Deutschlandweit und insbesondere in unserer Region steigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und somit logischerweise auch die Nachfrage nach sozial gefördertem Wohnraum. Deshalb möchten wir uns mit der Definition einer im allgemeinen Sprachgebrauch als „Sozialwohnung“ bezeichneten Unterstützungsleistung auseinandersetzen. Für solche, mit öffentlichen Mitteln gebaute Wohnungen gelten festgelegte Mietpreise je Quadratmeter, die in der Regel günstiger sind, als das ortsüblich anzutreffende Mietniveau.
Den gesetzlichen Rahmen hierfür bilden das Wohnungsbindungsgesetz und das Wohnraumförderungsgesetz. Darin ist u. a. geregelt, wer anhand seines Einkommens zum Kreis der Berechtigten zählt. Diese Einkommensgrenzen sind je Bundesland und teilweise auch regional unterschiedlich gestaltet. Dabei liegen diese Grenzen gar nicht so niedrig, wie man vielleicht vermuten würde.
Dies lässt sich an einem einfachen, nicht auf Karlsdorf-Neuthard bezogen, Beispiel veranschaulichen:
Eine vierköpfige Familie mit einem Jahresnettoeinkommen von ca. 26.500,00 € hat bereits Anspruch auf eine „Sozialwohnung“. Bei einer Familie, in der sich ein Elternteil um die Kinder kümmert und deshalb nicht arbeiten kann, muss der andere Elternteil ein Monatsnettoeinkommen von über 2.000,00 € erzielen. Das zu überbieten schaffen sicherlich nicht alle.
Es ist deshalb nachvollziehbar, dass durchaus auch normal erwerbstätige Familien unter diesen Förderrahmen fallen. Allerdings besteht kein Anspruch auf die Zuweisung einer Sozialwohnung.
Seit kurzem sind die Inschriften auf dem Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem alten Friedhof in Karlsdorf wieder gut lesbar. Mitarbeiter des Bauhofs haben die völlig verblassten Namen der 60 gefallenen Männer, auf Anregung unserer Gemeinderatsfraktion hin, mit Farbe, Geduld und ruhiger Hand aus dem Stein hervorgearbeitet. Für diesen Einsatz wider das Vergessen, der auch weitere Mahnmale einschloss, möchten wir uns herzlich bedanken!
Am 11. November jährte sich das Ende des 1. Weltkrieges zum 100. Mal. Dieses Denkmal soll uns immer wieder Mahnung sein, solches Grauen nicht wieder zuzulassen. Und dieses Denkmal soll uns auch an all diese jungen Männer aus unseren Familien erinnern, die ihr Leben sinnlos und grausam fern der Heimat verloren haben.
Das Vierteljahrhundert ist voll: Am 10.11.2018 fand der 25. SPD-Kinderflohmarkt statt. Längst ist die Veranstaltung den Kinderschuhen entwachsen und erfreut sich mittlerweile überregionaler Beteiligung. An über 100 Ständen konnte man feilschen, ein Schnäppchen machen, Sammlungen komplettieren, Kleiderschränke auffüllen und noch vieles mehr.
Das ausgesprochen milde und trockene Wetter, das sich nun schon viel zu lange in der Region hält, kam uns gerade recht, denn die Zentralheizung in der Altenbürghalle wird aktuell komplett erneuert und war deswegen komplett aus. Bei den fast frühlingshaften Temparaturen fanden so zahlreiche Schnäppchenjäger den Weg zu uns und mussten im Getümmel wahrlich nicht frieren. Nach rund 2 Stunden waren die allermeisten zufrieden: Jene die verkauften, jene die kauften und auch wir als Veranstalter.
Erneut sehr gut angenommen wurde unser Spendentisch für die Bruchsaler Tafel, so dass wir eine ordentliche Wagenladung übergeben konnten. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für Ihre Großzügigkeit!
Bedanken möchten wir uns insbesondere auch bei allen, die vollbeladen aus nah und fern anreisten und so für ein ausgesprochen vielseitiges Angebot sorgten, die zum leckeren Kuchenbuffet beitrugen, die für die Umsätze sorgten, die uns seitens der Gemeindeverwaltung u. a. mit Heizgebläsen unterstützten und nicht zuletzt bei der Brandwache der Feuerwehr, die ein wachsames Auge auf die Sicherheit hatte! Dank auch an die eifrigen Helferinnen und Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Für alle, die in 2019 bei der Neuauflage mit dabei sein möchten, die sollten sich unbedingt den 9. November 2019 vormerken.
Zahlreiche Besucher konnte der Ortsvereinvorsitzende Martin Gern am 30.10.2018 bei der Informations- und Diskussionsrunde mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Born zum Thema bezahlbarer Wohnraum begrüßen. Daniel stellte zunächst die Problematik auf dem Wohnungsmarkt dar. Anschließend gab er einen Überblick zu möglichen Lösungsansätzen aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion. Thematisiert wurden dabei die u. a. die Landesbauordnung, innerörtliche Nachverdichtungen, Schaffung von Sozialwohnungen und Wohnungstausche. Die folgende ausgiebige Diskussion war sehr problemorientiert und lebhaft. So wurde auch ein Blick über die Ballungszentren hinaus auf die Sorgen und Nöte von ländlicheren Regionen geworfen.
Auch der Vorsitzende des Kreisverbandes, Christian Holzer, bedankte sich abschließend bei Daniel und den Anwesenden für den interessanten Abend.
Hoch her ging es bei der Gemeinderatssitzung am 23. Oktober. Der aber eindeutig strittigste Punkt an diesem Abend war unser Antrag zur Förderung von Tageseltern. Dazu hier die aus unserer Sicht wesentlichsten Fakten:
Unsere Gemeinde ist eine von nur drei Gemeinden des nördlichen Landkreis Karlsruhe, die noch keine direkte Förderung von Tageseltern hat. 22 Gemeinden haben eine solche.
Wir haben aktuell nur 2 Tageseltern, andere Gemeinden unserer Größe haben z. T. über 10. Ein Zusammenhang mit der Förderung ist daher sehr naheliegend.
Unser Vorschlag stellt keine Konkurrenz oder gar Herabsetzung unseres sehr guten Betreuungsangebotes in den Kindergärten dar, sondern eine Erweiterung bzw. Ergänzung dieses Angebots für Eltern in besonderen Situationen (spezielle Arbeitszeiten, Wochenendfamilien oder Alleinerziehende).
Finanziell stellt unser Antrag ein sehr überschaubares Risiko dar, da wir lediglich die Übernahme der Qualifizierungskosten von einmalig 400 € vorgeschlagen haben. Als Beispiel hieße das: Einmalige Kosten von lediglich 800 € für die Verdoppelung unseres Angebots an Tageseltern.
Wir können viele Argumente, die bei der ausgiebigen Diskussion gegen diesen Antrag vorgebracht wurden, nicht nachvollziehen. Schließlich wurde mehrheitlich der vermittelnde Vorschlag der Gemeinde angenommen, die Thematik umfassender aufzubereiten und dem Gremium nochmals zur Abstimmung vorzulegen. Es besteht somit die Chance bei einem zweiten Anlauf doch noch die wünschenswerte Verbesserung in der Betreuungssituation zu erreichen.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …