Energiegewinnung aus fossilen Stoffen (Uran, Kohle, Öl...) ist ein Auslaufmodell. Die besten Alternativen sind regional, dezentral und verbrauchernah, wie die Photovoltaikanlage auf dem Hausdach! Aber jede klimaneutrale, ökologische Art der Energiegewinnung hat auch Grenzen, Nachteile. Denken wir an die (aus China angelieferten) Solarmodule oder die Rotorblätter der Windräder, die aus Polyurethanharz-Verbundwerkstoff bestehen. Das alles muss einmal recycelt, entsorgt (?) werden.
Und wie stabil sind unsere Leitungsnetze wenn mal die Sonne nicht scheint, kein Wind weht, eine Kältewelle kommt? Strom, Wärme, Energie braucht jeder, der Verbrauch steigt. Eine große Frage ist, wie wir künftig den Grundlast-Strom erzeugen - ohne fossile Stoffe - bei Verbrauchsspitzen im Winter, in der Nacht, bei Windstille?
Deshalb hat sich der Gemeinderat mit dem Thema Tiefengeothermie in Waghäusel befasst. Wir verstehen die Sorgen, Bedenken und Fragen von vielen Mitbürgern und wir leisten unseren Beitrag zu einer sachlichen Diskussions- und Entscheidungskultur. Themen/Fragen sind die Gefahren, die Sicherheit, Immissionen und Haftungsfragen beim Bau und Betrieb einer solchen komplexen Anlage. Erdbeben, Erschütterungen oder zu hohe Lärmbelästigung werden keine Akzeptanz finden. Für die Bewilligung der Bohrung und den Bau einer solchen Anlage ist „bergrechtlich“ das Regierungspräsidium Freiburg zuständig. Unsere Berggesetze in Baden-Württemberg stammen von 1874 und 1890, erst im Jahr 1982 durch Bundesgesetz vereinheitlicht!
Die Beteiligungsrechte darin bedürfen dringend einer Neufassung, denn die Stadt Waghäusel hat als Träger öffentlicher Belange bei diesem Projekt nur ein Anhörungsrecht.
Eine Chance, Einfluss zu nehmen haben wir nur dann, wenn der Betreiber nicht ein Grundstück von Privat, sondern von der Stadt erwirbt. Aus unserer Sicht käme nur ein Grundstück in sicherer Entfernung von der Wohnbebauung in Frage. Wenn, dann muss es aus wirtschaftlichen Gründen in der Nähe von Abnehmern für die ausgekoppelte Wärmeenergie liegen, also bei Gewerbegebieten. Die Entscheidung ist offen, es sind noch sehr viele Fragen zu klären...
Am 1. Mai haben wir Flagge gezeigt und einen großen, digitalen Demozug in Baden-Württemberg gebildet. Wir als SPD wollen mit solidarischer Politik die Gesellschaft von morgen gestalten. Vielen Dank, dass ihr mit euren Fotos mit Fahnen und Selfies mit erhobenen Fäusten unsere Botschaft ins Netz getragen habt.
Es ist wieder soweit. Wir machen uns am kommenden Freitag auf den Weg um die Natur von Plastikmüll zu befreien. Wir hoffen, dass Ihr wieder dabei seid und tatkräftig mithelft! Nehmt bitte Handschuhe und ggf. einen Müllsack mit. Zehn Zangen werden verfügbar sein.
Hinweis: Die aktuellen Corona-Bestimmungen sind zu beachten. Bitte ausreichend Abstand halten und max. in Zweier-Teams losziehen.
Am 1. Mai bzw. am Tag der Arbeit, besuchte die SPD-Bundestagskandidatin Neza Yildirim Forst und brachte den Pflegekräften im Forster Seniorenheim ein kleine Aufmerksamkeit vorbei. Die Kandidatin wollte sich mit der Aktion persönlich bei den Pflegekräften in der Region Bruchsal bedanken, für deren unermütlichen Einsatz im vergangenen Jahr und überhaupt. "Gute Löhne und Arbeitsbedingungen und eine Pflege die bezahlbar ist. Dafür werden wir arbeiten", stellen Neza Yildrim und Christian Holzer klar. Sie versprach, dass Sie sich verstärkt dem Thema Pflege widmen werde, damit es eine Verbesserung gibt für alle Seiten.
"Herzlichen Dank an Frau Yildrim und Herrn Holzer für die Aufmerksamkeit für unsere Pflegekräfte, die nicht nur in der Pandemie eine hervorragende Leistung erbringen. Am Tag der Arbeit wird hier ein Berufsstand gewürdigt, der bis zum heutigen Tag stark von Frauen geprägt ist. Da die Pflege historisch gesehen eine Tätigkeit war, die hauptsächlich unentgeltlich von Frauen erbracht wurde, muss leider bis zum heutigen Tag festgestellt werden, dass das Lohnniveau hinter dem von „klassischen Männerberufen“ zurück geblieben ist, obwohl gerade die Pflege ein Knochenjob und zentraler Pfeiler unserer Gesellschaft ist.“, so Bürgermeister Bernd Killinger abschließend.
Am gestrigen 1. Mai, dem Tag der Arbeit, hat der SPD Ortsverein Philippsburg dem Personal in den beiden Philippsburger Pflegeheimen jeweils eine Kiste Sekt als Zeichen der Wertschätzung überreicht. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Pflege leisten hervorragende Arbeit, von der viele unserer Mitmenschen tagtäglich profitieren. Sie leisten Dienste, auf die viele Menschen angewiesen sind und die auch wir vielleicht irgendwann in Anspruch nehmen müssen. Gerade die Pflegekräfte in den Pflegeheimen vollbringen in der Coronakrise Bewundernswertes. Doch nicht erst seit Corona ist uns als SPD Philippsburg klar: Applaus und eine Kiste Sekt sind nicht genug Anerkennung für diese Berufsgruppen. Diese Anerkennung muss sich auch endlich im Geldbeutel niederschlagen. Und auch für junge Menschen muss es attraktiver werden diesen Beruf zu erlernen. Mit der Kiste Sekt wollten wir den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine kleine Freude machen. Für die große Freude, nämlich bessere Arbeitsbedingungen, muss endlich die "große" Politik sorgen.
Jonas Arbogast,
1. Vorsitzender
30.08.2026 Ausflug zum Roten Winzer für alle Mitglieder und Freunde der SPD
Achtung: Dieses Jahr wegen Streckensperrung geänderte Fahrtrouten/-zeiten:
Abfahrt: …
11.09.2026, 00:00 Uhr - 11.09.2026 Päsidium
19.09.2026, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Landesvorstandsklausur
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur