Rückblick auf die Gemeinderatssitzung vom 22.01.2019

Sehr zur Freude unserer Fraktion wurde bei der Gemeinderatssitzung am 22. Januar 2019 beschlossen, eine Prüfung des Uferwegs am Saalbach (beim alten Friedhof in Karlsdorf) vorzunehmen. Geprüft wird, ob eine Beleuchtung, welche die Sicherheit des viel genutzten Weges erhöhen würde, wirtschaftlich durchführbar ist. Unsere Fraktion hatte bereits 2014 diesen Wunsch geäußert und ist nun froh, dass der Antrag der Freien Wähler breite Zustimmung erhielt.

Wesentlich schwieriger war die Entscheidungsfindung im Themengebiet der Wohnraumschaffung. Wie bereits bekannt, vertreten wir hierbei das Ziel einer „vertretbaren Nachverdichtung“ und somit einer Schaffung neuen Wohnraums, der nicht die dörflichen Strukturen gefährdet und unbebaute Flächen schont. Gleich zwei Bauanträge für den Bau von je 8 Wohneinheiten auf einem Grundstück zeigten uns allerdings auch, dass es hierbei Grenzen geben muss.

Erster Kommunalkongress in Forst

Diskussionsrunde beim Kommunalkongress


Am 18. Januar 2019 fand der erste Kommunalkongress des SPD-Kreisverbandes Karlsruhe-Land in Forst statt. Auch aus unserer Gemeinde machten sich einige Interessierte auf den Weg. Der Kreisvorsitzende Christian Holzer konnte dazu im Alex-Huber-Forum zahlreiche Gäste begrüßen. Darunter der neue SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch, den Vorsitzenden der Kreistagsfraktion Markus Rupp, Vertreter der AWO und der Gewerkschaften. In seiner prägnanten Rede erläuterte Andreas Stoch die Sicht der Landes-SPD u. a. auf die Kita-Gebühren, das dazu angestrebte Volksbegehren und die Bedeutung der EU. In einer sich anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Kernthemen Digitalisierung, Wohnungsmarkt, demografischer Wandel und Klimaschutz thematisiert. Danach ging es in kleineren Gruppen an die Vertiefung der Themen Kindergärten und Pflege, wobei viele Fragen, die man auch aus der öffentlichen Diskussion kennt, beantwortet werden konnten. Markus Rupp, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, stimmte das Publikum auf den Kommunalwahlkampf ein und lobte die Bereitschaft der Kandidatinnen und Kandidaten sich für das Gemeinwohl und eine lebendige Demokratie zu engagieren. Zum Abschluss nutzte unsere Delegation die Möglichkeit bei einem Bier oder autofahrerfreundlicheren Mineralwasser den gelungenen Abend Revue passieren zu lassen und sich mit anderen Ortsvereinen auszutauschen.

Haushalt 2019

Traditionell fand in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres, am 18.12.2018, die Verabschiedung des Haushaltes für das kommende Jahr statt. Gar nicht traditionell war die Form der diesjährigen Haushaltsvorlage. Erstmals baiserte die auf dem neuen kommunalen Haushaltsrecht. Damit löst die sogenannte Doppik die bisherige Kameralistik ab. Unsere Gemeindratsfraktion hat sich umfassend mit dem Zahlenwerk befasst und stimmte allen Haushalten zu.

Lesen hier die Stellungnahme unserer Fraktion.

Unterzeichnung des Erbpachtvertrages zur Zehntscheune

Noch kurz vor Weihnachten war unser Fraktionsvorsitzender Martin Gern bei einem besonderen Moment dabei. Im Rathaus wurde der Erbpachtvertrag zwischen der Gemeinde und der Bürgerstiftung Karlsdorf-Neuthard e. V. unterzeichnet und notariell beurkundet. Damit wird dem Verein das Grundstück mit der Zehntscheune für 50 Jahre unentgeltlich überlassen. Die SPD freut sich über das bisher im Projekt Zehntscheune Erreichte, den engagierten ehrenamtlichen Einsatz vieler helfender Hände und hat Respekt vor der Zielstrebigkeit und Risikobereitschaft der Verantwortlichen.

Sozialer Wohnungsbau


Deutschlandweit und insbesondere in unserer Region steigt die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und somit logischerweise auch die Nachfrage nach sozial gefördertem Wohnraum. Deshalb möchten wir uns mit der Definition einer im allgemeinen Sprachgebrauch als „Sozialwohnung“ bezeichneten Unterstützungsleistung auseinandersetzen. Für solche, mit öffentlichen Mitteln gebaute Wohnungen gelten festgelegte Mietpreise je Quadratmeter, die in der Regel günstiger sind, als das ortsüblich anzutreffende Mietniveau.

Den gesetzlichen Rahmen hierfür bilden das Wohnungsbindungsgesetz und das Wohnraumförderungsgesetz. Darin ist u. a. geregelt, wer anhand seines Einkommens zum Kreis der Berechtigten zählt. Diese Einkommensgrenzen sind je Bundesland und teilweise auch regional unterschiedlich gestaltet. Dabei liegen diese Grenzen gar nicht so niedrig, wie man vielleicht vermuten würde.

Dies lässt sich an einem einfachen, nicht auf Karlsdorf-Neuthard bezogen, Beispiel veranschaulichen:

Eine vierköpfige Familie mit einem Jahresnettoeinkommen von ca. 26.500,00 € hat bereits Anspruch auf eine „Sozialwohnung“. Bei einer Familie, in der sich ein Elternteil um die Kinder kümmert und deshalb nicht arbeiten kann, muss der andere Elternteil ein Monatsnettoeinkommen von über 2.000,00 € erzielen. Das zu überbieten schaffen sicherlich nicht alle.

Es ist deshalb nachvollziehbar, dass durchaus auch normal erwerbstätige Familien unter diesen Förderrahmen fallen. Allerdings besteht kein Anspruch auf die Zuweisung einer Sozialwohnung.

Termine

Alle Termine öffnen.

30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten: Abfahrt: …

11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium

19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur

02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium

09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur

Alle Termine

Social Media

Jusos Karlsruhe-Land

jusos-Logo