Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Jahr 2020 war für uns alle eine große Herausforderung und ein Jahr an das wir uns vermutlich immer erinnern werden. Die Coronakrise hat unser Leben und unsere Gesellschaft nachhaltig verändert. Die Einschränkungen, die uns seit Mitte März begleiten und die Auswirkungen des Virus eindämmen sollen, hat nicht nur auf unser Privatleben großen Einfluss, sondern auch auf unser Arbeitsleben. Mit Home-Office und Kurzarbeit mussten sich viele durch das Jahr schlagen. Selbständige hat die Krise dabei am schlimmsten getroffen. Gastronomiebetriebe, Kulturtreibende und Menschen aus dem Veranstaltungsgewerbe werden die Auswirkungen der Krise noch über Jahre hinweg spüren. Manche Unternehmen werden die Krise wohl trotz aller Hilfsmaßnahmen des Staates nicht überleben. Arbeitnehmer im Pflegebereich und im Gesundheitswesen leisten Außergewöhnliches in diesen Zeiten. Spätestens jetzt sollte uns bewusst sein, welchen großen Dienst diese Menschen unserer Gesellschaft erweisen.
Auch uns als SPD Philippsburg hat die Krise in unserer täglichen Arbeit stark eingeschränkt. Vieles was wir uns zu Beginn des Jahres vorgenommen hatten, konnte leider nicht umgesetzt werden. Auch auf Mitgliederversammlungen mussten wir nahezu komplett verzichten. Trotzdem konnten wir mithilfe der CAJ in Huttenheim eine Bücherzelle stiften, die bisher auch sehr gut angenommen und genutzt wird. Auch konnten wir die Beziehungen zu unseren Kolleginnen und Kollegen der Ortsvereine Oberhausen-Rheinhausen und Waghäusel intensivieren. Für zukünftige Projekte können wir mittlerweile auf ein gut ausgebautes Netzwerk aus Kontakten und Freundschaften bauen.
Was wird bleiben vom Jahr 2020? Zum einen natürlich Unsicherheit, Einsamkeit und Verzicht. Zum anderen aber auch große Solidarität, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Rücksichtnahme. Außerdem auch ein Stück weit mehr Dankbarkeit für die kleinen Dinge und Freuden in unserem Leben. Beenden wir das Jahr 2020 also mit einer positiven Note. Beenden wir das Jahr 2020 mit der Aussicht auf bessere Zeiten, die kommen werden. Mit der Aussicht auf einen Impfstoff, der hoffentlich bald in großen Mengen zur Verfügung steht, der viele Menschenleben retten können wird und uns den Weg zu mehr Normalität eröffnen wird.
Behalten wir diese Solidarität, die uns in den letzten Monaten stark gemacht hat, auch weiterhin bei!
Die SPD Philippsburg wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern sowie ihren Mitgliedern schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Jonas Arbogast
1.Vorsitzender
Wir blicken zurück auf ein außerordentliches Jahr, das wir nicht vergessen werden. Wer hätte an Silvester letzten Jahres vorhergesagt, dass Schulen, Kitas, Friseure, Geschäfte und die Gastronomie mehrere Wochen schließen müssen? Vermutlich keiner.
Die vielen Corona-Infizierte und Tote gerade in diesen Wochen machen uns sprachlos. Die Krise hat uns gezeigt, dass die Dorfgemeinschaft in der Krise zusammenhält und Solidarität gelebt wird.
von Wolfgang Sickinger, Fraktionsvorsitzender
Der Wohnraum in der Region Karlsruhe ist knapp und wegen der großen Nachfrage für Menschen mit kleinem bis durchschnittlichem Einkommen oft zu teuer. Wer seine Wohnung z.B. wegen einer Eigenbedarfskündigung, einer Umwandlung in eine Eigentumswohnung oder aufgrund Familienzuwachses wechseln muss, findet deshalb nicht immer eine bezahlbare neue Unterkunft. Insbesondere Arbeitslosigkeit, ob betriebs- oder krankheitsbedingt, und eine schmale Rente können zu einer kaum lösbaren Wohnungsnotlage führen.
Die SPD-Kreistagsfraktion hat deshalb im Frühjahr die Schaffung einer kreisweiten sozialen Wohnungsbaugesellschaft beantragt, leider ohne Erfolg. Doch das Wohnungsproblem war damit thematisiert und hat schließlich zu einem Präventionsprojekt des Landkreises gegen Obdachlosigkeit geführt, das in der jüngsten Sitzung des Jugend- und Sozialhilfeausschusses verabschiedet worden ist. Zwölf Gemeinden, darunter Stutensee, wollen sich beteiligen, was von der SPD-Gemeinderatsfraktion uneingeschränkt unterstützt wird.
Bei dieser Absichtserklärung allein darf es aber nicht bleiben; es muss neben der Unterbringung obdachloser Menschen auch in nennenswertem Umfang sozialer Wohnraum geschaffen werden. Im beschlossenen Wohnpark „Mittendrin“ in Blankenloch werden 50 geförderte Sozialwohnungen bis 2023 entstehen. Doch dies reicht nicht aus. Deshalb war es richtig, die vorhandenen 98 stadteigenen Wohnungen in eine eigene Wohnungsgesellschaft auszugliedern. Wir sehen dies als einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur kommunalen sozialen Wohnungsbaugesellschaft, die wir seit mehreren Jahren immer wieder gefordert haben.
Ausschlaggebend wird aber sein, dass die Stadt für diesen Zweck den notwendigen Baugrund bereitstellen kann. Als zur Zeit einzige Möglichkeit bietet sich die kurz vor dem Erwerb stehende Landesfläche im Stadtteil Friedrichstal an. Deshalb sind wir der Auffassung, dass 75 bis 80 Prozent dieser Fläche für den bezahlbaren Wohnungsbau, insbesondere den sozialen Wohnungsbau, zur Verfügung gestellt werden sollte. Die SPD-Gemeinderatsfraktion jedenfalls wird sich mit Nachdruck dafür einsetzen.
Die letzten Monate haben uns allen viel abverlangt – medizinisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Dieses Weihnachtsfest wird anders – unsere Wünsche sind es deshalb auch. Wir haben unsere Mitglieder nach den persönlichen Gedanken für das Jahr 2021 gefragt.
• Ulrike Lechnauer-Müller: Ich wünsche uns geöffnete Kitas, funktionierende Schulen, glückliche Kinder, zufriedene Eltern und viele gemütliche Besuche bei den Großeltern.
• Roland Herberger: Ich wünsche uns, dass wir auch weiter entschlossen für Gerechtigkeit, Solidarität und gegenseitige Rücksichtnahme eintreten – das brauchen wir in dieser Zeit!
• Angelika Nosal: Ich wünsche uns Mut, Kraft und Begeisterung, um aus guten Gedanken und Träumen heraus ein erfülltes Leben zu gestalten.
• Herbert Baur: Ich wünsche uns, dass mein Jugendtraum von den Vereinigten Staaten von Europa wieder ein Stück weit realistischer wird.
• Mark Müller: Dass wir erfolgreich durch diese schwierige Zeit kommen, verdanken wir besonders der Disziplin unserer Mitbürger. Gönnen wir uns die wohlverdiente Auszeit zwischen den Jahren. „Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.“ – Dietrich Bonhoeffer
• Gisela Kneisl: Ich wünsche uns Harmonie, Optimismus, Liebe, Gesundheit, Lebenslust, Zufriedenheit, Erfolg, Träume, Gelassenheit, Energie, Glückseligkeit, Zuversicht und vor allem Lebensfreude.
• Marita Baur: Ich wünsche uns mehr Mit- und weniger Gegeneinander. Kein Mensch auf dieser Welt sollte besessen oder benutzt werden.
• Kristijan Bodrožić: Zu Weihnachten wünsche ich allen viel Zusammenhalt (mit Abstand) - denken Sie an Ihre Familie und Freunde, bleiben Sie gesund!
• David Heger: In diesem Jahr haben wir gelernt, was wirklich zählt: Freundschaft und Solidarität statt Automarke und Kontostand. Ich wünsche uns, dass wir uns auch 2021 daran erinnern.
• Krimhilde „Max“ Rolli: Ich wünsche uns, dass unser Landkreis auf Landes- und Bundesebene mit einer Sozialdemokratin vertreten ist.
Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!
Ihre SPD Waghäusel
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur