Bei der Umsetzung der neuen Werkrealschule herrscht das reinste Chaos. Zu dieser Einschätzung kommt der SPD-Bildungsexperte Norbert Zeller im Lichte des Streits zwischen Kultusminister Rau (CDU) und der FDP. Dies bestätigten auch kritische Rückmeldungen aus den Kommunen. "Um ihren Schulstandort zu retten, entscheiden sich viele nur unter Druck für die neue Werkrealschule", meint Zeller.
Die neue Werkrealschule
Auf die Schule kommen in der Gegenwart immer wichtigere und nachhaltigere Aufgaben hinzu: Schule muss Kinder für die gesellschaftliche Zukunft fit machen und ihnen das soziale Leben in und mit der demokratischen Gesellschaft ermöglichen.
Die SPD und namhafte Bildungswissenschaftler z. B. Prof. Ulrich Herrmann/Tübingen sehen in dem dreigliedrigen Schulsystem in Baden-Württemberg eine Zementierung von sozialen Gegebenheiten, so werden – was seit Pisa deutlich ist, bestimmte gesellschaftliche Gruppen ausgegrenzt. Wir hingegen wollen eine größere Chancengerechtigkeit im Bildungswesen erreichen. Selbst Schulleiter von Baden-Württembergischen Hauptschulen kritisiert die neu zu installierende Werkrealschule, dem sie wegen der mangelhaften materiellen Ressourcenausstattung (Lehrerstunden, -stellen) durch das Land keine Zukunftsfähigkeit beimessen.
Nun aber stellt die spezifische Standortsituation in Malsch neue Herausforderungen an die Schulen vor Ort. Seit Jahren wird deutlich, dass Jugendliche durch die Schulsituation der weiterführende Schulen aus Malsch nach Ettlingen und Rastatt abgezogen werden. Wir als Sozialdemokraten wollen, dass wenigstens ein Teil unsere Kinder und Jugendlichen auch im Heimatort verankert bleiben kann, deshalb stimmen wir der neuen Werkrealschule zu- trotz der grundsätzlichen bildungspolitischen Bedenken.
Seit Jahren unterstützt die Gemeinde Malsch die Schulen des Ortes bei der Erfüllung sozial- und berufspädagogischer Aufgaben, die eigentlich vom Land finanziert sein müssten. Mit unserer Zustimmung wollen wir deutlich machen, dass wir mit dem Schulträger, der Kommune Malsch auch weiterhin finanziell hinter unseren Schulen stehen.
Anfang Oktober 2009 gab es Neuwahlen bei den SPD-Frauen.
Als Vorsitzende wurde erneut Anette Sorg aus Walzbachtal gewählt, Angelika Peter aus Bretten bleibt die bewährte Stellvertreterin, bei Schriftführerin und Kassiererin blieb es auch bei der alten und guten Besetzung, nämlich Elke Peissner und Sibylle Thoma. Bei den Beisitzerinnen können wir auf eine vertraute, erfahrene Frau bauen, nämlich Ursula Zobel. Erfreulicherweise haben wir auch zwei „Neuerwerbungen“ vorzuweisen: Ruth Weida aus Bretten und Godiva Jammerthal aus Stutensee.
Unsere Ziele sind dieselben wie vor der Wahl: die Frauen zu mehr Partizipation zu bewegen und den Landkreis für familien- und frauenpolitische Themen mit Aktionen, Anträgen und Pressemitteilungen zu sensibilisieren. In Zukunft wollen wir diesbezüglich enger mit der ASF in KA-Stadt zusammenarbeiten.
Die Baden-Württembergischen SPD-Bundestagsabgeordneten haben am gestrigen Montagabend Christian Lange, Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd, als Vorsitzenden der SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg einstimmig bestätigt. „Das mir meine Kolleginnen und Kollegen zum dritten Mal in Folge das Vertrauen aussprechen, ehrt mich sehr.“, sagte Christian Lange nach der Wahl.
Lange ist seit 2002 Vorsitzender der viertgrößten Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion.
Als Stellvertreter wurden Katja Mast aus Pforzheim und Lothar Binding aus Heidelberg ebenfalls einstimmig gewählt.
„Wir werden mit dem designierten neuen SPD-Landesvorsitzenden Nils Schmid gut und eng zusammenarbeiten. Nur gemeinsam sind wir stark.“, so Christian Lange.
26.09.2026, 10:30 Uhr - 13:00 Uhr Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Der SPD-Ortsverein Untergrombach lädt am Samstag, 26. September 2026, um 10:30 Uhr zur Jahreshauptversammlung …
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur
10.10.2026, 09:00 Uhr - 17:00 Uhr Landesvorstandsklausur
29.11.2026 - 29.11.2026 Präsidium