1000 Meter und viel Müll

Die Forster Sozialdemokratie hatte zur Aktion „Kampf dem Plastikmüll“ aufgerufen. Bereits im März und April hatte der Ortsverein nzur Aktion aufgerufen und in diesen Monaten durchgeführt. „Zigarettenschachten, Pappbecher, Strohhalme, Kleidungstücke, alles war dabei. Jedem muss klar sein, dass gerade Plastikmüll sich nicht in Luft auflöst, sondern viele Jahrzehnte unsere Umwelt belastet“, so der Ortsvereinsvorsitzende Christian Holzer. „Der Plastikmüll nimmt zu und gefährdet auch unsere Tierwelt“, ergänzt Judith Thomsen. Über 5 Säcke voll mit Müll kamen nach circa 1000 Meter zusammen. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir drei Monate nach unserer letzten Aktion wieder so viel Müll einsammeln. Das ist erschreckend“, resümiert Vorstandsmitglied Jennifer Holzer. "Jeder kann ein Beitrag zu mehr Umweltschutz und für eine solidarische Gesellschaft leisten“, so Elke Krämer, stellv. Ortsvereinsvorsitzende abschließend.

Was muss Demokratie aushalten und wo dürfen wir nicht weiter schweigen?

Vor einiger Zeit, hatte ich eine rege Diskussion mit einem Freund, dieser war der Überzeugung, dass wir nicht auf die populistischen, rassistischen und plakativen Posts der AfD eingehen sollten.

Stattdessen sollten wir sie mit Ignoranz strafen! Doch strafen wir sie damit, oder geben wir Ihnen nicht tatsächlich einen Raum, in dem sie ungehindert und auf widerliche Art und Weise Ihr Gedankengut verbreiten können?

In den letzten Wochen hat sich der Ton auf der Facebookseite des Ortsverbandes Waghäusel der AfD verschärft, die Posts haben zu 90% direkt oder indirekt mit Integration, Flüchtlingen und Islam zu tun. Was ist eine angemessene Reaktion, sich auf eine Diskussion auf der Seite mit der AfD und Ihren Sympathisanten einlassen, so tun als gäbe es diesen Rechtsruck, auch im Ortsverein Waghäusel nicht oder das Thema nicht auf der besagten Facebookseite zu belassen und ganz konkret und öffentlich Stellung zu beziehen?

Natürlich ist es nicht leicht, zu Entscheiden welchen Weg man geht, aber eines muss allen Demokraten/innen klar sein, nicht darauf einzugehen, kann nicht der Weg sein. Wir alle haben in den letzten Jahren gemerkt, wie sich die Grenzen des sagbaren, des tolerierbaren verschoben haben und noch weiter verschieben! So fing das ganze schon einmal an und es ist jetzt unsere Pflicht, uns diesem Prozess und der AfD, auch hier in Waghäusel, entgegen zu stellen!
Schweigen heißt stille Zustimmung und ich kann und will nicht glauben, dass meine Mitbürger/innen in Waghäusel tatsächlich diesem menschenverachtenden und rassistisch motiviertem Gedankengut der AfD zustimmen!

Unter dem Deckmantel, keine Beleidigungen auf Ihrer Seite zu akzeptieren werden kritische Beiträge gelöscht, mit dem Hinweis „Wenn Ihnen das aus persönlicher Geistesschwäche unmöglich ist, besuchen Sie am besten unsere Seite nicht mehr.“

Doch die Beleidigung anderer Menschen, ist bei der AfD schon immer ein probates Mittel gewesen.

Ja, für seine Überzeugungen einzutreten, kann manchmal durchaus unangenehm werden, aber wenn wir uns aus Angst zurückhalten und uns nicht offen und direkt dem entgegenstellen, werden wir bald von dererlei Gedankengut umgeben sein und es wird die Norm. Und so werden aus Lügen, die gefühlte Wahrheit derer die zu lange geschwiegen haben.

Lasst uns zusammen gegen den Hass und die Ausgrenzung der AfD Stellung beziehen und zeigen, dass die Sozialdemokratie, sowie auch alle anderen Demokraten/innen in Waghäusel noch da sind und uns gemeinsam gegen den Hass und die Intoleranz stellen.

Herzlichst Ihr Mark Müller

 

 

Sommerwandern mit der SPD: Wann wir schreiten Seit´an Seit`

Von Untergrombach durch die Ungeheuerklamm zum Backhaus Sallenbusch

Das Thermometer zeigte weit mehr als 30 Grad und trotzdem trafen sich begeisterte Wanderer aus Heidelshem, Bruchsal und natürlich Untergrombach vor der Verwaltungsstelle um die Ungeheuerklamm zu entdecken und zu durchwandern. Wanderführer waren das Ehepaar Gross. Nach bereits wenigen Schritten war die Aussicht phänomenal! In Richtung Norden konnten wir bis Heidelberg schauen, im Westen waren die Pfälzer Berge zu sehen und im Süden sahen wir die Türme der Karlsruhe Raffinerie.

Der Weg schlängelte sich zwischen Steinbrüchen und Abhängen durch das Naturschutzgebiet. Kaum eine Menschenseele war unterwegs...Nach einer knappen Stunde strammen Fußmarsches erreichten wir die "Klamm" was so viel wie kleines Tal bedeutet. Sehr beeindruckend, wie sich die Natur hier austoben kann! Wir überquerten die Klamm über eine schöne Holzbrücke und trafen auf der anderen Seite unsere Wanderfreunde aus Obergrombach.

Die Landschaft veränderte ihr Gesicht: Reben tauchten auf als wir den Wald verließen und in der Ferne war der Dobel zu sehen. Wir bahnten uns den Weg über Wiesen und Felder bis wir schließlich im Sallenbusch ankamen. Zwei Stunden Marsch Bergauf und Bergab, da hatten wir unsere Flammbrote, Bratwürste oder einen Wurstsalat wahrlich verdient und so speisten wir und tauschten Gedanken aus.

Einige waren mit dem Auto dazugekommen und boten uns einen komfortablen Heimweg an.

Wann wir schreiten Seit an Seit wird bald wiederholt! 

KaMe

Pflanzenkübel und Sitzmöblierung

Er ist richtig klasse geworden, unser Schlossvorplatz! So hatten wir uns das vorgestellt, als wir bei den Haushaltsberatungen beantragt hatten, unseren Schlossvorplatz deutlich zu verschönern. Er war immer trostloser geworden, weil man die ursprünglich dort angepflanzten Bäume sukzessive hatte entfernen müssen. Sie warenleider abgestorben. Besonders zufrieden sind wirdamit, dass nicht nur die Ettlinger, sondern auch die vielen auswärtigen Schlossfestspielbesucher die neue Optik sehr positiv beurteilen. Unser herzlicher Dank gilt deshalballen Beteiligten.

Windkraft in Waghäusel?

Klimaschutz ist das große Thema von heute!

Die Energiewende, d.h. die schrittweise Abkehr von der Nutzung fossiler Brennstoffe, wurde schon vor einigen Jahren durch Gesetze und Entscheidungen der Bundesregierung auf den Weg gebracht. Die deutlich erfahrbare und nicht mehr zu leugnende Klimaveränderung erfordert nun unser schnelleres Handeln, jetzt. Der zügige Ausbau der klimaneutralen, erneuerbaren Energiegewinnung ist das Gebot der Stunde. Diese gewaltige Aufgabe hat man bisher einfach so dem „Markt“, dem freien Spiel der Kräfte überlassen, mit dem schlechten Ergebnis, dass sich der Strompreis in den letzten Jahren für einen einfachen Vierpersonen-Haushalt geradezu verdoppelt hat!

Das können wir so nicht hinnehmen. An alle zukünftigen Planungen und Maßnahmen stellen wir deshalb die Bedingung der Sozialverträglichkeit, die finanzielle Belastung der Bürgerinnen und Bürger ist zu begrenzen.

Das ist auch in der Diskussion um die geplante Investition von 4 Windkraftanlagen auf unserer Gemarkung zu bedenken. Die Stadt Waghäusel hat ihre Hausaufgaben frühzeitig gemacht und im Flächennutzungsplan sogenannte Ausschlussfächen ausgewiesen, damit ein Windrad nicht in der Nähe der Wohnbebauung errichtet werden darf.

Im Austausch mit unseren Einwohnern bemühen wir uns um eine sachlich-kritische, aber konstruktive und lösungsoffene Haltung zu diesem Thema. Und Windkraftanlagen können im künftigen Energiemix eine verbrauchernahe, dezentrale Lösung sein. Auch die Möglichkeit der genossenschaftlichen Bürgerbeteiligung ist zu prüfen. Aber es bleiben noch viele Unwägbarkeiten und offene Fragen.

Uns fehlen noch weitere und genauere Informationen, z.B. von der Landesregierung (Abteilung Forst) als dem Waldbesitzer auf der Gemarkung Kirrlach. Vom Regionalverband, bezüglich der veränderten Angaben im Windatlas zu unserem Gebiet. Vor allem brauchen wir einen offenen, fundierten Austausch zwischen Vertretern der Umwelt- und Naturschutzverbände und dem Investor.

Wir werden an der Sache dran bleiben und Sie weiter informieren.

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30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten: Abfahrt: …

11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium

19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur

02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium

09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur

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