Die Vorbereitungen für die Kommunalwahl sind in vollem Gange. Wir haben gemeinsam, ausgehend von den Problemen, die wir in den letzten Treffen für uns identifizieren konnten, ein Idealbild gesucht: Wie stellen wir uns das Philippsburg der Zukunft vor?
In den kommenden Jahren sollen uns die Antworten ein Kompass sein, an dem wir unsere Politik für Philippsburg ausrichten.
Im Rahmen unserer Gesprächsreihe „Ihre Meinung – unser Kaffee“ bieten wir seit über 2 Jahren die Möglichkeit, das Gespräch mit uns zu suchen und Ihre Wünsche einzubringen.
Beteiligung ist uns sehr wichtig und daher haben wir in einer Online-Umfrage unsere Gedanken aus den letzten Wochen aufbereitet. Lassen Sie uns wissen, wie Sie zu verschiedenen Themenfeldern in Philippsburg denken und in welchen Bereichen Sie die größten Handlungsfelder der nächsten Jahre sehen. Kürzlich zeigte sich an den verabscheuenden Schmierereien an der Moschee, dass wir auch in Philippsburg für ein gemeinsames und respektvolles Miteinander viel Arbeit vor uns haben. Die 5-minütige Umfrage erreichen Sie ganz einfach über folgenden Link:
Die Umfrage wurde beendet, daher steht der Link nicht mehr zur Verfügung.
Nehmen Sie sich die Zeit und gestalten Sie unsere Schwerpunkte mit.
Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Mitarbeit, denn Ihre Antworten tragen dazu bei, ein klareres Bild Ihrer Wünsche zu bekommen und helfen uns bei der Gewichtung unserer Themen.
Legen wir gemeinsam los:
SPD–
Stadt
Philippsburg neu
Denken!
Nadine Baum
Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion
Noch unter einem SPD Innenminister Gall zog die Landesfeuerwehrschule von dem alten Gelände im Wohngebiet Weiherberg in das Gewerbegebiet Wendelrot. Danach gab es die nachfolgenden Entwicklungen in dieser äußerst hochwertigen bebaubaren Immobilie … KEINE. Ein paar Polizisten wurden dort wegen eines weiteren planerischen Desasters untergebracht. Hierzu das Stichwort Bereitschaftspolizei. Auch dort gibt es ein Sondergebiet, das der Stadt großen Nutzen bringen würde. Die Planungen des Landes kam man daher mit guten Gewissen nur noch in Jahrzehnten bemessen. 50 Jahre an der Bepo und null Entscheidung – Stichwort Hubschrauberstaffel und 10 Jahre an der Landesfeuerwehrschule. Bei letzterer kommt noch hinzu, daß die Stadt permanent an der Nase herum geführt wurde. Obwohl jedem Klar sein müsste, daß der Wohnungsbau – zugegeben neben der Flüchtlingsunterbringung – zu den ganz großen Gegenwartsaufgaben der öffentlichen Hand gehört, wurde hier durch Vermögen und Bau eine perfide Hinhaltepolitik betrieben, welche letztlich zum Ziel hatte Zeit zu gewinnen. Entweder wurde gar nicht auf Bruchsaler Forderungen reagiert oder fragwürde Ideenwettbewerbe zu Hilfe gezogen. Letztlich wird heute wahrscheinlich mitgeteilt, daß es völlig egal ist, ob ein Gelände für die jeweilige Nutzung geeignet ist. Es geht am Ende nur um das Geld. Dieses Stück Wohngebiet gehört dem Land und ist daher vermeintlich billig – ich erinnere: dieses Gelände sollte eigentlich damals zur Refinanzierung des Neubaus dienen. Ob Infrastruktur in großem Umfang geschaffen und erhalten werden muß spielt keine Rolle – die Kosten entstehen ja in der Zukunft. Ob die Bevökerung in einem Quartier überlastet wird, spielt ebenfalls keine Rolle. Kein anderer in Frage kommender Standort hat derart stichhaltige Argumente, welche gegen eine Unterkunft dieser Größe sprechen. Alle anderen liegen mehr oder weniger in Gewerbegebieten oder Gewerbeobjekten ohne viele und direkte unmittelbare oder mittelbare Nachbarn.
Dazu möchte ich ein Zitat und eine Kabinettvorlage zitieren:
Letztlich haben wir in Bruchsal keine Chance, Entscheidungen aus Stuttgart aufzuhalten.
Aber eines ist klar, eine Entscheidung, die nur und ausschließlich dem grünen Finanzministerium gefallen kann und die möglicherweise außerdem denjenigen profitieren lässt, der am lautesten geschrien hat und die außerdem kein Ende benennt – also unbefristet ist – das kann man der Bevölkerung in diesem Wohngebiet nicht vermitteln.
Das ist schlicht und einfach Politik von oben herab.
Nebenbei stelle ich den Antrag die Abstimmung für einen Idenwettbewerb, der wahrscheinlich obsolet sein wird, abzusetzen.
Im Zentrum der Sitzung stand das Gelände der Alten Landesfeuerschule. Dort plant das Land Baden-Württemberg eine Erstaufnahmeeinrichtung für geflüchtete Menschen einzurichten. Darüber informierten zwei Mitarbeiter des Justizministeriums den Gemeinderat. Anschließend gab es Gelegenheit für Anmerkungen und Nachfragen. Für uns als SPD-Fraktion steht außer Frage, dass das Land in der Pflicht ist, sich um Geflüchtete zu kümmern, ihre Berechtigung auf Asyl zu überprüfen und faire Verfahren in einer menschenwürdigen Umgebung zu bieten. Hier hat auch Bruchsal einen Teil der Verantwortung selbstverständlich mitzutragen. Wir halten den Standort der Alten Landesfeuerwehrschule aufgrund der Lage im Wohngebiet, der weiten Wege in die Stadt für Menschen, die wenig mobil sind, und der maroden Gebäude, die aufwändig instand gesetzt werden müssen, nicht für optimal.
Gerhard Schlegel für die SPD-Fraktion
Ich selbst habe diverse Male die dringende Notwendigkeit eines Grüngutannahmeplatzes in der Südstadt angemahnt. Der Grünguttourismus zu den Kreisannahmestellen war unerträglich und nicht länger hinnehmbar. Ich freue mich sehr, daß die Stadt nun nach mehreren Jahren Suche bei der alten Büchenauer Landstraße fündig geworden ist. Der Kreis übernimmt die Unterhaltungs- und Personalkosten. Damit haben wir insbesondere für die Kernstadt und die Südstadt mit seinen 16 000 Einwohnern - viele davon mit Gärten - endlich eine deutliche Verbesserung erreicht. Wir begrüßen die Öffnungszeiten. Damit können Freitags die Container entleert werden, so daß Samstags nicht wegen Überfüllung mit einer vorzeitigen Schließung gerechnet werden muß.
Die Örtlichkeit birgt natürlich auch Konfliktpotential - vor allem mit Radfahrern . Dies gilt es zu beobachten und ggfls. Müsste dann reagiert werden.
Am 6. Juni wird in Waghäusel nicht nur der Gemeinderat, sondern auch der Kreistag neu gewählt. Unsere Stadt bildet dabei mit dem Nachbarort Hambrücken einen gemeinsamen Wahlkreis. Die gemeinsame Liste der SPD wird angeführt von Walter Heiler, unserem Oberbürgermeister a.D. und amtierenden Kreisrat. Ihm folgt auf Listenplatz zwei Claudia Sand, Standesbeamtin aus Waghäusel-Kirrlach. Werner Schöneck, Landwirt im Ruhestand aus Hambrücken, kandidiert auf Listenplatz 3. Ihm folgt die Stadträtin Ulrike Lechnauer-Müller aus Waghäusel-Kirrlach, die als Erzieherin, Kitaleitung und Koordinatorin für Kinder- und Familienzentren arbeitet. Auf Platz 5 kandidiert Volker Krämer, Polizeibeamter aus Hambrücken. Gisela Kneisl, SPD-Stadträtin und Informationselektronikerin aus dem Stadtteil Waghäusel und David Heger, Studienreferendar aus Waghäusel-Wiesental komplettieren den Wahlvorschlag.
„Mit dieser Liste können wir Erfahrung, neue Ideen und Nähe zur Bürgerschaft garantieren“, so Walter Heiler. Durch Schwerpunktbildung in den Bereichen soziale Gerechtigkeit, Bildung, Gesundheit und Ökologie wollen wir die Leistungsfähigkeit des Landkreises Karlsruhe und die seiner Städte und Gemeinden erhalten. Die SPD im Landkreis Karlsruhe steht für eine zukunftsorientierte Politik. Dabei wollen wir den Landkreis zu einem „Leuchtturm“ für ein gutes und sicheres Leben weiterentwickeln.
Anstehende Veranstaltungen:
1. Mai, 10 bis 18 Uhr: Unser traditionelles Maifest findet in diesem Jahr am Spielplatz Oberer Kamm in Kirrlach (am Dutlacher Graben, gegenüber dem ehemaligen Eiskaffee Enza) statt. Wie immer erwartet Besucherinnen und Besucher ein buntes Angebot an Getränken und Essen. Von 10 bis 12 Uhr laden wir zum Weißwurstfrühstück ein.
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur
10.10.2026, 09:00 Uhr - 17:00 Uhr Landesvorstandsklausur