Sulzfelder SPD sprach über Neue Wohnformen im Alter
Sulzfeld Ursula Zobel und Elke Peissner von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer
Frauen referierten beim politischen Gesprächskreis der SPD Sulzfeld zum Thema „ Neue Wohnformen im Alter“. Laut Peissner hat die Armut im Alter auch Einfluss auf die Wohnsituation. Am bisherigen Altenhilfesystem werden die unzureichende Zusammenarbeit von
Kostenträgern und Leistungserbringern ebenso kritisiert wie die lückenhafte Gestaltung der Lebenswelten von Demenzkranken im stationären Milieu. Als Beispiele für stationäre Wohn-, Pflege, und Betreuungsformen wurden Wohnfeldverbessernde Maßnahmen, betreutes Wohnen und die Mehrgenerationenwohnheime genannt. Doch für viele ältere Menschen ist es nicht einfach ihr Eigentum zu verlassen. Dies wurde auch in der anschließenden Diskussion angesprochen. Sulzfeld hat ein gutes Angebot an Altenbetreuung und – pflege, jedoch ist dies laut Rolf Becker dem Vorsitzenden der SPD Sulzfeld kein Grund die Hände in den Schoß zulegen. Auch wurde deutlich gesagt, dass das Betreute Wohnen kein Altersheim ist. Schon in jüngeren Jahren sollte man an das Alter denken, beispielsweise bei einem Bauvorhaben die Barrierefreiheit zu berücksichtigen.
BNN 23.01.09
- Neue Wohnformen im Alter -
Ursula Zobel und Elke Peissner Referentinnen vom Arbeitskreis Sozialdemokratischer Frauen hatten zum sehr gut besuchten politischen Gesprächskreis der SPD Sulzfeld zum Thema
„ Neue Wohnformen im Alter“
einen Multimediavortrag vorbereitet.
Laut Elke Peissner hat die Armut im Alter auch Einfluss auf die Wohnsituation. Im bisherigen Altenhilfesystem wurde im Vortrag die unzureichende Zusammenarbeit von Kostenträgern und Leistungserbringern ebenso kritisiert wie die lückenhafte Gestaltung der Lebenswelten von Demenzkranken im stationären Milieu. Die Problemlage persönlicher Natur gestaltet sich dadurch, dass viele Menschen auf das Alter nicht vorbereitet sind und sich die finanzielle Lage im Alter nicht verbessert.
Als Beispiele für stationäre Wohn-, Pflege, und Betreuungsformen wurden Wohnfeldverbessernde Maßnahmen, betreutes Wohnen und die Mehrgenerationenwohnheime genannt.
Doch für viele ältere Menschen ist es nicht einfach ihr Eigentum zu verlassen.Dies wurde auch in der anschließenden Diskussion angesprochen.
Sulzfeld hat ein gutes Angebot an Altenbetreuung und – pflege, jedoch ist dies laut Rolf Becker dem Vorsitzenden der SPD Sulzfeld kein Grund die Hände in den Schoß zulegen. Auch wurde deutlich gesagt,
dass das Betreute Wohnen kein Altersheim ist. Schon in jüngeren Jahren sollte man an das Alter denken, beispielsweise bei einem Bauvorhaben die Barrierefreiheit zu berücksichtigen.
Becker: Wandel in der Gesellschaft. Dieser sehr interessante und informative Vortrag schärfte den Blick der Gäste für die Belange ältere Menschen.
Amtsblatt Sulzfeld 22.01.09
Gemeinderatssitzung vom 19.1.2009
Lesen Sie alles - es geht los!!!!
Unsere SPD Gemeinderatsfraktion hat in der GR-Sitzung vom 19.1.2009 den Vorschlag an die Verwaltung gemacht, Verhandlungen mit der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft, zuständig für die Busverbindungen, aufzunehmen, um einen reduziertem Fahrpreis innerhalb von Forst zu erreichen.
Ziel: Bessere Erreichbarkeit der in Forst ansässigen Supermärkte für alle Einwohner, bei einem bezahlbaren Fahrpreis.
Auch die innerörtlichen Geschäfte sind mit der bisherigen Busverbindung gut zu erreichen. Nicht alle Einwohner wohnen im Ortskern.
Besuchsmöglichkeiten bei Freunden und Verwandten, z. B. bei schlechtem Wetter oder weitem Weg.
Weiteres Ziel: Reduzierung des innerörtlichen Verkehrs und der damit verbundenen Umweltbelastungen.
Bitte melden Sie sich bei uns. Was halten Sie von unserem Vorschlag?
In der GR-Sitzung vom 2.3.2009 hat Herr Bürgermeister Reinhold Gsell erste Ergebnisse der Anfrage wegen der verbilligten Busverbindung innerhalb von Forst vorgetragen.
Einen separaten Tarif für Forst gibt es nicht, aber die Verwaltung prüft im Moment weitere Möglichkeiten, was für Tarife in Forst mit der Gemeinde angeboten werden können.
Wir bleiben am Ball und werden Sie weiter unterrichten.
Herr Bürgermeister Gsell informierte in der Sitzung vom 23.3.09, daß in der nächsten Woche das Angebot zum Kauf von verbilligten Fahrscheinen innerhalb von Forst im Bürgerbüro möglich ist.
Also nutzen Sie das Angebot!
Sulzfeld Ursula Zobel und Elke Peissner von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer
Frauen hatten sich ein viel versprechendes Thema für ihren Besuch beim politischen Gesprächskreis der SPD in Sulzfeld vorgenommen.
Neue Wohnformen im Alter wollten die beiden vorstellen, doch am Ende referierten sie mehr über die Missstände im Pflegebereich und offenbarten, welche Forderungen gerade die sozialdemokratischen Frauen an die große und kleine Politik haben.
„ Ich finde sie hätte mehr af die Mehrgenerationenwohnanlage eingehen können“, befand Waltraud Schellenberger-Hagenbucher, eine von nur zwei Frauen, die den Weg ins Gasthaus Rose gefunden hatten.
Nicht gerade die Zielgruppe die Peissner und Zobel wünschten, denn zunächst richtete Zobel einen Appell an die nicht anwesenden Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts, sich mehr politisch zu engagieren.
Versorgungsengpass In seiner Einführung betonte der Vorsitzende der Ortsgruppe Rolf Becker, dass das gewählte Thema sei, da „ die Gesellschaft einem Wandel unterliegt, die Menschen sind immer gesünder und werden immer älter.“ Daher wollten die Älteren immer länger selbstständig bleiben, aber „ die Großfamilien gibt es nicht mehr, so dass die Versorgung immer schwieriger wird“
Seine Meinung dazu sei „ sich frühzeitig nach einer geeigneten, seniorengerechten Wohnung umschauen und sich von Eigentum, das im Alter zum Ballast wird, trennen.“
Nachdem Peissner dem überwiegend männlichen Forum zunächst die Mängel in der Betreuung von alten und pflegebedürftigen Menschen näher gebracht hatte, ging sie in medias res. Betreutes Wohnen und Pflegeheime im klassischen Sinn, das waren die bereits bekannten Wohnformen für Senioren, Mehrgenerationenwohnanlagen, und stationäre Hausgemeinschaften sind weniger im Bewusstsein. Mehrgenerationenwohnanlagen seien geeignet für alle die sich unter kleinen und großen Menschen wohl fühlen, so Peissner. Bei dieser Wohnform finden sich Menschen aller Altersklassen zusammen. Jeder übernimmt Verantwortung für den anderen. Es ist eine Gruppe, die zusammenwächst und ihre eigenen Regeln finden.
Harmonie Diese Wohnform stecke derzeit noch in den Kinderschuhen, denn es gelte nicht nur geeigneten Wohnraum zu finden oder zu schaffen, sondern es müsse sich auch eine Gruppe finden, die miteinander harmoniere. Für Demenzkranke gibt es stationäre Wohngemeinschaften mit acht bis zwölf Bewohnern. Küche und Gemeinschaftsraum werden dort geteilt, die Betreuung liegt bei Fachleuten. Daneben gibt es noch Wohngemeinschaften, in denen Senioren mehrer Generationen gemeinsam mit leicht demenzkranken und psychischkranken Menschen leben. Als problematisch sieht Peissner privat organisierte Wohngemeinschaften an, da hier eine hohe Fluktuation herrsche und sich schnell die Frage stelle, wem das Gemeinschaftseigentum eigentlich gehöre.
Kraichgau Stimme 19.01.09
Spitzentreffen in Mannheim: SPD Baden-Württemberg fordert unmittelbare und unbürokratische Umsetzung des Konjunkturpakets in den Städten und Gemeinden
Ute Vogt: „Die Mittel gehören in die Kommunen – und zwar eins zu eins“
Investitionen in Bildung und Betreuung im Zentrum – neue Beschaffungen als Umsetzungsschwerpunkt – Städtetagspräsident Gönner regt Ausnahmen beim Vergaberecht an
26.09.2026, 10:30 Uhr - 13:00 Uhr Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Der SPD-Ortsverein Untergrombach lädt am Samstag, 26. September 2026, um 10:30 Uhr zur Jahreshauptversammlung …
02.10.2026, 17:00 Uhr - 19:00 Uhr Präsidium
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur
10.10.2026, 09:00 Uhr - 17:00 Uhr Landesvorstandsklausur
29.11.2026 - 29.11.2026 Präsidium