Neuer Vorstand bei der SPD Waghäusel gewählt

„Die SPD Waghäusel lebt - und traut sich was!“,

so Angelika Nosal und Ulrike Lechnauer-Müller in ihrem gemeinsamen Rechenschaftsbericht vor der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins. Denn obwohl uns Corona für mehrere Monate ausgebremst hat, können wir auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken:  Zu knapp 30 kommunalpolitischen Veranstaltungen hat unser Ortsverein eingeladen oder daran teilgenommen. Neben wiederkehrenden Terminen wie der Teilnahme am Gemarkungsputz oder dem Stadtradeln hat die SPD Waghäusel im zurückliegenden Jahr auch zahlreiche kommunalpolitische Akzente gesetzt: Hitzig diskutiert wurde z.B. auf unserer Veranstaltung zum geplanten Lußhardt-Windpark. Große Resonanz hat unsere Forderung nach der Ausweitung von Tempo 30-Bereichen auf den Waghäusler Straßen erfahren.

Zuletzt hatten wir spontan eine Mahnwache gegen den Besuch von Rechtsextremisten in Waghäusel organisiert. Online wurde unser Bericht zur Mahnwache in rechten Kreisen deutschlandweit verbreitet und wir hundertfach mit Beschimpfungen der wüstesten Art bis hin zu Todeswünschen überzogen. Doch daneben hat uns in den letzten Tagen auch viel Solidarität erreicht - oft parteiübergreifend. Hierfür danken wir!

Wenn es sein muss, werden wir uns jederzeit wieder aus Überzeugung heraus den Antidemokraten in Waghäusel entgegenstellen. Denn auch das Eintreten für den demokratischen Diskurs ist für uns immer Teil von Kommunalpolitik.

Von unseren Mitgliedern wurden die ersten Vorsitzenden Ulrike Lechnauer-Müller und Angelika Nosal im Amt bestätigt, ebenso Lutz Schöffel und Gisela Kneisel als ihre Stellvertreter. Auch Rolf Schnitzler bleibt uns als Kassierer erhalten. Als Schriftführer wurde David Heger bestätigt, der zudem die Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit Mark Müller koordiniert. Ergänzt wird das Vorstands-Team durch die Beisitzer Herbert Baur, Kristijan Bodrozic, Tina Hambsch, Armin Reinmuth, Susanne Woll, Manuel Heilig, Patrick Weik und Sebastian Emmert. (Text: D. Heger)

Stoch: „Scholz hat gezeigt, dass er die SPD zum Erfolg führen kann“

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zur Nominierung von Olaf Scholz als Kanzlerkandidat:

„Das ist ein ganz hervorragender Vorschlag unserer Parteispitze. Olaf Scholz hat als Finanzminister und Vizekanzler gerade in dieser Krisenzeit gezeigt, dass er das Land gut und mit Augenmaß führen kann. Und als Erster Bürgermeister in Hamburg hat er eindrücklich gezeigt, dass er die SPD zum Erfolg führen kann.

Der Zeitpunkt dieser Entscheidung ist völlig richtig und sehr gut gewählt. Wir haben als SPD in einem engen Schulterschluss gezeigt, dass wir alle gut zusammenarbeiten. Jetzt kann deutlich werden, dass die SPD kraftvoll nach vorne geht, während bei der CDU die Lage vollkommen unübersichtlich ist. Heute beginnt die Zeit nach der Ära Merkel.“

Die Kunst in der Krise

Atrium des TKV 2020 ohne Bestuhlung Bild Kai Merten / TKV

Ungewohnte Stille – in diesem Theatersommer, der eigentlich keiner ist. Das Atrium des Theater und Kulturvereins Bundschuh ist wie ausgestorben.

Die Aktiven, die Schauspieler, die Maskenbildner, die Freiwilligen, die sich um die Kostüme, das Licht und den Ton  und das Bühnenbild kümmern und die fleißigen Helferlein beim Getränkeverkauf fühlen sich  ausgehebelt und handlungsunfähig  in der Warteschleife.

Die Mitglieder haben die Vorräte abgekauft, damit nichts „verdirbt“. Alles wirkt leer und verlassen, als hätte man die Zeit angehalten.

Wo sonst stetes Treiben herrscht, wo viele hundert Füße über die alten Pflastersteine laufen,

 wehen höchstens Steppenhexen.

Vor 30 Jahren in etlichen Arbeitsstunden mit reiner Muskelkraft liebevoll hergerichtet, ruht derzeit das Leben im Atrium mit seinen ca.  200 Sitzplätzen.

Peppone ärgert Don Camillo nicht und auch das doppelte Lottchen verkuppelt die Eltern ein anderes Mal.

 Der TKV ist die Institution in Untergrombach wenn es um liebgewonnene Feierlichkeiten wie beispielsweise St. Martin oder den Winterzauber geht.  „Corona bedingt“ muss St. Martin dieses Jahr ausfallen und auch der heiß geliebte und stark besuchte Winterzauber, quasi der „Untergrombacher Weihnachtsmarkt“, kann erstmals seit seiner Einführung nicht stattfinden, denn beim Winterzauber ist das Kuschelige und Gemütliche gerade das Besondere -  und mal so nebenbei: Mit Mund-Nasenschutz Waffeln backen oder Steaks grillen ist einfach nix.

Das trifft in diesem Jahr sicher viele im Landesverband Amateurtheater. Das Schlimme ist, die monatlichen Kosten laufen weiter. Jetzt wäre Gelegenheit Umbauten zu fertigen, alles mal so richtig zu bürsten und zu polieren

Auch der TKV hat ein Projekt in der Warteschleife:

Nach den neuen Brandschutzauflagen muss im „Theaterkeller“ ein Fluchtweg geschaffen werden.

Bis dahin dürfen keine Theaterstücke in dem gemütlichen Gewölbekeller stattfinden.  Gleich drei mögliche Optionen hat sich der TKV dazu überlegt und bereits vor 2 Jahren einen Bauantrag gestellt! Leider tut sich seitdem NICHTS. Mehrfach hat der Verein bereits nachgehakt, leider vergebens...

Mittlerweile hat sich die Politik der Sache angenommen. In der letzten Sitzung des Ortschaftsrates vor der Sommerpause, hat sich Heribert Gross, Fraktionsvorsitzender der SPD nach dem aktuellen Sachstand erkundigt. Der Bauantrag wurde - wie vom Baurechtamt gefordert - 2018 vom Theaterverein gestellt. Eine  Reaktion von zuständiger Stelle steht bedauerlicherweise bereits in der zweiten Spielsaison immer noch aus. "Eigentlich sollte man nach zwei Monaten einen Bescheid erhalten." stellte Heribert Gross bei seiner Anfrage fest. Es wäre ein wichtiges Zeichen für den durch die Krise gebeutelten Verein, wenn endlich grünes Licht vom Bauamt kommen würde.

Mit den Umbauten könnte man dann zukünftig ganzjährig Kunst anbieten und den Verein damit auch finanziell stabilisieren, schließlich ist der TKV weit über die Landkreisgrenze hinaus bekannt, ein nicht mehr weg zu denkender Teil Untergrombacher Kultur und wird regelmäßig und gerne von Vielen aus nah und fern besucht!

Karina Merten

Link zum Theater und Kulturverein: http://www.tkv-bundschuh.de/

Ferienprogramm Forst: SPD bastelt mit Kindern Holzblumen

Viele bunte Holzblumen wurden beim Ferienprogramm der Forster SPD hergestellt

Das diesjährige Ferienprogramm findet dieses Jahr in einer abgespeckten Form unter Pandemiebedingungen statt. Zu Beginn stellten auch wir uns die Frage, ob wir unter den aktuellen Bedingungen uns beteiligen sollten. Seit mehr als 20 Jahren bietete der SPD-Ortsverein die Herstellung von Gibsmasken an. Schon früh war klar, dass wir die Tradition aufgrund von Covid-19 brechen müssen, da wir die Abstandregelungen hätten nicht einhalten können. Uns erschien es jedoch, gerade im Hinblick auf die Familien bzw. Eltern wichtig, Abhilfe zu verschaffen und ein Programmpunkt anzubieten. 

So bietete der Ortsverein in diesem Jahr das Basteln und bemalen von Holzblumen (und weiteren Vorlagen) an. Die Helfer*innen Hermann Eiseler, Ingrid Helmling, Gerhrad Gleixner und Christian Holzer konnten so am vergangenen Donnerstag die Kinder zum Ferienprogramm beim Jugendhaus begrüßen. Trotz tropischen Temperaturen machten sich die Kinder motiviert an die Arbeit und bohrten, schreibten und bemalten unter Anleitung ihre Blumen, die sie Zuhause in den Garten oder in einen Blumentopf stecken können. Weitere Blumen gestalteten die Kinder gemeinsam mit Hermann Eiseler für die Gemeinde. So sollen die größten Blumen nach Genehmigung durch die Verwaltung in einer Grünfläche aufgestellt werden.

Zur Halbzeit wurden die fleißigen Handwerker*innen mit Getränken, Brezeln und Eis versorgt.

Es war ein herrlicher Nachmittag!

 

Hass und Solidarität

Was uns in den letzten Tagen online wie offline an Hass erreicht hat, lässt sich nur schwer in Worte fassen.

Wir werden uns jetzt wieder dem zuwenden, was wir eigentlich am liebsten machen: Sozialdemokratische Kommunalpolitik - für eine bessere ÖPNV Anbindung, ein fahrradfreundliches Waghäusel, für gebührenfreie Kitas und bezahlbares Wohnen vor Ort.
Doch wenn es sein muss, werden wir uns jederzeit wieder aus demokratischer Überzeugung heraus den Antidemokraten in Waghäusel entgegenstellen. Denn für uns ist auch das Eintreten für den demokratischen Diskurs ein Teil von Kommunalpolitik.

Uns hat in den letzten Tagen neben dem ganzen Hass auch viel Solidarität erreicht - oft parteiübergreifend. Hierfür danken wir, denn sie zeigt: So gern Demokraten auch inhaltlich streiten, so eng stehen sie zusammen, wenn es darum geht, Hass und Hetze etwas entgegenzusetzen.

Danke an euch!
Eure SPD Waghäusel

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30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten: Abfahrt: …

11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium

19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur

02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium

09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur

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