Kerwe 2015 mit dem SPD Ortsverein Forst
Die Partnerschaft zwischen zwei Gemeinden: Forst/Baden – Landsberg/ Saalekreis
Vor bisschen mehr als 26 Jahren viel die Mauer, die einst ein Volk, Menschen, voneinander trennten. Im September 1990, also vor 25 Jahren, unterzeichnete der damalige Forster Bürgermeister Alexander Huber und der Landsberger Bürgermeister Horst Weigt eine Patenschaftsurkunde zwischen den zwei Gemeinden. Eine Patenschaft (und später Partnerschaft) die als Zeichen der Deutschen Einheit zu sehen ist. Forst unterstützte in den Folgejahren Landsberg in verschiedenen Bereichen. So wurde u.a. ein Tanklöschfahrzeug der Patengemeinde geschenkt.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Deutschen Einheit und der Patenschaft verkaufte der SPD Ortsverein bei der Kerwe Speisen und Getränke aus Ost- Deutschland um an dieses Ereignis zu erinnern. Direkt von der Brauerei Landsberg wurde dabei das älteste Volksgetränk der Welt, das Bier, bezogen.
Trotz stattlicher 20 TOPs legte der Gemeinderat ein flottes, intensives Tempo vor, so dass ein erstaunlich früher Feierabend kurz nach 21 Uhr eintrat.
BM Huge eröffnete die Sitzung mit Absetzung des TOP 7 „Neugestaltung des Kurparks MI“, weil einige Kollegen das kurzfristige Vorstellen von Kostenanalyse und Kosten-schätzung monierten. Daraus resultiert nun ein extra AUT-Termin am 27.10.2015, mit dem ersten Bauabschnitt der Kurparksanierung als alleiniges Thema.
Die ersten fünf TOPs waren schnell behandelt: das Ausscheiden unseres Genossen Jürgen Zipfel aus dem Gemeinderat – Danke Jürgen für Deine tolle Arbeit und Expertise, insbesondere zu technischen Themen und den Bauhof Bad Schönborns betreffend. Dann das Nachrücken von Genossin Angelika Messmer – Willkommen und herzlichen Glückwunsch Angie. Damit sind wir drei Frauen zu zwei Männern und übererfüllen unser eigenes Wunschverhältnis. Angelika übernimmt Jürgens Sitz im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT).
In TOP 6 stellte BM Huge den Entwurf des Haushaltsplans 2016 vor und unterstrich trotz steigender Flüchtlingszahlen die Zukunftsthemen Bad Schönborns: die Kurparksanierung MI, die Ortskernsanierung LA, die Verkehrsberuhigung der B3 MI voranzutreiben und umzusetzen. Des Weiteren stellte er klar, dass demnächst eine zweite Gemeinschaftsunterkunft einzurichten sein wird, diesmal in LA.
Im darauffolgenden TOP 8 „Ortskernsanierung LA“ stehen wir kurz vor dem Startschuss und werden nach dem Weihnachtsgeschäft das Parkplatzareal um den Juwelier Brombacher in Angriff nehmen. Die SPD ergänzte die Ausführungsplanung des Planungsbüros „faktorgrün“ um das zusätzliche Einrichten von Fahrradparkplätzen und vor allem um die Ausweitung der Lärmschutzvorrichtungen in Richtung Anwohner Klammengasse. BM Huge und das Planungsbüro sicherten Überplanung zu. Wir freuen uns über den bevorstehenden Sanierungsstart, läutet er doch Langenbrückens Aufwachen aus dem Dornröschenschlaf ein.
Eine weitere Baulücke in Langenbrücken erfährt eine Aufwertung, in dem das Gremium einstimmig einem Neubau an der B3 gegenüber Sabines Blumenlädchen zustimmt (Hauptstr. 33).
Gescheitert ist allerdings das Bauvorhaben auf dem Gelände des ehemaligen Baustoffhandels Weckemann in MI (Falltorstr. 25). Obwohl im vorbehandelnden Ausschuss eine Mehrheit für das zukunftsweisende Konzept des Bauens mit schadstoffreduzierten Baustoffen und einem ökologisch sinnvollen gemeinsamen Blockheizkraftwerk gestimmt hat, wurde dieses Konzept nun plötzlich wieder abgelehnt. Schade, hier hätten wir uns ökologisches Wohneigentum für neun Familien gewünscht. Jetzt werden wohl weniger, aber dafür wahrscheinlich erheblich teurere Alternativen entstehen. Über diesen Punkt wollte Herr Klarmann (CDU) gerne geheim abstimmen lassen und hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion stellte hingegen klar, dass die Bürgerinnen und Bürger das Recht haben zu wissen, wie die einzelnen Gemeinderäte als ihre Vertreter abstimmen. Dieser Meinung der SPD folgte dann auch die Mehrheit des Gemeinderats.
Zu Top 11 begründete Dennis Eidner den Antrag der SPD-Fraktion zur gemeindlichen Schulentwicklung und erhielt sogar Lob der anderen Fraktionen für seine inhaltlichen Ausführungen. Die Mehrheit des Gremiums schickt das Thema zur weiteren Entwicklung in den Ausschuss „Soziales, Kultur und Ehrenamt“ (ASKE).
Mit der Zielsetzung, die Weiterverbreitung von Glücks- und Geldspielgeräten in der Gemeinde einzudämmen, wurde unter Top 14 einstimmig die Vergnügungssteuer für Geräte in Spielhallen auf 24% und in Gaststätten auf 20% erhöht. Ein deutliches Zeichen für alle. Und auch wenn dieses eigentliche Ziel vielleicht nicht erreicht werden sollte, erhält die Gemeinde hierdurch zumindest mehr Geld für die Jugendarbeit in der Gemeinde.
Gute Nachrichten für alle Wasserkonsumenten: die Verbrauchsgebühren für Frisch- und Abwasser bleiben unterm Strich unverändert. Sie errechnen sich aus den Überschüssen und Defiziten der Vorjahre. Etwas teurer hingegen werden die Grabnutzungsgebühren, rangieren im kommunalen Vergleich aber nach wie vor niedrig. Die Bestattungsgebühren bleiben unverändert.
Last but not least verabschiedete das Gremium die Satzung über die Erhebung von Gebühren für öffentliche Leistungen, das heißt über Gebühren für das Ausstellen bzw. attestieren von Dokumenten, Beglaubigungen, Zulassungen, Konzessionen usw. Die alte Satzung war sieben Jahre alt und seitdem haben sich Verrechnungswege geändert. Bei der Kalkulation von öffentlichen Leistungen liegt der Kostendeckungsgrundsatz vor, d.h. Verwaltungen dürfen weder Gewinne noch Verluste machen.
Summa summarum war es eine eher unspektakuläre Sitzung, die aber zukunftsweisende Akzente gesetzt hat.
Schon vor Monatsfrist sprach die SPD Waghäusel im Mitteilungsblatt den Beschäftigten von Schuler SMG am Standtort Waghäusel ihre Solidarität aus. In Person von Thomas Bohlender und Marco Oestringer folgten schließlich auch der Betriebsratsvositzende und sein Stellvertreter der Einladung seitens der SPD zur Vorstandssitzung am 15. Oktober im Hotel Cristall.
Thomas Bohlender bedankte sich zu Beginn für die Einladung und – auch im Namen der Beschäftigten – für die öffentliche Solidaritätsbekundung im Mitteilungsblatt. Es sei wichtig, eine große Öffentlichkeit herzustellen um auf die vorherrschenden Umstände bei Schuler hinzuweisen. Eben diese Umstände erläuterte er auch nochmals den anwesenden Mitgliedern: So sollen an den sieben Produktionsstandorten von Schuler insgesamt bis zu 474 Beschäftigte entlassen werden. Das Werk in Waghäusel ist dabei durch die geplante Schließung der mechanischen Fertigung mit circa 150 Mitarbeitern betroffen, die zukünftige Fertigung soll in Asien (China) stattfinden. Und dies nicht aufgrund schlechter Arbeit oder schlechter Zahlen – sondern schlicht aus vermeintlich billigerer Herstellungskosten. Der Standort Waghäusel sei dabei ein Vorzeigestandort innerhalb des Unternehmens, die Umstrukturierung geschehe völlig ohne Not und nur aus Profitgründen. Die Qualität scheint dabei zweitrangig, sonst würde man nicht so handeln. Sowohl Bohlender als auch sein Stellvertreter Marco Oestringer betonten nochmals die große Verbundenheit und den hohen Identifikationswert von Schuler mit der Stadt Waghäusel. Seit Jahrzehnten herrscht ein familiäres Betriebsklima unter den Beschäftigten, sind es zum Teil gar Generationen einer Familie, die bei Schuler lernten und arbeiten.
Die Vorstandschaft der SPD sprach einhellig ihre weitere Unterstützung aus und wird sich auch aktiv bei anstehenden Aktionen beteiligen.
Drei Handlungsbereiche für eine Wohnungsbau-Wende haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wohnungsbaugipfels am 14. Oktober 2015 in Stuttgart ausgemacht: Aktivierung von Investitionen in sozialen Mietwohnraum, die befristete Befreiung von Bauvorschriften und die verstärkte Ausweisung von Bauflächen.
Unter dieses Motto stellen die SPD Senioren ihre nächste Veranstaltung.
Hierzu laden wir Euch alle sehr herzlich ein:
Mittwoch, 28.10.2015 14:30 Uhr
Bretten, im Nebenzimmer der Fanfarenschänke,
Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, wichtige Fragen nicht mehr selbst beantworten zu können. In solchen Fällen gibt es keine gesetzliche Vertretungsvollmacht von Ehegatten untereinander oder von Eltern gegenüber Kindern bzw. umgekehrt. Dies bedeutet, dass im Regelfall kein Vertreter zur Verfügung steht, wenn Sie aufgrund einer Krankheit Ihre Angelegenheiten nicht mehr selber regeln können. Mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung kann jeder schon in gesunden Tagen vorausschauend für die Wechselfälle des Lebens entscheiden und rechtzeitig Vorsorge treffen.
Unser Genosse, Rechtsanwalt Angelo Li Puma wird darüber aufklären, was wir tun können, um dies zu vermeiden.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme. Bringt gerne auch interessierte Freunde und Bekannte mit.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur