Heute vor 50 Jahren – Ein Kniefall der Versöhnung
Am heutigen 7. Dezember erinnern sich die Menschen in Europa und auf der ganzen Welt an eine besondere Szene, welche sich vor 50 Jahren in der polnischen Hauptstadt Warschau ereignete. Das Bild des niederknieenden Mannes vor dem Ehrenmal zum Gedenken der Toten des Aufstands im Warschauer Ghetto während der Nazibesetzung sorgt für Aufsehen, Verwunderung und Erstaunen auf der ganzen Welt. Denn das Besondere an diesem Mann ist seine Herkunft und sein Amt. Es ist der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt, der im Jahr zuvor als erster SPD-Politiker in dieses Amt gewählt worden war. Der ehemalige Widerstandskämpfer Brandt, der vor den Nazis nach Skandinavien flüchtete, sank vor den Augen der Welt auf die Knie. An dem Ort, wo sich während des Zweiten Weltkriegs furchtbare Verbrechen an der polnischen Bevölkerung, von Nazideutschland verursacht, zugetragen hatten, ging ein Mann aus Demut auf die Knie, der keine Schuld an diesen Taten hatte. Er ging für diejenigen seiner Landsleute auf die Knie, die diese grausamen Taten zuließen, und bat für sie um Vergebung.
„Am Abgrund der deutschen Geschichte und unter der Last der Millionen Ermordeten tat ich, was Menschen tun, wenn die Sprache versagt.“
Mit diesen Worten erklärte er später seine spontane Geste. Eine Geste, die Deutschland den Weg zur Aussöhnung mit den östlichen Nachbarn ebnete. Ohne den Kanzler Willy Brandt wäre diese Aussöhnung und in der Folge auch die Wiedervereinigung vermutlich nicht möglich gewesen.
Heute leben wir in Frieden mit allen unseren Nachbarländern. In einem versöhnten Europa, das zusammen die schlimmen Erlebnisse des Krieges aufgearbeitet hat und immer noch aufarbeitet. Diese Versöhnung der Völker Europas ist zu einem guten Stück auch Willy Brandt zu verdanken. Heute ist somit ein Tag, an dem wir ganz besonders stolz darauf sind Mitglieder der Partei Willy Brandts, der SPD, zu sein.
Jonas Arbogast
1.Vorsitzender
Am 7. Dezember 1970 kniete Bundeskanzler Willy Brandt vor dem Denkmal der Ghettohelden in Warschau.
Das Foto dieser Geste ging um die Welt.
Der Geist dieser Geste, die Demut vor dem Opfern des Holocaust, das Angebot Versöhnung zu ermöglichen und täglich alles dafür zu tun, dass diese Welt friedlicher und gerechter wird, bleibt unser Auftrag. Jeden Tag.
Daher denken wir dankbar und mit großem Respekt an Bundeskanzler Willy Brandt, der mit seinem Kniefall Geschichte geschrieben hat.
Am Sonntag wurde Frank Mentrup als Oberbürgermeister für Karlsruhe im ersten Wahlgang mit über 50 Prozent bestätigt. Der SPD-Landes und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch ist überzeugt: „Direkt im ersten Wahlgang mit einem so eindeutigen Ergebnis wieder gewählt zu werden zeigt, dass Frank Mentrup in Karlsruhe und über die Stadt hinaus als Politiker mit Weitsicht und für seine Kompetenz und seinen Einsatz zurecht sehr geschätzt wird. Das ist ein großartiger Erfolg und ein verdienter Sieg, über den wir uns auch als Landespartei sehr freuen, denn er geht mit gutem Beispiel einer konstruktiven und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen SPD und Grünen voran. Das ist ein Bündnis mit Zukunft.“
Andreas Stoch: „Der Ausbau erneuerbarer Energien im Land kommt aktuell noch langsamer voran als bundesweit. Das muss sich ändern“
Für die SPD Baden-Württemberg ist eines der wichtigsten Themen für die Landtagswahl der Klimaschutz. „Zentral ist für uns der Ausbau der erneuerbaren Energien“, so Landes- und Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch und stellt der grün-schwarzen Landesregierung hierzu ein schlechtes Zeugnis aus. „Der Ausbau erneuerbarer Energien im Land kommt aktuell noch langsamer voran als bundesweit. Das muss sich ändern“, fordert Stoch.
Was braucht es für ein modernes, nachhaltiges und soziales Waghäusel? Zu dieser Frage tauschte sich unsere Landtagskandidatin Alexandra Nohl mit unserem Oberbürgermeister Walter Heiler aus. Um die AHA-Regeln sicher einhalten zu können, fand das Treffen auf dem Gelände der Eremitage statt. Bei einem Spaziergang rund um das 1724 errichtete Jagdschloss gab es Gelegenheit, über die wichtigen kommunalpolitischen Themen zu sprechen:
Die Pandemie dominiert derzeit unser tägliches Leben und damit auch die Agenda in Waghäusel. Entsprechend sorgenvoll ist der Blick auf die hohen Infektionszahlen, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und ihre Auswirkungen, „wie beispielsweise der Einbruch der Gewerbesteuer bei gleichzeitigem Wegfall von Arbeitsplätzen bei der Firma Schuler“, erläutert Walter Heiler die Situation.
Daneben stellt das Chaos an den Schulen im Land eine der größten Herausforderungen der Pandemie dar. Der Frust unter Kindern, Eltern und LehrerInnen ist groß – und berechtigt: Erst die Weigerung der Kultusministerin, teildigitalen Wechselunterricht dort zu ermöglichen, wo Präsenzunterricht wegen der Infektionen zunehmend schwerer wird, dann das Hick-Hack darum, wann die Weihnachtsferien in Baden-Württemberg beginnen sollen: Das Corona-Krisenmanagement der Landesregierung bleibt planlos und chaotisch.
„Ob Eltern mit Kindern im Schulalter, Kulturschaffende oder Gastronomen: Verantwortungsvolle Politik muss Perspektiven schaffen, statt Unsicherheiten durch widersprüchliches Handeln zu verstärken“, so Alexandra Nohl nach dem Gespräch mit Walter Heiler, der selbst viele Jahre Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag war und dort unter anderem die Aufgabe des kommunalpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion innehatte. „Ich freue mich, wenn ich nach der Landtagswahl am 14. März 2020 von Walter Heiler als meinem Vorgänger im Wahlkreis 29 sprechen kann“, so Alexandra Nohl.
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur