Gipsmasken herstellen beim Forster SPD-Ortsverein

Eine lange Tradition,  aber unverbraucht  und stark nachgefragt, ist das Angebot an die Forster Ferienkinder, Gipsmasken herzustellen und zu gestalten.

So kam eine Kindergruppe gespannt und freudig im Jägerhaus zusammen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Christian Holzer und dem bewährten Helferteam, gab Ulrike Böhrer-Leibold einen Überblick über den Ablauf des Nachmittags.

Am „Demonstrationsobjekt“  Hella zeigte sie den Kindern die Vorgehensweise. Dabei stellte sie den angenehmen Charakter des Aufbringens von Creme und Gipsbinden in den Vordergrund (… wie bei einer Gesichtsmassage oder der Kosmetikerin). Jeder hat Verantwortung für den Partner, dass es diesem wohlergeht und die Maske gelingt. Die Kinder arbeiteten konzentriert und fachgerecht, genossen das eigene Tun und ihr Erlebnis.

Nach der  Pause mit Brezeln und Gesprächen zu Ferienerlebnissen, gingen sie an die Umsetzung ihrer eigenen Ideen.  Mit Wasserfarben entstanden Annäherungen an sich selbst, eine Abbildung der lieben Oma, bunte oder gruselige Masken. Einige Kinder gaben eine Rückmeldung zu ihrer Idee und welche neuen Erfahrungen sie gemacht haben. 

Übereinstimmend fiel das Urteil der Kinder aus, einen schönen Nachmittag zusammen verbracht zu haben und wie schnell drei Stunden vorbei sein können.

Ein Lob an die Kinder für ihre angenehme Mitarbeit und den Helferinnen und Helfern.

Bahnübergang Kleinsteinbach – es gibt nur eine gute Lösung!

12 Jahre intensive Diskussion liegen hinter uns. Zu Ende diskutiert ist aber noch nicht, weshalb die SPD-Fraktion erneut die Bürger zum Thema vor Ort eingeladen hat. 2011 konnten wir eine unsinnige Planung verhindern. Die Bahn wollte, dass nur noch Kfz den Übergang passieren. Fußgänger sollten ausgeschlossen und über eine hohe stählerne Brücke auf Höhe des Parkplatzes hinter der Ortsverwaltung verbannt werden. Wir kämpften in konzertierter Aktion dagegen an und erhielten grünes Licht von der Bahn für eine helle, behindertengerechte und großzügige Fußgängerunterführung an Stelle des Übergangs und eine Straßenanbindung von der B 10 auf die Industriestraße in Höhe des Buswendeplatzes. Die Ampel wurde aber wieder auf Rot gestellt, als die Mehrheit des Gemeinderates 2015 aus finanziellen Gründen kalte Füße bekam. Einzig die SPD-Fraktion verfolgt bis zum heutigen Tag geschlossen eine feste Linie. So wollen wir die Umsetzung der aktuellen Bahn-Pläne mit Abriss des alten Bahnhofs und Aufweitung des Übergangs verhindern. Folgen einer solchen Lösung wären lange Schließzeiten, wenn es schlecht läuft auch über 10 Minuten, Wiedereinführung der Schnellfahrtstrecke mit 110 km/h Bahn-Tempo und das bei Halbschranken und dem zumeist schlechten S-Bahn-Takt. Nur der Bahn würde das helfen. Wir müssten aber auch in dem Fall ordentlich mitbezahlen und könnten nicht verhindern, dass Fahrgäste bei geschlossenen Schranken die Gleise überqueren. Dies hat die SPD-Fraktion den Bahnvertretern im Juli 2017 sehr deutlich gesagt und u. a. zu hören bekommen, dass der sicherste Bahnübergang ein beseitigter Bahnübergang ist. Die Bahn hätte nämlich immer noch den gesetzlichen Auftrag den Bahnübergang vollständig zu beseitigen, jedoch mit erheblicher finanzieller Beteiligung der Gemeinde. Seit Mai 2018 zeichnet sich nun eine Gemeinderatsmehrheit für diese einzig gute Lösung ab. Wir müssen die Bahn wieder an unsere Seite bringen. Daran haben wir bei der Verkehrsschau im Mai 2018 gearbeitet und ein deutliches Signal der Bahn-Vertreter vernommen, dass die gute Lösung noch nicht vom Tisch sei. Dafür setzen wir uns ein, auch wenn eine solche Lösung die Gemeinde 3,8 Mio. € mehr kosten könnte.

Bild: SPD

Südumfahrung – endlich die Chance ergreifen

Über 20 Jahre unermüdlichen Einsatzes für eine Kleinsteinbacher Verkehrslösung liegen hinter der SPD. Die Gemeinderäte Angelika Konstandin und Reiner Kunzmann erläuterten Interessierten den Verfahrensstand. Es kann und darf nur die Lösung geben, welche die Mehrheit der Einwohner von einem Großteil des Verkehrs befreit. Das ist die Südumfahrung vom Stupfericher Eck bis zur Kreisgrenze nach Singen/B 10. Nicht nur der Schwerverkehr zu Edelstahl-Roßwag wäre raus, auch der Enzkreisverkehr in Richtung Autobahn. Nach heutigen Bewertungen um die 10.000 Einheiten. Mit der „großen Lösung“ konnte die SPD-Fraktion bis 2017 wegen der Kosten nicht durchdringen, weshalb wir im Januar den Haushalts-Antrag eine zweite Zufahrt für die August-Roßwag-Straße und den Reutweg zu schaffen stellten. Die Verwaltung bestätigte im April 2018, dass sich das Verkehrsaufkommen im Bereich der oberen Ochsenstraße schon im Jahr 2008 an der Kapazitätsgrenze bewegte. Eine weitere Entwicklung (über das was jetzt schon im Gange ist) und somit eine Standortsicherung für die dortige Firma wäre nicht mehr gegeben. Zuschüsse von 50 % gibt es nur bei einer Entlastungsfunktion für das innerörtliche Verkehrsnetz. Konsequenterweise schlug die Verwaltung vor, die Vorbereitungen zur Planung einer Südumfahrung anzugehen, was mehrheitlich vom Gemeinderat angenommen wurde. Der Bau würde in Bauabschnitten erfolgen; mit der Brücke und der Anbindung zwischen Bockstalstraße und Reutweg zuerst. Ob klein oder groß, die weiträumige Betrachtung, Erhebung und Beurteilung von Pflanzen- und Tierwelt läuft derzeit und dauert ein Jahr. Erst dann kann die verträglichste Trasse festgelegt werden. Es wird nur geringfügig länger dauern eine Komplettlösung vorzubereiten. Wir werden uns für eine Trasse einsetzen, die möglichst weit weg von bebautem Gebiet liegt.

 

Bild: SPD

Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter zu Gast in Waghäusel

Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter (vorne rechts) mit Vertretern des Ortsvereins

Einen Tag nach ihrer Fraktionskollegin Katja Mast machte die Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Rita Schwarzelühr-Sutter, im Rahmen ihrer Sommertour Station in Waghäusel. Dabei nutzte man die Möglichkeit, sich vor Ort über zwei aktuelle Bauthemen zu informieren.

Erste Station war dabei das Baugebiet Oberspeyerer Feld II in Wiesental. Schwarzelühr-Sutter merkte an, dass jährlich bundesweit 3.500 neue Wohnungen gebraucht werden. Im Waghäuseler Stadtteil entstehen gerade rund 200 neue Bauplätze entlang der Mannheimer Straße in Richtung der Bahntrasse. „Dabei war es uns wichtig, dass auch „sozialer Wohnraum“ entsteht“ so der Fraktionsvorsitzende der SPD Waghäusel, Lutz Schöffel. Der Begriff des „sozialen Wohnraums“ ziele darauf ab, dass Wohnraum zu erschwinglichen Preisen geschaffen wird und eben nicht zu überteuerten Mieten, die eine große Lücke in den monatlichen Finanzplan der Menschen reißen. „Es gilt, nicht den Verlockungen des Marktes zu erliegen, sondern auch zu schauen, dass man in Waghäusel gut und gerne leben kann. Dafür zu sorgen, dass es nicht günstig, aber eben erschwinglich geht, ist eine der Aufgaben, die wir als SPD vor Ort haben.“ Bei einem momentanen Quadratmeterpreis von 320€/m² ist man in Waghäusel im bundesweiten Vergleich auf einer guten Basis, was „erschwinglich“ angeht. Einen weiteren wichtigen Punkt, den es beim Bauen zu beachten gilt, bringt Rita Schwarzelühr-Sutter vor Ort an der Eremitage ein: „Wichtig ist auch, dass man bei neuen Baugebieten eine soziale Durchmischung hinbekommt. Das tut dem gesellschaftlichen Miteinander gut und verhindert, dass sich Stadteile bilden, die quasi nur aus einer gesellschaftlichen Schicht bestehen“ so die Staatssekretärin.

Termine:

17. August, 19:00 Uhr: Treff im Wiesentaler Park

24. August, 18:30 Uhr: Offener Stammtisch, Grillstube Kirrlach

Bundestagsabgeordnete Katja Mast zum „Polit-Café“ in Waghäusel

Katja Mast (Mitte) im Rahmend es Polit-Cafés

Die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg, Katja Mast, war auf Einladung des Kreisvorsitzenden Christian Holzer vergangenen Donnerstag im Rahmen ihrer Sommertour zu Gast in Waghäusel. Zunächst nahm sie einen Termin bei der Agentur für Arbeit in Wiesental wahr, bevor sie am Mittag zum „Polit-Café“ ins Café am Kreuz in Kirrlach lud. Zahlreiche Waghäuseler Genossinnen und Genossen nahmen die Möglichkeit zum Austausch in lockerer Runde wahr.

Neuer Generationenvertrag

Mast, seit 2005 für den Wahlkreis Pforzheim im Bundestag vertreten und dort stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für Arbeit, Soziales, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, betonte in ihrer kurzen Eröffnung: „Nur mit der SPD wird es Fortschritte in den brennenden Themen Rente, Wohnraum und soziale Gerechtigkeit geben.“ So betonte Mast, dass derjenige, der „für Sicherheit und Verlässlichkeit in der Rente nur sorgen will, einen neuen Generationenvertrag schafft. Das erfüllen die Bundesregierung und Sozialminister Heil mit dem nun vorliegenden Rentenpaket. Es stellt einen Wendepunkt in der Rentenpolitik dar.“ Bezüglich der jüngsten Kritik aus Reihen der Arbeitgeberverbände ergänzt sie: „Alle, die dies kritisieren, wollen die gesetzliche Rente schwächen und weniger Sicherheit im System garantieren. Sozialer Frieden braucht aber diese langfristigen Zusagen für alle Generationen in der Rentenversicherung.“

Frühkindliche Bildung im Fokus

Mast richtete den Blick auch auf das Thema frühkindliche Bildung: „Die SPD denkt frühkindliche Bildung in einem Dreiklang aus mehr Betreuungsplätzen und flexiblen Betreuungszeiten, einer stetigen Qualitätsentwicklung und dem Einstieg in die Gebührenfreiheit. Darum kümmern wir uns in Bund und Land. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen, eine angemessene Bezahlung, gute Entwicklungs-perspektiven, starke Leitungen und mehr multiprofessionelle Teams.“

Termine

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30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten: Abfahrt: …

11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium

19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur

02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium

09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur

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