EHRUNG

Ernst Reitermayer und Rolf Becker

 

Ernst Reitermayer 40 Jahre bei der SPD

Bei der letzten Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Sulzfeld-Zaisenhausen wurde Ernst Reitermayer für 40  Jahre Parteizugehörigkeit geehrt und ausgezeichnet.
Ernst Reitermayer war über viele Jahre aktiv in der Vorstandschaft des Ortsvereines tätig.
Zur Förderung der Partnerschaft mit unserer Partnergemeinde Avize ist er seit 1993 als Vorsitzender der Partnerschaftsausschusses eine wichtige Stütze und Impulsgeber. Zu dieser Tätigkeit gehört auch die Städtepartnerschaft mit El Cajon in den USA und ganz neu die Partnerschaft mit Nowosolna in Polen.
Darüber hinaus ist Ernst in vielen Bereichen der katholischen Kirchengemeinde und in der Ökumene tätig. Als langjähriges Mitglied des Kirchengemeinderates hat er entscheidend für die sehr gute Entwicklung der Kirchengemeinde beigetragen.
Als Pädagoge beim Hartmani Gymnasium Eppingen hat er bis zu seiner Pensionierung vielen jungen Menschen Bildung vermittelt und das Rüstzeug fürs Leben und für den Beruf mitgegeben.
Aktuell unterrichtet er ehrenamtlich unsere Neubürger aus den Krisengebieten den Gebrauch der deutschen Sprache. Das ist ihm sehr wichtig.
Für die langjährige Parteizugehörigkeit zur SPD und für das große ehrenamtliche Engagement für unsere Partei und für die Gesellschaft bedankte sich der SPD Ortsverein bei Ernst Reitermayer ganz herzlich.

Bittere Niederlage

Der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land  ist tief enttäuscht von dem Ergebnis der Landtagswahlen  vom Sonntag im Landkreis Karlsruhe. „Die Arbeit unserer  bisherigen Landtagsabgeordneten  Anneke Graner und Walter Heiler war gut. Beide haben viel für die Menschen in den Wahlkreisen erreicht“,  fasst der Kreisvorsitzende René Repasi zusammen. „Die Erfolge der gemeinsamen Regierungsarbeit sind jedoch in der Wahlurne alleine den Grünen zugerechnet worden. Wir zahlen einen hohen Preis dafür.“

„Wir haben in den drei Wahlkreisen ausgezeichnete Kandidaten aufgestellt und die Partei hat motiviert, Wahlkampf vor Ort betrieben“, meint Repasi mit Blick auf die Gründe für das Wahlergebnis im Landkreis. „Wir konnten uns vor Ort jedoch nicht vom Landestrend abkoppeln.“ Die Landes-SPD wurde dabei zerrieben in einem Lagerwahlkampf, in dem die Flüchtlingspolitik das dominierende Thema war. „Die Wählerinnen und Wähler, die für uns erreichbar waren, haben sich konzentriert auf den Ministerpräsidenten  und die ihn tragende Partei. Die besondere Persönlichkeit von den Wahlkreiskandidatinnen  und –kandidaten hat nur eine geringe wahlentscheidende Bedeutung gespielt.“ Der SPD-Kreisverband dankt Anneke Graner, Anton Schaaf und Markus Rupp für ihren großen Einsatz in diesem Wahlkampf. Der Kreisverband gratuliert auch seinem bisherigen stellvertretenden Kreisvorsitzenden Daniel Born aus Oberhausen-Rheinhausen, der das Landtagsmandat im Wahlkreis Schwetzingen erobern konnte.

„Ein ganz besonderer Tiefpunkt ist das Ergebnis der AfD im Landkreis. Der Erfolg dieser  Partei ist kein Denkzettel. Er ist ein Anschlag auf die Demokratie. Ungeachtet der inhaltlichen Differenzen zwischen den demokratischen  Parteien im Landkreis Karlsruhe, müssen wir geeint zusammenstehen,  um den Antidemokraten die Stirn zu bieten“, kommentiert der SPD-Kreisvorsitzende das Parteienergebnis.

Der SPD-Kreisverband hat nun keine Abgeordneten mehr, weder im Landtag noch im Bundestag oder dem Europäischen Parlament.  „Es wird eine große Herausforderung für die ehrenamtlichen Mitglieder der Partei, die sozialdemokratische Fahne im Landkreis Karlsruhe weiterhin kraftvoll hoch zu halten“, blickt Repasi in die Zukunft. „Die SPD hat jedoch in ihrer Vergangenheit zahlreiche Krisen durchlaufen. Wir sind krisenerprobt. Es wird keine einfachen und schnellen Lösungen geben. Wir müssen das Vertrauen der Menschen in sozialdemokratische Politik zurückgewinnen.“

Bleiben oder Fliehen - Wege in ein friedliches Leben

 

Untertitel Bild:

v.l.n.r.: Elisabeth Ehrler, Sina Konstandin, Angelika Konstandin, Sonja Holatka, Uschi Zobel

 

unter diesem Titel stand der diesjährige Beitrag der Pfinztaler SPD-Frauen beim Frauentag des Kulturtreffs Kiebitz. Stellvertretend für alle Frauen, die mit oder ohne Familien auf die Flucht gegangen sind, wurde die Lebensgeschichte von drei derzeit in Pfinztal lebenden Frauen zu Gehör gebracht. Da ist zum einen Amina aus Afghanistan. Um den Taliban zu entkommen, waren ihre Eltern schon vor ihrer Geburt nach Pakistan und später in den Iran geflohen, wo sie aber ein Leben voller Repressalien erdulden mussten. So war es Amina auch nicht gestattet, zur Schule gehen, weshalb sie heute Analphabetin ist. Weil Amina und ihr Mann um ihr Leben und das ihrer drei Kinder fürchteten, entschloss sich die Familie zur Flucht nach Europa. Ebenfalls um ihr Leben fürchtete Melin, Modedesignerin aus Syrien. Sie floh mit ihren vier Kindern (ihr Mann ist in Damaskus inhaftiert) vor dem täglichen Bombenhagel in ihrer Heimat. " Wenn wir gehen, wissen wir zwar nicht, ob wir das überleben. Wenn wir bleiben, werden wir aber auf jeden Fall sterben", waren Melins Gedanken vor ihrer Flucht. Dieselben Gedanken mögen auch Familie Darwish aus Aleppo bei ihrer Flucht vor dem IS begleitet haben. Bevor der IS kam, hatten Samara und ihr Mann ein normales friedliches Leben. Aus gutbürgerlichen Familien stammend, besaßen sie eine Eigentumswohnung, ein Auto, hatten Arbeit und freuten sich auf ihr erstes Kind. So unterschiedlich die Lebensgeschichte der drei Frauen auch ist, die Odysee der Flucht mit langen Fußmärschen, eingepfercht in überfüllten Schlauchbooten und LKWs, verbindet sie ebenso wie der Wunsch nach einem Leben ohne Angst und in Freiheit.

 

Hier können Sie den kompletten Vortrag nochmal nachlesen.

Spd gratuliert

SPD Sulzfeld-Zaisenhausen


Zum  90. Geburtstag von Willi May gratulierte der SPD Ortsvereinsvorsitzende Rolf Becker dem Ehrenbürger der Gemeinde Sulzfeld auf das herzlichste.
Willi May ist ein sehr langjähriges Parteimitglied mit außerordentlich großen Verdiensten in der Kommunalpolitik als Gemeinderat und bei der Förderung zur Völkerverständigung und Aussöhnung mit Frankreich und Deutschland und ganz besonders in den Gemeinden Avize und Sulzfeld. Er war viele Jahre Vorsitzender des Partnerschaftsauschusses.
Neben den Glückwünschen zum 90. Geburtstag wünscht der SPD Ortsverein dem Jubilar vor allem beste Gesundheit.

Nils Schmid punktet bei Elefantenrunde

In der Elefantenrunde hat unser Spitzenkandidat Nils Schmid klar gezeigt: Die SPD hat Baden-Württemberg stärker und gerechter gemacht. Keine Studiengebühren mehr, dafür sanierte Straßen.

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