Herzlich willkommen...

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des SPD-Kreisverbandes Karlsruhe-Land. Mit unserem Internetangebot möchten wir Sie über das politische Geschehen im Landkreis Karlsruhe informieren. Ich hoffe, unser Internetangebot weckt Ihr Interesse.
Vielleicht haben Sie auch Lust mit uns und bei uns mitzumachen. Nah bei den Menschen wollen wir sein – denn die Menschen sind Ausgangspunkt und Ziel unserer Politik. In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich!

Christian Holzer, Kreisvorsitzender

 

24.01.2020 in Fraktion von SPD-Ortsverein Forst/Baden

Forster SPD-Gemeinderatfraktion bringt Resolution für gute und bezahlbare Kitas in den Gemeinderat ein

 

Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat folgenden Antrag zur Beschlussfassung im Gemeinderat eingereicht:

 

Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion Forst

Resolution  – Gute Bildung fängt in der Kita an!

Beschlussvorschlag

Der Forster Gemeinderat verabschiedet die Resolution „Gute Bildung fängt in der Kita an!“.

Sachvortrag

1. Familien entlasten: Der Besuch einer Kindertagesstätte kostet oft mehrere hundert Euro pro Monat. Durch die Abschaffung dieser Gebühren werden Familien effektiv finanziell entlastet.

2. Mehr Bildungsgerechtigkeit: Die Grundlage für eine erfolgreiche Bildungsbiographie wird bereits im Kindesalter gelegt. Daher sollte jedes Kind von Beginn an die bestmögliche Förderung erhalten, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

3. Kinderarmut bekämpfen: Einkommensschwache Familien sind trotz sozialer Staffelung von Kita-Gebühren überdurchschnittlich hoch belastet. Fallen die Beiträge weg, fördert dies die gesellschaftliche Teilhabe und die Bildungschancen von allen Kindern ganz ohne Stigmatisierung.

4. Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Eltern sollten nicht arbeiten müssen, um die Betreuungs- und Bildungskosten für ihre Kinder bezahlen zu können. Im Gegenteil sollen gute und bezahlbare Bildungsangebote für die Kleinen die Berufstätigkeit, insbesondere von Frauen, ermöglichen.

5. Gleichwertige Lebensverhältnisse: Es darf nicht vom Wohnort abhängen, ob der Besuch einer Kita mehrere hundert Euro kostet oder nicht. Durch die Unterstützung des Landes wird es auch kleineren und finanzschwachen Kommunen möglich, beitragsfreie Kinderbetreuung zu gewähren.

 

Resolution  – Gute Bildung fängt in der Kita an!

Die Kita ist gut für unsere Kinder, unsere Familien und unser Land. Der Besuch einer Kita und die Betreuung in der Kindertagespflege kosten Familien oft mehrere hundert Euro pro Monat und Kind. Durch die Senkung dieser Gebühren werden Familien effektiv finanziell entlastet. Kita-Plätze müssen für alle Familien bezahlbar sein!

Es ist wichtig, dass wir gleiche Lebensverhältnisse in Stadt und auf dem Land haben. Es darf somit nicht vom Wohnort abhängen, ob der Besuch einer Kita etwas kostet oder nicht. Bei uns in Forst müssen die Familien einen Monatsbeitrag von bis zu 800 Euro bezahlen und in anderen Gemeinden ist der Platz deutlich günstiger oder gar kostenfrei. Durch die Unterstützung des Landes, wird es auch kleineren und finanzschwachen Kommunen möglich, beitragsfreie Kinderbetreuung zu gewähren.

Wir fordern daher das Land auf, die Kommunen finanziell so auszustatten, dass wir nicht weiter einen Flickenteppich bei den Gebühren haben, sondern endlich die Kitagebühren gesenkt werden.

Die Qualität, Quantität und die Bezahlbarkeit von Kita-Plätzen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

24.01.2020 in Wahlen

Landtagswahl 2021: Kreis-SPD startet Bewerbungsverfahren

 

Ausschreibung

Landtagswahlkreis Bruchsal, Bretten und Ettlingen

SOZIALDEMOKRATISCHE POLITIK

AUS DER REGION KARLSRUHE NACH STUTTGART.

Im März 2021 findet in Baden-Württemberg die Landtagswahl statt. Hierfür wird die Sozialdemokratie im Landkreis Karlsruhe in einer Mitgliederbefragung den/die

Kandidierende*n für den Landtag

bestimmen. 

Die Legislaturperiode dauert fünf Jahre an. Die Wahl findet im März 2021 statt.

Wählbar sind Deutsche im Sinne von Artikel 116 Absatz 1 des Grundgesetzes und jene, die am Wahltag

  • mindestens 18 Jahre alt sind,
  • seit mindestens drei Monaten Ihre Hauptwohnung in Baden-Württemberg haben oder sich sonst gewöhnlich dort aufhalten,
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind und
  • im Wählerverzeichnis ihrer Heimatgemeinde geführt werden.

Des Weiteren müssen sich die Bewerber*in mit den Werten und Zielen der Sozialdemokratie identifizieren und Mitglied der SPD sein.

Der Bewerbung sind beizufügen:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Staatsangehörigkeit
  • Kontaktdaten
  • Mitgliedsnummer
  • ggf. Vorschlag für Zweitkandidat*in

Bewerbungen können frühestens am Tag nach dieser Stellenausschreibung (Dienstag, 17. Dezember) und spätestens am Dienstag, 18. Februar 2020, 18 Uhr schriftlich oder elektronisch beim SPD-Kreisvorsitzenden Christian Holzer, Friedrichstraße 51, 76646 Bruchsal, christian.holzer@spd-karlsruhe-land.de eingereicht werden.

Die persönliche Vorstellungrunde in einer öffentlichen Versammlung finden in der KW 8 oder KW 10 statt.

24.01.2020 in Fraktion

Verabschiedung des Kreis-Haushalts: SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rupp wirbt für 365 €-Jahresticket

 

Sehr geehrter Herr Landrat, liebe Kolleginnen und Kollegen,

anders als in den Vorjahren ist die Wirtschaftslage derzeit weder „Fisch noch Fleisch“. Ein paar dunkle Wolken am Konjunkturhimmel des Automobil-Ländles Baden-Württemberg sind aufgezogen. Etwas enttäuscht bin ich schon, dass es der grünen Ikone Winfried Kretschmann nicht gelingt, - wie er selbst sagt - diese Wolken beiseite zu schieben. Heiligsprechung bedarf bekanntlich nachgewiesener Wunder. Eine verpasste Chance für unseren Ministerpräsidenten.

Aufgrund dieser ambivalenten Wirtschaftslage hat sich in den Haushaltsberatungen jede Fraktion frei nach Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“, die „Welt so gemacht, wie sie ihr gefällt“. Die CDU wagte einmal mehr den Blick in die Glaskugel, den hellseherischen 10-Jahres-Ausblick auf die Finanzen und die Kreisumlage. Die Freien Wähler sahen in der Glaskugel gar schon wieder Gewitterwolken aufkommen und zogen sich - ganz in der bisherigen Tradition - in ihr „Worst-Case-Schneckenhaus“ zurück.

Wir von der SPD-Fraktion sind da halt Optimisten. Und Optimisten stehen nicht im Regen. Sie duschen unter Wolken. Für viel Wasser hat es aber nicht gereicht. Denn die vorhergesagte Rezession ist abgesagt! (s. ZEW-Index und Dax).

Unsere Handlungsmaxime als SPD-Fraktion in Sachen „Finanzen“ ist bekannt: Wir sind der Ansicht, dass wir über den Haushalt, seine Rahmenbedingungen und die Kreisumlage jedes Jahr neu zu entscheiden haben. Wir sind der Ansicht, dass wir die aktuelle finanzielle Lage beim Kreis und in den Gemeinden jedes Jahr neu in den Blick zu nehmen haben. Und genau das haben wir getan und können deshalb getrost sagen: „Auch in 2020 liegt uns ein guter, ein kraftvoller Haushalt vor!“

23.01.2020 in Landespolitik von SPD Baden-Württemberg

Stoch: „Mit diesem Kabinett ist kein Staat zu machen“

 

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch erklärt zum angekündigten Rückzug der Landesminister Edith Sitzmann und Franz Untersteller:

„Nach dem Rückzug von OB Kuhn und dem Sofortausstieg von Staatssekretär Ratzmann wird es nun noch einsamer um den Ministerpräsidenten. Offensichtlich erkennen gleich mehrere Regierungsmitglieder, dass sie nicht mehr die politische Kraft und Lust haben, dieses Land in eine gute Zukunft zu führen. Insbesondere Edith Sitzmann, die ja als mögliche Nachfolgerin von Kretschmann gehandelt wurde, wirft resigniert das Handtuch.

22.01.2020 in Gemeinderatsfraktion von SPD Philippsburg

Haushaltsrede 2020 der SPD-Fraktion

 

Nachfolgend finden Sie die Haushaltsrede unserer Vorsitzenden Jasmine Kirschner aus der Gemeinderatssitzung vom 21. Januar 2020:

Sehr Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Martus,

sehr geehrte Kollegen im Rat,

sehr geehrte Mitarbeiter unserer Verwaltung,

Bildung, Sicherheit, Infrastruktur und Gesundheit, die vier Pfeiler auf dem ein funktionierender Staat und eine funktionierende Kommune stehen sollen.

Diese vier Pfeiler sind wichtig, um ein gutes Zusammenleben zu fördern bzw. zu garantieren.

Wenn diese vier Themen optimal gestaltet werden, nehmen wir den Bürgern die Angst vor der Zukunft und signalisieren, dass die Zukunft doch gar nicht so schlecht aussieht und man keine rechten Splitterparteien als Protest gegen die großen Parteien wählen muss.

Denn egal wie, aber rechts darf niemals die Antwort auf Versäumnisse der großen Politik sein.

Ich sage es bewusst provozierend: die normal Denkenden mit einem demokratischen Verständnis, müssen mehr und öfters den Mund aufmachen.

Wir dürfen nicht mehr denken, solch einer Diskussion gehe ich aus dem Weg, das ist mir - entschuldigen Sie bitte meine Ausdrucksweise - zu blöd, Nein,  wir müssen uns diesen Diskussionen stellen – immer wieder.

Demokratie heißt streiten um das Wohl für alle, aber bitte in einem Ton, der nicht beleidigend ist, immer mit Respekt.

Wie heißt es so schön: der Ton macht die Musik……

Leider haben wir, der Gemeinderat und die Verwaltung,  diesbezüglich im letzten Jahr unschöne Erfahrungen sammeln müssen.

Wir sind Kommunalpolitiker, gewählt von unseren Bürgern. Wir versuchen im Gremium des Gemeinderates zusammen mit der Verwaltung, Entscheidungen zum Wohle aller Einwohner zu treffen, für ein wirklich „lebenswertes Philippsburg“.

Sicherlich fallen Entscheidungen, die nicht jedem gefallen, doch um der Allgemeinheit Willen muss es manchmal so sein. Ein Akzeptieren ist daher erforderlich.

Lassen Sie mich nun meine vier Pfeiler für unsere Gemeinde einzeln darstellen und erklären: 

  1. Pfeiler Bildung:

An Bildung dürfen wir künftig nicht sparen. Unsere Stadt ist mit der Beibehaltung der traditionellen Schulformen Werkrealschule, Realschule und Gymnasium durch den Campus sehr gut aufgestellt und dies gilt es weiterhin in Zukunft, sogar noch mehr zu fördern.

Es freut uns, die SPD Fraktion, dass wir in der Gemeinderatsitzung vom 05.11.2019 einstimmig mit allen Parteien dem gesamten Paket zur Untersuchung aller Schulen zum Thema Digitalisierung und vor allem,

sehr wichtig, den Untersuchungen zu Sanierungsaufgaben an allen Schulen zugestimmt haben.  

Somit sind die Weichen gestellt, all unsere Schulen auf den neuesten und aktuellen Stand zu bringen.

Ziel sollte sein, dies in den nächsten 5 – 7 Jahren zu tun.

Eine große Herausforderung, nicht nur in Hinsicht auf die Mehrarbeit für die Verwaltung, auch in finanzieller Sicht.

Hier wird wohl einiges auf unsere Stadt zukommen.

Das darf uns aber nicht zu viel sein und darf uns nicht abschrecken, Geld in die Hand zu nehmen.

Aufgeschobene Investitionen sind keine Einsparungen, sondern verursachen in Zukunft höhere Kosten.

-  aus unterlassener Unterhaltung werden Sanierungskosten -

Diese Investitionen sind enorm wichtig für die Zukunft unserer Stadt. Ein gutes Angebot an schulischer Bildung mit allem drum herum, wie Kindergärten, Schülerhort, Kernzeitbetreuung, Schulsozialarbeit, Jugendzentren und Musik- und Kunstschule mit einer jeweiligen zeitgemäßen Ausstattung, machen zusammen mit einem  interessanten Freizeitangebot  (z. B. Generationenpark) und der Einbindung der Vereine einen Zuzug für junge Familien attraktiv.

 Gute Ausbildung sorgt für höhere Einkommen und eine attraktive Stadt sorgt für einen Zuzug.

Beides erhöht langfristig die Einnahmen unserer Stadt.

Es gilt einiges aufzuholen. In den letzten 20 Jahren wurde so vieles versäumt, ich spreche hier alle großen Parteien an. In unserem Empfinden muss ich zugeben, dass die Bildungspolitik der CDU im Land, der konservative Weg, der bessere war.

In der Bildung wurde in den letzten Jahren zu viel gespart, das Ergebnis haben wir heute.  PISA und Ethik, die soziale Intelligenz und schulische Intelligenz, alles hat gelitten.

Das Thema Bildung beginnt sehr früh, es fängt schon bei der Kinderbetreuung an den Kindertagesstätten an. Gerade Sprachbarrieren können hier früh abgebaut werden.

Besonders in Philippsburg eine große Herausforderung. Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund ist in der Kernstadt besonders hoch, 70%, Tendenz steigend.

 Diese gilt es besonders zu fördern, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels. Sie sollen eine gute Schulbildung erhalten, um sie nach ihrer schulischen Laufbahn für Ausbildungsstellen und Studienplätze fit zu machen.    

Die Stadt hat ein eigenes Kindergarten-Sprachförderprogramm mit zusätzlichen Spracherzieherinnen aufgelegt. Seit Jahresbeginn läuft ein Modellprojekt im Kindergarten Campulino zusammen mit dem Landratsamt. Sein Ziel ist die Förderung emotional auffälliger Kinder.

Doch reicht es bei  weitem noch nicht aus. Zwar gibt es Fördertöpfe, leider tragen sie jedoch immer nur einen Teil der Kosten.

Notwendig wäre, dass das Land die frühe Bildung in Kommunen mit einem hohen Anteil an Migranten zusätzlich fördert.

Auch der Umgang miteinander und das gegenseitige Schätzen und Respektieren kann man nicht früh genug lernen.

Es gibt kaum noch ein Miteinander unter den Menschen, jeder ist sich selbst der Nächste, die Streitkultur wurde verlernt. Das sind m.E. Dinge die schon im frühen Alter gelernt werden sollten.

Pause

Eigentlich eine tolle Sache, das Gute KiTa Gesetz, nur die Finanzierung -  hier stehen wir in der Kommune alleine da und von unserer Landesregierung verlassen.  Wie sich die SPD Fraktion bei der Abstimmung über die Erhöhung der KiTa-Gebühren verhalten wird, müssen wir noch intensiv diskutieren.

                                           

  1. Pfeiler Sicherheit

Unsere Polizei Philippsburg betreut im Gesamten 6 Gemeinden, mit einer Personalstärke von (nur) 70 Polizeibeamten!   

Wir können froh sein, dass sich hier bei uns die Sicherheit noch in einem guten Rahmen bewegt und sich Einbrüche, etc. in Grenzen halten, so die Statistik unseres Polizeireviers.

Allerdings gilt es beim Thema Sicherheit zu bemängeln, dass die Wildparkerei in allen Ortsteilen immer mehr zunimmt und dadurch den eigentlichen Verkehrsfluss hindert. Hier sollten einfach mehr Kontrollen durchgeführt werden, auch am Wochenende.

Im Gemeinderat wurde bereits über die Einstellung eines weiteren Gemeindevollzugsbeamten diskutiert. Diese Diskussion müssen wir in naher Zukunft nochmals aufnehmen. Auch die FW hatten dieses Thema schon angesprochen.

  1. Pfeiler Infrastruktur

Neues Gewerbegebiet, Folgenutzung Good Year, Dietz AG,  weitere Möglichkeiten in Huttenheim, um Gewerbe anzusiedeln, wurden bereits geschaffen.

Wohngebiete in Rheinsheim wurden ausgewiesen, um Kaufkraft zu generieren.

Für ein kleines Gewerbegebiet in Rheinsheim sehen wir zurzeit keine Möglichkeiten.

Hier muss man abwarten, was die Zukunft bringt und die Entwicklung ehemals Scharringhausen und VEDAG weiterhin beobachten.

Straßenreparaturen müssen sein und sind notwendig.

Eine weitere Aufgabe kommt auf uns zu. Nach dem Gleichstellungsgesetz müssen/sollen alle Bushaltestellen in unserer Stadt barrierefrei umgestaltet werden. Pro Haltestelle fallen Kosten in Höhe von 15.000 – 20.000 € an. Im Ganzen sind es bis jetzt 15 Haltestellen.

In diesem Zusammenhang gab es bis 2017 ein Fördertopf. Dieser wurde leider eingestellt, warum -  stellt sich mir die Frage.

Für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung sind Mittel in Höhe von ca. 480.000 € vorgesehen. Insbesondere der Wirtschaftsförderung kommt eine große Bedeutung zu.

Gewerbeansiedlung bringt Einnahmen und schafft Arbeitsplätze. Dadurch gewinnt die Stadt weiter an Attraktivität.

Die Folge ist der Bedarf an Wohnungen. Ich verweise in diesem Punkt auf unseren Antrag vom 05.11.19 für Philippsburg, sozialverträglichen Wohnungsbau zu fördern und nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, zum Beispiel Kontakt aufzunehmen mit der Volkswohnung Karlsruhe, oder anderen Gesellschaften für sozialen Wohnungsbau.

 Wie bei der Bildung sollte auch hier ein Aktivitätenplan für die nächsten 5 – 7 Jahren ausgearbeitet und Stadtmarketing betrieben werden.

Um den Standort Philippsburg für Zuzug interessant zu halten, ist auch ein guter Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr erforderlich. Herr BM Martus hat es bereits an seiner Neujahrsrede erwähnt. Wir müssen dran bleiben, dass auch Philippsburg einen Anschluss an die S-Bahn bekommt.

Zum Thema Infrastruktur möchte ich auch erwähnen, dass die SPD Philippsburg sich seit Jahren für den Bau eines Radweges nach Oberhausen einsetzt  und sogar der Landkreis bereit ist, die Kosten in voller Höhe zu übernehmen. So könnten vor allem Schüler aus OH-RH, welche Philippsburger Schulen besuchen, einen sicheren Radweg benutzen. An diesem Thema wird die SPD weiterhin dran bleiben. Grundsätzlich sollten bereits vorhandene Radwege besser ausgeschildert sein.

  1. Pfeiler Gesundheit

Gesundheitsversorgung ist eine wichtige Aufgabe. In Rheinsheim zum Beispiel wurde durch den Gemeinderat beschlossen, Räumlichkeiten für einen Arzt zu finanzieren, es findet sich jedoch keiner, der dies übernehmen möchte. Unsere niedergelassenen Ärzte werden nicht jünger und es muss früh genug daran gedacht werden, Nachfolger zu finden.

Senioren in den Ortsteilen sollten Sprechstunden des Pflegestützpunktes angeboten werden können. Optimal wäre, wenn wir Fahrdienste einrichten könnten, um Senioren zur Blutabnahme und/oder ähnliches zum Arzt fahren zu können.

Für erfolgversprechende Maßnahmen sind im Haushalt keine Mittel vorgesehen. Auch hier müssen Anstrengungen unternommen werden.

Ich möchte auf weitere Untersuchungen und Studien zum demographischen Wandel hinweisen. Wir werden in Zukunft immer mehr Senioren haben. Aus diesem Grund müssen wir heute schon darauf reagieren und planen, wie wir diese in Zukunft mehr unterstützen können:

Wie zum Beispiel, bieten von Einkaufsmöglichkeiten am Ort, betreutem Wohnen,

Kommunikation zwischen den Generationen.

Durch die Sanierungsgebiete in Huttenheim und Rheinsheim können wir in den nächsten Jahren einiges davon umsetzen.

Eine wichtige Aufgabe, um auch die Ortsteile attraktiv zu erhalten.

Zusammenfassung:

Wie dramatisch wichtig neue Investitionen in den vier dargelegten Säulen sind, zeigen aktuelle Studien. Lassen Sie mich hierzu einen Auszug aus einem aktuellen Artikel aus der Zeitschrift Kommunal verlesen:

In Zusammenarbeit mit dem Institut  der deutschen Wirtschaft gemeinsam mit dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) wurde folgendes erarbeitet:

Gemeinsam fordert das IW ein Investitionsprogramm in Höhe von über 450 Milliarden Euro für die Kommunen.

138 Milliarden müssten alleine in Schulen und Straßen fließen,

20 Milliarden Euro für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.

75 Milliarden Euro für den Ausbau alternativer Energien, Stromnetze und Verkehrswege.

20 Milliarden Euro für den Breitbandausbau

Und man höre und staune für den Bereich Bildung und Forschung sollten noch einmal rund 110 Milliarden Euro ausgegeben werden. Ein Gesamtprogramm zum Abbau des Investitionsstaus von über 450 Milliarden Euro, verteilt über 10 Jahre.

Von Bund und Land erwarte ich mehr Unterstützung in diesem Bereich!

Das Ergebnis aus den letzten Jahren sehen wir jetzt:

Marode Schulen, marode Infrastruktur (mehr Öffentliche Nahverkehr anstatt Individualverkehr), im Thema Sicherheit wurde gespart (Polizeistellen abgebaut), beim Breitbandausbau stehen wir auf den hinteren Plätzen,  

Thema Gesundheit: es gibt keine Landärzte mehr, Wartezeiten für einen Termin bei einem Facharzt sind mittlerweile bei Monaten, wenn überhaupt der zuständige Arzt noch Patienten aufnimmt.

Diese Themen betreffen auch unsere Stadt mit ihren Ortsteilen.

Hier ist die Politik von Land und Bund gefragt. Sie müssen die passenden und lukrativen Rahmenbedingungen schaffen. Eine politische Lösung von oben muss kommen, wir müssen sie immer wieder einfordern.

Um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es an Personalkapazität, an Haushaltsmittel und konkreten langfristigen Strategien mit einer Umsetzungsplanung.

Es macht sich mit der Zeit, in Zukunft, bezahlt, wenn unsere Stadt hier gut aufgestellt ist.

Kommunen allein können das einfach nicht mehr leisten.

Ich möchte nicht unbedingt zu zivilen Ungehorsam aufrufen, aber dennoch sollten sich alle Kommunen, besonders hier im Umkreis zusammenschließen und einfach - salopp gesagt -  mehr auf den Putz hauen.

Es kann doch nicht sein, dass ein so reiches Land wie Deutschland, wie Baden-Württemberg die Leistungen welche direkt beim Bürger ankommen - bzw. ankommen sollen! -  einfach ignoriert.

Dieser großen Verantwortung können und dürfen sie sich nicht entziehen.

Bildung, Sicherheit, Infrastruktur und Gesundheit sind die wichtigsten Aufgaben für unsere Mitbürger, auch auf die Gefahr hin, dass die schwarze Null ins Wanken kommt, wir müssen unsere Stadt weiterhin attraktiv halten, für Familien, Kinder und Arbeit.

Wir liegen in Philippsburg mit einer pro Kopf Verschuldung in Höhe von 32€ weit unter dem Landesdurchschnitt, dieser liegt bei 586 €.

Das heißt nicht, dass wir das Geld zum Fenster rauswerfen wollen, aber jetzt ist die richtige Zeit, in die Zukunft zu investieren.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Erforderliches Personal muss eingestellt werden, gerade im Bauamt und im Ordnungsamt, um all die Themen auch abarbeiten zu können.

Nur eine lebenswerte Stadt, die einiges bieten kann, bleibt begehrenswert, um sich hier niederzulassen, bzw. hier gerne zu leben.

Lasst uns weiterhin gemeinsam daran arbeiten.

Die SPD Fraktion stimmt dem Haushalt 2020 zu und bedankt sich in diesem Zusammenhang recht herzlich bei allen Institutionen unserer Stadt, der frw. Feuerwehr, dem DRK, der Polizei, allen Vereinen und Mitbürgern,  die sich ehrenamtlich für unser aller Wohl einsetzen.

Wir danken der Verwaltung, allen voran Herrn BM Martus und unseren Ratsmitgliedern für die konstruktive Zusammenarbeit.

Zum Schluss wünscht auch die SPD Fraktion allen Zuhörern ein gutes neues Jahr 2020, verbunden mit Glück, Zufriedenheit und Gesundheit.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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27.01.2020, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Sitzung der SPD Fraktion im Gemeinderat
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28.01.2020, 17:00 Uhr - 21:00 Uhr Sitzung des Gemeinderat
Gemeinderat 17:00 Ehrenbergsaal des Bürgerzentrums Bruchsal

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Hiermit lade ich alle Mitglieder des Ortsvereins Stutensee zur Jahreshauptversammlung ein. Neben den Vorstandswahl …

12.02.2020, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Mitgliederoffene Vorstandssitzung

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