"Die Zeit zum handeln ist jetzt"
Die Forster Sozialdemokraten sind zu einer Mitgliederversammlung zusammengekommen. Der Ortsvereinsvorsitzende Christian Holzer blickte zunächst zurück auf ein ereignisreiches Jahr. "Es war ein anstregendes und spannendes Jahr. Durch die Gemeinderats- Kreistags- und Europawahl hatten wir weit über 40 Termine und haben einen engagierten Wahlkampf geführt, bei dem wir mit konkreten Ideen um das Vertrauen der Forster Bürgerinnen und Bürgern geworben haben", so Holzer. Holzer weiter: "Wir wären keine progressive Partei, wenn wir uns nicht weiter verbessern wollen. Wir müssen wieder auf Höhe der Zeit sein."
Rückblickend auf den Wahlkampf wurde auch festgehalten, dass nicht alle Printmedien von nöten gewesen wären - "Weniger ist machmal mehr". Der Vorstand bedankte sich nochmals bei allen Kandidatinnen und Kandidaten, die auf der SPD-Liste bei der Gemeinderats- und Kreistagswahl kandidiert haben
In einer lebendigen Diskussion wurde über die Marschrichtung der Forster SPD diskutiert.
Eine soldiarische, ökologische und fortschrittliche Gemeinde ist das Ziel der SPD. Hierzu sollen im kommenden Jahr diverse Anträge erarbeitet, diskutiert, beschlossen und im Gemeinderat eingereicht werden. So soll u.a. die Gemeinde sich an der Sozialregion Karlsruhe, durch die Einführung des Karlsruher Passes und Kinderpasses beteiligen. Holzer berichtete am Ende der Versammlung in seiner Funktion als Kreisvorsitzender über das Volksbegehren Gebührenfreie-Kitas und die geplante Mobilitätskampagne der Kreis-SPD. So fordert der Kreisvorstand eine Investitionsoffensive in den Personennahverkehr und ein 365€-Jahresticket. "Wir wollen eine nachhaltige Basismobilität für ALLE Menschen. Mobilität heißt Freiheit und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben", erläutert Holzer.
Ganz im Zeichen der Mobilität stand die jüngste Delegiertenkonferenz der Kreis-SPD vergangenen Dienstag. Mit großer Mehrheit verabschiedeten die Genossinnen und Genossen in Walztalbach einen Antrag zur Investitionsoffensive in den Personennahverkehr und die Einführung eines 365 €-Jahrestickets für den KVV. 1 Tag = 1 Euro – in Wien bieten die Verkehrsbetriebe ein solches Modell bereits seit 2012 an. Die Folge: Mehr Menschen haben dort ein Jahresticket für den Öffentlichen Nahverkehr als ein Auto. Auch mehrere deutsche Städte diskutieren über die Einführung eines 365€ -Tickets. Wir möchten, dass der ÖPNV nicht nur in Städten bezahlbar wird, sondern auch in ländlicheren Regionen. Derzeit kostet eine Einzelfahrt von Waghäusel nach Karlsruhe 5,10€, eine Jahreskarte für dieselbe Strecke 1.248,00€. Solche Preise sorgen dafür, dass – obwohl wir in Waghäusel eine eigentlich gute Anbindung an den Personennahverkehr haben – viele Menschen aus Kostengründen das Auto eben doch nicht stehen lassen. Die Folge: Die Fahrgastzahlen im KVV sanken zuletzt sogar. In Zeiten chronisch verstopfter Straßen und des Klimawandels ist das eine fatale Entwicklung! Statt noch mehr Individualmobilität wollen wir eine nachhaltige Basismobilität für ALLE.
Die Delegierten der SPD Waghäusel haben den Antrag auf eine Investitionsoffensive in den KVV und das 365€ Jahresticket einstimmig unterstützt. Wir sind froh, dass sich die Kreis-SPD entschlossen für soziale und ökologische Mobilität einsetzt!
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Bildbeschreibung: Die Deligierten der SPD Waghäusel: David Heger, Lechnauer-Müller, Tina Hambsch. Nicht im Bild: Mark Müller
Im Vorfeld der von der Gemeindeverwalung für September geplanten öffentlichen Spielplatzbegehung mit Bürgermeister und Gemeinderat hatten wir zu einer Fragebogenaktion aufgerufen, bei der wir die Bürgerinnen und Bürger um ihre persönliche Beurteilung der Spielplatzsituation gebeten haben. Wir bedanken uns vielmals bei allen, die sich daran beteiligt haben und uns ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge haben zukommen lassen! Leider konnte diese Besichtigungstour nicht stattfinden und ein neuer Termin ist noch nicht bekannt. Deshalb haben wir die Rückmeldungen nun in einem Antrag an die Verwaltung zusammengefasst.
Insbesondere wenn es um Krieg, Vernichtung und millionenfachen Tod geht, ist auch der Blick zurück wichtig. Der Volkstrauertag erhält die Erinnerung an die beiden Weltkriege wach. Dies ist umso wichtiger, je weniger die Zeitzeugen und desto blasser die Erinnerungen werden. Man sollte meinen, dass die Erfahrungen aus diesen beiden Kriegen die grenzenlose Menschenverachtung totalitärer Regime jedem eindrucksvoll und dauerhaft vor Augen geführt hat. Jüngste Entwicklungen lassen einen daran sehr stark zweifeln. Das macht uns fassungslos und zeigt die große Bedeutung solcher regelmäßiger Gedenkveranstaltungen.
Die SPD-Fraktion konnte sich zusammen mit der interessierten Bevölkerung ein eindrucksvolles Bild vom Leistungsstand unserer Feuerwehr machen. Im Rahmen der Übung im und um den Don Bosco-Kindergarten galt es z. B., eine verletzte Person zu finden und zu bergen. Diese qualifizierte, mitunter lebenswichtige und -gefährliche, ehrenamtliche Arbeit für unsere Gemeinde und oftmals auch darüber hinaus, verdient unser aller Respekt. In diesem Zusammenhang sehen wir auch die Leistungen der Notfallhilfe des DRK Neuthard. Deshalb steht es für die SPD-Fraktion außer Frage, dieses Engagement nun auch besser als bisher finanziell zu entschädigen. Den entsprechenden Verwaltungsvorschlag tragen wir daher gerne mit.
Für die Zukunft zuversichtlich stimmt einen schließlich auch die beeindruckende Anzahl der an der Übung teilnehmenden Nachwuchsfeuerwehrfrauen und -männer.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur