haben im Umkreis drei SPD-Frauen den Einzug in den Bundestag geschafft: Katja Mast (Pforzheim/Enzkreis), Gabriele Katzmarek (Rastatt/Baden-Baden/Bühl) und Saskia Esken (Calw/ Freudenstadt). Ihnen gratulieren wir ganz herzlich und wünschen ihnen bei der Arbeit für die Region viel Elan und viel Erfolg.
Und auch hier vor Ort setzt sich die SPD-Gemeinderatsfraktion weiterhin für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und ein lebens- und liebenswertes Ettlingen ein. Aufgaben, die in naher Zukunft zu bewältigen sind, gibt es genug.
Für den Stadtverband der SPD Ettlingen, Ortsvereine und Fraktion: Dörte Riedel, Norbert Märkle, Jörg Schosser, Sonja Steinmann,
Peter Adrian, Karl-Heinz Hadasch, Engelbert Heck und Helma Hofmeister.
Die Bundestagswahl ist vorbei und somit ist Zeit für ein Resümee. Auch bei einem Ergebnis, das sich die SPD im Land und Bund wohl anders und besser vorgestellt hätte, bleibt unter dem Strich: Am Kandidaten Daniel Born lag das enttäuschende Ergebnis sicher nicht. Ein Kandidat hat es nie leicht, doch Daniel Born bestritt diesen Wahlkampf mit unermüdlichem Einsatz und seiner natürlichen bürgernahen Art und wusste, die Menschen von sich und seinen Themen zu überzeugen. Im Werben für seine Person war er erprobt, schließlich musste er schon parteiintern über ein Jahr vor den Wahlen für sich und seine Person werben, bis er schließlich durch einen Mitgliederentscheid zum Kandidaten gekürt wurde.
Den Wahlabend beging die Wahlkreis SPD in Waghäusel im Wiesentaler Hof, und zwar so wie es während des gesamten Wahlkampf war: Wenn Daniel Born rief, dann waren die Genossinnen und Genossen zur Stelle. Rund Einhundert Mitstreiter fanden sich im Biergarten ein, um das dann letzten Endes ernüchternde Ergebnis auf Bundesebene zur Kenntnis zu nehmen. Erfreulich waren an diesem Abend nur die Zugewinne auf Wahlkreisebene. Doch am Kandidaten, da waren sich alle Anwesende, unter ihnen auch die beiden Kreisvorsitzende der SPD Karlsruhe-Land und SPD Rhein-Neckar, René Repasi und Thomas Funk, als auch die MdL`s Walter Heiler und Rosa Grünstein, einig, konnte es nicht gelegen haben. Daniel Born´s Rede wurde mit Standing Ovations bedacht. Alleine sein unermüdlicher Einsatz und sein grossartiges Engagement hätten ein besseres Ergebnis verdient gehabt, so der einmündige Tenor dieses Abends.
Die SPD Waghäusel bedankt sich bei einem sympathischen und ehrlichen Kandidaten, für den dieser Wahlkampf hoffentlich nur die erste Chance war, für mehr Sozialdemokratie in Bruchsal-Schwetzingen zu kämpfen und zu streiten!
Der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid erklärt im Nachgang zur Sitzung des Landesvorstands der SPD Baden-Württemberg am Montagabend:
„Der eindeutige Tenor des Landesvorstands ist: Wir haben bei der Bundestagswahl für sozialdemokratische Inhalte gekämpft. Hier gibt es erhebliche Differenzen zur Union, etwa wegen der falschen Weichenstellungen beim Betreuungsgeld und in der Gesundheitspolitik.
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
13.09.2026, 11:30 Uhr - 16:30 Uhr Sommerfest des SPD-Stadtverbands Bruchsal
Gemeinsames Sommerfest des SPD-Stadtverbands Bruchsal
Der SPD-Stadtverband Bruchsal lädt am Sonntag, …
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
26.09.2026, 10:30 Uhr - 13:00 Uhr Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Der SPD-Ortsverein Untergrombach lädt am Samstag, 26. September 2026, um 10:30 Uhr zur Jahreshauptversammlung …
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium