Liebe Ettlingerinnen und Ettlinger,
seit Beginn der Woche ist neu geregelt, wie mansich in Zeiten von Corona künftig im ÖPNV zu verhalten hat. Es gilt nun eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, in Bussen und Bahnen. Empfohlen wird das Tragen einer Mund- und Nasenmaske, gerne selbst genäht, aber nicht gehäkelt. Auch Schal oder Halstuch zählen, wenn Mund und Nase bedeckt sind. Buß- und Verwarnungsgelder sind ab dem 4. Mai vorgesehen, die Höhe ist noch nicht bekannt. Die Abstandsregeln sind natürlich auch weiterhin einzuhalten. Aber was tut man seitens der AVG, um den öffentlichen Nahverkehr sicher zu machen? Diese Frage wurde mehrfach an uns herangetragen. Wir haben uns deshalb für Sie schlau gemacht. Die AVG teilte auf Anfrage mit, dass die Busse und Bahnen täglich mit Desinfektionsmitteln gereinigt werden. Die betroffenen Stellen sind die Haltestangen, Türöffner und die Griffe an den Sitzen. Zusätzlich werden die Fahrerarbeitsplätze desinfiziert. Die Bahnen öffnen an den Haltepunkten alle Türen zur Durchlüftung. Die Vorgehensweise entspricht den Vorgaben des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), wo man auch weitere Maßnahmen nachlesen kann. Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt. Und bleiben Sie gesund!
Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Vorsitzender
Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion
Die SPD ist sich einig in der großen Zustimmung zu diesem Leuchtturmprojekt in der Bruchsaler Südstadt. Nicht ganz einig waren wir uns in der Bewertung von Details, welche später in nicht öffentlicher Sitzung besprochen werden.
Aber zunächst freuen wir uns über die kommunalen Investitionen im Sanierungsgebiet Waldsiedlung, über die Investitionen der Stadtwerke im Bereich Fernwärme, an welche das Seniorenzentrum ja angeschlossen werden soll und nicht zuletzt über diese Vorlage. Damit wird ein Schlußpunkt unter die Diskussionen um die weitere Verwendung des Gemeindezentrums St. Anton gesetzt. Das Zentrum war unter großer Mühe und ehrenamtlicher Mithilfe der Südstadtbevölkerung in den 60er Jahren errichtet worden, was einer der Gründe für den hohen Grad an Emotionalisierung ist.
SPD-Generalsekretär Sascha Binder hat die jüngsten Äußerungen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer zum Umgang mit der Corona-Krise als „menschenverachtend“ scharf kritisiert. „Den Wert von Menschen nach ihrer Funktionalität und ihrem Alter zu bewerten, hätte ich nun nicht von einem grünen Parteimitglied erwartet, selbst von Herrn Palmer nicht“, betonte Binder. Im Hinblick auf die Stellungnahme der beiden Grünen-Landesvorsitzenden hielt Binder fest: „Herr Palmer ist ein Grüner. Mal sehen, wie lange er es nach Ansicht seiner Partei bleiben kann.“
In den vergangenen Jahren gab es im Vergleich mit den Umlandgemeinden in Karlsdorf-Neuthard stets sehr wenige Tageseltern. Derzeit sind es nur zwei und sie können die bestehende Nachfrage nicht abdecken. Tageseltern ergänzen auf privater Basis das kommunale Kindergartenangebot der Gemeinde, in dem sie z. B. individuelle Betreuungszeiten anbieten.
Aus Sicht der SPD-Fraktion war die Ursache klar: seitens der Gemeinde gab es für Interessentinnen und Interessenten, anders als anderswo, keinerlei finanzielle Unterstützung beim ungewissen Schritt in die Selbstständigkeit. Unsere Fraktion stellte deshalb einen entsprechenden Antrag, um diese Situation zu verbessern.
Die ersten Erleichterungen bei den Corona-Einschränkungen sollen es uns ermöglichen, unser Leben schrittweise wieder zu normalisieren. Doch die Fürsorge für die Gesundheit aller hat weiterhin eine hohe Priorität, und die Regelungen zur Hygiene und beim Sicherheitsabstand gelten nach wie vor.
Gerade in der Krise steht die SPD für verantwortungsbewusstes Abwägen aller Maßnahmen und kritisch-konstruktives Argumentieren. Es müssen für weitere Branchen, wie z.B. das Frisörgewerbe und die Gastronomie, gangbare Wege für die Öffnungen gefunden werden. Die Kita-Notbetreuung muss auf weitere Berufe der Eltern ausgeweitet werden. Eine pauschale Schließung der Kitas bis zum Sommer führt bei zu vielen Familien und Alleinerziehenden zu unüberwindbaren Problemen.
Die (überstürzten) Schulschließungen haben auch spürbar negative Auswirkungen. Erziehungswissenschaftler befürchten, dass die schon bestehenden ungleichen Bildungschancen noch erheblich verstärkt werden können. Aber gerade das können wir uns gesellschaftlich und auch wirtschaftlich überhaupt nicht leisten. Mit Hilfe der datenschutzkonformen Plattform Moodle ist Lernen und Kommunikation im virtuellen Klassenzimmer möglich, und viele Schulen haben dazu enorme Anstrengungen unternommen. Klar ist aber auch, die digitalen Medien können Schulbildung nicht ersetzen - Lernen ist Beziehung. Positive Beziehung schafft Motivation.
Außerdem ist das Internet bei uns viel zu langsam, und die technische Ausstattung bei jedem Kind zuhause höchst unterschiedlich. Manche Kinder erfahren daheim wenig Unterstützung.
Der SWR bietet ein lehrreiches Extra-Programm für Kinder und Jugendliche als Reaktion auf die Schul- und Kita-Schließungen:
Ab 8 Uhr „Tigerenten Club spezial“ (Es können Fragen ins Studio geschickt werden) und
ab 10.45 Uhr „Planet Schule“ und „Planet Wissen“ für Kinder aller Altersstufen.
SWR Programm: www.SWRKindernetz.de
youtube: „SWR Kindernetz plus“
Infos finden Sie auch auf unserer Homepage: https://spd-waghäusel.de
Sie können sich auch an alle Mitglieder der SPD-Fraktion wenden, wir sind für Sie zu erreichen unter Telefon 07254 2464 oder per Mail: he-ro@web.de
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur