„Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren“. Das Zitat von Bertolt Brecht war der Einstieg für den ersten „Presse-Körper“, in dem der Betriebsrat von Schuler seine Mitarbeiter über die Planungen des Betriebs, aber auch über die eigenen Gegenmaßnahmen, informierte. Am vergangenen Donnerstag, den 29. Oktober, fand mit einer Arbeitsniederlegung zwischen 12 und 14 Uhr eine solche Gegenmaßnahme statt.
Schon auf der letzten Vorstandssitzung der SPD Waghäusel im Oktober informierten Thomas Bohlender und Marco Oestringer über die Durchführung der Arbeitsniederlegung, wobei seitens der SPD sofort das Angebot zur Hilfe ausgesprochen wurde. „Wir wollen nicht nur durch Worte sondern auch durch Taten unterstützen und so vielleicht einen kleinen Teil dazu beitragen, dass sich die derzeitige Situation zum Guten wendet“, so der Vorsitzende der SPD Sebastian Emmert vergangenen Donnerstag in seinem Grußwort an die anwesenden Beschäftigten, die sich vor dem Schuler-Werkstor eingefunden hatten. Mitglieder und Unterstützer des Ortsvereins sorgten derweil für die Verpflegung. Emmert drückte sein Unverständnis über die Entscheidungen in der Chefetage aus, „eine intakte und funktionierende Produktion zu zerschlagen und aus vermeintlichen Profitgründen gen Asien zu verlagern.“ Dies sei ein Zahlenspiel, das nicht aufgehen werde und lediglich die krude Ideologie des Kapitalismus widerspiegele, in der monetäre Quantität über menschlicher Qualität stünde. Zugleich lobte Emmert aber den Kampfgeist und Zusammenhalt unter den Beschäftigten, in gleicher Weise auch die Kreativität bei den bisher stattgefundenen Aktionen und sicherte die Solidarität seitens der Sozialdemokraten auch in der Zukunft zu.
In einer stillen Gedekfeier auf dem alten Friedhof erinnerte Ortschaftsrat Dirk Häfner an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.Der Gesangsverein 1864 und eine Abordnung des Musikverein gaben der Feier einen würdigen Rahmen. Die Freiwillige Feuerwehr stellte eine Ehrenwache. Bewegende Worte fand unser Ortsvorsteher Karl Mangei zur Kranzniederlegung an den Gedenksteinen der Weltkriege. Im Schatten der Terrorangriffe von Paris sprach er den Französischen Freunden unser Mitgefühl aus. Es zeigt, vor welch großer Herausvorderung Europa heute steht, um einen neuen Weltkrieg zu verhindern. Er warnte vor der Gefahr, daß diese schlimmen Morde als Gegenstimmung gegen die Flüchtlinge missbraucht werden. Sie sind eben vor diesen Mördern geflohen.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur