Herzlich Willkommen auf der Internetseite des SPD-Kreisverbandes Karlsruhe-Land. Mit unserem Internetangebot möchten wir Sie über das politische Geschehen im Landkreis Karlsruhe informieren. Wir hoffen, unser Internetangebot weckt Ihr Interesse.
Vielleicht haben Sie auch Lust mit uns und bei uns mitzumachen. Nah bei den Menschen wollen wir sein – denn die Menschen sind Ausgangspunkt und Ziel unserer Politik. In diesem Sinne grüßen wir Sie herzlich!
Ihr Kreisvorstand der SPD Karlsruhe-Land
Die SPD setzt sich für die Klimatisierung der Kitas in Waghäusel ein. Bislang wird eine schnelle Umsetzung durch die Verwaltung blockiert. Im Technischen Ausschuss hat Ulrike Lechnauer-Müller die Position der SPD-Fraktion klar gemacht und wirksame Maßnahmen statt weiterer Messungen gefordert:
Viele Mitglieder des Gemeinderats und auch die Verwaltung schätzen Zahlen, Daten und Fakten. Das ist grundsätzlich richtig und sinnvoll – etwa wenn es um die Berechnung von Straßenkanalisationen, Abwassergebühren oder andere technische Sachverhalte geht, die sich objektiv und nachvollziehbar ermitteln lassen.
Doch hier sprechen wir nicht über Gebührenkalkulationen oder technische Kennzahlen. Hier geht es um Menschen – und insbesondere um Kinder.
Als SPD-Fraktion vertrauen wir den Aussagen der Mitarbeitenden in unseren Kindertagesstätten. Sie verbringen täglich viele Stunden mit den Kindern, erleben die Situation unmittelbar vor Ort und tragen Verantwortung für deren Wohlbefinden. In vielen Gruppenräumen sind bereits Thermostate vorhanden, die die Temperaturen dokumentieren. Deshalb halten wir es nicht für zielführend, weitere 800 Euro für zusätzliche Messgeräte auszugeben. Dieses Geld sollte stattdessen direkt in Maßnahmen investiert werden, die den Kindern zugutekommen – beispielsweise in einen schattenspendenden Baum.
Immer wieder sprechen wir über den Abbau von Bürokratie. Mit der Anschaffung zusätzlicher Messgeräte würden wir jedoch genau das Gegenteil tun. Die Geräte müssten beschafft, installiert, betreut und ausgewertet werden. Das bindet Zeit und personelle Ressourcen, obwohl bereits heute ausreichend Hinweise und Nachweise über die tatsächlichen Hitze-Belastungen vorliegen.
Und selbst wenn weitere Messdaten erhoben würden, bliebe die entscheidende Frage bestehen: Wann ist der Punkt erreicht, an dem gehandelt werden muss? Wer definiert, welche Temperatur noch akzeptabel ist und welche nicht? Und welche Konsequenzen sollen daraus folgen? Die eigentliche Herausforderung beginnt doch erst danach – bei der Planung und Umsetzung von Verschattungen, verbesserten Belüftungen, Hitzeschutzfolien oder baulichen Anpassungen.
Die vorliegenden Bilder aus den Einrichtungen zeigen bereits deutlich die Situation in den Ruheräumen und die begrenzten Möglichkeiten zur Belüftung. Hinzu kommt die Hitzetabelle, die den kontinuierlichen Anstieg der Temperaturen und der Anzahl von Hitzetagen in den vergangenen Jahren dokumentiert und zugleich die Entwicklung für die Zukunft aufzeigt.
Herr Oberbürgermeister Deuschle, Sie selbst haben bei der Einweihung der neuen Feuerwehrfahrzeuge darauf hingewiesen, dass Waghäusel zu den heißesten Städten Baden-Württembergs gehört. Auch das sind Zahlen, Daten und Fakten.
Deshalb sind wir der Auffassung: Es ist nicht die Zeit für weitere Untersuchungen – es ist die Zeit zu handeln.
Die bislang eingesparte Klimainfrastruktur in den Kindertagesstätten muss endlich geschaffen werden. Die Finanzierung könnte beispielsweise über Mittel aus dem Sondervermögen erfolgen. Gleichzeitig sollte geprüft werden, inwieweit entsprechende Investitionen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes förderfähig sind. Mit einem Investitionsvolumen von deutlich über 50.000 Euro wäre die notwendige Größenordnung bei 19 Klimaanlagen mit geschätzten Gesamtkosten von rund 120.000 Euro zweifellos erreicht.
Alternativ könnten auch die zusätzlichen Einnahmen aus Grundstücksverkäufen zur Finanzierung herangezogen werden.
Unser Auftrag als Gemeinderat besteht nicht darin, immer neue Nachweise für ein längst bekanntes Problem zu sammeln. Unser Auftrag besteht darin, Lösungen zu schaffen.
Die Kinder in unseren Einrichtungen brauchen keinen weiteren Sommer voller Messungen. Sie brauchen jetzt wirksamen Schutz vor Hitze.
Die SPD-Fraktion zeigt sich enttäuscht über die jüngsten Entscheidungen im Gemeinderat. Nachdem bereits die Kita-Gebühren gegen die Stimmen der SPD erhöht wurden, ist nun auch der Antrag zur Verbesserung des Hitzeschutzes für Kinder unter drei Jahren in den TA zurückverwiesen worden. Für die Sozialdemokraten entsteht dadurch ein problematisches Signal: Eltern sollen immer höhere Beiträge für die Kinderbetreuung bezahlen, während dringende Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ihrer Kinder aufgeschoben werden.
Aus Sicht der SPD ist die Situation in den Kindertagesstätten längst bekannt. Erzieherinnen und Erzieher berichten seit Jahren von hohen Temperaturen in Gruppen- und Ruheräumen. Gerade für Kleinkinder stellen Hitzetage eine besondere Belastung dar. Dennoch soll zunächst weiteres Geld in zusätzliche Messgeräte investiert werden, obwohl vielerorts bereits vorhandene Thermostate die Problemlage dokumentieren. Erst im Herbst dieses Jahres soll, anhand der Messdaten, weiter entschieden werden. So der Beschluss des Auschusses.
Die SPD hält diesen Ansatz für den falschen Weg. Statt neue Bürokratie aufzubauen und weitere Daten zu sammeln, sollten die vorgesehenen 800 Euro für Messungen direkt in konkrete Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel zusätzliche Begrünung fließen. Die Fraktion verweist darauf, dass Waghäusel, nach Aussagen von OB Thomas Deuschle, zu den heißesten Städten Baden-Württembergs zählt und die Zahl der Hitzetage weiter zunimmt.
Für die SPD steht fest, dass ausreichender Hitzeschutz in Verbindung mit Klimaanlagen keine Frage weiterer Messungen, sondern des politischen Willens ist. Während die Belastungen für Familien durch steigende Gebühren zunehmen, warten Kinder und Beschäftigte in den Einrichtungen weiterhin auf wirksame Verbesserungen.
„Die Kinder brauchen keinen weiteren Sommer mir Kennzahlen und Messungen, sondern jetzt wirksamen Schutz vor Hitze“, betont die SPD-Fraktion.
Bild: "U3-Schlafräumlichkeiten mit zugeklebten Fenstern und Türen oder einem schmalen gekippten Fenster bringen leider an Hitzetagen keine Abkühlung."
„Offener Politischer Stammtisch“
Der „Politische Freundeskreis“ im SPD-Ortsverein Sulzfeld-Zaisenhausen hat alle Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 03.06.2026 zu einen „Offenen Politischen Stammtisch“ in den Garten der Familie Stephanie und Markus Diefenbacher zu einer „Hocketse am Lagerfeuer“ eingeladen. Es war wieder ein toller Erfolg, denn es fanden sich zahlreiche Besucher ein, um bei bestem Wetter, gutem Essen und Trinken sich über politische Inhalte aller Art auszutauschen. Neben dem Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg wurde über die Neuaufstellung der SPD-Landespartei und über die Mitgliederbefragung über den SPD-Landesvorsitz diskutiert. Im regen Meinungsaustausch standen sowohl weltpolitische als auch innenpolitische Themen bis zur örtlichen Kommunalpolitik zur Diskussion.
Weitere Veranstaltungen dieser Art sind in Planung. Die Einladung hierzu an die politisch interessierten Bürgerinnen und Bürger erfolgt rechtzeitig im Gemeindemitteilungsblatt oder auf der Homepage des SPD-Ortsvereines www.spd-sulzfeld.de
Ernst Reitermayer 50 Jahre bei der SPD
Eine Abordnung der Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Sulzfeld-Zaisenhausen hat Ernst Reitermayer in einem schönen privaten Rahmen für 50 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt und ausgezeichnet.
Ernst Reitermayer war über viele Jahre aktiv in der Vorstandschaft des SPD-Ortsvereines tätig.
Zur Förderung der Partnerschaften mit unseren Partnergemeinden Avize in Frankreich, Nowosolna in Polen und El Cajon in den USA war er seit 1993 als Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses des Gemeinderates Sulzfeld eine wichtige Stütze und Impulsgeber. Aus gesundheitlichen Gründen legte er am 15.03.2022 das Amt des Ausschussvorsitzenden nieder. Bei einer Partnerschaftsveranstaltung im Jahr 2022 wurde Ernst Reitermayer feierlich zum Ehrenvorsitzenden des Partnerschaftsausschusses ernannt.
Darüber hinaus ist Ernst in vielen Bereichen der katholischen Kirchengemeinde und in der Ökumene tätig. Als langjähriges Mitglied des katholischen Kirchengemeinderates hat er entscheidend für die sehr gute Entwicklung der Kirchengemeinde Sulzfeld beigetragen.
Als aktiver Sänger beim katholischen Kirchenchor, beim Männergesangverein Sulzfeld und in Projektchören hat sich Ernst Reitermayer dem Chorgesang verschrieben. Daneben betreibt er das Kunufahren als herausforderndes sportliches Hobby.
Als Pädagoge beim Hartmani Gymnasium Eppingen hat er bis zu seiner Pensionierung vielen jungen Menschen Bildung vermittelt und das Rüstzeug fürs Leben und für den Beruf mitgegeben.
Für die langjährige Parteizugehörigkeit zur SPD und für das große ehrenamtliche Engagement für unsere Partei und für die Gesellschaft bedankte sich der SPD-Ortsverein bei Ernst Reitermayer mit einer Ehrenurkunde, einer goldenen Anstecknadel und einer SPD-Tasse mit der Abbildung vom ehemaligen Bundespräsident Gustav Heinemann ganz herzlich.
Die Ortschaftsratssitzung vom 13. Mai 2026 stand ganz im Zeichen des 5G-Mobilfunkausbaus in Untergrombach. Als Referent konnte Klaus Eberl gewonnen werden, der die Hintergründe, Herausforderungen und die Planungsstrategie der Stadt Bruchsal erläuterte. Wir berichten über die wichtigsten Punkte der Sitzung.
19.06.2026 - 19.06.2026 Gremien im Vorfeld des Landesparteitag
03.07.2026, 12:00 Uhr - 14:00 Uhr Betriebsbesichtigung des Kerntechnischen Entsorgungsbetriebs
Wir besichtigen nach einer kurzen Einführung vor Ort durch die Geschäftsführung den Kerntechnischen Ent …
10.07.2026 - 10.07.2026 Treffen der Landesspitze
25.07.2026, 00:00 Uhr - 12:00 Uhr Konstituierende Sitzung des Landesvorstands
11.09.2026 - 11.09.2026 Präsidium